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  • Karinas Mini Me’s klären auf: Was ist Skin Picking?

    Dermatillomanie einfach erklärt – Ursachen, Gefühle und Wege aus dem Kreislauf „Finger weg. Keine Selbstverletzung auf der Yogamatte“, höre ich die leise, aber bestimmte Stimme in meinem Kopf sagen. Mist. In genau diesem Moment spüre ich sie auch schon. Meine Finger an meinem Kopf. Wie sie sich langsam durch die Haare graben und diese eine Stelle suchen, die ich so gut kenne. Shit, denke ich. Ich wollte es schon wieder tun. Ich nehme die Finger vom Kopf und merke, wie sich dieses alte, bekannte und so ungeliebte Schuldgefühl langsam ausbreitet. Warum wollte ich es schon wieder machen? Dieses blöde Skin Picking! 🤍 Liebevolle Triggerwarnung – Hinweis für sensible Seelen: In diesem Artikel geht es um das Thema Skin Picking, also das wiederholte Bearbeiten der eigenen Haut. Ich beschreibe keine drastischen Szenen. Dennoch kann das Thema für manche Menschen emotional berühren. Wenn du merkst, dass es dich gerade überfordert, lies in deinem Tempo oder komm später wieder darauf zurück. Du darfst gut auf dich achten. Was ist Skin Picking? Fachbegriff:  Dermatillomanie oder Excoriation Disorder Definition:  Wiederholtes, zwanghaftes Bearbeiten der eigenen Haut Auslöser:  Häufig Stress, innere Anspannung, Perfektionismus, emotionale Belastung Was hilft:  Bewusstwerden, Trigger erkennen, alternative Strategien, therapeutische Unterstützung Heilungschancen:  Gut behandelbar mit Verhaltenstherapie und begleitenden Maßnahmen Inhaltsverzeichnis Was ist Skin Picking? Skin Picking ist mehr als nur Pickel ausdrücken Wie äußert sich Skin Picking? Mögliche Ursachen Was kann ich tun? Heilungschancen Fazit Was ist Skin Picking? Skin Picking, fachlich Dermatillomanie genannt, bezeichnet das wiederholte und schwer kontrollierbare Kratzen, Drücken, Zupfen oder Aufkratzen der eigenen Haut. Seit dem DSM 5 wird die sogenannte Excoriation Disorder als eigenständige psychische Störung im Bereich der Zwangsspektrum-Störungen geführt. Auch in der ICD 11 wird sie unter den körperbezogenen repetitiven Verhaltensstörungen eingeordnet. In der ICD 10** fand man sie noch unter Impulskontrollstörungen. Studien gehen davon aus, dass etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, da viele Betroffene aus Scham keine Hilfe suchen. (Quelle: American Psychiatric Association DSM 5 sowie WHO ICD 11.) Skin Picking ist mehr als nur Pickel ausdrücken Ich habe den Begriff tatsächlich erst in meinen Dreißigern entdeckt, und zwar auf Facebook. Es war ein Aufruf zu einer Studie für Menschen, die zwanghaft ihre Haut bearbeiten. "Was? Es gibt ein Wort dafür? Und schlimmer noch: Es ist eine psychische Störung?" Ich war entsetzt. Ich habe schon immer gekratzt. Ich glaube als Kind wollte ich die "perfekte Haut" und hab angefangen zu kratzen, damit sich die Oberfläche wieder schön glatt anfühlt (es ging nie um die Optik, aber um das Gefühl einer markellosen Fläche). Mein Opa, damals Polizist, sagte halb im Spaß, halb im Ernst, ich würde später einmal anhand meiner Narben identifiziert werden können. Und in meinem Ausweis würden alle Narben einzeln aufgelistet sein. Ein schrecklicher Gedanke, der mich leider nicht davon abhielt. Auch in meiner Zeit als Costumista (ich arbeitete für eine italienische Firma in der Kostümabteilung), mit leider viel zu kurzen Hosen als Arbeitskleidung, kratzte ich Mückenstiche auf. Die dunklen Narben auf gebräunter Haut fielen auf. Es war mir unangenehm, als mein Chef mich darauf ansprach. Also "verlagerte" ich meine wunden Stellen. An den Kopf. Unter Kleidung. Dorthin, wo es niemand sah. Erst während meiner Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung im Bereich Psychotherapie verstand ich, was da eigentlich passierte. Definition. Ursachen. Therapieansätze. Und vor allem: Ich bin nicht allein. Wie äußert sich Skin Picking? Skin Picking bedeutet nicht nur, gelegentlich einen Pickel auszudrücken. Es geht um Kontrollverlust. Um ein inneres Ziehen. Um den Druck, es JETZT tun zu müssen. Betroffene bearbeiten häufig Gesicht, Kopfhaut, Lippen, Schultern, Rücken oder kauen und Zupfen an ihren Finger. Manchmal stundenlang. Oft unbewusst. Beim Lesen, beim Fernsehen, beim Nachdenken. Typisch ist eine Gefühlskette: innere Anspannung, Stress, Wut, Traurigkeit oder sogar Langeweile steigender Drang kurzfristige Erleichterung beim Kratzen danach Schuld, Scham oder Ekel Hinzu kommen körperliche Folgen wie Entzündungen, Narben, offene Wunden. Und die ständige Angst, dass jemand es bemerkt. Viele beginnen, Situationen zu vermeiden. Freibad. Friseur. Dates. Für mich waren Friseurbesuche lange verbunden mit dem Gedanken: Hoffentlich ist die Haut bis dahin verheilt. Mögliche Ursachen Skin Picking ist multifaktoriell. Es gibt nicht DIE EINE Ursache. Häufig spielen eine Rolle: Stress und Überforderung Perfektionismus emotionale Regulationsschwierigkeiten Angststörungen oder depressive Episoden traumatische Erfahrungen Neurowissenschaftlich wird diskutiert, dass das Verhalten kurzfristig das Belohnungssystem aktiviert. Die Erleichterung wirkt wie eine kleine Entlastungsschleife im Gehirn. Das verstärkt das Verhalten langfristig. (Quelle unter anderem: Grant et al., 2012, Journal of Clinical Psychiatry.) Was kann ich tun? Der erste Schritt ist Bewusstwerden. Viele kratzen, so wie ich, ganz automatisch und das ist auch das Schwierige daran. Deshalb hilft es, das Verhalten zu beobachten. Tagebuch führen Tracke für ein paar Wochen: Wie fühle ich mich vorher? Wie oft passiert es`? In welchen Situationen? Wie stark sind die Verletzungen? Wie geht es mir danach? Allein dieses Beobachten kann schon Veränderung anstoßen. Trigger erkennen und reduzieren Stress ist bei mir ein riesiger Auslöser. Wie an diesem Morgen auf der Yogamatte. Die To do Liste sitzt mir im Nacken. Meine Regel Nummer eins: Keine Selbstverletzung auf der Yogamatte. Das bedeutet für mich nicht nur, keine Position zu erzwingen. Sondern auch nicht zu kratzen. Hände beschäftigen Solange meine Hände etwas tun, können sie nicht kratzen. Ich setze mich an den Tisch und zeichne meine Mini Me’s. Sie halten mich nicht nur vom Bearbeiten meiner Haut ab, sie bringen mich vor allem zur Ruhe und schalten meinen Kopf aus. Andere hilfreiche Strategien können sein: Mir hilft es, Öl auf die entsprechenden Stellen zu tupfen. Ich nehme gern Öle, die zusätzlich pflegend und entzündungshemmend wirken. Sobald das Öl aufgetragen ist, berühre ich die Stelle nicht mehr, weil meine Finger unbewusst nach Unebenheiten suchen. Öl an den Fingerkuppen mag ich nämlich gar nicht. Außerdem möchte ich mir Fingerkappen kaufen, damit ich mich an diesen Stellen nicht weiter verletzen kann. Weitere Möglichkeiten sind: Pflaster auf gefährdete Stellen regelmäßige Hautpflege, um Unebenheiten zu reduzieren Fidget Tools oder Stressbälle Atemübungen kognitive Verhaltenstherapie Die Verhaltenstherapie gilt aktuell als wirksamster Ansatz. Besonders Habit Reversal Training , eine Gewohnheitsumkehrtherapie, wird häufig eingesetzt. Heilungschancen Skin Picking ist behandelbar. Mit therapeutischer Begleitung, Geduld und einem liebevollen Blick auf sich selbst sind deutliche Verbesserungen möglich. Für mich gehören Rückfälle dazu. Aber ich habe gelernt, sie nicht als Versagen zu sehen, sondern als Teil meines Prozesses. Was mir besonders wichtig ist: Wenn du leidest, such dir Unterstützung. Sprich mit deinem Arzt oder Therapeuten. Suche Austausch in Selbsthilfegruppen oder Foren. Ich weiß, wie viel Scham da mitschwingt. Und, du bist nicht allein. Fazit Ich habe für mich erkannt: Ich kratze vor allem bei Stress. Geht's mir gut und bin ich entspannt, kratze ich nicht und meiner Haut geht's auch gut. Und ich habe gelernt, mir selbst früher zuzuhören. Meine Mini Me’s sind für mich mehr als Zeichnungen. Sie sind kleine Botschafterinnen. Sie klären auf. Sie nehmen Scham den Raum. Sie erinnern mich daran, dass Selbstfürsorge manchmal damit beginnt, die eigenen Hände sanft zurückzunehmen. Vielleicht ist dieser Artikel ein erster kleiner Schritt für dich. Oder für jemanden, den du kennst. Alles Liebe – Karina 🤍

  • Karinas Mini Me’s klären auf: Welches Gefühl steckt hinter deinem Ziel?

    Ich sitze mal wieder krank im Bett, der doofe Husten ist zurück. Alle Termine für dieses Wochenende sind abgesagt und zwischen Tee, dem Pad mit der Lieblings-Handpan-Playlist und viel zu warmer Decke entsteht etwas, das ich sonst selten habe: Zeit. Zeit zum Heilen. Zeit zum Nachdenken. Zeit für meine keine Ahnung wievielte RUSU. Die Rise Up & Shine Uni (kurz RUSU) ist ein von Laura Malina Seiler entwickeltes Programm, um endlich in die Umsetzung zu kommen und den eigenen Traum, sie sagt das eigene Wunder, in die Wirklichkeit zu bringen. Da sitze ich nun im Bett, während Draußen endlich der Frühling erwacht, mit der viel zu warmen Decke auf den ausgestreckten Beinen, das dicke Workbook vor mir, und dann kommt sie. Diese eine Frage. Welches Gefühl steckt hinter meinem Ziel? Hmm ... Dankbarkeit, Liebe, Vertrauen kommen mir als erstes in den Sinn. Aber sind das wirklich Gefühle? Ich merke, wie ich stocke. Und das, obwohl ich so viel mit Emotionen arbeite, sie zeichne, mit Düften verbinde, mit ihnen manifestiere. Also beginne ich zu recherchieren. Und weil ich Gefühle nicht nur benenne, sondern alles, was mir wichtig ist, auch zeichne, begleiten dich in diesem Artikel meine Mini Me’s spielerisch dabei, meine Ergebnisse zu erkunden. Viel Freude beim Lesen. Was sind Gefühle? Bewusste innere Wahrnehmungen von dem, was in uns passiert Subjektive Erfahrungen wie Angst, Freude, Ärger, Liebe oder Eifersucht Entstehen durch das, was wir erleben, denken oder körperlich spüren Nicht eindeutig messbar und bei jedem Menschen anders Alles, was ich in meinem Körper und meiner Psyche bewusst wahrnehme, vom weiten Herzen bis zum flauen Bauchgefühl, ist für mich ein Gefühl Inhaltsverzeichnis Was sind Gefühle? Sind Gefühle gleich Emotionen? Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen Die häufigsten Grundgefühle Warum Gefühle bei der Zielsetzung so wichtig sind Warum wir unsere Gefühle oft nicht benennen können Wie du deine Gefühle besser wahrnimmst Mini Übung für deinen Alltag Gefühle zeichnen mit meinen Mini Me's Meine Gefühlsliste zum Download Fazit und die Gefühle hinter Zielen Was sind Gefühle? Das sagt "das Internet": Gefühle sind bewusste innere Wahrnehmungen dessen, was in uns passiert. Vereinfacht zusammengefasst nach psychologischen Definitionen sind Gefühle subjektive Erfahrungen wie Angst, Freude, Ärger, Liebe oder Eifersucht. Sie entstehen durch die Verarbeitung von Reizen, also durch das, was wir erleben, denken oder körperlich spüren. Gefühle sind nicht eindeutig messbar. Sie sind individuell. Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben und völlig unterschiedlich fühlen. Meine eigene Definition Alles, was ich in meinem Körper und in meiner Psyche bewusst wahrnehme, erlebe und FÜHLE ist für mich ein Gefühl. Wenn mein Herz nach einem schönen Gespräch vor Freude und Beseeltheit ganz weit wird. Wenn mein Magen aus Angst vorm Autofahren grummelt und unfassbar nervös wird. Wenn ich abends auf meiner "Piecksmatte" liegend, körperlich und innerlich ganz ruhig werde. Das ist nicht nur ein Zustand. Das ist ein Gefühl. Sind Gefühle gleich Emotionen? Ich liebe meine Duftöle und habe für bestimmte Emotionen sogar ganz eigene Mischungen. Und weil ich genau wissen wollte, welches Öl wofür steht, habe ich mir natürlich auch das passende Buch mit Emotionsrad bestellt. Und während ich noch über Gefühle und Emotionen nachdenke, kam die Frage: Ist das eigentlich dasselbe? Was sagt denn hier die KI? Die Anwort: "Nicht ganz. Auch wenn wir die Begriffe im Alltag oft durcheinanderwerfen, gibt es einen feinen Unterschied. Emotionen sind automatische Reaktionen deines Systems. Dein Herz schlägt schneller, dein Atem verändert sich, dein Körper reagiert. Gefühle sind das, was du daraus bewusst wahrnimmst und benennst. Sie sind die innere Erfahrung, die du spürst und einordnest. Die Emotion passiert. Das Gefühl wird erlebt." Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen Emotionen  sind automatische körperliche Reaktionen, die spontan ablaufen Gefühle  sind die bewusste Wahrnehmung und Benennung dieser Reaktionen Emotion zeigt sich im Körper, zum Beispiel durch schnelleren Puls oder Anspannung Gefühl entsteht, wenn du innerlich erkennst und aussprichst, was gerade in dir los ist Emotion passiert von selbst, Gefühl wird erlebt, eingeordnet und benannt In der Manifestationsarbeit wirken vor allem bewusst gefühlte Zustände wie Liebe, Vertrauen oder Dankbarkeit, weil sie im Körper verankert werden Die häufigsten Grundgefühle Psychologisch werden oft diese Basisgefühle genannt: Freude Trauer Wut Angst Ekel Überraschung Doch im Alltag erleben wir viel mehr Nuancen. Erleichterung Stolz Neid Scham Dankbarkeit Sehnsucht Zufriedenheit Überforderung Inspiration Weltschmerz Zwischen gut und schlecht liegt eine ganze Gefühlswelt. Warum Gefühle bei der Zielsetzung so wichtig sind Gefühle spielen bei der Zielsetzung eine entscheidende Rolle, weil sie uns zeigen, was uns wirklich antreibt. Ziele, die nur auf Vernunft basieren, ohne dass wir emotional davon berührt werden, führen oft zu Motivationseinbrüchen oder schnellem Aufgeben. Wer dagegen seine inneren Gefühle erkennt und bewusst einbezieht, kann seine Ziele klarer definieren, den eigenen Antrieb nutzen und Hindernisse leichter überwinden. Kurz gesagt: Gefühle sind der Motor, der deine Ziele lebendig macht. Warum wir unsere Gefühle oft nicht benennen können Und trotzdem saß ich da mit meinem Workbook und wusste es nicht sofort. Vielleicht kennst du das. Wir können erklären, was wir wollen. Wir können Pläne machen. Aber wenn jemand fragt, wie wir uns dabei fühlen möchten, wird es still. Oft haben wir nicht gelernt, Gefühle differenziert wahrzunehmen. Es gab vielleicht nur traurig, wütend, glücklich. Alles dazwischen blieb namenlos. Manchmal fehlt uns einfach der Wortschatz. Und manchmal auch der Mut, ehrlich hinzuschauen. Wie du deine Gefühle besser wahrnimmst Eigentlich, wenn ich genauen hinspüre, kann ich meine Gefühle schon recht gut deuten. Wie? 1. Innehalten. Zwei bewusste Atemzüge. 2. Den Körper scannen. Wo spüre ich etwas? In der Brust. Im Bauch. In den Schultern. 3. Gefühl konkret benennen. Nicht schlecht, sondern enttäuscht. Nicht gut, sondern erleichtert oder zufrieden. Das dauert keine fünf Minuten. Aber es verändert viel. Mini Übung für deinen Alltag Ich hab von einer Übung gelesen, die sich ganz leicht umsetzen lässt. Sie lautet: Stell dir abends eine Frage: Welches Gefühl hat meinen Tag heute am meisten geprägt? Und dann frage dich: Was hat es ausgelöst. Was wollte es mir sagen. Was hätte ich gebraucht. Ganz einfach und mehr braucht es nicht. Gefühle zeichnen mit meinen Mini Me's Ich zeichne meine Gefühle. Das ist meine Art, sie greifbar zu machen. Meine Lieblingsgefühle passend zu meinem RUSU Wunder sind: inspiriert, erfüllt, glücklich, voller Vertrauen kraftvoll, dankbar Vielleicht magst du deine auch einmal zeichnen. Es ist spannend, was dabei sichtbar wird. Meine Gefühlsliste zum Download Weil ich gemerkt habe, wie sehr mir manchmal die Worte fehlen, habe ich eine Gefühlsliste erstellt, die du dir herunterladen kannst. Sie hilft dir, dein inneres Erleben genauer zu benennen und bewusster wahrzunehmen. Manchmal entsteht Klarheit allein dadurch, dass ein Wort plötzlich passt. Fazit und die Gefühle hinter Zielen Ein spannendes Feld. Da habe ich mein Emotionsrad und so viele Tools aus meinen Ausbildungen gelernt und doch stockte ich bei der Frage nach dem Gefühl hinter meinem Ziel. Vielleicht ist genau das der Punkt. Gefühle lassen sich nicht nur theoretisch verstehen. Sie wollen erlebt werden. Ich sitze also hier mit Husten, Workbook und viel zu warmer Decke und übe weiter. Eins ist jedoch sicher. Ich spüre bereits heute riesengroße Dankbarkeit (verrückt, das war auch mein erster Gedanke). Und jetzt bin ich neugierig. Hättest du deine Gefühle hinter deinem Ziel auf Anhieb benennen können? Alles Liebe – Karina 🤍

  • Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2026

    Heute ist der 14. Februar, Valentinstag. Und eigentlich wäre es für meine To-Want-Liste für die ersten drei Monate, also mein erstes Quartal, fast schon ein bisschen spät. Aber ganz ehrlich, wenn nicht heute, wann dann? Genau deshalb nutze ich diesen Tag, um mich bewusst auf die Dinge zu konzentrieren, die mir wirklich am Herzen liegen. Dieses Mal gilt: weniger ist mehr. Dafür sind es echte Herzens-To-Wants. Also los. Hier kommen von ganzem Herzen meine To-Wants für das erste Quartal 2026. 🤍 Meine To-Want-Liste im Überblick: Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 4. Quartal 2025 Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 4. Quartal 2025 Was ich mit meiner Kunst und Kreativität bis zum Jahresende 2025 erreichen möchte Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 4. Quartal 2025 Mein Wohn-Projekt für das 4. Quartal 2025 Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 4. Quartal 2025 Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 4. Quartal 2025 freue Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 1. Quartal 2026 Ziel 1 – sportlich: „Kümmere dich rechtzeitig um deinen Körper“ heißt es so schön. Ich habe keine großen sportlichen Ziele, sondern möchte eine kleine Sporteinheit als feste Routine etablieren. Mindestens fünfmal pro Woche: Squats, Mountain Climbers und Planks, jeweils drei Durchgänge. Im Anschluss eine kurze Einheit aus Mady Morrisons großem Video-Repertoire. Ziel 2 – persönlich: Zeichnen, zeichnen, zeichnen. Ich weiß, das ist auch kreativ, aber bei mir gibt es da keine Trennung. Deshalb möchte ich jede Woche mit meinen Mini-Me’s künstlerisch festhalten und reflektieren, was mir besonders wichtig war. Ziel 3 – kreativ: Bei der morphischen Feldlesung im Januar hieß es „Wilde Farben“. Wenn das kein Anlass ist, endlich meine Acrylfarben aus dem Rollcontainer hervorzuholen und damit zu experimentieren. Es entstehen mindestens zwei Bilder. Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 1. Quartal 2026 Eine neue Comic-Auftragsarbeit wird entstehen. Ich freue mich jedes Mal sehr darüber, wie viel Vertrauen mir entgegengebracht wird. Bei allem, was ich tue, möchte ich Freude empfinden. Auch in diesem Jahr gebe ich wieder Feedback auf Blogartikel in Judith Peters Content Society. Gemeinsam mit Petra arbeite ich an unserem Skill-Box-Projekt. Ich leite mindestens fünf kreative Workshops. Im Café, in dem ich zwei Tage pro Woche arbeite, übe ich mich in Barista-Art und genieße die Gespräche mit unseren wunderbaren Gästen. Mein kleines Ziel: ein halbwegs erkennbares Motiv im Cappuccino. Und ich möchte meine Newsletter-Liste auf 500 Personen erweitern. Wenn du dabei sein möchtest, freue ich mich sehr, dich willkommen zu heißen, hier entlang ! Was ich mit meiner Kunst und Kreativität im 1. Quartal 2026 erreichen möchte Sandra Hoppenz  veröffentlicht die 3. Ausgabe ihres Online-Magazins und somit die 3. Zeichnung von mir zum Thema Ernährung und Gesundheit. Ich werde wieder Keramik bemalen 🤍 Ich werde mindestens 5 kreative Workshops leiten. Ich veröffentliche 8 Artcollab -Bilder, die zusammen mit anderen Künstler*innen der Artcollabfamily entstehen werden. ATC Artcollab, die Vierte: Die ATC Karten zum Thema Frühling stehen an und ich habe mich wieder für meine Mini Mes entschieden, weil sie mir schon bei der Winter Edition so viel Freude gemacht haben. Es entstehen zehn ATC Sammelkarten zum Tauschen. Endlich wieder 12 von 12. Im Februar und März veröffentliche ich jeweils am 12. des Monats zwölf Bilder, die meinen Tag dokumentieren. 12 von 12 bedeutet ganz schlicht: zwölf Bilder am zwölften. Ich habe mich für die RUSU angemeldet und möchte sie dieses Mal künstlerisch begleiten, meine Erfahrungen zeichnen und auf meine Weise festhalten. Meine kreative Bingokarte ist fertig und wartet darauf, mit Leben gefüllt zu werden. Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 1. Quartal 2026 Ich werde mir eine Ayurveda-Frühjahrskur gönnen. Ich werde mindestens 4x in die Sauna gehen. Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 1. Quartal 2026 Ich reise als Überraschung zu ... (wird hier noch nicht verraten). Das letzte März-Wochenende gehts für uns zum Krimmidinner nach Lübben. Nachdem ich Silvester bei "Mord am Tisch" die Mörderrolle ungewollt übernehmen durfte, bin ich gespannt, wer dieses mal dahinter steckt. Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 1. Quartal 2026 freue Laura Malina Seilers 10. Rise Up & Shine Uni 2026 (kurz RUSU) beginnt am 16. Februar 2026. Eigentlich wollte ich nur sehen wieviel sie mittlerweile kostet und ups...ich hab auf den Kaufen-Buttonn gedrückt. Da sich beruflich und privat sehr viel verändert seit meiner letzten Rusu verändert hat, bin ich gespannt, ob sich mein RUSU-Wunderr in diesem jahr erfüllen wird. Ich möchte wieder ins Kino gehen. Der 20. Februar ist super energetish und ich werde ihn mit meiner Freundin Susi verbringen. Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2024 Das 12-Wochen-Jahr: Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2024 Meine "To-Want-Liste": Was ich bis zum 31.12.2023 erleben und schaffen möchte 27 Dinge, die ich im Sommer 2023 erleben möchte Hast du berufliche, persönliche, gesundheitliche, kreative oder sogar mutige Ziele für das erste Quartal 2026? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Alles Liebe und eine wundervolle Zeit - deine Karina 🤍 *Nach dem Prinzip aus „Das 12-Wochen-Jahr“ formuliere ich meine Ziele als To-Want-Liste. Ich möchte mich nicht durch Pflichten antreiben lassen, sondern durch das, was mich wirklich begeistert – meine Kunst, meine Kreativität und das stetige Wachsen auf meinem Weg als kreative Allrounderin. Titelfoto: Katrin Bieneck

  • Mein „12 von 12“ am 12. Februar 2026

    Heute ist der 12. Februar 2026. Und wenn du schon länger hier mitliest, weißt du: neuer Monat, neues Kännchen! Am 12. jedes Monats zeige ich dir in 12 Bildern kleine Ausschnitte aus meinem Tag. Der Name „Kännchen“ kommt übrigens von Caro vom Blog Draußen nur Kännchen , die diese schöne Bloggertradition weiterführt. Viele Blogger*innen machen mit, und es ist jedes Mal super schön zu sehen, wie unterschiedlich so ein Tag aussehen kann. Und da ich am Wochenende arbeite und kreative Workshops gebe, fühlt sich der Donnerstag für mich ein bisschen wie ein kleiner Samstag an. Wenn du wissen möchtest, wie ich ihn verbracht habe, dann mach es dir gemütlich, scroll dich durch und hab viel Freude beim Stöbern. Der kaputte Bildschirm meines Laptops hält mich nicht davon ab, jeden Morgen meine liebsten Yogaeinheiten von Mady Morrison zu praktizieren. Also ging es auch an diesem Morgen direkt vom Schlafzimmer auf die Yogamatte. Ich liebe ihre Einheiten und bin so dankbar für ihr Tun und die vielen wundervollen Videos, die sie kostenlos zur Verfügung stellt und die mir vor Jahren sogar eine Rückenoperation erspart haben. Von Herzen danke, liebe Mady. Ölziehen, Zungeschaben und Zähneputzen sind am Morgen nicht verhandelbar und zählen wie die Yogaeinheit mit Mady, neben dem Schreiben meiner Morgenseiten zu meiner geliebten Morgenroutine. Die „Picks“-Matte liegt für heute Abend schon im Bett bereit. Im Moment hilft sie mir wunderbar beim Einschlafen. Wenn ich mich vor dem Zubettgehen darauflege, fahre ich so richtig runter und komme zur Ruhe. Zum Schlafen selbst nehme ich sie natürlich wieder aus dem Bett. Hello again, liebste Droge! Schon der zweite Kaffee diese Woche, aber immerhin nicht mehr täglich und nicht mehr in Litern. Kleine Schritte zählen schließlich auch. Für mich ist Kaffee kein Getränk. Er ist ein schönes warmes Gefühl, eine gemütliche Pause mitten im Tag, manchmal auch eine ziemlich fiese Form von Prokrastination. Eine kleine Belohnung nach getaner Arbeit. Oder eben davor. Heute ist er ganz klar meine Motivation, endlich die Wohnung zu putzen. Wir bekommen Besuch und jedes Mal davor schreit mein innerer Monk: So kannst du doch niemanden empfangen. Beweg deinen Hintern und tu etwas. Okay, ich gebe zu, ich habe mich schon sehr gebessert. Aber im Bad noch schnell über die Armaturen wischen, das steht auf jeden Fall an. Kennste? 😉 Nicht, dass das Frau Nelly auch nur annähernd auffallen würde. Hach, endlich wieder einen Bully auf dem Schoß und der kleinen Maus den Rücken kraulen. Frau Nelly gehört übrigens meiner Freundin Alex. Wir haben uns im Kindergarten kennengelernt und kennen uns daher schon einige Jahre. Heute haben Alex, Louisa (ihre Tochter) und die kleine Knutschkugel zusammen mit uns gefrühstückt. Lou, Frau Nelly, Alex, ich und Freitag der Dackel, ein ehemaliges Requisitenstück aus meiner Kreuzfahrtschiffs-Theater-Backstagezeit. Nach seiner Theaterkarriere bewachte Freitag unser buntes Büro in Hamburg, bevor er schließlich bei mir einzog. Seinen Namen trägt er übrigens, weil gefühlt jeder Freitage liebt. Ich habe den dreien noch voller Stolz mein neues Atelier gezeigt, in dem dieses Jahr viele schöne kreative Kurse stattfinden werden. Wieder zu Hause hieß es für mich, in meiner Mittagspause noch schnell ein Bild für die neue Instagram Artcollab Challenge zu zeichnen. Und da ich eine echte Deadline Surferin bin, muss das Bild heute natürlich noch raus. Fertig! Hättest du das Thema "Maskenball" erkannt? Am Nachmittag gibt es heiße Schokolade für meinen Partner und mich. Ich trinke meine ungesüßt und mit Wasser angerührt, für ihn darf sie süß und schön cremig sein. Nach der Stärkung geht es für mich an den Rechner und ich gebe Feedback für die The Content Society von Judith Peters. Dabei lerne ich selbst jedes Mal unglaublich viel, nicht nur übers Schreiben im Allgemeinen, sondern auch für meine eigenen Artikel. Mit meinem Betthupferl-Vitamindrink vorm Schlafengehen verabschiede ich mich von dir. Vielen Dank fürs Gucken und bis zum nächsten "12 von 12". Alle Liebe – deine Karina 🤍 Illustrationen und Fotos: Karina Röpcke

  • Kreative Bingokarten zum Jahresbeginn: spielerisch ins neue Jahr starten

    Der Jahresanfang fühlt sich für mich oft nach Neustart an. Ein neuer Kalender, leere Seiten und ganz ganz ganz viele Ideen. Gleichzeitig steigt spürbar der Druck. In meinem Kopf tauchen all die lieben guten Vorsätze auf, die diesmal wirklich etwas verändern sollen. Eine kreative Bingokarte zum Jahresbeginn setzt genau hier an. Sie ist spielerisch, schenkt mir dieses leise, vorfreudige, warme Gefühl und kommt ganz ohne erhobenen Zeigefinger aus. Und weil ich meine Mini-Me’s unfassbar gern in kleine Kästchen platziere, habe ich es ausprobiert. Ich habe meine eigene Bingokarte gezeichnet und sie mit all den beruflichen und privaten Momenten gefüllt, die ich in diesem Jahr erleben möchte. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über kreative Bingokarten wissen musst. Du bekommst eine kleine Anleitung, lernst, worin sie sich vom Visionboard unterscheiden, wie du sie für dich nutzen kannst und welchen Einfluss sie auf deine mentale Gesundheit haben. Viel Freude beim Lesen und Ausprobieren! Kreative Bingokarte auf einen Blick Zweck: Motivation, Struktur und vor allem Freude Inhalt: Aufgaben, Wünsche, Beobachtungen Einsatz: Schule, Arbeit, Familie, Social Media Gestaltung: von handgezeichnet bis digital Wirkung: fördert Fokus und Reflexion Zeitraum: mehrere Monate oder ein ganzes Jahr Inhaltsverzeichnis Was ist eine kreative Bingokarte? Jahresbingo zum Jahresbeginn: bewusst planen, aber ganz ohne Druck Beispiele für kreative Bingokarten zum Jahresbeginn Anleitung: Kreative Bingokarte zum Jahresbeginn erstellen Warum kreative Bingokarten so beliebt sind Warum sind Bingokarten beliebt? Jahresbingo & mentale Gesundheit Visionboard oder Jahres-Bingokarte – wo liegt der Unterschied? Kreative Bingokarten auf Instagram & Social Media Q&A: Häufige Fragen Fazit Was ist eine kreative Bingokarte? Ich scrolle durch Instagram und plötzlich taucht sie wieder auf. Eine Bingokarte mit niedlich gezeichneten Figuren und kleinen Beschreibungen wie „alte Freunde treffen“, „Neues lernen“ oder „Wellness gönnen“. Genau hier beginnt das kreative Bingo. Aber was steckt eigentlich dahinter? Die kreative Bingokarte ist eine Abwandlung des klassischen Bingospiels. Statt Zahlen findest du Begriffe, kleine Szenen, Aufgaben oder Beobachtungen in den einzelnen Feldern. Alles darf, nichts muss. Wie der Name schon sagt, steht die Kreativität im Mittelpunkt, sowohl in der Gestaltung als auch bei der Wahl der Materialien. Ich liebe es, meine Mini-Me’s mit Finelinern und Markern in kleine Kästchen zu zeichnen, sie etwas putzig darzustellen darzustellen und mir selbst Momente festzuhalten, die ich im Laufe des Jahres erleben möchte. Besonders motivierend und darauf freue ich mich ehrlicherweise am meisten, ist für mich das Abhaken, sobald etwas davon Wirklichkeit geworden ist. Für mich hat eine kreative Bingokarte nichts mit Leistung oder dem Erreichen von Zielen zu tun. Es geht nicht darum, alles zu schaffen. Es geht darum, meine geliebten Häkchen zu setzen und wahrzunehmen, wie viele schöne Dinge tatsächlich passieren. Um Spaß, Leichtigkeit und die Lust am Machen. Jahresbingo zum Jahresbeginn: bewusst planen, aber ganz ohne Druck Ich fand die Idee schön, mein Bingo direkt zu Beginn des neuen Jahres zu zeichnen und damit bewusste Momente festzuhalten, die sich über das Jahr verteilen. In vielerlei Hinsicht überschneidet sich ein Jahresbingo mit klassischen To-want-Listen. Gerade bei beruflichen Projekten enthält es aber genau die Vorhaben, auf die ich mich wirklich freue und die sich richtig anfühlen. Gezeichnet oder künstlerisch gestaltet haben diese Vorhaben für mich eine andere Bedeutung als eine rein schriftliche Liste, etwa meine quartalsweisen To-want-Listen. Durch das Visuelle bleiben sie präsenter. Ich schaue mein Jahresbingo super gerne an, hänge es sichtbar in meinem Atelier auf, verbinde Gefühle damit und erinnere mich daran, warum mir diese Dinge wichtig sind. So richtet sich mein Fokus ganz automatisch auf meine Herzensprojekte. Nicht auf alles, was theoretisch möglich wäre, sondern auf das, was mein Jahr versüßen und bereichern darf. Gerade zum Jahresbeginn passt dieses Format für mich besonders gut. Wenn scheinbar alles möglich ist, kann genau das schnell überfordern. So viele Ideen, so viele Erwartungen, so viele Vorsätze. Eine kreative Bingokarte nimmt dieser Weite etwas von ihrem Druck. Sie teilt das große Ganze in überschaubare Felder und ersetzt starre Ziele durch neugierige Fragen. Was möchte ich erleben? Was darf leicht sein? Aus diesem Grund findest du in meinem Jahresbingo nicht nur kreative und berufliche Projekte, sondern ganz bewusst auch Raum für Selbstliebe. Dinge, die mir guttun. Massagen, die Wärme in der Sauna, Yoga so oft es sich stimmig anfühlt. Nicht als Pflicht, sondern als Einladung, gut mit mir umzugehen. Auch beruflich habe ich mir andere Fragen gestellt als sonst. Keine klassischen Leistungsziele, sondern grundsätzliche Gedanken. Wie kann ich meine Talente nutzen? Was braucht die Welt von mir? Fragen, die sich an meinem Ikigai orientieren und mir helfen, meine Arbeit sinnhaft auszurichten. Für mich ist das Jahresbingo deshalb vor allem eines. Eine schöne Einladung, mein Jahr bewusst zu erleben. Nicht perfekt, nicht vollständig durchgeplant, sondern aufmerksam. Feld für Feld. Beispiele für kreative Bingokarten zum Jahresbeginn Ideen für Themen: Achtsamkeits-Bingo Jahreszeiten-Bingo Kreativ-Bingo Gesundheits-Bingo (ganz ohne Druck) Familien-Bingo Berufliches Jahresbingo Typische Felder einer kreativen Bingokarte sind zum Beispiel: „Einen neuen Ort entdecken“ „Etwas zum ersten Mal tun“ „Einen Tag ganz ohne Termine“ „Ein Projekt abschließen, das lange liegen blieb“ "Eine Wohlfühlmassage gönnen" "Digitales Zeichnen lernen" Anleitung: Kreative Bingokarte zum Jahresbeginn erstellen Schritt für Schritt: Zeitraum festlegen (z. B. ein ganzes Jahr von Januar bis Dezember) Ein zentrales Thema wählen (Alltag, Achtsamkeit, Kreativität oder so wie meins: beruflich und privat) 9, 16 oder 25 Felder definieren (ich habe es an die Seite meines visuellen Tagebuchs angepasst) Felder klar und realistisch formulieren Gestaltung auswählen (Papier, Canva, Notizbuch, Visuelles Tagebuch) Die Umsetzung meiner Jahresbingokarte Aktuell halte ich alles, was mich bewegt, in meinem visuellen Tagebuch fest. Genau deshalb war es für mich der perfekte Ort, um dort auch meine Jahresbingokarte entstehen zu lassen. Zu Beginn zeichnete ich mit Bleistift und Lineal die Felder vor. Danach widmete ich mich den privaten Bingofeldern. Die einzelnen Themen notierte ich ebenfalls zunächst mit Bleistift und skizzierte meine Mini-Me’s passend dazu. Anschließend erweckte ich sie mit schwarzem Fineliner und Markern zum Leben. Wenn ich etwas genauer festhalten wollte, ergänzte ich eine kurze Beschreibung. Sobald ein Feld fertig war, setzte ich mit dem passenden Marker einen kleinen Rahmen darum. Die Felder entstanden dabei nicht der Reihe nach. Stattdessen entschied ich nach Gefühl und achtete darauf, dass ähnliche Themen, wie zum Beispiel Saunabesuch und Massage, nicht direkt nebeneinanderlagen. Das ist allerdings mein ganz persönlicher Monk. So füllte sich Feld für Feld. Zuerst die privaten, danach die beruflichen Vorhaben. Tipp: Ein Feld ließ ich ganz bewusst frei. Nicht alles muss geplant sein. Manche Dinge dürfen sich im Laufe des Jahres einfach zeigen. Und was mir besonders am Herzen liegt: KEIN PerFUCKtionismus! Es geht nicht um perfekte Proportionen, den goldenen Schnitt beim Zeichnen oder eine tadellos dargestellte Perspektive. Es geht um die Freude beim Kreieren :-) Oben links siehst du einen Ausschnitt aus meiner privaten/ persönlichen Bingokarte und unten rechts sind drei Felder meiner beruflichen Pläne, sowie ein "freies" Feld für Unvorhersehbares. Warum kreative Bingokarten so beliebt sind Als ich kreative Bingokarten auf Instagram entdeckt habe, war ich sofort verliebt. Diese vielen kleinen Zeichnungen, fast wie Mini-Comics und dann auch noch so zuckersüß. Sie sind leicht, verspielt und gleichzeitig sehr aussagekräftig. Ich habe mich für zwei Karten entschieden, eine private und eine berufliche. Wobei sich das bei mir sowieso kaum trennen lässt. Die Zeichnungen sind intuitiv verständlich, bringen mich selbst zum Schmunzeln und oft auch die Menschen, die sie ansehen. Schon beim Überlegen, was ich in diesem Jahr alles Schönes erleben möchte, stellt sich ein warmes, schönes Gefühl ein. In meinem Artikel Comics für die Seele  habe ich darüber geschrieben, dass Zeichnen helfen kann, auch schwierige oder schwer greifbare Themen sichtbar zu machen. Genau das passiert für mich auch mit der Bingokarte. Neben leichten, kreativen Momenten finden dort auch größere Themen Platz. Mein Sternenmama-Projekt, Herzensideen, Wünsche für meine Selbstfürsorge und kleine Wellness-Vorhaben. Alles darf nebeneinander existieren, ohne bewertet zu werden. Warum sind Bingokarten beliebt? Sie sind leicht verständlich Sie bringen Humor in ernste oder monotone Situationen Sie fördern Aufmerksamkeit und Achtsamkeit Sie verbinden Menschen („Ah, das hatte ich auch!", "Das möchte ich auch machen.“) Jahresbingo & mentale Gesundheit Hier wird es besonders spannend. Denn wie du beim Lesen vielleicht schon gemerkt hast, wirkt sich allein das Gestalten meines Jahresbingos positiv auf meine mentale Gesundheit aus. Ich sage nicht, dass es ein Wundermittel ist. Aber es unterstützt mich im Alltag und erinnert mich sanft daran, an meinen Projekten dranzubleiben und meine Selbstfürsorge ernst zu nehmen. Motivation Kleine, erreichbare Felder senken die innere Hürde, anzufangen. Statt dem großen Gedanken „Ich müsste mal mein Leben sortieren“ finde ich in meinem Bingo zum Beispiel eine Zeichnung, die mich daran erinnert, die Yogamatte auszurollen und mir bewusst Zeit für Entspannung zu nehmen. Vorfreude Ich liebe es zu zeichnen und mit meinen Händen etwas Kreatives zu erschaffen. Zeichnen beruhigt mich. Ich ziehe Linie für Linie mit dem Fineliner, wähle meine Marker nach meinen Lieblingsfarben aus und fülle Fläche für Fläche. Jedes Detail genieße ich. Beim Kreieren entsteht gleichzeitig Ruhe und positive Erwartung. Mein Gehirn liebt das. Schon die Planung zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Abhaken & Erfolgserleben Jedes abgehakte Feld feiere ich. Es ist ein sichtbarer Erfolg. Dopamin wird ausgeschüttet und das Gefühl, etwas erreicht zu haben, stellt sich ein. Nicht die großen Schritte zählen, sondern die kleinen Etappen unterwegs. Selbstwirksamkeit Ich sehe schwarz auf weiß, oder genauer gesagt bunt auf Papier, was ich geschafft habe. Gerade in Phasen, in denen sich alles zäh anfühlt, ist das ein echter Motivationsbooster. Wichtig dabei ist, dass das Jahresbingo realistisch bleibt. Kein Selbstoptimierungs-Marathon, wie es meine Freundin Vivi so schön nennt. Aus diesem Grund empfehle ich auch, ein, zwei oder mehrere Felder bewusst leer zu lassen. Für Unerwartetes. Für Dinge, die sich erst im Laufe des Jahres zeigen. Visionboard oder Jahres-Bingokarte – wo liegt der Unterschied? Gerade zum Jahresbeginn tauchen sie oft gemeinsam auf: Visionboards und Jahres-Bingokarten. Ich liebe beide. Beide beschäftigen sich mit dem kommenden Jahr, beide versprechen Orientierung und Motivation. Und trotzdem fühlen sie sich im Alltag ganz unterschiedlich an. Ein Visionboard  richtet den Blick nach vorne. Es sammelt Wünsche, Stimmungen und Lebensbereiche, oft in Form von Bildern oder einzelnen Worten. Es geht weniger darum, wie  etwas erreicht wird, sondern darum, wohin  man möchte. Ein Visionboard hängt an der Wand, liegt im Hintergrund und wirkt im Unterbewusstsein. Es inspiriert, ohne etwas einzufordern. Die Jahres-Bingokarte  dagegen bleibt nah am täglichen Leben. Sie begleitet durch das Jahr und macht Entwicklung sichtbar. Jedes Feld steht für eine konkrete Erfahrung, eine Handlung oder einen Moment, der tatsächlich eintreten kann. Statt Zukunftsbildern geht es um kleine Schritte, die abgehakt werden dürfen. Kurz gesagt: Das Visionboard gibt die Richtung vor. Die Jahres-Bingokarte zeigt den Weg. Mental wirken sie ebenfalls unterschiedlich. Während ein Visionboard vor allem Vorfreude und Orientierung schafft, stärkt die Jahres-Bingokarte das Gefühl von Selbstwirksamkeit. Sie macht sichtbar, dass etwas passiert ist. Dass das Jahr nicht einfach vorbeizieht, sondern gestaltet wird – Feld für Feld. Ich kombiniere beides. Mein gezeichnetes Visionboard beantwortet die Frage „Was wünsche ich mir?“ und meine Jahres-Bingokarte ergänzt „Wie fühlt sich mein Alltag auf dem Weg dorthin an?“ Visionboard vs. Jahres-Bingokarte Visionboard Fokus: Wünsche & Zukunftsbilder Form: Bilder, Symbole, Schlagworte Wirkung: Inspiration, Orientierung Nutzung: meist passiv, im Hintergrund Veränderung: bleibt oft das ganze Jahr gleich Jahres-Bingokarte Fokus: Erlebnisse & konkrete Schritte Form: klare Felder mit Aufgaben oder Momenten Wirkung: Motivation, Selbstwirksamkeit Nutzung: aktiv, über Monate hinweg Veränderung: wächst und füllt sich im Laufe des Jahres Kreative Bingokarten auf Instagram & Social Media Und weil ich die kreative Bingokarten zuerst auf Instagram entdeckt habe, hier noch einige Gedanken dazu: Sie funktionieren dort besonders gut, weil sie: leicht teilbar sind inspirieren und zum Mitmachen einladen ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen Hashtag-Ideen: Mir ist bewusst, dass Hashtags heute nicht mehr die Bedeutung haben wie noch vor ein paar Jahren. Trotzdem möchte ich dir einige davon vorstellen, falls du deine Bingokarte auf Instagram teilen möchtest: #jahresbingo #kreativebingokarte #neuesjahrneustart #achtsamkeit2026 #mitmachaktion #alltagsfreude #mentalgesund Q&A: Häufige Fragen Wie viele Felder sollte eine Bingokarte haben? Neun oder sechzehn Felder sind für ein Jahr gut überschaubar. Am Ende kannst du die Anzahl aber ganz nach dem wählen, was du geplant hast und was sich für dich stimmig anfühlt. Muss man alle Felder schaffen? Nein, natürlich nicht. Die Bingokarte ist ein Begleiter, kein Maßstab. Sie soll dich motivieren und nicht unter Druck setzen. Ist eine kreative Bingokarte besser als gute Vorsätze? Ich persönlich mag keine guten Vorsätze. Sie sind oft genauso schnell wieder verschwunden, wie sie entstanden sind. Eine kreative Bingokarte ist flexibler und weniger druckvoll. Durch das bewusste Gestalten und Nachdenken bleibt sie außerdem viel präsenter und nachhaltiger im Kopf. Was ist, wenn ich mein Jahresbingo „nicht gut genug“ finde? Dann ist es genau richtig. Eine kreative Bingokarte muss nicht perfekt sein. Sie lebt davon, persönlich zu sein, nicht davon, schön oder vollständig zu wirken. Was mache ich, wenn sich meine Wünsche im Laufe des Jahres ändern? Dann darf sich auch dein Bingo verändern. Felder können angepasst, übermalt oder einfach leer gelassen werden. Dein Jahr entwickelt sich und dein Jahresbingo darf das genauso tun. Fazit Mir hat es richtig viel Freude bereitet, meine Bingokarte zu zeichnen. Für mich ist sie kein Plan, der mich antreibt, sondern ein schöner Begleiter durch das Jahr. Am Jahresende werde ich mit einem Lächeln an all die bezaubernden Momente, Projekte und Erlebnisse zurückdenken, die Wirklichkeit geworden sind. Und genau das macht sie zu einem erstaunlich guten Start ins neue Jahr. Und bevor ich sie gleich auf Instagram teile, möchte ich dich fragen: Was würdest du in deiner Bingokarte festhalten und worauf freust du dich in diesem Jahr? Alle Liebe – Karina 🤍 Aus meinem visuellen Tagebuch: Eine weitere Möglichkeit, um Wohlfühl-Pläne zu schmieden, ist eine gezeichnete Monats-Bucket-Liste. Illustrationen: Karina Röpcke

  • Mein Monatsrückblick Januar 2026: Zurück zum MoRüBli

    Ein ganzes Jahr ohne Monatsrückblick. Irgendwie habe ich meinen MoRüBli vermisst. Und genau deshalb ist er jetzt wieder da. Ich möchte ihn dieses Jahr wieder schreiben, weil ich dich dadurch ein kleines Stück mit in mein Leben nehmen kann. In meine kreative Welt. In meinen Alltag. In die Momente, die leicht sind und in die, die holpern. Denn ja, auch ich struggle. Auch ich stecke fest. Auch ich habe kreative Blockaden und Phasen, in denen nichts fließt. Nach einem Jahr Pause sage ich also: Willkommen zurück. Willkommen zu meinem ersten MoRüBli nach einem Jahr. Und willkommen zu meinem Januar 2026. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: Ein Jahr Monatsrückblick-Pause Mord am Tisch und Lügen auf Anweisung Speedreading, morphisches Feld lesen und wilde Farben Was im Januar 2026 sonst noch los war Entstandene Kunst im Januar 2026 Was ich im Januar 2026 gebloggt habe Ausblick auf den Februar 2026 Ein Jahr Monatsrückblick-Pause Ein ganzes Jahr habe ich keinen MorüBli geschrieben, wie der Monatsrückblick in der Content Society von Judith Peters liebevoll genannt wird. Immer wieder habe ich daran gedacht, hatte Lust darauf. Jeden Monat tauchte er als unverbindliche Blogempfehlung bei Judith auf und trotzdem habe ich diese Pause gebraucht. Ich mag es eigentlich sehr, über meinen Monat zu schreiben. Aber mein eigener PerFUCKtionismus hat mich letztlich blo(g)kiert. Ich wollte gutes Storytelling üben, die schönsten Fotos mit dir teilen und den Rückblick als leichten, angenehmen Lesestoff gestalten. Doch das viele Bilder raussuchen, sie für die Webseite verkleinern (ich brauche eeeeewig dafür) und alles stimmig und vorallem SCHÖN machen hat unglaublich viel Zeit gefressen. Zu viel Zeit, damit es sich für mich gut angefühlt hat. Ab jetzt soll es anders werden. Maximal ein Tag, vielleicht sogar nur ein paar Stunden fürs Tippen, weniger Bilder, dafür mehr gezeichnet. Ich nehme dich mit in meine kreative, bunte, wilde, manchmal auch emotionale Welt, öffne mich und meine Psyche in Form meiner kleinen Mini-Me's als Zeichnungen und hoffe, du magst das. 2026: KW 1 2026: KW2 2026: KW3 2026: KW4 Mein letzter MoRüBli war von Januar 2025. Mord am Tisch und Lügen auf Anweisung „Was machen wir?“, fragte meine Freundin Jacqueline. "Hmm … auf jeden Fall Raclette." Ich bin kein großer Fan von riesigen Silvesterpartys. Aber wenn meine Freunde einladen, bin ich dabei. Also haben wir Silvester, wie schon die beiden Jahre zuvor, im Haus meiner Freundin gefeiert. Mit ihrer Familie, einem weiteren Pärchen und meinen beiden Lieblingskatern Till und Uno. Wer mich kennt, weiß: Spieleabende sind nicht so mein Ding. Oder anders gesagt: Wenn man mich fragt, habe ich meist keine Lust. Aber sobald wir anfangen, bin ich voll dabei. „Was haltet ihr von Mord am Tisch ?“, fragte Jacqueline. Eine Art Krimidinner für zu Hause. Okay, dachte ich, probieren wir’s. Meine Freundin bestellte das Spiel, verschickte die Rollen und so begrüßten wir uns am Silvesterabend chic und geschniegelt, denn die passende Verkleidung ist ausdrücklich erwünscht. Das Spiel war witzig, spannend und kurzweilig. Es wurde verdächtigt, beschuldigt und wild spekuliert. Und was denkst du, wer der Mörder war? Ich natürlich. Keine einfache Rolle, denn ich war die einzige Person, die lügen durfte und auch das liegt mir nicht besonderst. Komplett überführt wurde ich allerdings nicht, also kann ich nicht so schlecht gewesen sein. In diesem Sinne: Prosit und Happy New Year. 🥂 Speedreading, morphisches Feld lesen und wilde Farben Am 3. Januar gab es eine Veranstaltung, in der es um eine morphische Feldlesung ging. Eine Art Neujahres-Speedreading. Jede Person, die wollte, konnte daran teilnehmen. Ich mag das Studio sehr, da ich dort regelmäßig an Aufstellungsarbeiten teilnehme. Eine morphische Feldlesung war Neuland für mich. Wir wurden ganz herzlich begrüßt. Es gab eine wundervolle Meditation zum Erden und Ankommen, das morphische Feld wurde erklärt und jede Person konnte für etwa fünf Minuten die eine Frage stellen, die sie in 2026 tragen wollte. Das konnten Fragen sein wie: Was ist der nächste Schritt? Was brauche ich, damit es mir besser geht? Bis hin zur großen Frage nach der eigenen Berufung. Da ich mir ein Atelier mit der Absicht genommen hatte, Keramikmalkurse zu geben, dies aber aufgrund der bereits drei existierenden Öfen in meinem Künstlerhaus aktuell nicht möglich ist, suchte ich nach anderen Angeboten. Meine Frage lautete daher: Mein Jahresmotto ist „Meine Kreativität heilt mich selbst und andere“ . Was soll ich in meinem Atelier als Erstes anbieten? „Wilde Farben“ war die erste Antwort. Wilde Farben. In meinem Atelier ist alles sehr natürlich gestaltet. Holzfußboden, großer brauner Holztisch, eine passende Holzbank, weiße Wände und viele Grünpflanzen. An wilde Farben hatte ich überhaupt nicht gedacht. „Vertraue dem Prozess“ , hieß es weiter. Ich muss sagen, das arbeitet seitdem sehr in mir. Bereits im letzten Jahr habe ich mir grelle Acrylfarben gekauft. Zartes Rosa, leuchtendes Pink bis hin zu knalligem Neon. In den Wochen davor habe ich mich auch immer häufiger dabei ertappt, wie ich Künstler beobachtet habe, die auf riesigen Leinwänden mit verdünnten Acrylfarben arbeiteten. Mit einer Langsamkeit und Liebe, dass in mir alles ruft: Das will ich auch. Aber nicht nur im Atelier. Auch bei der Auswahl meiner Kleidung oder beim Zusammenstellen von Materialien, Möbeln und Deko merke ich, wie sehr es mich nach Farbe ruft. Ob das am Frühling liegt oder doch an dem Reading Anfang Januar. Ich glaube, genau dieses Wilde, das Unvorhersehbare, das Abschiednehmen vom Perfektionismus, ist etwas, das mich selbst heilt. Und wer weiß, was daraus 2026 für meine Kursteilnehmer*innen und mich noch alles entstehen wird. Was im Januar 2026 sonst noch los war Erstmal war nicht viel los, denn ich wurde krank. In den letzten Jahren habe ich mir in meiner Selbstständigkeit kaum Zeit genommen, um mich wirklich bei Erkältungen auszukurieren. Dieses Mal war es anders. Durch meinen Teilzeitjob im Café trage ich Verantwortung für unsere Gäste. Also ging es zum Arzt und ich habe mir einen Krankenschein geholt. Verrückt eigentlich, aber genau dadurch habe ich mir zum ersten Mal seit Jahren echte Bettruhe erlaubt. Okay … ein bisschen wurde dann doch gearbeitet, denn die Blogger*innen der Content Society warten schließlich auf ihr Feedback zu ihren Blogartikeln :-) Ich bin wieder fit und auf dem Weg zu einem tollen Treffen für ein wundervolles neues Projekt. Noch schnell ein Foto vom eingefrorenen Karl-Heine-Kanal geschossen. Diese Winterromantik liebe ich einfach :-) Was für eine schöne Location, das Kaiserbad in Leipzig. Noch sind keine weiteren Gäste da und ich bereite mich in Ruhe auf die zweite Projektbesprechung vor. Zurück im Café. Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich diesen Spruch lese. Treffen in Weida: Viele Jahre hatten wir uns nicht gesehen, meine alte Gang und ich. Nach dem Kaffeetrinken ging es für einen Spaziergang vorbei an der Osterburg, dieser alten Fabrik, zurück zu unserem Freund Rasmus. Ich habe ein Faible für alte Gebäude und ganz besonders für Schriftzüge. Deshalb musste ich die „Konsumgüter“ unbedingt auch bildlich festhalten. Erkennst du meine Liebe zur Romantisierung von Fotos? Die Osterburg ist eingehüllt in diese wundervolle Sonnenuntergangsstimmung. Zurück bei Rasmus gab es beim Geschichtenerzählen aus alten, verrückten Zeiten Raclette und Schrottwichteln. Zum Glück habe ich nicht die beiden riesigen Biergläser gezogen, sondern ein niedlich kleines Porzellan-Pillendöschen. Sehen wir nicht entzückend zusammen aus? Den SchneeBär hab ich zusammen mit Dani bei einem Spaziergang im Leipziger Volkspark (Küchenholz) entdeckt. Ein Projekt, das mich fast zwei Monate beschäftigt hat: die Lampe in meinem Atelier. Durch eine alte Gasleitung, die fast zehn Zentimeter aus der Decke hängt, hatte ich lange keine passende Baldachinlösung, also nichts, was die unschönen Kabel hätte verstecken können. Meine Ideen reichten von einem alten Joghurtbecher über eine Spezialanfertigung aus dem 3D-Drucker bis hin zu einem dicken Rohr aus dem Baumarkt. Bis mir irgendwann die Pflanzenabteilung einfiel. Am Ende wurde es ein Blumentopf, in den wir ein Loch für das Kabel gebohrt haben. Und somit kehrte endlich Licht im Atelier ein. Entstandene Kunst im Januar 2026 Es sind wieder einige Artcollab -Bilder entstanden. Und es gab sogar eine BIG Artcollab. Im letzten Jahr war ein Fuchs das Referenzbild, in diesem Jahr ein Haus. Und weil ich Menschen so gerne zeichne, durften sie auf meinem Bild natürlich nicht fehlen. Die erste Artcollab 2026 mit dem Thema "Erwachen". Thema: kalte Jahreszeit Mit ihr habe ich mich am schwersten getan. Das ist meine moderne Interpretation von Jeanne d’Arc (Johanna von Orléans), einer französischen Widerstandskämpferin aus dem 15. Jahrhundert. Thema: Stripes or squares Thema: Referenzbild (Ich mag mein Bild nicht wirklich und hab es in der Nacht vor Abgabe nur halbherzig gezeichnet. Es ist einmal im "Dunkeln" und einmal bei Tageslicht fotografiert.) Wenn ich ehrlich bin, bevorzuge ich die offenen Artcollab-Themen und nicht die vorgegeben Referenzbilder. Und da ist meine Version vom Häuschen ... natürlich mit Menschen :-) Insgesamt zeichneten über 250 Künstler:innen dieses Haus in ihrem ganz persönlichen Stil. Unter dem Hashtag #bigartcollabfamily2026 findest du auf Instagram ihre Bilder. Und nochmal der Fuchs aus der BIG Artcollab aus dem Jahr 2025. Was ich im Januar 2026 gebloggt habe Comics für die Seele – warum Zeichnen mich heilt Mein Motto für 2026: Meine Kreativität heilt mich selbst und andere Mein Jahresrückblick 2025: Schonungslos. Gezeichnet. Neu sortiert. Ausblick auf den Februar 2026 Meine Feelgood Bucket-List für den Februar 2026. Endlich wieder Keramik bemalen. Ich habe mir Keramik für zu Hause bestellt und werde sie gemeinsam mit meinen Mädels, meinen ehemaligen Kolleginnen aus dem Lieblingsstudio, in meinem Atelier kreativ verzieren. Wir haben dort lange zusammen gearbeitet und ich freue mich so sehr darauf, mit ihnen gemeinsam kreativ Zeit zuverbringen. Hach war das schön! Und an das Keramikbemalen kann ich direkt mein Häckchen setzen 🤎 Wir feiern Geburtstag. Mein Partner wird … (ich bin mir nicht sicher, ob ich die Zahl hier verraten darf :-) ). Wusstest du, dass der 20.02.2026 energetisch ein großartiges Datum ist? Genau deshalb wird dieser Tag etwas ganz Besonderes. Ich verbringe ihn mit meiner Freundin Susi aus Dresden und ihrer Freundin Elisabeth. Wir trinken herzöffnenden Kakao, legen Karten, tauschen uns über die wundervolle Welt der Spiritualität aus, spinnen neue Ideen und genießen einfach unser Frausein und unsere Verbundenheit. Ich werde zwei kreative Workshops leiten und freue mich riesig darauf. Für einen davon werde ich mich erneut meiner Autofahrangst stellen . Drück mir die Daumen. Im Februar werden viiiiele Blogartikel entstehen. Judith Peters ruft zur alljährlichen Blogdekade auf. Das heißt: zehn Artikel in zehn Tagen. Eine richtig gute Übung für mich, meinem PerFUCKtionismus liebevoll, aber bestimmt in den Hintern zu treten. Ob ich wirklich zehn Artikel schaffe? Ich glaube eher nicht. Aber ich gebe auf jeden Fall mein Bestes. Und meine Bingokarte , ein Trend, der gerade auf Instagram unterwegs ist, wird endlich fertig. Wenn ich etwas mache, dann richtig. Und so hat die Fertigstellung ein kleines bisschen länger gedauert. Illustrationen und Fotos: Karina Röpcke

  • Ich wirke, also bin ich - Kreativität im Business

    Herzlich willkommen zu meinem eigenen Artikel meiner Blogparade „Ich wirke, also bin ich – Kreativität im Business“ ! Ich freue mich riesig, dass du hier bist und dich für mein Lieblingsthema, die Kreativität , interessierst. Kreativität und Business scheinen auf den ersten Blick vielleicht nicht viel miteinander zu tun zu haben. Doch wie Steve Jobs einst sagte: „Creativity is just connecting things.“ Genau das ist es, was erfolgreiche Unternehmen und Unternehmer ausmacht – die Fähigkeit, scheinbar Unzusammenhängendes zu verknüpfen und daraus etwas Neues, Einzigartiges zu schaffen. Steve Jobs selbst ist ein Paradebeispiel dafür. Seine visionären Produkte und bahnbrechenden Präsentationen sind ein Beweis dafür, wie Kreativität nicht nur Innovationen hervorbringt, sondern auch eine starke emotionale Verbindung zu den Kunden schafft. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie essenziell Kreativität im Business ist, und wie sie nicht nur meine beruflichen, sondern auch meine persönlichen Projekte beeinflusst und bereichert. Von meiner Arbeit als Coachin, der Liebe zur Kunst, meinem Nebenjob im Keramikmal-Studio und meiner Tätigkeit als Bloggerin – Kreativität ist der Motor, der all meine Aktivitäten antreibt. Viel Freude beim Lesen! Was dich in diesem Blogartikel erwartet: Steve zeigt, wie's geht: "Kreativität im Business" Bedeutung von Kreativität im Business-Kontext Warum dieses Thema für mich persönlich wichtig ist 1. Was bedeutet Kreativität im Business für mich? 2. Methoden und Techniken, mit denen ich kreativ bin und bleibe Morgenseiten schreiben Brainstorming Brainwriting oder auch Bloggewitter Mindmapping Loslassen 3. Die Rolle der Kreativität in meiner Arbeit als Ayurveda-Coachin und zukünftig auch als Heilpraktikerin für Psychotherapie Psychotherapie und Kreativität Techniken, die sich wunderbar als Schreibtherapie anbieten Ayurveda und Kreativität 4. Fazit Steve zeigt, wie's geht: "Kreativität im Business" "Creativity is just connecting things. When you ask creative people how they did something, they feel a little guilty because they didn’t really do it, they just saw something. It seemed obvious to them after a while. That’s because they were able to connect experiences they’ve had and synthesize new things." – Steve Jobs Kennst du Steve Jobs? Er ist für mich ein Meister. Ich meine hiermit nicht seine unterkühlten und arroganten Charaktereigenschaften, sondern seine innovativen Produkte. Er zählt zu den besten Rednern der Wirtschaftswelt. Seine Präsentationen sowie die legendäre Stanford-Eröffnungsrede "Finde, was du liebst" aus dem Jahre 2005 zeigen, wie kreatives Storytelling funktioniert und überzeugt. Steve Jobs war ein Visionär voller Kreativität und ich muss gestehen, ich liebe fast alle seine Produkte (inklusive der Verpackungen). Kreativität ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs in jedem Business. Ob es darum geht, innovative Lösungen zu finden, einzigartige Produkte zu entwickeln (am Beispiel von Jobs: ein PC, der für alle Menschen leicht und intuitiv zu bedienen ist, oder die transportable Playliste in Form des ersten iPod) oder neue Wege der Kundenansprache , wie die an der Stanford-Universität zu entdecken – kreative Ansätze sind unerlässlich, um sich in der heutigen, schnelllebigen Geschäftswelt zu behaupten. Bedeutung von Kreativität im Business-Kontext Im Business-Kontext bedeutet Kreativität weit mehr als nur künstlerische Fähigkeiten wie Malen, Schreiben, Tanzen oder Basteln. Es geht darum, Probleme auf unkonventionelle Weise zu lösen , Chancen zu erkennen und zu nutzen sowie Neues zu schaffen und zu verbessern. Kreativität ist der Motor, der Innovation antreibt und Unternehmen hilft, sich von der Konkurrenz abzuheben. Warum dieses Thema für mich persönlich wichtig ist Für mich ist Kreativität die Grundlage meiner Arbeit. Das war sie schon immer. Nach dem Modedesign-Studium als Schnittdirektrice, Jahre später als Designerin mit eigenem Modelabel, sowie als Costume- & Make-Up-Supervisorin Backstage auf einem Kreuzfahrtschiff. Heute arbeite ich kreativ im Coaching mit meinen Klienten, in meinem geliebten Nebenjob als Kreativberaterin in einem Keramikmal-Studio, sobald ich Content für Social Media erstelle, beim Bloggen und Zeichnen. In meiner täglichen Praxis verbinde ich Psychologie, Ayurveda und die moderne Spiritualität mit meiner Kunst. Diese besondere Kombination ermöglicht mir, Menschen auf vielfältige und einfallsreiche Weise zu unterstützen und ihnen zu helfen. Für mich ist Kreativität im Business nicht nur eine berufliche, sondern vor allem auch eine persönliche Herzensangelegenheit. 1. Was bedeutet Kreativität im Business für mich? Kreativität bedeutet für mich vieles. Es ist Ideensuche, Lösungsfindung, Zeichnen, achtsam sein und Ausschau nach kreativen Formen halten. Ich liebe es, mit "offenen" Augen und neugierigem Blick Schaufenster abzuscannen, Licht-Schatten-Formen an Wänden und auf Gehwegen zu entdecken, ästhetisches, minimalistisches und praktisches Design zu bestaunen, einen liebevoll-geformten Kakaobecher in der Hand zu halten, in Pinterest zu stöbern, neue Zeichen-Inspirationen zu sammeln oder eine neue Schreibtechnik für meine Blogartikel auszuprobieren. Wie beeinflusst meine künstlerische Tätigkeit mein Business? Als Künstlerin nutze ich meine kreative Energie nicht nur, um kleine Kunstwerke (ich zeichne meine Fineliner-Porträts am liebsten auf 15x15 cm Papier) zu schaffen, sondern auch, um neue Ideen und frische Ansätze in meine beruflichen Projekte einzubringen. Im Berufsleben manifestiert sich die Kreativität ... in meinem neuen 1:1 Angebot für kreative Herzen: KREIEREN STATT REAGIEREN: Die Kunst, das Leben leicht zu machen . in meinen Blogartikeln. Du findest Kreativität in der Art, wie ich Texte schreibe (Storytelling) , in meinen Zeichnungen, die ich als Titelbild nutze oder um Geschriebenes bildlich darzustellen, beim Fotografieren meiner " 12von12 "-Bilder usw. Kunst ist ein großartiges Mittel, um Emotionen auszudrücken und zu kommunizieren. beim Gestalten der Coaching-Unterlagen mit dem Online-Design-Tool Canva. beim Vorbereiten und Organisieren einer Kakao- oder Teezeremonie. beim Kreieren meiner Markenidentität - durch mein Design und die Zeichnungen kann ich ein unverwechselbares und, ich hoffe, es ist mir gelungen, ein authentisches Markenimage zu schaffen, das meine Persönlichkeit und meine Werte widerspiegelt. beim Designen meiner eigenen Webseite , meines Logos ("heART" welches die beiden Wörter "heart und art" beinhaltet), schönen Flyern, informativen Workbooks und wertvollen Angeboten . Ich besitze ein recht gutes visuelles Gespür und ein feines Auge für Details. Diese Eigenschaften fließen direkt in mein Business ein und zieht auch Kunden an, die meine Vision und Ästhetik teilen. beim lösungsorientierten Coaching und der Arbeit mit meinen Klienten und Klientinnen - durch meine künstlerische Tätigkeit habe ich gelernt, außerhalb der "normalen" Grenzen zu denken und kreative Ansätze zur Problemlösung zu entwickeln. im Keramikmal-Studio, sobald ich Kunden und Kundinnen berate, ihr Lieblingsmotiv umzusetzen. ... und in so vielem mehr. Mein Logo und die Idee dahinter: Ich vertraue auf mein Herz (heart), denn es weiß, was wahr ist und es weiß, was für mich bestimmt ist. Genau wie dein Herz es für dich weiß. Dieses Herz öffnet sich beim Coachen, in meinen Beratungen und in Gesprächen mit Menschen, die mir viel bedeuten. Und ich verbinde es mit meiner Kunst (art) und mit meiner Kreativität, weil alles schon immer in mir vorhanden war. Umgesetzt wurde das Logo von der lieben Dani "danibydsgn". Was ich besonders daran mag: die Bögen erinnern mich zusätzlich an Meereswellen und die Zeit als ehemalige Seefahrerin. Ich möchte dich an einer Geschichte teilhaben lassen, denn als ich 2020 überlegte, mich selbstständig zu machen, war für mich klar, ich muss sichtbar werden, um Klienten zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung, wie. In meiner ersten Selbstständigkeit vor ca. 15 Jahren als Modedesignerin gab es in meiner Welt noch kein Instagram. Die damaligen Kunden und Kundinnen erhielt ich über Mund-zu-Mund-Propaganda. Meine Kollektionen waren verteilt in kleinen Boutiquen auf Kommissionsbasis und ich verkaufte auf DaWanda (einer Online-Plattform, die ähnlich der von Etsy ist), meine selbstgefertigten Produkte. Mit dem Coaching war es anders. Es gab keine Plattform für mich, bis auf Instagram. Ich durchstöberte die Accounts meiner Coaching-Kollegen und stellte fest, dass sie sich doch ziemlich ähnlich waren. Die gleichen Grafiken, nur andere Farben. Für mich stand fest, ich wollte es anders. Also begann ich zu zeichnen, etwas, was ich seit Jahren vernachlässigt hatte. Seitdem sind meine Bilder ein wichtiger Bestandteil meiner Beiträge. Und nicht nur das, auch habe ich wundervolle Zeichen-Auftragsarbeiten erhalten. Mein Business-Instagram Feed mit meinen Zeichnungen. Eine Zeichnung, die für meine Ayurveda-Kollegin Lydia entstand. Sie ist eine tolle Ayurveda-Köchin und teilt ihre leckeren Rezepte bei Instagram unter dem Namen "ayur_hungry". 2. Methoden und Techniken, mit denen ich kreativ bin und bleibe "Aber du bist ja kreativ, ich nicht." Ein Satz, den ich öfter höre. Wir alle sind kreativ, vorausgestzt, wir stehen unserer eigenen Kreativität nicht im Weg. Der größte Gegner ist die Alltagsroutine und die Ausrede, keine Zeit zu haben. Eine befreundete Ayurveda-Kollegin meinte einmal in einem anderen Zusammenhang zu mir: "Mach's einfach!" Und genau das zählt auch für die eigene Kreativität. Sie ist kein Sesselsport! Und klar hilft es mir ab und zu während des Zeichnens schöne Musik zu hören, aber ich muss mir die Zeit und den Raum nehmen und in die Umsetzung kommen, damit etwas geschieht. Ich muss aktiv werden, meine Vorstellungskraft nutzen, etwas kreieren, wieder verwerfen, um es anschließend neu zu probieren. Und dann ist es vollkommen egal, ob ich zeichne, meiner Intuition folge, Tagebuch schreibe, Rollenspiele inszeniere, meine vier Wände dekoriere oder achtsam und mit allen Sinnen eine Tasse Tee genieße. Im Folgenden möchte ich dir Techniken vorstellen, die ich sehr gerne nutze. Morgenseiten schreiben Bei mir ist "etwas Neues" hinzugekommen. Seit genau 45 Tagen schreibe ich jeden Morgen, kurz nach dem Aufstehen, meine Morgenseiten. Ich setze mich an den Schreibtisch und schreibe los. Die einzige Vorgabe, es müssen mindestens drei Seiten sein. Im Gegensatz zu meinen Blogartikeln schreibe ich sie mit der Hand. Am Ende der 3 Seiten notiere ich zusätzlich drei positive Glaubenssätze, die ich aktuell bearbeite, 5x hintereinander. An manchen Tagen dauern diese Seiten gefühlt ewig, an anderen wiederum sprudeln die Gedanken regelrecht aus mir heraus. Julia Camerons Buch "Der Weg des Künstlers - Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität"** inspirierte mich zu den Morgenseiten. Das Buch stand schon lange auf meiner Bücherliste und erst jetzt, habe ich die Zeit gefunden, es zu lesen und die Aufgaben darin umzusetzen. Am Ende der drei Seiten und meinen positiv-formulierten Glaubenssätzen füge ich jeden Abend eine kleine Zeichnung hinzu, die dokumentiert, was ich am jeweiligen Tag erlebt habe. Brainstorming In Zusammenarbeit mit mehreren Menschen liebe ich Brainstorming. Zum Beispiel bei der Keramik-Gestaltung: Wenn unsere Kunden und Kundinnen eine Idee mitbringen, sammeln wir Kreativberaterinnen gemeinsam mit ihnen mögliche Herangehensweisen. Die für gut-befundene Technik wird umgesetzt. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Einfach loslegen und die Kreativität fließen lassen. Brainwriting oder auch Bloggewitter Ähnlich dem Brainstorming werden beim Brainwriting Ideen gesammelt und notiert. Im Anschluss erfolgt der Austausch mit den Teilnehmern, z. B. bei einem gemeinsamen Workshop. In der "TheContenSociety"-Gruppe, in der ich mich mit vielen MitbloggerInnen austausche, nutzen wir besonders gerne während einer Blogdekade (10 Blogartikel in 10 Tagen) das Ideengewitter . Hierfür treffen wir uns (diejenigen, die eine Idee möchten) 10 Tage hintereinander jeweils um 8 Uhr in der Früh und erklären kurz, welche Informationen oder Ideen wir von den anderen MitbloggerInnen haben möchten. Haben wir Gedanken zum entsprechenden Thema, wird im Zoom-Chat in die Tasten getippt. Auf "LOS" drücken wir alle gleichzeitig auf "senden" und die Ideen prasseln wie ein Gewitter in den Chat. Ein herrliches Gefühl, Inspirations-Explosion pur! Mindmapping In Vorbereitung auf meine Überprüfung beim Gesundheitsamt für den "Heilpraktiker für Psychotherapie" kam ich mit Auswendiglernen nicht weit. Es waren einfach zu viele Krankheitsbilder, Symptome, Therapieverfahren, Gesetze, usw., die in meinem Kopf bleiben mussten. Was mir half, war das Zeichnen von Mindmaps. Ich nutzte unterschiedliche Farben, zeichnete Strichmännchen und kleine Icons, die es mir einfach machten, das Gelernte auch im Gedächtnis zu verankern. Auch für meine Coachees, die ich auf die mündliche Überprüfung in Sachsen vorbereite, gibt es einige Mindmaps als Vorlagen von mir. Loslassen Kreativität ist nicht planbar. Die besten Ideen kommen mir auf dem Fahrrad, unter der Dusche, beim Joggen oder beim Spazierengehen. Wenn ich eine Idee habe oder kreativ sein möchte, mache ich mir einige Notizen und lass sie erstmal auf mich wirken. Irgendwann, kurz vor dem Einschlafen oder eben unter der Dusche, ploppen sie auf und sind bereit, angeschaut und umgesetzt zu werden. 3. Die Rolle der Kreativität in meiner Arbeit als Ayurveda-Coachin und zukünftig auch als Heilpraktikerin für Psychotherapie Psychotherapie und Kreativität Kreativität eröffnet neue Wege in meiner Arbeit mit Klienten und bietet ebenso einen geschützten Raum, indem Wachstum stattfinden kann. Seit Januar 2024 besitze ich die Heilerlaubnis, die es mir ermöglicht, auch therapeutisch zu arbeiten. Ich werde zukünftig in meiner Praxis Psychotherapie mit verschiedenen kreativen Techniken kombinieren, um den individuellen Bedürfnissen meiner Klienten gerecht zu werden. Ich liebe die Kreativität, denn sie ist ein mächtiges Werkzeug, das es ermöglicht, weit über die Sprache hinauszugehen und tiefere Ebenen des Bewusstseins zu erreichen. Durch den Einsatz von Kunst, Musik und Schreiben können Klienten oft auf eine Weise kommunizieren und reflektieren, die mit Worten allein nicht möglich wäre. Besonders die Kunsttherapie hat es mir als Therapiemethode angetan. Hierfür werden meine Klienten ermutigt, ihre Gefühle und Gedanken durch Zeichnungen oder Malerei auszudrücken, um neue Perspektiven zu ermöglichen. Auch die Schreibtherapie , das Schreiben von Tagebüchern, Gedichten oder Geschichten bietet sich wunderbar an, um Unbewusstes an die Oberfläche zu bringen, um das eigene Gedanken-Chaos zu sortieren, zu reflektieren und um Klarheit zu gewinnen. Durch Eigenerfahrung, dem Ausprobieren allerhand verschiedener Techniken weiß ich kreatives Schreiben selbst sehr zu schätzen. Techniken, die sich wunderbar als Schreibtherapie anbieten: Tagebuch schreiben das Beantworten der Wunderfrage meditatives Schreiben im Hier und Jetzt ABC-Listen, zu einem bestimmten Thema, die zum freien Denken anregen autobiografisches Schreiben dem Vervollständigen von Satzanfängen, um zu bestimmten Erkenntnissen zu gelangen beobachtendes Schreiben Schreiben eines Dankbarkeitstagebuchs oder die genannten Morgenseiten (Freewriting) Meine ABC-Liste zum Thema Selbstliebe und Selbstfürsorge. Neben der Kunst- und Schreibtherapie unterstützen Meditations- und Achtsamkeitsübungen mich und meine Klienten im Hier und Jetzt zu sein und dadurch Ruhe zu finden. Kennst du die Rosinenübung? In diesem Artikel findest du die Anleitung dazu. Auch das bedeutet Kreativität für mich. Ich schule sehr gerne die Achtsamkeit meiner Klienten, damit sie im Alltag Ruhe finden. Ayurveda und Kreativität Ayurveda, die traditionelle indische Heilkunst, spielt ebenso eine bedeutende Rolle in kreativen Prozessen. Die Grundprinzipien des Ayurveda helfen nicht nur, Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen, sondern fördern auch die kreative Energie und Schaffenskraft. Ayurveda und Kreativität - Wie passt das zusammen? Ayurveda betrachtet den Menschen ganzheitlich und zielt darauf ab, das natürliche Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele zu bewahren. Dieses Gleichgewicht ist wichtig für die Kreativität, da es Klarheit, Fokus und innere Ruhe fördert. Durch ayurvedische Praktiken kann ich Stress abbauen, geistige und körperliche Energie steigern und meine kreative Inspiration nähren. Beispiele, wie Ayurveda-Prinzipien mich und meine Kreativität unterstützen Im Coaching kombiniere ich Ayurveda mit kreativen Ansätzen, um durch Balance und gezielte Techniken wie Meditation, Atemübungen, Ernährung nach Doshas, der Anwendung ätherischer Öle, Kräuter und Tees, sowie Selbstmassage die Kreativität sowohl für mich als auch meine Klienten zu fördern. Meine Tagesroutine (Dinacharya) Sie hilft mir dabei, den Tag bewusst und fokussiert zu beginnen. Das Einhalten von regelmäßigen Schlaf- und Essenszeiten schafft Stabilität und Klarheit im Kopf, was wiederum die Kreativität fördert. Wie du bereits weißt, beginne ich meinen Tag mit Yoga und meinen Morgenseiten. Und wenn es die Zeit erlaubt, wird meditiert. Meditation und Atemübungen (Pranayama) Durch meine liebe Kollegin Karin Meinzer konnte ich wundervolle natürliche Atemübungen kennenlernen, die sich meinen Bewegungen anpassen. Denn wie sagt sie so schön: "Atem ist Bewegung". Ich versuche sie sooft wie möglich, in meinen Alltag zu integrieren. Regelmäßige Meditationspraxis, ich mag z.B. die Gehmeditation und Atemübungen lassen mich ruhig werden und öffnen den Raum für kreative Gedanken und Ideen. Ernährung nach Doshas Die richtige Ernährung spielt eine Schlüsselrolle im Ayurveda. Je nach persönlicher Konstitution (Dosha) empfehle ich bestimmte Nahrungsmittel. Hauptsache frisch, ist mein oberstes Prinzip. Denn nur frische und nährstoffreiche LEBENsmittel schenken mir die optimale Energie. Für mein kreatives Arbeiten bevorzuge ich leichte, energiereiche Mahlzeiten, die je nach regionalem und saisonalem Angebot, mein Vata-Dosha ausbalancieren. Selbstmassage (Abhyanga) : Abhyanga, die ayurvedische Selbstmassage mit warmem Öl, hilft, Stress abzubauen und das Nervensystem zu beruhigen. Diese Praxis fördert die Entspannung und schafft eine wohltuende Verbindung zwischen Körper und Geist, was wiederum die Kreativität steigert. Eine regelmäßige Selbstmassage hilft mir, meine kreative Energie zu revitalisieren und innere Balance zu finden. Durch die Integration von Ayurveda in meinen Alltag kann ich nicht nur meine Gesundheit und mein Wohlbefinden fördern, sondern auch meine kreative Schaffenskraft intensivieren. Ayurveda bietet wertvolle Werkzeuge, um Balance zu finden und den kreativen Fluss zu unterstützen, sodass ich meine künstlerischen und beruflichen Ziele inspiriert verfolgen kann. 4. Fazit Kreativität im Business ist für mich mehr als künstlerische Fähigkeit. Es bringt mir Klarheit, lässt mich von meinen Kollegen und Kolleginnen unterscheiden, hilft mir bei der Ideenfindung, bei der Problemlösung, lässt mich neugierig bleiben, wieder Kind sein und hilft, meine Gedanken und Gefühle zu sortieren. Ob als Coachin, Künstlerin, Ayurveda-Expertin, Bloggerin und Kreativberaterin - kreative Ansätze bereichern mein Leben und mein Business. Sie sind tief in meinem Arbeitsalltag verwurzelt. Ich danke dir, wenn du bis hierhin gelesen hast und hoffe, du konntest wertvolle Einblicke und Inspirationen für dein eigenes Business mitnehmen. Hast du Lust bekommen einen eigenen Artikel zum Thema "Kreativität im Business" zu schreiben, dann lade ich dich herzlich ein, an meiner Blogparade teilzunehmen. Oder hinterlasse gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken und Ideen. Welche Methoden und Techniken nutzt du, um kreativ zu bleiben? Alles Liebe - Karina 🤍 *Illustrationen: Karina Röpcke/ Illustration Titelblatt: Foto-Inspiration: Dennis Gall   **unbezahlte Werbung

  • 9 Gründe, warum ich Kreativität liebe

    „Schönes“ kreieren, wollte ich schon immer. Zumindest so lange ich denken kann. Als Kind der DDR wurde mir schon sehr zeitig klar, was es bedeutete kreativ zu sein ... denn wie es so hieß "es gab ja nichts". Um aufzufallen, wurde gestaltet, gebastelt, außergewöhnliche Kleidung genäht, gestrickt usw. Für mich bedeutet Kreativität, nicht nur Kunst. Für mich ist sie DIE Ressource, um mit den täglichen kleinen und großen Herausforderungen des Lebens umzugehen. Also los geht's, hier kommen meine 9 Gründe, warum ich Kreativität beruflich und privat liebe: Was bedeutet für mich Kreativität? "Being creative is not a hobby, it’s a way of life." Ich beginne damit, was sie nicht ist. Kreativität bedeutet für mich nicht nur Designen. Sie ist auch kein Können, kein Talent. Um kreativ zu sein, benötigst du weder eine künstlerische Ausbildung, noch musst du ein Genie sein. Kreativität bedeutet für mich Lösungsfindung , Ideensuche , Inspiration , Flexibilität , Individualität , Grenzen überwinden und die Schönheit in der Kunst und den Menschen zu sehen. Sie ist in allen Lebensbereichen vorhanden und ist eine meiner wertvollsten Fähigkeiten. Als Kinder ließen wir uns von unserer Fantasie leiten. Wir erfanden Geschichten, bauten Höhlen und Kunstwerke. Wir konnten uns stundenlang mit Dingen beschäftigen und waren im Flow. Mit zunehmendem Alter vergessen viele Menschen, dass sie kreativ sind und packen die Kreativität in die Kunstschublade. Für mich gehört sie da tatsächlich mit rein. Schließlich liebe ich das Zeichnen. Mit meinen Illustrationen möchte ich Menschen erreichen und Emotionen wecken. Jedoch ist Kreativität nicht nur Kunst, sondern auch Gärtnern, an Projekten "basteln", Schreiben, die Erstellung von leckeren Rezepten, die Wahl des Outfits und vieles mehr. 1. Kreativität hält mich flexibel Kunst auf Knopfdruck funktioniert für mich nicht. Kreativität hingegen ja. Bereits in meinem Entertainment-Job musste ich blitzschnell eine Lösung finden, wenn z.B. die Jackennaht beim Warm-up, kurz vor dem Auftritt der Tänzer platzte. Da hieß es für mich als Dresserin (Ankleiderin) nur noch reagieren, und zwar ganz schnell. Für die Kunst gibt es nichts Schlimmeres als starre Vorgaben. Egal ob beim Schreiben dieses Blogartikels oder beim Zeichnen, ich brauche Raum für meine Ideen. Und ich darf ihn mir auch einräumen und schon bin ich bei Punkt 2: 2. Kreativität bedeutet für mich Routine und benötigt etwas Fleiß Fast jeden Freitag-Abend sitze ich über meinem Zeichenblock und zeichne. Die Ideen dafür entstehen oft im Laufe der Woche. Für mich ist dieses heART-"Date" mit mir und der Kunst ein fester Bestandteil meiner Woche. Ich würde tatsächlich meinen, diese Zeit erdet mich. Ähnlich ist es beim Bloggen. Jeden Montag steht ein fester Termin in meinem Kalender. Würde dies nicht sein, wäre bis heute kein einziger Blogartikel entstanden. Das Thema steht und der Inhalt darf wachsen. Wichtig jedoch: ich muss anfangen und dranbleiben. 3. Kreativität lässt mich neugierig bleiben Kreativität ist super individuell . Letztes Wochenende beim Ayurveda-Festival gab es einen „Silent Community Painting - Workshop“ . Ziel dieses Workshops war es, gemeinsam in Stille (ohne zu sprechen) zu kreieren und sich von der Musik inspirieren zu lassen. Die Wahl der Werkzeuge war freigestellt. Manche wählten Pinsel, andere nahmen die Hände. Als ich das Thema auf dem Programm entdecke, dachte ich sofort JA, da bin ich dabei! Was mich davon abhielt … in der Gemeinschaft zu kreieren. Ich liebe Malen und Zeichnen. Im Moment arbeite ich jedoch am liebsten alleine. Meine Zeichnungen sind größtenteils sehr genau und weniger bunt. Im Nachhinein ärgere ich mich etwas, dass ich diese Chance nicht ergriffen habe. Aber eins ist klar, bei der nächsten sich bietenden Möglichkeit bin ich dabei, um die Kunst mit allen Sinnen zu erleben. Manchmal braucht es eben Zeit, um sich mit einem Gedanken oder einer Idee anzufreunden. YIN.YANG.YEAH Ausprobieren, kreativ und im Flow-sein hieß es beim Silent Community Painting Workshop von Nicole und Carola auf dem Ayurveda Festival in Bad König 4. Kreativität steht jedem Menschen jederzeit zur Verfügung Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch kreativ ist . Bereits als Kind wurden Höhlen und Kunstwerke gebaut. Unsere Vorfahren mussten kreativ sein, um zu überleben. Meinen Coachees und mir hilft sie bei der Suche nach Antworten. Und genau da spielt sie eine wichtige Rolle im Veränderungsprozess: die Vision im Blick, aus alten Mustern aussteigen, der gemeinsamen Erarbeitung kreativer Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten zur Bewältigung der Alltagsthemen. Neue Ideen werden ausprobiert, eventuell wieder verworfen. Dafür benötigt es Vertrauen, Offenheit, Neugier, Mut und das bewusste Hineinfühlen in den Prozess. 5. Kreativität ist ansteckend, motivierend und verbindet Im Ayurveda sind besonders die Vata-Typen kreativ und einfallsreich. Jeder kennt im Freundeskreis DIE eine Person mit den immer verrückten Einfällen. Und genau diese Person macht die Erlebnisse auch so einmalig. Zuerst hat keiner Lust und am Ende freuen sich alle :-) 6. Kreativität bringt mich meinen Zielen näher Das Dranbleiben ist entscheidend. Mich immer wieder fragen, warum tue ich das, was ich tue? Wie oft erwische ich mich beim Prokrastinieren vor einem neuen Blogartikel. Die leere Seite möchte gefüllt werden. Was mir hilft? Zeitfenster einplanen - für die Routine, aber auch für das Schreiben am Stück. In der "Content Society" von Judith Peters gibt es sogenannte Co-Blogging-Termine und ich liebe sie. Sie dauern 3-4 Stunden, sind online und wer möchte, nimmt daran teil. In dieser Zeit schaffe ich es, besonders konzentriert zu bloggen und bin dankbar für diese motivierende Möglichkeit des Zusammenarbeitens. 7. Kreativität ist für mich ein Ausdruck, meine Innenwelt nach Außen zu bringen "Making art helps you discover more of who you are." Kunst und Kreativität machen mich frei. Wenn ich zeichne, bin ich im Flow. Ich vergesse alles um mich herum. Mein privater Instagram-Account heißt nicht zufällig karinas_pinselyoga . Viele Jahre habe ich nicht gezeichnet. Warum? Kann ich gar nicht mehr wirklich sagen. Wieder damit begonnen, hab ich im November 2022, als ich meinen Instagram-Account startete. Ich wollte nicht die gleichen Canva-Vorlagen, den gleichen Feed, wie meine Kolleginnen und Kollegen. Für mich sind die Zeichnungen eine Möglichkeit, mich abzuheben. 8. Kreativität lässt mich sichtbar werden Ich habe viel Zeit aufgewendet, um passende Referenzbilder für Zitate, Texte oder allgemein, für meinen Content zu finden. Bis zu dem Tag als ich eine kleine Fernbedienung geschenkt bekommen habe. Meine beste Freundin Biene (eine tolle Fotografin), schenkte mir zu Weihnachten ein Ringlicht für mein Online-Coaching. Die Fernbedienung gab es dazu. Auf der Suche nach einem Stativ inkl. Fernbedienung fiel sie mir wieder ein und was soll ich sagen, jaaa, sie funktioniert. Seitdem brauche ich niemanden zu nerven oder stundenlang im Internet suchen, um das passende Motiv zu finden. Ich schieße einfach ein Foto von mir und schon hab ich die perfekte Vorlage. Was mir das ermöglicht? Ich traue mich noch nicht wirklich vor die Kamera, aber mithilfe meiner Zeichnungen, mit mir als Motiv, bin ich es indirekt doch :-) 9. Kreativität macht Menschen glücklich Wenn Dinge so funktioniert haben, wie ich sie mir vorgestellt habe, oder es hat sich etwas noch besseres ergeben, dann macht es mich glücklich. Genauso ist es mit meiner Kunst. Es erfüllt mich, wenn sich Menschen über meine Zeichnungen freuen, wenn ich sie inspirieren konnte oder zum Nachdenken angeregt habe. Auch kleine, kreative Freundlichkeiten (sogenannte: Random Acts of Kindness) können unglaublich viel bewirken. Das kann ein Post-it mit einer aufmunternden Nachricht am PC der Lieblingskollegin sein, eine personalisierte Zeichnung, ein einfaches Kompliment für eine fremde Person oder eine personalisierte Affirmationskarte. Für mich bedeutet es eine kleine Geste, für mein Gegenüber eine große Freude ... Diese Illustration entstand für Tessa. Sie hielt einen wundervollen Vortrag beim Ayurveda Festival mit dem Titel: "Surfe deine Stress-Energie Dank Ayurveda". Wie ich meine Kreativität lebe: Zettel und Stift sind immer mit dabei: sobald mich etwas inspiriert oder ich etwas sehe, lese oder höre, mache ich mir Notizen zeichnen, skizzieren, schreiben nicht dem ersten Gedanken folgen Kreativität mit Spiritualität verbinden mit Brainstorming starten und alles notieren, was kommt (egal wie unsinnig es sich im ersten Moment anfühlt) mich mit inspirierenden Menschen austauschen ins Tun kommen: eine Kreativ-Routine etablieren und loslegen Kreativität darf leicht sein: nichts erzwingen und bewusst Kreativ-Pausen einlegen, meistens kommen da die besten Ideen "Do it anyway!": Raus aus den alten (Denk-) Mustern und Neues ausprobieren: Funktioniert etwas, verbessere ich es. Klappt es nicht, lasse ich es. Perfektionismus ablegen (das ist meine persönlich größte Herausforderung :-) ) In diesem Sinne ... BE CREATIVE! Illustrationen: Karina Röpcke

  • Comics für die Seele – warum Zeichnen mich heilt

    Kurz vor Weihnachten war ich in der Bücherabteilung direkt am Eingang meines Lieblings-Künstlerbedarfs. Eigentlich wollte ich nur Fineliner kaufen. Und dann blieb ich stehen. Ein Buch. Bunt, auffällig, laut ... als würde es mich rufen.Ich nahm es in die Hand, blätterte darin, betrachtete die Zeichnungen. Fast ausschließlich Frauen. Starke Frauen. Ich legte es zurück. Drei Fineliner wanderten in meinen Korb. Dazu ein kleiner Zeichenblock im Format 15 × 15 cm, mein aktuelles Lieblingsformat. Und trotzdem kam ich immer wieder zu diesem Buch zurück. Ich nahm es erneut in die Hand, las einzelne Abschnitte.  Sah Bilder. Und merkte, wie etwas in mir in Resonanz ging. Es hat mich berührt. Ich kaufte das Buch am Ende nicht. Aber ich nahm etwas anderes mit: den Wunsch, mit meiner eigenen Kunst etwas zu bewegen. Gedanken sichtbar zu machen. Gefühle, für die Worte oft nicht reichen. In diesem Artikel erzähle ich, warum Zeichnen mich heilt und welche Rolle Comics für meine mentale Gesundheit spielen. Comics für die Seele – warum sie uns so tief erreichen Comics erinnern uns an unsere Kindheit, an einen frühen Zugang zu Geschichten, Gefühlen und Fantasie. Die Verbindung aus Bild und Text spricht Kopf und Herz gleichzeitig an. Gefühle, für die Worte fehlen, finden in Bildern einen Ausdruck. Comics machen Komplexes (u.a. gesellschaftliche Themen) zugänglich, ohne zu vereinfachen. Sie lassen Raum für Mehrdeutigkeit und eigene Interpretation. Sie verbinden leise, ehrlich und ohne zu belehren. Manchmal ist es einfacher, etwas zu zeichnen, als es auszusprechen. Inhaltsverzeichnis Meine Comic-Kindheit Wie Comics leise in mein Leben zurückkamen Comics & mentale Gesundheit Wie und was ich zeichne Warum ich nicht nur für mich zeichne Buchempfehlungen Fazit Meine Comic-Kindheit Ich bin ein DDR-Kind. Die Auswahl an Comics war begrenzt. Es gab die FRÖSI , die Bummi , die Mosaik-Hefte ... und das war es in meiner Erinnerung auch fast schon. Mit der Wende, ich war 11, änderte sich alles. Plötzlich gab es Mickey Mouse, Donald Duck, bunte Hefte und Taschenbücher. Ich konnte es kaum erwarten zum Zeitschriftenkiosk zu laufen, zückte mein Taschengeld und hütete zu Hause angekommen meine Comics wie einen Schatz. Ich liebte diese Welten, die Abenteurer meiner Superhelden. Stundenlang war ich darin versunken. Und dann wurde ich erwachsen. Und irgendwo auf dem Weg ging das Interesse an Comics verloren. Wie Comics leise in mein Leben zurückkamen Das Wort „Comic“ kam mir erst im letzten Jahr wieder bewusst in den Sinn. Ich wurde gefragt, ob ich für ein großes Unternehmen digitale Comics zeichnen würde. Meine erste Reaktion: Puh … noch nie gemacht. Meine zweite: Wenn sie es mir zutrauen, warum nicht? Ganz ehrlich: „Noch nie gemacht“ stimmte nicht ganz. Ich hatte es nur anders genannt. Seit ich Morgenseiten schreibe, tauchten immer mehr kleine Figuren auf. Erst im Sketchnote-Stil, dann als kleine Szenen. Ich nenne sie liebevoll meine Mini-Mes , kleine Versionen von mir, die meinen Alltag, meine Gedanken und Gefühle festhalten. Wenn ich zeichne, werde ich ruhiger. Die Kombination aus Wort und Bild drückt oft mehr aus als Text allein. Comics & mentale Gesundheit „Wenn du etwas hörst, wirst du es vergessen. Wenn du etwas siehst, wirst du dich erinnern. Aber wenn du etwas machst, wirst du es verstehen.“ — chinesisches Sprichwort Wenn ich zeichne, heilt etwas in mir. Ich verarbeite, lasse los, zeichne ohne Perfektionismus. Es ist nichts Abstraktes. Es passiert jedes Mal, wenn ich den Stift ansetze. Zu einem Artikel über meine Autofahrangst habe ich Zeichnungen veröffentlicht. Das Feedback war überwältigend. Menschen fühlten sich gesehen. Sie schrieben mir, dass es ihnen genauso geht. Auch in den sozialen Medien sehe ich es immer wieder: Comics zu Themen wie mentale Gesundheit, Frauenrechte, Genderpolitik oder Rassismus. Keine Themen sind zu schwer und doch werden sie durch Bilder zugänglicher. Pepita Sandwich , eine in Argentinien geborene Illustratorin, bildende Künstlerin und Cartoonistin, die ich über einen Domestika-Kurs  entdeckt habe, hat sogar ein ganzes Buch über Die Kunst des Weinens * geschrieben. In ihrem liebevoll illustrierten Buch taucht sie unfassbar tief in die Welt der Tränen ein. Sie betrachtet es wissenschaftlich, historisch und vorallem menschlich. Und sie erinnert daran, dass im Zulassen von Gefühlen oft viel mehr Kraft steckt, als wir denken. Hach ich bewundere ihre Arbeit sehr :-) Wie und was ich zeichne Alltägliches Ich zeichne Geschichten aus dem Leben: wie ich mir die Haare wasche, mein Kaffeebedürfnis, kleine Streits, Beobachtungen im Alltag, Gespräche zwischen Eltern und Kindern, Zitate oder Meditationen. Ich mache mir Gedanken darüber, wie ich Alltagssituationen darstellen kann. Schon beim Überlegen, wie ich sie manchmal auch witzig zeichnen werde, beginne ich zu schmunzeln und allein das schenkt mir ein gutes Gefühl. Willkommen in meiner Welt: Alltagssituationen aus meinem Leben. Mein Tag auf einer Seite. Sorgen & Ängste Ob Autofahrangst, finanzielle Sorgen oder der Umgang mit meinem „Mr. Money“, vieles landet in meinem visuellen Tagebuch. Als meine Mutter 2024 schwer erkrankte, war das tägliche Zeichnen unserer Treffen mein Anker. Schreiben allein reichte nicht. Zeichnen beruhigte mich. Tumor oder Lungenentzündung? Fast zwei Wochen haben wir gebangt. In dieser für mich sehr emotionalen und aufwühlenden Zeit schrieb und zeichnete ich mein Erlebtes in meine Morgenseiten. Es fällt mir leichter, Bilder zu teilen als über meine Ängste zu sprechen. Warum ich nicht nur für mich zeichne Ich möchte aufklären. Durch meine eigene Geschichte, Persönlichkeitsentwicklung und meine Heilpraktiker-Ausbildung habe ich viel Wissen gesammelt, das ich teilen möchte. Ich möchte Trost geben. Und sagen: Ich sehe dich. Du bist nicht allein. Buchempfehlungen Lynda Barry – Syllabus / Making Comics Ellen Forney – Meine Tassen im Schrank. Depressionen, Michelangelo und ich Julia Cameron – Der Weg des Künstlers Liv Strömquist – Der Ursprung der Welt  (Gesellschaft & Comic) Fazit Zeichnen erfüllt mich. Es beruhigt, sortiert und heilt. Es ist für mich eine Mischung aus Nostalgie, innerem Kind und tiefer Verbindung zu mir selbst. So wie das Buch im Künstlerbedarf etwas in mir bewegt hat, möchte ich mit meiner Kunst etwas in anderen bewegen. Wenn du dir ein Thema wünschst, das ich zeichnend und schreibend aufgreifen soll, schreib mir gern. Vielleicht geht es um mentale Gesundheit, um Depression, um den Umgang mit Streit in Partnerschaften, um Frauenrechte, mentale Last oder ungleiche Verteilungen im Alltag. Oder um etwas ganz anderes, das dich gerade bewegt. Ich lese mit und nehme es mit an meinen Zeichentisch. Alles Liebe – Karina 🤍 Ein typischer Samstag gezeichnet in meinem Tagebuch: Kein Wecher, einfach auschlafen, mit meinem Partner "abhängen", etwas "Steuer machen" und am späten Nachmittag mit meiner Mom ins Kino gehen (Film: Freud - Jenseits des Glaubens). *unbezahlte Werbung

  • Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025

    Ich liebe den Herbst. Es ist die Zeit des Reflektierens, der Rückschau. Was bleibt? Was möchte zu Ende gebracht werden? Und was darf losgelassen werden? Die Tage werden dunkler und ich möchte es mir gemütlich machen, schön machen. In meinem Zuhause, in meinem neuen Atelier, in meinem Inneren. Es fühlt sich an wie ein Neubeginn, mitten im Jahr. Das vierte Quartal ist für mich wie ein weißes Blatt Papier: leer, offen und voller Möglichkeiten. Und weil ich Listen liebe, freue ich mich jedes Mal wie eine Schneekönigin, wenn es wieder Zeit für meine To-Want-Liste * ist. Viermal im Jahr erscheint sie – mein kleiner Wegweiser, der mir zeigt, was mich wirklich antreibt und bewegt. Bevor ich eine neue schreibe, genieße ich es, die kleinen Häkchen zu setzen: zu sehen, welche Erlebnisse dieses Vierteljahr gefüllt haben, was ich erreicht habe und was ich einfach streichen darf, weil es keine Priorität hatte oder mir schlicht nicht (mehr) entspricht. Also hier ist sie: meine neue To-Want-Liste. Und vielleicht inspiriert sie dich ja, auch deine eigenen Wünsche und Ziele aufzuschreiben – nicht als To-Do, sondern als To-Want. Meine To-Want-Liste im Überblick: Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 4. Quartal 2025 Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 4. Quartal 2025 Was ich mit meiner Kunst und Kreativität bis zum Jahresende 2025 erreichen möchte Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 4. Quartal 2025 Mein Wohn-Projekt für das 4. Quartal 2025 Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 4. Quartal 2025 Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 4. Quartal 2025 freue Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 4. Quartal 2025 Ziel 1 - sportlich:   Ich laufe bis zum 31.12.2025 meinen 2. Halbmarathon. – Leider hab ich es durch meine Entzündung im Fuß nicht geschafft, zu trainieren. Ziel 2 - persönlich: Ich arbeite in meinem eigenen Atelier (whoopwhoop ... ich freue mich mega!). – Okeee ... ich habe "an" meinem Atelier gearbeitet und es renoviert. Darin gearbeitet wird ab JETZT. Ziel 3 - kreativ:   ✔ Es erscheint mein 2. digitaler, kreativer Merry heART-mas -Adventskalender. – Yeah ... ich hab wieder so tolles Feedback bekommen und mich riesig darüber gefreut. Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 4. Quartal 2025 Ich nehme mir in den nächsten acht Wochen Zeit, um meiner Webseite ein komplettes Make-over zu verpassen (Startseite, Über mich - Seite, Blog, Shop, Galerie). Dafür habe ich mir Unterstützung von Judith Peters geholt und werde an ihrem Kurs „Double your Blog“ teilnehmen. – Meine Zahlen haben sich durch den Kurs mehr als verdoppelt, obwohl ich nur 3 von 6 Wochen dabei war. Aktuell wiederhole ich den Kurs und überarbeite meine Seite. Du kannst bis zum Jahresende 2025 meine Kunst im Shop kaufen. Ich möchte meine Newsletter-Liste auf 500 Personen erweitern. Wenn du auf die Liste möchtest, hier entlang ! – Leider noch nicht erreicht, aber ich bleibe dran. Was ich mit meiner Kunst und Kreativität bis zum Jahresende 2025 erreichen möchte ✔ Für die 2. Ausgabe des Magazins von Sandra Hoppenz  entsteht eine digitale Illustration zum Thema Ernährung und Gesundheit, die du auch in meinem Shop finden wirst. – Die Ernährungs-Zeichnung ist entstanden und wird in der 3. Ausgabe zu sehen sein. Dafür wurde das Thema "Kreativität - Talent - Berufung" vorgezogen. ✔ Eine neue Comic-Auftragsarbeit wird entstehen. – Und ein neuer Auftrag steht schon in den Startlöchern. Ich bin jedes Mal so dankbar für das Vertrauen, welches mir die Firma entgegen bringt. ✔ Ich vermisse es so sehr und möchte wieder Keramik bemalen. Die Tasse ist in einem Hamburger Keramikmal-Studio zum 30. Geburtstag meiner Freundin Nathalie entstanden 🤍 ✔ Ich werde mindestens einen Zeichen-Workshop anbieten. Ich habe noch so viele Domestika** -Kurse, die darauf warten, dass ich sie beende ... im Winter ist die perfekte Jahreszeit dafür. ✔ Ich veröffentliche 12 Artcollab -Bilder, die zusammen mit anderen Künstler*innen der Artcollabfamily entstehen werden. Artcollab-Oktober: Themen -Portrait mit Pilzen, Art Nouveau, Trbal Portrait und ein Referenzbild passend zum Herbst Artcollab-November: Themen - Portrait mit Mütze/ Hut, Pop Art, Tears und wieder ein Referenzbild Artcollab-Dezember: Themen - Portrait passend zur Weihnachtsstimmung, Christmas Cheer, Jugendstil, ein Referenzbild und alte Werke neu interpretiert. Bei mir ist es die "sporty" Mona Lisa geworden :-) 13. ✔ ATC-Artcollab, die Dritte: Es entstehen 10 Sammel "ATC"-Karten zum Tausch. Dieses Mal sind es meine Mini-Me's in der Weihnachts-Winter-Edition geworden :-) Ich hole 4 fehlenden Bilder nach, die ich mir für die Keramikmalstudio-Challenge vorgenommen habe, zu zeichnen. Mein " 12 von 12 " im Oktober, November und Dezember werden veröffentlicht und ich dokumentiere meinen Tag jeweils am 12. des Monats mit 12 Bildern. ✔ Es gibt wieder einen digitalen Adventskalender. Wenn du möchtest, melde dich jetzt schon an. Du möchtest auch kreativ sein, weißt aber nicht wie und wo du anfangen sollst , dann ist vielleicht meine 1:1 Begleitung "Kreieren statt reagieren" genau das Richtige für dich. Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 4. Quartal 2025 Ich werde mir eine Ayurveda-Herbstkur gönnen. Ich werde mindestens 4x in die Sauna gehen. Mein Wohn-Projekt für das 4. Quartal 2025 Endlos-Story: Ich lasse alle drei Punkte so lange auf der Liste, bis ich einen Haken setzen kann: Mein Schlafzimmer wartet auf seine Renovierung. Ich entsorge alle Unterlagen aus meiner ersten Selbständigkeit und schaffe Platz für kreative Projekte. – Leider noch nicht alle, aber schon einige Ordner sind weg. Ebenso werde ich einige Bücher verkaufen, die ich sowieso nie lesen werde. Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 4. Quartal 2025 ✔ Ich möchte auch in diesem Jahr mindestens drei kleine Weihnachtsmärkte in Leipzig besuchen. – Weihnachtsmarkt am Kreuz, Weihnachtsmarkt am Felsenkeller, Herr Kauzig Wintermarkt, Advent in den Höfen von Kleinzschocher ... und drei weitere W-Märkte in anderen Städten. – Hamburg, München Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 4. Quartal 2025 freue ✔ Es gibt wieder ein "Weihnachts-Come-Togheter" mit meiner Freundin Nathalie im Dezember. Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2024 Das 12-Wochen-Jahr: Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2024 Meine "To-Want-Liste": Was ich bis zum 31.12.2023 erleben und schaffen möchte 27 Dinge, die ich im Sommer 2023 erleben möchte Hast du berufliche, persönliche, gesundheitliche, kreative oder sogar mutige Ziele bis zum Jahresende 2025? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Alles Liebe und eine wundervolle Zeit - deine Karina 🤍 *Nach dem Prinzip aus „Das 12-Wochen-Jahr“ formuliere ich meine Ziele als To-Want-Liste. Ich möchte mich nicht durch Pflichten antreiben lassen, sondern durch das, was mich wirklich begeistert – meine Kunst, meine Kreativität und das stetige Wachsen auf meinem Weg als kreative Allrounderin. **Domestika ist eine Online-Plattform und Community mit vielen Kursen zum Thema Design und Kreativität. 📷 Katrin Bieneck

  • Mein Motto für 2026: Meine Kreativität heilt mich selbst und andere

    Jahreswechsel sind für mich nichts, was ich mit einer großen Party feiern muss. Sie fühlen sich eher an wie ein leiser Übergang. Wie der Wunsch, etwas Neues zu beginnen, ohne sofort loszurennen. Deshalb habe ich mich bewusst für ein Motto entschieden und gegen klassische „Vorsätze“. Ich kenne mich gut genug. Vorsätze verlieren bei mir oft schon nach ein paar Wochen an Kraft oder scheitern an der Umsetzung. Ein Motto hingegen bleibt. Es begleitet mich. Es ist kein Ziel, das ich abhaken muss, sondern eine Haltung, zu der ich immer wieder zurückkehren kann. Ich frage mich nicht: Was will ich erreichen? Sondern: Wie möchte ich mich fühlen? Kreativität zu leben war schon immer ein Teil meines Lebens. Fast so etwas wie mein persönliches Grundrauschen. Doch der Gedanke, dass meine Kreativität mich selbst heilt – und vielleicht auch andere berührt –, ist seit dem letzten Jahr sehr präsent geworden. Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen möchte, erzähle ich dir in diesem Artikel. Viel Freude beim Lesen 🤍 💡 Mein Jahresmotto – kurz erklärt Was ist ein Jahresmotto? ein Leitfaden, kein Ziel zeigt, worauf ich mich fokussieren möchte richtet den Blick darauf, wie ich mich fühlen will Motto vs. gute Vorsätze bewusst gewählt, nicht spontan beschlossen geistert oft schon eine Weile im Kopf herum gute Vorsätze sind schnell gesagt – ein Motto bleibt Form ein Wort oder ein kurzer Satz erkennbar daran, dass er mir Energie gibt Beispiele Leichtigkeit Kreativität Akzeptanz Bewegung Liebe Zeitraum wird am Jahresanfang festgelegt wird am Jahresende reflektiert Kreativ dranbleiben als Blogartikel als Collage im visuellen Tagebuch als Zeichnung oder Bild an der Wand → So bleibt das Motto präsent – nicht als Pflicht, sondern als sanfte Erinnerung. Inhaltsverzeichnis Ankommen statt Durchstarten Wie ich zu meinem Motto gekommen bin Was „Heilung“ für mich bedeutet Meine Kreativität heilt mich selbst Meine Kreativität heilt andere Mein Blick auf 2026 Ankommen statt Durchstarten Okay, es ist soweit. Dieser Artikel darf raus. Während ich ihn schreibe, bin ich in den letzten Zügen der Genesung. Direkt nach dem Veröffentlichen meines Jahresrückblicks bin ich krank geworden. Ob es an der Thaimassage lag, die ich mir nach den anstrengenden Wochen gegönnt habe (ich glaube, da hat sich nicht nur verspannungstechnisch, sondern auch energetisch etwas gelöst) oder ob es einfach die letzten Monate waren. Mein Mantra für den Dezember lautete: einfach nur überleben . Wenn das kein Hinweis darauf ist, dass es irgendwann zu viel war. Umso schöner ist es, jetzt langsam wieder Kraft zu sammeln. Ohne Neujahrsdruck. Ohne „Jetzt aber!“. Für mich beginnt ein neues Jahr nicht um Punkt Mitternacht mit voller Energie, sondern leise. Der Januar ist Raum zum Luftholen, zum Ankommen und zum vorsichtigen Pläne-Schmieden. Wie ich zu meinem Motto gekommen bin Bereits im letzten Jahr bin ich im ersten Kapitel des Buches Der Weg des Künstlers*  darüber gestolpert. Es ist nicht nur ein Buch, sondern auch ein 12-Wochen-Programm, das zurück zur eigenen Kreativität führt. In diesem Kapitel werden mehrere Affirmationen vorgestellt. Man soll eine auswählen, die hängen bleibt. Und da war er plötzlich, dieser Satz: Meine Kreativität heilt mich selbst und andere. Mein inneres Warnsystem sprang sofort an. Heilt? Mich und andere?  Seit meiner Heilpraktiker-Ausbildung blinkt bei diesem Wort ein großes Achtungsschild in meinem Kopf. Und trotzdem ließ mich dieser Satz nicht los. Er tauchte immer wieder auf. Landete fast täglich am Ende meiner Morgenseiten. Still. Beharrlich. Ohne sich erklären zu müssen. Als es in meinem Jahresrückblick um ein Motto für 2026 ging, musste ich nicht lange überlegen. Dieser Satz war längst da. Er war mein Mantra geworden. Also durfte er auch mein Motto sein. Was „Heilung“ für mich bedeutet Seit letzter Woche bin ich offiziell zu Hause. Ein ungewohntes Gefühl. Durch meine Selbstständigkeit war ich in den letzten Jahren kaum krankgeschrieben, kaum beim Arzt. Durch meinen Nebenjob im Café trage ich jedoch nicht nur Verantwortung für mich, sondern auch für andere. Also blieb ich zu Hause. Und das war gut so. Ich habe alte Bücher hervorgeholt, viel geschlafen und mich, wenn ich wach war, bewusst mit meiner eigenen Heilung beschäftigt. Sogar den Kaffee ließ ich weg. Für jemanden, der sich lange als Kaffeejunkie bezeichnet hat, ein kleines Wunder. Aber das ist eine andere Geschichte. Heilung bedeutet für mich heute vor allem eines: Ich möchte körperlich heilen. Und ganz besonders seelisch. Ich möchte meinen Körper wieder mit der Wertschätzung behandeln, die er verdient. Und innerlich weiterarbeiten. Ehrlich. Sanft. Ohne Abkürzungen. Meine Kreativität heilt mich selbst Was Kreativität für mich ist, darüber habe ich schon oft geschrieben: Kreativität ist für mich nicht nur Zeichnen. Es ist Lösungsfinden, Ausprobieren, Flexibilität, Um-die-Ecke-Denken. Auch 2026 möchte ich Neues wagen. Neue Techniken ausprobieren. Mich wieder öfter überraschen lassen. Am 3. Januar war ich bei einem morphischen Feld-Reading und fragte, was ich in meinem Atelier anbieten soll. Die Antwort kam mehrfach: wilde Farben . Ich war irritiert. Mein Atelier ist ruhig. Holzböden, ein großer brauner Tisch, viel Weiß, Pflanzen, Natur. Wilde Farben passen da auf den ersten Blick nicht hinein. Und doch ertappe ich mich seit Wochen dabei, wie ich mir Videos von Künstler*innen mit riesigen Neon-Acryl-Leinwänden anschaue. Die Farben liegen bereits hier. Pinke Acrylfarbe. Neon-Pastellstifte. „Der Prozess, nicht das Ziel ist der Weg. Und weg vom Perfektionismus“, hieß es weiter. Oh ja. Mein Endgegner. Aber vielleicht ist genau das der heilsame Teil. Loslassen. Vertrauen. Farbe zulassen. (Fun Fact: Wenn Farbe, dann NEON: Ein pinkfarbener Alf-Jogginganzug war als Kind für viele Jahre mein liebstes Kleidungsstück. Vielleicht wusste ich da schon mehr, als mir bewusst war :-) ) Konkret heißt das für mich: Ich möchte freier zeichnen – und größer (nicht immer nur 15 × 15 cm). Ich möchte farbiger arbeiten. Neon, ich komme. Ich möchte neue Techniken ausprobieren, zum Beispiel Acryl kombiniert mit Markern. Ich möchte meine Mini-Mes so oft wie möglich zeichnen (idealerweise täglich). Sie entstehen ohne Perfektionismus. Sie zeigen, was ich wirklich denke und fühle. Und sie bringen mich spürbar in meine eigene Heilung. Meine Kreativität heilt andere Ich weiß: Ich kann niemanden heilen. Das kann nur jede*r selbst wollen. Aber ich kann Raum halten. Ich möchte in meinem Atelier Kurse anbieten, in denen Menschen einfach sein dürfen. Kreativ. Still. Redend. Suchend. Ich möchte mit meiner Kunst berühren. Ich möchte Therapiemanuale zeichnerisch begleiten. Ich möchte Blogartikel schreiben über Kunst, Kreativität und psychische wie körperliche Gesundheit. Und gemeinsam mit meiner Kollegin Sabine Schlotz etwas für Sternenmamas erschaffen. Das ist kein Heilversprechen. Aber wenn mein Sein, meine Kunst, meine Mini-Mes oder meine Worte dazu beitragen, dass es Jemandem ein kleines Stück besser geht, dann ist das für mich alles. Mein Blick auf 2026 Ich gehe langsam in dieses Jahr. Aber klarer. Mit weniger Wollen und mehr Spüren. Mit Vertrauen in Prozesse, die sich nicht planen lassen. Ich denke, genau das ist meine Art, neu zu beginnen. Und vielleicht findest du zwischen diesen Zeilen dein eigenes Motto. Eines, das dich trägt. Ein Gefühl, nach dem du dich ausrichten möchtest. Es ist ein Leitstern, dem du folgen kannst. Und wenn du ihn zwischendurch aus den Augen verlierst, ist das völlig okay. Du brichst keinen Vorsatz. Du kommst einfach in deinem Tempo zurück. So wie ich auch. Alles Liebe - Karina 🤍 *unbezahlte Werbung

  • Mein Jahresrückblick 2025: Schonungslos. Gezeichnet. Neu sortiert.

    2025 war kein leichtes Jahr. Vielleicht waren es die Jahre davor auch nicht. Was ich mitnehme, ist simpel und gleichzeitig schwer: Nichts bleibt, wie es ist. Also flexibel bleiben, nicht aufgeben und mir selbst vertrauen – auch dann, wenn mir eher nach Rückzug und Verkriechen zumute war. Ich habe 2025 viel geweint, mich meiner Autofahrangst gestellt, Aufträge verloren, Sicherheit gesucht, ein Atelier gefunden, alte Geldbilder verabschiedet, Wege gepilgert und neue Räume betreten – innen wie außen. Die größte Herausforderung war, innerlich ruhig zu bleiben, während im Außen vieles wackelte. Dieser Jahresrückblick 2025 ist kein Hochglanz-Recap. Er ist ehrlich, manchmal rau und sehr persönlich. Ein Jahr, das mich schonungslos geprüft, mich gezeichnet und mich Schritt für Schritt neu zusammengesetzt hat. Inhaltsverzeichnis: Meine Themen und Highlights in 2025 Mut, den ich mir nicht ausgesucht habe Wie kann man denn hier wohnen? Pilgern und Nachdenken Mein Glaubenssatz über Geld – wenn alte Geldbilder nicht mehr tragen Mein Blog, mein Prozess und die Content Society Das Jahr 2025 und meine Kunst Alfred und ich, eine neue Café-Liebe Mein Blog, mein Prozess und die Content Society Weitere schöne und besondere Momente in 2025 Mein 2025-Fazit Worauf bin ich 2025 stolz? Was war die größte Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe? Erste Male – das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt oder gemacht Sätze, die 2025 etwas in mir bewegt haben Wofür bin ich 2025 besonders dankbar? Mein 2025 in Zahlen Mein Ausblick auf 2026 Was ich 2026 anders (besser) machen möchte So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten Meine 7 Ziele für 2026 Meine Themen und Highlights in 2025 Mut, den ich mir nicht ausgesucht habe "Einfach. Mutig. Sein." Das war mein Motto für 2025. Komfortzonen verlassen, mich Herausforderungen stellen, Dinge aussprechen, die ich mich sonst nicht traute. Tja. Pass auf, was du dir wünschst. 2025 war ich mutig. Aber nicht, weil ich es geplant hatte, sondern weil mich das Leben aus meiner Komfortzone katapultiert hat. Da hatte das Leben wohl andere Pläne. Mutig sein bedeutete für mich eigentlich etwas anderes. Ich wollte mir aussuchen, wann ich mutig bin. Was ich mir zutraue, worauf ich Lust habe, was ich schon lange ausprobieren wollte. Nicht den Mut, den man braucht, wenn das Leben entscheidet. Im März erfuhr ich, dass der befristete Vertrag meines Nebenjobs ausläuft. Viel schlimmer noch: Das Studio, in dem ich gearbeitet habe, schloss. Die Gründe waren absolut nachvollziehbar, und doch riss es mir den Boden unter den Füßen weg. Wie hieß es doch so schön? Was nicht zu dir gehört, wird 2025 sterben. Mein Herz war angeknackst. Kurz dachte ich darüber nach, die Einrichtung zusammen mit einer ehemaligen Kollegin zu übernehmen und das Studio neu zu eröffnen. Doch dafür war ich nicht mutig genug. Alles ging mir zu schnell. Das Risiko, die Verantwortung, der Druck. Wir sagten schweren Herzens ab und ich fiel erst einmal in ein Loch. Kein Nebenjob mehr, der mich so erfüllt hatte. Und die Vorstellung vom eigenen Keramikmalstudio war geplatzt. Ein Gedanke hielt mich aufrecht: Wenn ich ein eigenes Studio habe, dann klein. Mit überschaubaren Kosten, ohne Mitarbeitende und in meinem Tempo. Im September unterschrieb ich den Vertrag für mein Atelier. Es ist in einem Künstlerhaus mit vielen kreativen Seelen. Es ist fein, klein und überschaubar. Ich liebe die Energie der beiden Räume und weiß: Hier darf noch viel entstehen. Eine Zeichnung aus meinen Morgenseiten. Mein Motto für 2025: Einfach. Mutig. Sein. Und da war sie. Meine Vision von einem Ort zum Auftanken. Eine Spielwiese zum Verbinden, Zeichnen und zum Lebenlieben. Mein Atelier. Ein Raum, in dem wir gemeinsam kreieren. Tadaaa ... noch haben hier keine Kurse stattgefunden, aber das wird sich 2026 ändern. Wie kann man denn hier wohnen? Pilgern und Nachdenken Unsere Pilgertour auf der Via Regia hätte fast nicht stattgefunden. Ein Trauerfall in der Familie meiner Freundin Susi stand plötzlich zwischen uns und dem Weg. Geplant war, unsere Strecke von Weimar nach Gotha fortzusetzen. Ursprünglich wollten wir auch die Gedenkstätte Buchenwald besuchen, da ich während meiner Schulzeit nie dort war. Nach dem Trauerfall entschieden wir uns anders. Keine Besichtigung. Einfach nur pilgern. Wir starteten in Weimar. Nach einem schönen Abendessen und einem Wiedersehen mit Yvonne aus Gera beim Italiener genossen Susi und ich unsere Einzelzimmer vor der Tour. Der nächste Tag fühlte sich von Beginn an schwer an. Wir liefen auf der ehemaligen Bahnstrecke, vorbei an Gedenksteinen mit den Namen deportierter Jugendlicher. Jungen. Mädchen. Es war kaum auszuhalten. Keine Lust auf Fotos. Ganz anders als sonst auf unseren gemeinsamen Wegen. In Buchenwald angekommen, suchten wir eine Unterkunft für die kommende Nacht in Erfurt. Die Unterkünfte aus dem Pilgerführer gab es nicht mehr, andere waren längst zu Hostels geworden. 50 oder 70 Euro pro Nacht fühlten sich nicht nach Pilgern an. Unser Weg führte an den ehemaligen Häusern der Offiziere vorbei. Heute Wohnhäuser. Ich fragte mich ernsthaft, wie man hier mit dem Wissen um die Geschichte wohnen möchte. Wir liefen weiter. Still. Ruhiger als in den letzten beiden Jahren. Mit der Hoffnung, doch noch etwas zu finden. Schließlich entschieden wir uns gegen Erfurt und für die Pilgerverbundherberge Wallichen davor. Wir wurden mit Kaffee und Kuchen empfangen, feierten den Geburtstag von Oma Brigitte mit und machten abends noch einen Spaziergang. Am nächsten Morgen gingen wir dankbar weiter. Der nächste Tag war heiß und anstrengend. Wir liefen an Erfurt vorbei, mit dem Versprechen im Kopf, dass es in der Nähe der nächsten Unterkunft eine Gaststätte geben würde. In Gedanken hielt ich mich mit Pommes rot-weiß über Wasser. Am Ende war das Hotelrestaurant in Frienstedt bereits geschlossen. Stattdessen gab es Spaghetti, duftende Kräuter aus dem Garten und frisch geerntete Tomaten einer lieben Nachbarin. Am letzten Tag liefen wir unsere Etappe bis Gotha. Die Stimmung war anders. Schwerer. Nicht richtig greifbar. Im Nachhinein passt sie genau zu diesem Jahr. Vielleicht musste der Weg so sein. Das Pilgerbuch der Familie Dünger/Schüßler aus Wallichen. Ich drücke mich oft davor, in die Pilgerbücher der Herbergen zu schreiben. Am liebsten würde ich etwas zeichnen, doch dafür fehlt morgens vor dem Aufbruch meist die Zeit. Danke, liebe Susi, für die passenden Worte. Susi und ich an der Krämerbrücke in Erfurt. Mein Glaubenssatz über Geld – wenn alte Geldbilder nicht mehr tragen Freitag ist mein fester Termin mit Mr. Money. Dann schreibe und bezahle ich Rechnungen, sortiere Belege und bringe Ordnung in meine Ablage. „Warum ist es eigentlich ein Mister  Money und keine Misses ?“, fragte mich meine Chefin einmal. Gute Frage. Warum ist Geld in meiner inneren Welt ein Mann? Schon vor vielen Jahren kam mir dazu in einer Meditation ein klares Bild: Wenn Geld eine Person wäre, dann wäre es ein Typ im Hoodie, etwas finster, eher distanziert. Mir wurde bewusst, dass ich Geld entweder sofort wieder loswerden wollte oder es richtig wegsperrte, aus Angst vor Not- und Katastrophenfällen. Auch in diesem Jahr tauchte Mister Money in Meditationen wieder als düstere Gestalt auf. Ich versuchte, mit ihm Frieden zu schließen, ihn einzuladen, ihn als Freund zu sehen. Doch meine Glaubenssätze rund ums Geld veränderten sich kaum. In einer weiteren Meditation erkannte ich schließlich, dass es weniger um das knappe Geld meiner Kindheit ging, sondern um die mehrfachen Enteignungen meiner Großmutter, die sich als starke Frau immer wieder etwas aufgebaut hatte. Ein Hoch auf die Epigenetik. Tief in mir saß der Satz: Geld ist nicht sicher. Und erst recht nicht, wenn ich meine Finanzen aus der Hand gebe. Irgendwann kündigte ich Mister Money innerlich. Ich engagierte eine Misses Money, dazu ihre coole, kompetente Assistentin. Und was soll ich sagen: Es funktioniert. Ob es die Kündigung war, das Aufdecken des Glaubenssatzes oder die Verarbeitung über meine Zeichnungen … irgendetwas hat sich gelöst und verändert. Nur gezeichnet, aber mit großer Wirkung. Bye Bye Mr. Money! Mein Blog, mein Prozess und die Content Society Am 10. Januar 2023 habe ich meinen ersten Blogartikel veröffentlicht. Meinen Jahresrückblick 2022 . Damit startete auch mein großes Abenteuer in der Content Society mit Judith als Mentorin. Anfangs ging es mir vor allem um Sichtbarkeit, weil man das im Online-Business eben so macht. Man braucht Content. Also entschied ich mich für einen Blog. Im Juli 2022 hatte ich mit Ayurveda-Coaching begonnen. Wenn ich heute durch meine Artikel scrolle, fühlt es sich an wie ein Tagebuch. Ich habe mit Ayurveda gestartet, mich durch die Heilpraktiker-Prüfungszeit gekämpft – die Artikel aus dieser Zeit gehören bis heute zu den meistgelesenen – und bin schließlich wieder bei der Kunst und Kreativität gelandet. Genau dort, wo ich ursprünglich herkomme. Das Schreiben und mein Blog haben mir viel Klarheit geschenkt. Ich weiß inzwischen, dass ich 2026 meine Kunst und das Thema mentale Gesundheit noch stärker verbinden möchte. Aufklären, berühren und sichtbar machen. Mit meiner Kunst und meinem Wissen aus der Psychologie. Aber es ging nicht nur um Klarheit. Es sind auch wundervolle Freundschaften entstanden. Susanne, meine Blogbuddyline , kennt all meine Hochs und Tiefs. Mit Claudia treffe ich mich inzwischen jeden Morgen im 5-Uhr-Call, ein Ritual, das durch eine Teilnehmerin aus der Content Society entstanden ist. Seit diesem Jahr gebe ich als Teammitglied Feedback auf Blogartikel für Judith. Dabei habe ich selbst unglaublich viel gelernt. Für meine eigenen Artikel war nicht immer Zeit und einiges darf ich noch optimieren. Auch meine Webseite wartet noch auf ein Update. Aber alles Schritt für Schritt. Ein Blogartikel über die Angst und wie mir das Zeichnen dabei hilft, mit ihr Frieden zu schließen. 2026 sollen noch viel mehr davon entstehen. Das Jahr 2025 und meine Kunst Artcollabs und meine ersten ATCs Ach, was war ich kreativ dieses Jahr :-) Ich bin Teil mehrerer Artcollab-Gruppen geworden, aktuell sind es fünf, was ich künftig wieder etwas reduzieren möchte. Artcollabs sind Verbindungen von Künstlerinnen und Künstlern, die sich meist über Instagram finden und zu einem gemeinsamen Thema oder Referenzbild arbeiten. Im Januar habe ich sogar an einer riesigen Artcollab teilgenommen. Ein Fuchs, den über 220 Künstler*innen in ihrem eigenen Stil umgesetzt haben. Im April kam mein erstes ATC**-Projekt dazu. Statt eines einzelnen Bildes entstehen dabei neun oder zehn kleine Karten. Das Besondere: Alle Karten werden an eine Person geschickt, neu sortiert und anschließend verteilt. Am Ende halte ich kleine Mini-Karten (6,4 cm × 8,9 cm) von zehn Künstlerinnen in den Händen. Anfangs hatte ich Bedenken, meine Kunst könnte dabei zu sehr "unter die Lupe" genommen werden oder ich hätte Probleme mit der Größe. Entstanden sind 2025 drei ATC-Runden: Sommer, Herbst und Winter. Ich darf hier gut auf mich achten. Ich bin eine echte Deadline-Surferin und viele meiner Bilder entstehen in den letzten Stunden vor der Abgabe. Wenn dann ohnehin schon viel los ist, verliere ich schnell die Lust am Zeichnen. Genau das soll nicht passieren. Deshalb werde ich meine Gruppen 2026 reduzieren und wieder mehr Kunst machen, auf die ich einfach Lust habe. Mein Fuchs für die BIG ARTCOLLAB 2025, an der mehr als 220 Mitglieder und Freunde der Instagram @artcollabfamily teilgenommen haben. Die Auswahl fiel mir nicht leicht. Das sind meine neun liebsten Artcollab-Bilder, alle im Originalformat 15 × 15 cm und mit Fineliner und Künstlertusche (Marker) gearbeitet. Acryl und Aquarell Für eine mögliche Zusammenarbeit mit einem Leipziger Studio wollte ich Probearbeiten anfertigen. Da bislang nicht klar war, mit welcher Technik wir starten, begann ich mit Acryl. Im Studium habe ich fast ausschließlich damit gearbeitet. Also kaufte ich bei meinem Lieblingskünstlerbedarf zunächst pastellige, später auch neonfarbene Acrylfarben. Während meine Arbeiten im Studium oft riesig waren, blieb ich diesmal bei meinem Lieblingsformat 15 × 15 cm. Entstanden sind ganz unterschiedliche Richtungen, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie sowohl für Anfänger*innen als auch für Fortgeschrittene umsetzbar sein müssen. Als wir uns schließlich auf Aquarell einigten, entstanden auch dazu Arbeiten, die nicht ganz meinem typischen Stil entsprechen. Es tat gut, aus meiner Fineliner-Marker-Zone auszubrechen und mich wieder anderen Techniken zu widmen. Und ich spüre, dass Acryl mich auch 2026 noch viel mehr begleiten wird. Meine Mini-Mes Ich liebe sie. Meine Mini-Mes sind ein fester Bestandteil meines visuellen Tagebuchs. Ich zeichne mich meistens morgens mit Dutt, Leo-Leggings (Funfact: Ich besitze keine, finde sie an meiner gezeichneten Version aber zuckersüß) und in Situationen, die ich erlebt habe oder mir vorstelle. Sie helfen mir, Erinnerungen festzuhalten, Erlebtes zu verarbeiten oder Dinge zu manifestieren. Manche sind auch extra für meine Blogartikel entstanden. Willkommen in meiner Welt! Erschöpft und glücklich nach einem kreativen Wochenende mit den Kids. Wochenendrückblicke, "12 von 12" und mein Mini-Me für den kreativen Adventskalender Merry heART-mas. Alfred und ich, eine neue Café-Liebe 2025 war wild. Ich musste mir eingestehen, dass neben meinem Wert der Freiheit auch Sicherheit erfüllt sein muss, damit ich kreativ und mit Freude arbeiten kann. Zwei Werte, die gegensätzlicher kaum sein könnten und für mich doch zusammengehören. Auf meinen Joggingrunden lief ich regelmäßig durch die kleine Fußgängerzone Richtung Park. Das alte Eisenbahngeschäft stand leer und im Schaufenster hing ein handgeschriebenes Schild: Alles bleibt anders.  Ich mochte diesen Satz und war neugierig, was hier entstehen würde. Monate später kam die Auflösung. Ein kleines Café eröffnete, mit liebevoll ausgewählten, von Künstlerinnen und Künstlern gestalteten Produkten. Das war im September 2024. Am 12. Februar 2025 kamen meine Mutter und ich gerade aus dem Kräuterladen, wo ich mir wie an jedem Mittwoch mein frisches Brot abhole. „Komm, lass uns da mal reingehen“, sagte sie. Kein guter Zeitpunkt, dachte ich. Ich hatte den ganzen Tag Kopfschmerzen und wollte eigentlich nur nach Hause. "Okee, aber nur ganz kurz." gab ich schließlich nach. Wir öffneten die Tür des Café Alfred und Wir . Später erfuhr ich, dass es nach dem Vorbesitzer Alfred Nitsche, einem Modelleisenbahn-Ladenbesitzer, benannt wurde. Hinter dem Tresen strahlte uns Petra, mit großen Augen an und hieß uns herzlich willkommen. Wow, was für ein Strahlen, was für ein Empfang, dachte ich. Wir setzten uns in die gemütliche Ecke mit der kleinen Stehlampe und dem Bücherregal. Alles war so liebevoll eingerichtet. Weißer Salbei zum Räuchern lag auf dem Tisch, die Kerzenhalter, die an Omas Zuhause erinnerten. Ich mochte die Atmosphäre. Ich trank eine heiße Schokolade, meine Mom aß eine Kleinigkeit. Irgendwann fragte ich unsere Gastgeberin, was man tun müsste, um hier selbst Produkte zu verkaufen, und erzählte, dass ich auch nach Räumen suche. „Ach, komm mal mit, ich hab’ da was“, sagte sie. Wir gingen durch den Hinterhof, vorbei an Kaninchen, die genüsslich Salat knabberten, hinein in die Hallen der Erfinderkinder . Ich war überwältigt. Auch den Laden kannte ich noch von früher, damals ein Fahrradladen, nur mit einem anderen Eingang. Wie viele Schätze sich doch in der eigenen Hood verbergen. Aus diesem ersten Treffen ist eine wundervolle Zusammenarbeit entstanden. Ich arbeite heute in Teilzeit im Café, was mein großes Bedürfnis nach Sicherheit erfüllt, gebe Kinderworkshops und habe zwei wunderbare Chefinnen und die entspanntesten Cafébesucher überhaupt gewonnen. Der erste Besuch wurde sogar in meinem "12 von 12" im Februar festgehalten. Ich lieb sie einfach, die Räumlichkeiten der Erfinderkinder-Werkstatt. Weitere schöne und besondere Momente in 2025 Schneewanderung auf dem Rohnberg am Schliersee Meine 3-Wochen-Frühlingskur 2025 zusammen mit Nathalie von Fit & Vermögend Dumm gelaufen in Hamburg (auf dem Weg zur Technischen Orthopädie umgeknickt … das muss man erst mal schaffen) Ausstellung in der Spinnereistraße in Leipzig. Shooting Nummer 2: Danke Biene, für deine Kreativität und Spontanität Ein Wochenende mit den Mädels in Prag. Mein Mini-me und der Fuchs: Die Karte ist eine der Winter-ATC-Karten und die Tasse habe ich am Geburtstag von Nathalie in Hamburg bemalt. Für den 30. Geburtstag meiner Freundin und zum Keramikbemalen nehme ich auch die fast 10-stündige Zugfahrt in Kauf :-) Mein 2025-Fazit Worauf bin ich 2025 stolz? Comic und Magazin Ich habe es getan. Mir endlich mein lang ersehntes iPad gekauft. Auslöser war eine Anfrage für einen Illustrationsjob. Das Unternehmen bot an, meine Zeichnungen zu digitalisieren. Aber ich dachte mir: Wenn schon so eine tolle Möglichkeit, dann will ich den Job auch richtig machen. Kein weiterer Grund mehr, den Kauf vor mir herzuschieben. iPad gekauft, Procreate geladen, ein, zwei Kurse zum digitalen Zeichnen gemacht und den ersten Auftrag umgesetzt. Puh. Gar nicht so einfach. Ich zeichne, seit ich einen Stift halten kann, aber digital ist wirklich eine andere Nummer. Aus diesem einen Auftrag sind in diesem Jahr vier geworden. Dafür bin ich unendlich dankbar. Für die Möglichkeit, das Vertrauen und dafür, dass man mir diesen Weg zugetraut hat. Und dann noch etwas richtig Schönes: Meine Kollegin Sandra Hoppenz erzählte im Blog-&-Talk-Meeting meiner Blogmentorin Judith, dass sie ein Magazin ins Leben ruft. Mein erster Impuls, meine Freundin Nathalie würde sagen ein sakrales Ja: Ich mache die Illustrationen. Ich schrieb Sandra eine Nachricht und kurze Zeit später entstanden bereits drei Zeichnungen. Die zweite Ausgabe inklusive meiner Illustrationen ist inzwischen veröffentlicht. Hach. Ja. Darauf bin ich wirklich stolz. Digital zeichne ich bisher nur fürs Business. Ich liebe einfach die Haptik von Papier und das Geräusch des Stifts, wenn er darüber gleitet. Aber ich bin mir sicher: Sobald etwas mehr Raum da ist, tauche ich noch tiefer ins digitale Zeichnen ein. Was war die größte Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe? „Verkaufe Babyschuhe, ungetragen.“ Ein Satz, der mich vor Jahren tief berührt hat. Ich las ihn in einem Buch über Storytelling. Und ja, er erzählt so einiges. Lange habe ich überlegt, ob ich das hier teilen möchte. Doch weil ich 2026 noch ehrlicher mit mir und anderen sein will, fühlt es sich jetzt richtig an. Dieses Weihnachten war ich bei meiner Tante in Thüringen. Das letzte Mal, als ich dort war, war Weihnachten 2017. Damals war ich schwanger. Am 28.12.2017 erfuhr ich, dass das Herz nicht mehr schlug. 2025 war ein intensives Jahr. Die größte Entscheidung, die ich getroffen habe: Ich werde keine Kinder haben. Für viele in meinem Umfeld war das längst klar. Ich war 47. Für meinen Partner ohnehin, er hat bereits drei Kinder. Für mich hingegen war es lange nicht entschieden. 2025 war ein Jahr des Loslassens. Ich kündigte die Kryovereinbarung. Seitdem übe ich mich in Akzeptanz. In dem Wissen, nie Mutter zu sein. Viele Jahre hat es mich getroffen, wenn Freundinnen schwanger wurden. Für sie war es schwer, mir davon zu erzählen. Für mich war es schwer, mich ehrlich mitzufreuen. Ich gönnte es ihnen von Herzen und versank trotzdem im Selbstmitleid. Es gab Zeiten, da empfand ich sogar Wut, besonders gegenüber Frauen, die bereits Kinder hatten. Jetzt ist es ausgesprochen. Ich trauere, mal mehr, mal weniger. Und es ist okay. Ich genieße es, die Kinder meiner Freunde beim Wachsen zu begleiten, arbeite mit Kindern und werde noch das ein oder andere Business-Baby in die Welt bringen. Erste Male – das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt oder gemacht digital gezeichnet ein Atelier gemietet Schneeschuhlaufen mit Patrick, Biene und Nathalie alleine einen Film im Sommerkino angeschaut ein Podcast-Interview gegeben und über das wunderbare Ikigai gesprochen das Leipzig Coffee Festival in den Pittlerwerken besucht einen kreativen Workshop mit Picknick im Park gegeben (ich liebe diese Kombi) mit Petra einen Siebdruck-Kurs gemacht (gar nicht so einfach) einen Sushi-Kurs mit Freunden besucht Zentangle®  beim Content Society-Barcamp in Stuttgart kennengelernt Alle gleich und doch anders. Mein erster Siebdruck: Das war echt nicht einfach! Sätze, die 2025 etwas in mir bewegt haben Ich mache das nicht gegen dich, sondern für mich. Ich habe diesen Satz zum ersten Mal in Karin Kuschiks Buch „50 Sätze, die das Leben leichter machen“ * gelesen. Ich hielt ihn für gut. 2025 hat er mich allerdings ganz schön getriggert. Ich hörte ihn in einem Moment, in dem ich ohnehin sehr dünnhäutig war. Stressbedingt. Ich hatte mich gerade getraut, etwas zu einer Absage zu sagen. Und dann dieser Satz. Der saß. Ich war sauer und genervt. Kurz davor hatte ich mich schon über meine beste Freundin geärgert. Es ging darum, Entscheidungen zu treffen und dann auch dazu zu stehen. Mir wurde klar, dass eine Entscheidung für mich ein echtes Commitment ist. Wenn ich zusage, dann tue ich alles dafür, diese Zusage auch einzuhalten. Der Satz „Ich mache das nicht gegen dich, sondern für mich“ fühlte sich in diesem Moment an wie eine Entschuldigung dafür, Vereinbarungen zu brechen. Vielleicht liegt das an meinen Werten . Oder daran, dass ich meine eigenen Grenzen oft noch übergehe. Und ja, ich verstehe den Satz. Sehr sogar. Und dennoch hat er mich genau in diesem Moment richtig getroffen. Meine Kreativität heilt mich selbst und andere. Es war eine der Affirmationen aus Woche 1 des Buches und 12-Wochen-Programms „Der Weg des Künstlers“  * von Julia Cameron. Dieses Buch ist so etwas wie meine Bibel. Es hat mich dazu gebracht, mit den Morgenseiten zu beginnen. Aus ihnen sind später auch meine Mini-Mes (kleine Selbstzeichnungen mit Dutt als Markenzeichen) entstanden. Heilen. Wie kann man dieses Wort verwenden und es dann auch noch in Bezug auf andere verwenden? Heilversprechen sind schließlich ein Tabu, besonders im Coaching oder als Heilpraktikerin. Und doch lässt mich dieser Satz seitdem nicht mehr los. In den letzten Wochen ist er zu einem Mantra geworden. Er steht fast täglich am Ende der letzten Zeile meiner Morgenseiten. Deshalb nehme ich ihn mit ins Jahr 2026. Als Leitsatz. Als mein Motto. Ich werde mit meinen Mini-Mes zeichnend meine eigenen Themen bearbeiten. Und vielleicht bewegen sie auch etwas in dir. Vielleicht helfen sie dir, dich ein kleines Stück heilen zu lassen. Ich habe mir die Zeit dafür nicht genommen Andrea setzte in einem Zoom-Meeting gerade an zu sagen: „Ich hatte keine Zeit.“ Dann stoppte sie sich selbst und korrigierte: „Nein. Ich habe mir die Zeit dafür nicht genommen.“ Wow. Dieser Satz war kraftvoll und ehrlich. Ich liebe ihn und versuche, ihn mir in Momenten voller Ausreden bewusst ins Gedächtnis zu rufen. Ich kann nicht → Ich gebe dir nicht den Raum Auch dieser Satz war prägend. Ein schnell dahingesagtes „Ich kann nicht“ bedeutet oft: Ich gebe dir gerade nicht den Raum. Das ist mir dieses Jahr erst richtig bewusst geworden und ich wähle ihn, sobald ich es mitbekomme, mit Bedacht. Wofür bin ich 2025 besonders dankbar? Ich liebe Listen. Vor allem, wenn es um Dankbarkeit geht. Darüber könnte ich einen eigenen Artikel schreiben. Heute halte ich mich kurz. Ich bin dankbar für die besten Freundinnen und Freunde, die mich in diesem Jahr besonders aufgefangen haben. Danke an Jacqueline, Andre, Biene, Nathalie, Su, Mel, Nicola, Andrea und all die anderen lieben Herzen in meinem Leben. für meinen Partner, der mir regelmäßig den Spiegel vorhält und mich sanft, manchmal auch klar, auf den Boden der Tatsachen zurückholt. für meine Mom, die gesund, bunt und voller Freude durchs Leben tanzt. für meine Blogbuddyline Susanne, mit der ich 2026 eine ganze Batterie an Blogartikeln veröffentlichen werde. für meine Pilgerwegkarten-Leserin Susi, bei der sich das gemeinsame Gehen, trotz seltener Treffen, jedes Mal wie Nachhausekommen anfühlt. für die beiden Kater Till und Uno, die mir auch 2025 viele kuschelige Momente geschenkt haben. für meine Business-Kolleginnen, mit denen ich unzählige Zoom-Sessions hatte und durch die ich so viel lernen durfte. Danke an Sandra Hoppenz, Katharina Potyka und Bettina Stelzer. für den Mädels-Trip nach Prag und unsere tiefen, ehrlichen Gespräche. für meine beiden ehemaligen Chefs Sandra und Marcus, durch die ich erkannt habe, wie viel Freude, Erfüllung und Leidenschaft für mich selbst in einem Nebenjob liegen können. für meinen Körper, der mich auch mit fast 50 und nach jahrelangen Strapazen nie im Stich gelassen hat. und für dich, Mutzi, meine Laufbuddyline. Sorry, dass es 2025 nicht so oft geklappt hat. Das wird sich ändern. Kaffeetrinken und Katzenkraulen … Was gibt es Schöneres? Auch 2025 durfte ich das Haus und die beiden Schmuse-Tiger Till und Uno von meinen Freunden hüten. Ich kann gar nicht oft genug erwähnen, wie sehr ich jedes Mal die Zeit genieße. Mein 2025 in Zahlen Webseiten-Besucher in 2025: 7.912 Instagram Follower:   @karinas_pinselyoga : 591 @karina.roepcke : 384 Anzahl der veröffentlichten Blogartikel: 28 (2024: 38) Klicks des meistgelesenen Artikels: 2566 Die Rosinenübung - Eine Anleitung zur Achtsamkeit Domain Authority : 13 (2024: 9) Anzahl Newsletter-Abonnenten: 192 (2024: 107) Anzahl entstandener Artcollab-Bilder: 51 (2024: 7) Anzahl entstandener ATC-Karten: 30 (2024: 0) Getrunkener Kaffee in Litern: ungefähr 400 Meine Homepage im Dezember 2025 Mein Kunst-Instaprofil am 13.01.2026 Mein Business-Instaprofil am 13.01.2026 (ich muss zugeben, diesen Account vernachlässige ich aktuell etwas) Mein Ausblick auf 2026 Was ich 2026 anders (besser) machen möchte Mehr Yin, weniger Yang 2025 war ich sehr im Kopf. Schon morgens lief das Gedankenkarussell auf Hochtouren. Was ich definitiv verändern möchte, ist meine Zeitgestaltung am Abend. Ich will nicht mehr an abendlichen Zoom-Meetings teilnehmen, weil sie meinen Schlaf stören. Ich möchte auch nicht mehr vom Rechner direkt ins Bett fallen, weil ich mich vorher innerlich nicht lösen kann. Meine Morgenroutine habe ich etabliert, fast schon perfektioniert. Jetzt ist es höchste Zeit für entspannte Abende. Denn wie ich es in der Ayurveda-Ausbildung gelernt habe: Ein guter Tag beginnt am Abend davor. Also spätestens um 19 Uhr den Rechner aus. Vielleicht etwas Yoga, vielleicht zeichnen. So oder so ähnlich stelle ich mir meine Abende vor. So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten Live und in Farbe im Atelier Besuch mich in meinem Atelier im Leipziger Stadtviertel Kleinzschocher. Über kreative Kurse und Workshops informiere ich dich über meinen Newsletter oder auf Instagram. Workshops & Events Du planst ein Event und suchst künstlerische Unterstützung? Dann kannst du mich gern als Workshopleiterin/ Künstlerin anfragen. Illustrationen Ob als Geschenk für dich oder deine Liebsten oder als Illustration für dein Business, schreib mir gern. Oder ganz unkompliziert Wenn du mich einfach sehen möchtest, dann besuch mich sehr gerne im Café oder Atelier. Es ist nichts Passendes für dich dabei und du möchtest trotzdem mit mir arbeiten? Du hast Interesse an einer Zusammenarbeit oder willst dich einfach nur austauschen? Ich freue mich auf deine Nachricht :-) Meine 7 Ziele für 2026 2026 steht für mich im Zeichen des Neuanfangs. Die Zahl 1, mein chinesisches Sternzeichen Pferd und das Jahr des Feuerpferds. Ich möchte meiner Intuition vertrauen und mich von ihr leiten lassen. 1.Aufklärung mit meiner Kunst Ich möchte Blogartikel und Therapiemanuale zum Thema psychische Gesundheit schreiben und sie mit meinen Zeichnungen verbinden. 2.Ein Herzensprojekt Gemeinsam mit Sabine Schlotz entsteht ein Projekt, das Sternenmamas und Familien in Zeiten von Verlust und Trauer begleitet und unterstützt. 3.Mehr Zeit für mich Weniger machen, mehr fühlen. Ich möchte mir bewusst Zeit nehmen für Klangschalenmassagen, Tarotkarten, Familienaufstellungen und alles, was mich innerlich wachsen lässt. 4.Verbindungen leben Schluss mit leeren Versprechen. Ich möchte jeden Monat mindestens eine Freundin besuchen, die ich lange nicht gesehen habe. Vic, Corinna, Mel, Anna, … macht euch bereit :-) 5.Gastartikel schreiben 2026 möchte ich mehrere Gastartikel zu den Themen psychische Gesundheit und Kreativität veröffentlichen. Wenn du einen passenden Blog hast und Gastautorinnen suchst: hello@karinaroepcke.de 6.Mein Motto für 2026 Meine Kreativität heilt mich selbst und andere. 2026 wird es nicht einfacher, aber mit Sicherheit weniger schwer. *unbezahlte Werbung ** ATC-Karten  sind kleine Kunstwerke im Scheckkartenformat, die man tauscht wie früher die Sticker auf dem Schulhof. ATC steht für Artist Trading Cards . Jede Karte ist ein Unikat und reist nach der Fertigstellung per Post zu anderen Künstler*innen. So schön analog inmitten der digitalen Welt. Titelbild 📷 : Katrin Bieneck

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