Mein Monatsrückblick Januar 2026: Zurück zum MoRüBli
- Karina Röpcke
- vor 2 Tagen
- 7 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 6 Stunden

Ein ganzes Jahr ohne Monatsrückblick.
Irgendwie habe ich meinen MoRüBli vermisst. Und genau deshalb ist er jetzt wieder da. Ich möchte ihn dieses Jahr wieder schreiben, weil ich dich dadurch ein kleines Stück mit in mein Leben nehmen kann. In meine kreative Welt. In meinen Alltag. In die Momente, die leicht sind und in die, die holpern. Denn ja, auch ich struggle. Auch ich stecke fest. Auch ich habe kreative Blockaden und Phasen, in denen nichts fließt.
Nach einem Jahr Pause sage ich also: Willkommen zurück.
Willkommen zu meinem ersten MoRüBli nach einem Jahr.
Und willkommen zu meinem Januar 2026.
Was dich in diesem Blogartikel erwartet:
Ein Jahr Monatsrückblick-Pause
Ein ganzes Jahr habe ich keinen MorüBli geschrieben, wie der Monatsrückblick in der Content Society von Judith Peters liebevoll genannt wird. Immer wieder habe ich daran gedacht, hatte Lust darauf. Jeden Monat tauchte er als unverbindliche Blogempfehlung bei Judith auf und trotzdem habe ich diese Pause gebraucht.
Ich mag es eigentlich sehr, über meinen Monat zu schreiben. Aber mein eigener PerFUCKtionismus hat mich letztlich blo(g)kiert. Ich wollte gutes Storytelling üben, die schönsten Fotos mit dir teilen und den Rückblick als leichten, angenehmen Lesestoff gestalten. Doch das viele Bilder raussuchen, sie für die Webseite verkleinern (ich brauche eeeeewig dafür) und alles stimmig und vorallem SCHÖN machen hat unglaublich viel Zeit gefressen. Zu viel Zeit, damit es sich für mich gut angefühlt hat.
Ab jetzt soll es anders werden. Maximal ein Tag, vielleicht sogar nur ein paar Stunden fürs Tippen, weniger Bilder, dafür mehr gezeichnet. Ich nehme dich mit in meine kreative, bunte, wilde, manchmal auch emotionale Welt, öffne mich und meine Psyche in Form meiner kleinen Mini-Me's als Zeichnungen und hoffe, du magst das.




Mord am Tisch und Lügen auf Anweisung
„Was machen wir?“, fragte meine Freundin Jacqueline. "Hmm … auf jeden Fall Raclette."
Ich bin kein großer Fan von riesigen Silvesterpartys. Aber wenn meine Freunde einladen, bin ich dabei. Also haben wir Silvester, wie schon die beiden Jahre zuvor, im Haus meiner Freundin gefeiert. Mit ihrer Familie, einem weiteren Pärchen und meinen beiden Lieblingskatern Till und Uno.
Wer mich kennt, weiß: Spieleabende sind nicht so mein Ding. Oder anders gesagt: Wenn man mich fragt, habe ich meist keine Lust. Aber sobald wir anfangen, bin ich voll dabei.
„Was haltet ihr von Mord am Tisch?“, fragte Jacqueline. Eine Art Krimidinner für zu Hause. Okay, dachte ich, probieren wir’s.
Meine Freundin bestellte das Spiel, verschickte die Rollen und so begrüßten wir uns am Silvesterabend chic und geschniegelt, denn die passende Verkleidung ist ausdrücklich erwünscht.
Das Spiel war witzig, spannend und kurzweilig. Es wurde verdächtigt, beschuldigt und wild spekuliert.
Und was denkst du, wer der Mörder war? Ich natürlich.
Keine einfache Rolle, denn ich war die einzige Person, die lügen durfte und auch das liegt mir nicht besonderst. Komplett überführt wurde ich allerdings nicht, also kann ich nicht so schlecht gewesen sein.
In diesem Sinne: Prosit und Happy New Year. 🥂
Speedreading, morphisches Feld lesen und wilde Farben
Am 3. Januar gab es eine Veranstaltung, in der es um eine morphische Feldlesung ging. Eine Art Neujahres-Speedreading. Jede Person, die wollte, konnte daran teilnehmen. Ich mag das Studio sehr, da ich dort regelmäßig an Aufstellungsarbeiten teilnehme. Eine morphische Feldlesung war Neuland für mich.
Wir wurden ganz herzlich begrüßt. Es gab eine wundervolle Meditation zum Erden und Ankommen, das morphische Feld wurde erklärt und jede Person konnte für etwa fünf Minuten die eine Frage stellen, die sie in 2026 tragen wollte. Das konnten Fragen sein wie: Was ist der nächste Schritt? Was brauche ich, damit es mir besser geht? Bis hin zur großen Frage nach der eigenen Berufung.
Da ich mir ein Atelier mit der Absicht genommen hatte, Keramikmalkurse zu geben, dies aber aufgrund der bereits drei existierenden Öfen in meinem Künstlerhaus aktuell nicht möglich ist, suchte ich nach anderen Angeboten. Meine Frage lautete daher: Mein Jahresmotto ist „Meine Kreativität heilt mich selbst und andere“. Was soll ich in meinem Atelier als Erstes anbieten?
„Wilde Farben“ war die erste Antwort. Wilde Farben. In meinem Atelier ist alles sehr natürlich gestaltet. Holzfußboden, großer brauner Holztisch, eine passende Holzbank, weiße Wände und viele Grünpflanzen. An wilde Farben hatte ich überhaupt nicht gedacht.
„Vertraue dem Prozess“, hieß es weiter.
Ich muss sagen, das arbeitet seitdem sehr in mir. Bereits im letzten Jahr habe ich mir grelle Acrylfarben gekauft. Zartes Rosa, leuchtendes Pink bis hin zu knalligem Neon.
In den Wochen davor habe ich mich auch immer häufiger dabei ertappt, wie ich Künstler beobachtet habe, die auf riesigen Leinwänden mit verdünnten Acrylfarben arbeiteten. Mit einer Langsamkeit und Liebe, dass in mir alles ruft: Das will ich auch.
Aber nicht nur im Atelier. Auch bei der Auswahl meiner Kleidung oder beim Zusammenstellen von Materialien, Möbeln und Deko merke ich, wie sehr es mich nach Farbe ruft. Ob das am Frühling liegt oder doch an dem Reading Anfang Januar.
Ich glaube, genau dieses Wilde, das Unvorhersehbare, das Abschiednehmen vom Perfektionismus, ist etwas, das mich selbst heilt. Und wer weiß, was daraus 2026 für meine Kursteilnehmer*innen und mich noch alles entstehen wird.
Was im Januar 2026 sonst noch los war








Entstandene Kunst im Januar 2026
Es sind wieder einige Artcollab-Bilder entstanden. Und es gab sogar eine BIG Artcollab. Im letzten Jahr war ein Fuchs das Referenzbild, in diesem Jahr ein Haus. Und weil ich Menschen so gerne zeichne, durften sie auf meinem Bild natürlich nicht fehlen.






Was ich im Januar 2026 gebloggt habe
Ausblick auf den Februar 2026

Endlich wieder Keramik bemalen. Ich habe mir Keramik für zu Hause bestellt und werde sie gemeinsam mit meinen Mädels, meinen ehemaligen Kolleginnen aus dem Lieblingsstudio, in meinem Atelier kreativ verzieren. Wir haben dort lange zusammen gearbeitet und ich freue mich so sehr darauf, mit ihnen gemeinsam kreativ Zeit zuverbringen.

Wir feiern Geburtstag. Mein Partner wird … (ich bin mir nicht sicher, ob ich die Zahl hier verraten darf :-) ).
Wusstest du, dass der 20.02.2026 energetisch ein großartiges Datum ist? Genau deshalb wird dieser Tag etwas ganz Besonderes. Ich verbringe ihn mit meiner Freundin Susi aus Dresden und ihrer Freundin Elisabeth. Wir trinken herzöffnenden Kakao, legen Karten, tauschen uns über die wundervolle Welt der Spiritualität aus, spinnen neue Ideen und genießen einfach unser Frausein und unsere Verbundenheit.
Ich werde zwei kreative Workshops leiten und freue mich riesig darauf. Für einen davon werde ich mich erneut meiner Autofahrangst stellen. Drück mir die Daumen.
Im Februar werden viiiiele Blogartikel entstehen. Judith Peters ruft zur alljährlichen Blogdekade auf. Das heißt: zehn Artikel in zehn Tagen. Eine richtig gute Übung für mich, meinem PerFUCKtionismus liebevoll, aber bestimmt in den Hintern zu treten. Ob ich wirklich zehn Artikel schaffe? Ich glaube eher nicht. Aber ich gebe auf jeden Fall mein Bestes.
Und meine Bingokarte, ein Trend, der gerade auf Instagram unterwegs ist, wird endlich fertig. Wenn ich etwas mache, dann richtig. Und so hat die Fertigstellung ein kleines bisschen länger gedauert.

Illustrationen und Fotos: Karina Röpcke













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