Karinas Mini Me’s klären auf: Welches Gefühl steckt hinter deinem Ziel?
- 28. Feb.
- 5 Min. Lesezeit

Ich sitze mal wieder krank im Bett, der doofe Husten ist zurück. Alle Termine für dieses Wochenende sind abgesagt und zwischen Tee, dem Pad mit der Lieblings-Handpan-Playlist und viel zu warmer Decke entsteht etwas, das ich sonst selten habe: Zeit. Zeit zum Heilen. Zeit zum Nachdenken. Zeit für meine keine Ahnung wievielte RUSU.
Die Rise Up & Shine Uni (kurz RUSU) ist ein von Laura Malina Seiler entwickeltes Programm, um endlich in die Umsetzung zu kommen und den eigenen Traum, sie sagt das eigene Wunder, in die Wirklichkeit zu bringen.
Da sitze ich nun im Bett, während Draußen endlich der Frühling erwacht, mit der viel zu warmen Decke auf den ausgestreckten Beinen, das dicke Workbook vor mir, und dann kommt sie. Diese eine Frage.
Welches Gefühl steckt hinter meinem Ziel?
Hmm ... Dankbarkeit, Liebe, Vertrauen kommen mir als erstes in den Sinn. Aber sind das wirklich Gefühle?
Ich merke, wie ich stocke. Und das, obwohl ich so viel mit Emotionen arbeite, sie zeichne, mit Düften verbinde, mit ihnen manifestiere. Also beginne ich zu recherchieren.
Und weil ich Gefühle nicht nur benenne, sondern alles, was mir wichtig ist, auch zeichne, begleiten dich in diesem Artikel meine Mini Me’s spielerisch dabei, meine Ergebnisse zu erkunden.
Viel Freude beim Lesen.
Was sind Gefühle? |
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Inhaltsverzeichnis
Was sind Gefühle?
Das sagt "das Internet":
Gefühle sind bewusste innere Wahrnehmungen dessen, was in uns passiert.
Vereinfacht zusammengefasst nach psychologischen Definitionen sind Gefühle subjektive Erfahrungen wie Angst, Freude, Ärger, Liebe oder Eifersucht. Sie entstehen durch die Verarbeitung von Reizen, also durch das, was wir erleben, denken oder körperlich spüren.
Gefühle sind nicht eindeutig messbar. Sie sind individuell. Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben und völlig unterschiedlich fühlen.
Meine eigene Definition
Alles, was ich in meinem Körper und in meiner Psyche bewusst wahrnehme, erlebe und FÜHLE ist für mich ein Gefühl.
Wenn mein Herz nach einem schönen Gespräch vor Freude und Beseeltheit ganz weit wird. Wenn mein Magen aus Angst vorm Autofahren grummelt und unfassbar nervös wird. Wenn ich abends auf meiner "Piecksmatte" liegend, körperlich und innerlich ganz ruhig werde.
Das ist nicht nur ein Zustand. Das ist ein Gefühl.
Sind Gefühle gleich Emotionen?
Ich liebe meine Duftöle und habe für bestimmte Emotionen sogar ganz eigene Mischungen. Und weil ich genau wissen wollte, welches Öl wofür steht, habe ich mir natürlich auch das passende Buch mit Emotionsrad bestellt.
Und während ich noch über Gefühle und Emotionen nachdenke, kam die Frage: Ist das eigentlich dasselbe?
Was sagt denn hier die KI?
Die Anwort: "Nicht ganz. Auch wenn wir die Begriffe im Alltag oft durcheinanderwerfen, gibt es einen feinen Unterschied. Emotionen sind automatische Reaktionen deines Systems. Dein Herz schlägt schneller, dein Atem verändert sich, dein Körper reagiert. Gefühle sind das, was du daraus bewusst wahrnimmst und benennst. Sie sind die innere Erfahrung, die du spürst und einordnest. Die Emotion passiert. Das Gefühl wird erlebt."
Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen |
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Die häufigsten Grundgefühle
Psychologisch werden oft diese Basisgefühle genannt:
Freude
Trauer
Wut
Angst
Ekel
Überraschung
Doch im Alltag erleben wir viel mehr Nuancen.
Erleichterung
Stolz
Neid
Scham
Dankbarkeit
Sehnsucht
Zufriedenheit
Überforderung
Inspiration
Weltschmerz
Zwischen gut und schlecht liegt eine ganze Gefühlswelt.
Warum Gefühle bei der Zielsetzung so wichtig sind
Gefühle spielen bei der Zielsetzung eine entscheidende Rolle, weil sie uns zeigen, was uns wirklich antreibt. Ziele, die nur auf Vernunft basieren, ohne dass wir emotional davon berührt werden, führen oft zu Motivationseinbrüchen oder schnellem Aufgeben. Wer dagegen seine inneren Gefühle erkennt und bewusst einbezieht, kann seine Ziele klarer definieren, den eigenen Antrieb nutzen und Hindernisse leichter überwinden. Kurz gesagt: Gefühle sind der Motor, der deine Ziele lebendig macht.
Warum wir unsere Gefühle oft nicht benennen können
Und trotzdem saß ich da mit meinem Workbook und wusste es nicht sofort.
Vielleicht kennst du das. Wir können erklären, was wir wollen. Wir können Pläne machen. Aber wenn jemand fragt, wie wir uns dabei fühlen möchten, wird es still.
Oft haben wir nicht gelernt, Gefühle differenziert wahrzunehmen. Es gab vielleicht nur traurig, wütend, glücklich. Alles dazwischen blieb namenlos.
Manchmal fehlt uns einfach der Wortschatz. Und manchmal auch der Mut, ehrlich hinzuschauen.
Wie du deine Gefühle besser wahrnimmst
Eigentlich, wenn ich genauen hinspüre, kann ich meine Gefühle schon recht gut deuten. Wie?
1. Innehalten. Zwei bewusste Atemzüge.
2. Den Körper scannen. Wo spüre ich etwas? In der Brust. Im Bauch. In den Schultern.
3. Gefühl konkret benennen. Nicht schlecht, sondern enttäuscht. Nicht gut, sondern erleichtert oder zufrieden.
Das dauert keine fünf Minuten. Aber es verändert viel.
Mini Übung für deinen Alltag
Ich hab von einer Übung gelesen, die sich ganz leicht umsetzen lässt.
Sie lautet:
Stell dir abends eine Frage: Welches Gefühl hat meinen Tag heute am meisten geprägt?
Und dann frage dich: Was hat es ausgelöst. Was wollte es mir sagen. Was hätte ich gebraucht.
Ganz einfach und mehr braucht es nicht.
Gefühle zeichnen mit meinen Mini Me's
Ich zeichne meine Gefühle. Das ist meine Art, sie greifbar zu machen.
Meine Lieblingsgefühle passend zu meinem RUSU Wunder sind:
inspiriert, erfüllt, glücklich, voller Vertrauen kraftvoll, dankbar
Vielleicht magst du deine auch einmal zeichnen. Es ist spannend, was dabei sichtbar wird.
Meine Gefühlsliste zum Download
Weil ich gemerkt habe, wie sehr mir manchmal die Worte fehlen, habe ich eine Gefühlsliste erstellt, die du dir herunterladen kannst.
Sie hilft dir, dein inneres Erleben genauer zu benennen und bewusster wahrzunehmen. Manchmal entsteht Klarheit allein dadurch, dass ein Wort plötzlich passt.
Fazit und die Gefühle hinter Zielen
Ein spannendes Feld.
Da habe ich mein Emotionsrad und so viele Tools aus meinen Ausbildungen gelernt und doch stockte ich bei der Frage nach dem Gefühl hinter meinem Ziel.
Vielleicht ist genau das der Punkt. Gefühle lassen sich nicht nur theoretisch verstehen. Sie wollen erlebt werden.
Ich sitze also hier mit Husten, Workbook und viel zu warmer Decke und übe weiter. Eins ist jedoch sicher. Ich spüre bereits heute riesengroße Dankbarkeit (verrückt, das war auch mein erster Gedanke).
Und jetzt bin ich neugierig. Hättest du deine Gefühle hinter deinem Ziel auf Anhieb benennen können?
Alles Liebe – Karina 🤍




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