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108 Dinge, die ich noch erleben, lernen und bewirken möchte


Frau (Karina Röpcke) am See: im schwarzen Outfit und gemustertem Mantel geht barfuß durchs Wasser; Text: 108 Ziele.


108. Nicht 100.

Als ich Mariannas Einladung zur Blogparade gelesen habe, war sofort klar: Den Artikel schreibe ich.

Ich kenne sie aus dem Yoga und dem Ayurveda: Auf einer Mala, einer Gebetskette, reihen sich genau 108 Perlen aneinander, eine nach der anderen. Und die 8? Dreht man sie auf die Seite, wird sie zum Zeichen für Unendlichkeit. ∞

Das passt perfekt zu einer Liste, die eigentlich nie fertig wird.

Ich liebe Listen. To-do-Listen begleiten mich täglich, auch wenn ich sie gerne kleiner werden sähe. Vier Mal im Jahr schreibe ich To-Want-Listen für mein nächstes Quartal. Mit meinen Mini-Mes zeichne ich sie monatlich ins Skizzenbuch. Meine kreative Bingokarte begleitet mich durchs Jahr. Und Bucketlisten? Die lese und schreibe ich mit echter Begeisterung.

Diese hier ist alles auf einmal: Bucketliste, Wunschzettel, Liebesbrief ans Leben.

Die Parade ist offiziell schon vorbei. Aber wer schreibt Wünsche nach Ablaufdatum? Ich nicht :-)


Was ist eine Bucketliste?

Eine Bucketliste ist eine persönliche Sammlung von Dingen, die man im Laufe seines Lebens noch erleben, lernen oder bewirken möchte. Kein Pflichtprogramm, kein Muss. Nur das, was einem wirklich am Herzen liegt. Der Begriff stammt aus dem Englischen und steht für die Dinge, die man getan haben möchte, bevor das Leben endet. Für mich ist eine Bucketliste kein Zeichen von Vergänglichkeit, sondern eine Einladung: Was wäre wirklich wichtig?


Meine Reiseroute: 7 Stationen, 108 Wünsche





Ich möchte erleben


  1. Die schwedischen Schären entdecken, in einer Hütte mit eigener Sauna übernachten und ein Böötchen fahren. (Der Gedanke allein macht mich glücklich.)

  2. Mit dem Fahrrad den Elberadweg von Dresden nach Hamburg radeln.

  3. Mit meiner Mom in den Urlaub fahren. 2023 haben wir eine Raddampferfahrt auf der Elbe gemacht. Ich hatte ganz viel Arbeit im Gepäck. (Brauchte ich nicht :-)

  4. Skandinavien mit dem Wohnwagen bereisen.

  5. Den Jakobsweg nach Santiago de Compostela laufen, bis ans Meer und hoffentlich mit meiner Freundin Susi. Wir pilgern bereits gemeinsam die Via Regia. Ein Schritt vor dem anderen, zusammen.

  6. New York erleben.

  7. Nochmal auf Bali in einem Infinity-Pool schwimmen.

  8. Mit Rico und meiner Mom eine Kreuzfahrt machen, diesmal als Gäste. Ich durfte 10 Jahre für ein Kreuzfahrtunternehmen arbeiten. Jetzt möchte ich das Meer mal von der anderen Seite des Geländers genießen. :-)

  9. Die Orte in Italien nochmal besuchen. Drei Jahre habe ich für eine italienische Firma gearbeitet, diese Orte gehören zu meiner Geschichte.

  10. In Japan Umami in seiner reinsten Form probieren.

  11. Die Blauen Zonen der Welt besuchen, die Orte, an denen Menschen am glücklichsten alt werden. (Seitdem ich über Ikigai schreibe, lässt mich das nicht los.)

  12. Ein Yoga-Retreat in Spanien mitmachen.

  13. Eine Faultierfarm besuchen. (Ich weiß, ich weiß.)

  14. Vor einem riesigen Wasserfall mit Regenbogen stehen und ganz ehrfürchtig schweigen.

  15. Nochmal Polarlichter sehen.

  16. Den Sommer wie als Kind draußen verbringen. Wir waren Dauercamper. Natur, Lagerfeuer, Zeit, dieses Gefühl vermisse ich.

  17. Von der Natur aus arbeiten. Zeichnen, schreiben, einfach sein.

  18. Bei den Tanzabenden am Kanal in Leipzig mitmachen. An lauen Sommerabenden, mit anderen Menschen, einfach tanzen.

  19. Mit meinen Robbie-Mädels Anja und Jacqueline bei einem Robbie Williams-Konzert dabei sein und LAUT mitsingen.

  20. Eine riesige Party mit all meinen Freunden feiern und dabei so richtig wild tanzen.

  21. Als Wiederholungstäterin immer wieder Keramik bemalen, auch wenn Rico sagt: "Wir haben schon genug Tassen." :-)

  22. Die Nacht der Kunst in Leipzig besuchen und irgendwann, wenn die Zeit reif ist, selbst ausstellen.

  23. Die Grünau-Plattenbau-Ausstellung besuchen. Ich bin in Leipzig-Grünau aufgewachsen. Das ist kein Museum für mich. Das ist Erinnerung.



Ich möchte lernen


  1. Digital zeichnen lernen, so leicht und fließend wie mit Stift und Papier.

  2. Einen Acrylmalkurs mit Neonfarben bei der Münchener Künstlerin Jessica Eichinger belegen.

  3. Dabei eine eigene Leinwand von Grund auf bauen.

  4. Tarotkarten legen lernen. Ich schaue schon regelmäßig nach Workshops.

  5. Jahreszeitenkreise kennenlernen und feiern.

  6. Einen Frauenkreis in Leipzig besuchen.

  7. Die Freude am Lernen niemals verlieren. Niemals.

  8. Mich über Finanzen bilden. Passives Einkommen, finanzielle Selbstständigkeit, das Thema gehört unbedingt dazu.

  9. Täglich irgendetwas Neues lernen, auch wenn es der Name einer Pflanze ist.

  10. "Der Weg des Künstlers 2" (Spirituelle Führung auf dem Weg des Künstlers von Julia Cameron) zu Ende lesen. Es schaut mich schon eine Weile fragend an.

  11. Die RUSU, der 12-wöchentliche Onlinekurs "Rise Up & Shine Uni" von Laura Malina Seiler abschließen.

  12. Das Morgen-Ritual aus der RUSU so lange wie möglich beibehalten: meditieren, tanzen, mit einem riesigen Grinsen in den Tag starten.


Handgezeichnete Sketchbook-Seite (Karina Röpckes Mini-Mes) mit vielen rosébraunen Comic-Panels, Frau mit Dutt, Katzen und Texten wie RUSU 2026, BLOGGEN.


Ich möchte wachsen


  1. Mir selbst weniger im Weg stehen. Das mache ich leider aktuell noch ziemlich oft.

  2. Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken lernen, klar, direkt, ohne Umwege. Ich glaube, das würde einige Konflikte in meinem Leben gar nicht erst entstehen lassen.

  3. Veränderungen als Prozess annehmen. Sie gehören zum Leben. Es geht nicht ohne sie.

  4. Schnellere Entscheidungen treffen.

  5. Alte Entscheidungen loslassen, wenn sie nicht mehr passen. (Klappt nicht, ok, next.)

  6. Einmal im Monat mutig sein, ganz bewusst. Den Mutmuskel trainieren. Vielleicht wieder als kleine Monats-Challenge mit meiner Freundin Jacqueline.

  7. Die Autofahrangst überwinden und einfach losfahren, wie früher. Ganz selbstverständlich, angstfrei.

  8. Mich leicht fühlen, vom Kopf, nicht vom Gewicht.

  9. Weniger sorgen.

  10. Weniger PerFUCKtionismus.

  11. Mehr Meer erleben.

  12. Die Frage "Was würde die Liebe tun?" öfter beantworten und danach handeln.

  13. Neugierig bleiben. Jeden Tag.

  14. Mit offenen Augen durchs Leben gehen und die kleinen Wunder dieser schönen Erde bestaunen.

  15. Mit offenem Herzen ebenso.

  16. Nichts als selbstverständlich nehmen.

  17. Alte Geschichten, die ich mir über mich selbst erzähle, loslassen.

  18. Platz für neue Erfahrungen machen.



Ich möchte kreieren


  1. Ein Kinderbuch illustrieren.

  2. Eigene Mini-Me-Produkte entwickeln. Es wird Zeit.

  3. Anderen zeigen, wie sie IHR Mini-Me zeichnen können, weil Bilder manchmal sagen, was Worte nicht schaffen.

  4. ATC-Karten kreieren. ATC sind "Artist Trading Cards", die nur 6,4 x 8,9 cm klein und handgemacht sind, mit ganz ganz viel Herz.

  5. Die kreative Bingokarte Feld für Feld ausfüllen.

  6. Die Keramikrohlinge vom Lieblingswerk endlich bemalen. Sie warten seit Weihnachten.

  7. 12 von 12 schreiben. Zwölf ehrliche Bilder am zwölften.

  8. Artcollab-Bilder mit Neon-Markern.

  9. Mein Mini-Me alle Gefühle zeigen lassen. Alle.

  10. Ein Sommer-Picknick mit kreativer Mustermalerei im Clara-Park leiten.

  11. Aquarell-Workshops geben, während ich selbst noch so viel über die Technik lerne.

  12. Meine 3 Morgenseiten täglich schreiben.

  13. Das visuelle Tagebuch mit meinen Mini-Mes als tägliche Praxis behalten.

  14. Das Aufschieberitis-Glas befüllen und jede Woche eine Aufgabe daraus erledigen. Langsam, aber stetig. Wie sage ich immer so schön: Schritt für Schritt.

  15. Den MoRüBli jeden Monat schreiben. Ich mag die Bloggertradition sehr, hab mir in den letzten Monaten jedoch keine Zeit dafür genommen.


Visuelles Tagebuch mit Karina Röpckes Mini-Mes, mit braun-roten Skizzen und Texten wie wilde Farben, Kooperation, Kreativkurse, Kunst & Kakao.


Ich möchte bewirken


  1. Über mentale Gesundheit aufklären, ehrlich, ohne Angst, mit dem Hashtag #entthestigma.

  2. Menschen berühren und zum Strahlen bringen.

  3. Menschen zum Nachdenken anregen, damit sie ihren eigenen Weg finden.

  4. Dass Menschen sich trauen, über Scham zu sprechen, so wie ich es mir auch trauen möchte.

  5. Kunst und Kakao: Frauenkreise mit Kartenlegung, Kakaozeremonie und intuitivem Malen selbst erleben.

  6. Meine Vision Kunst und Kakao selbst geben.

  7. Für meine Mini-Mes bekannt sein, immer in Verbindung mit mentaler Gesundheit.

  8. Mit meinem Newsletter "Donnerstags bei dir ankommen" viele Menschen erreichen.

  9. Blogartikel schreiben, die in Erinnerung bleiben.

  10. Mich für Menschen- und Tierrechte einsetzen.

  11. Meine Webseite so weiterentwickeln, dass sie zeigt, wer ich wirklich bin. (Kreativkurse in den Mittelpunkt. Ayurveda-Coaching raus.)

  12. Mit Menschen über ihre Geschichten sprechen und ihnen wirklich zuhören.



Ich möchte verbinden


  1. Mit meinem Partner Rico ein schönes, ehrliches und entspanntes Leben leben.

  2. Mit Rico zusammen alt werden.

  3. Meiner Mom etwas zurückgeben, für alles, was sie mir ermöglicht hat. In welcher Form auch immer. Danke, Mom. Für ALLES.

  4. Mit Rico mindestens einmal im Jahr Urlaub machen, ganz ohne Laptop, ganz ohne Arbeit.

  5. Noch viele Jahre auf meine Lieblingskater Till und Uno aufpassen 🤍.

  6. Auf Katze Mini aufpassen, auch wenn sie mir gerade mit ihren Mäusen als "Geschenk" den letzten Nerv raubt.

  7. Seerunden mit Anja und Jacqueline um den Kulki. Das ist kein Sport. Das ist Therapie, Freundschaft und das Beste, was zwei Stunden sein können.

  8. Mit Freunden lachen, bis der Bauch wehtut.

  9. Freundschaften pflegen, die trotz Distanz halten. (Hallo, MMC-Gang, Nicola, Susi, Mel, Vivi, ...)

  10. Mit meiner Hamburger Zeit in Verbindung bleiben, mit den Menschen, nicht nur mit der Erinnerung.

  11. Draußen und mit der Natur verbunden sein. Dort meditieren, atmen, lauschen, entdecken, staunen.

  12. Mit meinen Menschen das Leben teilen, nicht nur die schönen Seiten.



Ich möchte sein


  1. In einem eigenen Tinyhäuschen in der Natur sein, mit Ruhe, Zeit und Raum für mein kreatives Sein und Tun.

  2. Beruflich immer das tun, was ich liebe und worauf ich Lust habe.

  3. Noch einen Halbmarathon laufen.

  4. Früh morgens mit meiner Freundin Caro schwimmen gehen, während die Stadt noch schläft.

  5. Sauna. Endlich. Und regelmäßig.

  6. Täglich tanzen, lachen, schreiben.

  7. Weniger Social Media. Mehr Me-Time. Mehr Raum für das, was wirklich zählt: für mich und mein Business.

  8. Den Stift nie aus der Hand legen.

  9. Nie aufhören, mein Leben als Geschenk zu sehen.

  10. Mich selbst als Wunder sehen, immer.

  11. Den Frieden finden, der nicht von außen kommt.

  12. Immer wissen, wo ich dazugehöre: zu meinen Menschen, meinen süßen Pflegetieren, der Natur.

  13. Irgendwann ganz friedlich, voller Dankbarkeit und mit einem Lächeln von dieser Welt gehen.

  14. Und wissen: Das war ein schönes Leben.

  15. Jeden Tag wählen, dem Leben gegenüber offen zu bleiben.

  16. Das nächste Abenteuer planen, das eine, von dem ich heute noch nicht weiß, wie es heißt.


So viele "Ich möchte". Und die wenigsten enden mit finanzieller Sicherheit.

Verrückt!

Ich möchte ein entspanntes Leben, in dem ich lernen, wachsen, ich sein kann. In Verbindung mit meinen Menschen, meinen Tieren und der Natur.

Das ist meine 108. Das ist mein ∞.

Danke, liebe Marianna, für diesen schönen Impuls. Manchmal brauche ich eine Einladung, um mir wirklich die Zeit zu nehmen und zu fragen, was ich im Leben möchte.

Was steht auf deiner Liste?


Alles Liebe – Karina 🤍



Mai-Bucket-List im Bullet Journal mit Mädchen-Illustrationen (Karina Röpckes Mini-Mes): Schaukeln, Lesen, Radfahren, Blumen auf hellem Holztisch.

Ein Auszug aus meinem visuellen Tagebuch mit meiner Mai 2026-Bucketliste.

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Über mich

Hi, ich bin Karina Röpcke.

Ich bin Künstlerin, Bloggerin und Kreativberaterin aus Leipzig. Ich gebe Mal- und Kreativ-Workshops, illustriere für Unternehmen und liebe es vor allem, Menschen beim kreativen Arbeiten zum Strahlen zu bringen. Mit meinen Mini-Mes, kleinen gezeichneten Figuren meiner selbst, verbinde ich Kunst und mentale Gesundheit auf ganz eigene Weise. Meine Überzeugung: Jeder Mensch ist kreativ. Man muss sich nur wieder daran erinnern.

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