Aufruf zur Blogparade: Kindheitserinnerungen, die ich dieses Jahr unbedingt wiederholen möchte
Aktualisiert: 2. Juli

In ein paar Tagen werde ich 48 Jahre jung. Nicht alt, nur um einige Level höher und besser :-)
Ich habe mal gehört, dass die Tage rund um den eigenen Geburtstag ähnlich intensiv sind wie die Raunächte: Sie laden dazu ein, innezuhalten, zu spüren und zu träumen. Und bei mir ist in diesen Tagen noch etwas ganz besonders präsent: die Erinnerung an die "gute alte Zeit". Alles fühlt sich ein wenig weicher an, die Gedanken gehen tiefer als sonst und ich blicke mit großer Dankbarkeit auf das, was war und auf das, was noch kommen darf. Kein Wunder also, dass mich gerade vieles emotional berührt.
Wann bist du das letzte Mal barfuß über eine Wiese gelaufen? Oder absichtlich mitten durch eine Pfütze? Manchmal genügt eine einzige Kindheitserinnerung und plötzlich ist sie wieder da: diese Leichtigkeit, dieses unbeschwerte Gefühl von damals.
Und so schön, dass gerade jetzt die unverbindliche Blogempfehlung von Judith Peters in meinem Postfach landet, mit ihrem Aufruf zur eigenen Blogparade. Und da ich dazu unbedingt einen eigenen Artikel schreiben möchte und mich bereits jetzt unfassbar sehr auf die Umsetzung freue, möchte ich dich auch in diesem Jahr sanft ermutigen: Erinnere dich. Träume. Und werde richtig neugierig auf die Dinge, Erlebnisse und Momente, die dir als Kind bereits Freude gemacht haben und die du unbedingt noch einmal erleben möchtest.
Lass uns gemeinsam erinnern und schreiben 🤍
Was ist eigentlich eine Blogparade? |
Eine Blogparade ist eine Einladung, gemeinsam über ein bestimmtes Thema zu schreiben. Jeder veröffentlicht dazu einen eigenen Blogartikel, erzählt seine persönliche Geschichte und verlinkt ihn anschließend im Kommentarbereich der Gastgeberin/ des Gastgebers. So entsteht eine bunte Sammlung ganz unterschiedlicher Perspektiven, Erinnerungen und Erfahrungen und ganz nebenbei lernen sich Bloggerinnen und Blogger besser kennen. |
Was dich in diesem Blogartikel erwartet:
Was ist eine Blogparade?
Bei einer Blogparade gibt ein Blogger ein Thema vor und andere Blogger schreiben dazu einen eigenen Artikel auf ihrer Website.
Das Thema meiner Blogparade lautet:
Kindheitserinnerungen, die ich dieses Jahr unbedingt wiederholen möchte.
Wenn du mitmachen möchtest, schreibst und veröffentlichst du einen Blogartikel auf deiner eigenen Website. In deiner Einleitung verlinkst du diesen Artikel hier. Sobald dein Beitrag online ist, hinterlässt du unter diesem Artikel einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag.
Wie du schreiben möchtest, bleibt ganz dir überlassen. Persönlich, kreativ, poetisch, reflektierend oder ganz einfach als Liste. Alles ist willkommen.
Das Schöne daran: Du tauchst für einen Moment wieder in deine Kindheit ein. Vielleicht erinnerst du dich an verrückte Abenteuer, kleine Rituale, besondere Menschen oder die Dinge, die dich damals glücklich gemacht haben. Und wenn es dir wie mir ergeht, freust du dich schon während des Schreibens (ich werde dazu noch zeichnen) auf die Umsetzung.
Menschen lieben Geschichten. Und oft ist es nur ein kleiner Satz oder eine Erinnerung, die plötzlich die eigene Kindheit wieder lebendig werden lässt. Genau das macht eine Blogparade für mich so besonders.
Du schreibst einen ganz persönlichen Blogartikel, teilst ein Stück deiner Geschichte und erfährst gleichzeitig, welche Erinnerungen dieses Thema bei anderen weckt. Ich finde es jedes Mal aufs Neue faszinierend, wie unterschiedlich und doch verbindend unsere Geschichten sein können.
Und falls dir auch deine Sichtbarkeit am Herzen liegt, ist eine Blogparade eine wunderbare Gelegenheit. Neue Menschen entdecken deinen Blog, lernen dich und deine Arbeit kennen und vielleicht entstehen dabei sogar neue Verbindungen. Gleichzeitig kannst du dich von den Beiträgen der anderen Teilnehmer inspirieren lassen und ihre ganz persönlichen Kindheitserinnerungen entdecken.
Bist du dabei? Diese Blogparade läuft bis zum Sonntag, den 2. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Blogartikel veröffentlichen und hier in den Kommentaren hinterlassen.
Warum Kindheitserinnerungen so wertvoll sind? |
Kindheitserinnerungen sind viel mehr als schöne Geschichten von früher. Sie erinnern uns daran, was uns als Kinder Freude gemacht hat, wofür wir uns begeistern konnten und was uns leichtgefallen ist. Manchmal genügt schon ein Geruch, ein Lied oder ein Ort und plötzlich ist dieses unbeschwerte Gefühl wieder da. Genau deshalb lohnt es sich, diesen Erinnerungen nachzuspüren. Sie können uns zeigen, was uns auch heute noch guttut und was wir vielleicht viel zu lange aus den Augen verloren haben. |
Fragen und Schreibimpulse für deine Kindheitserinnerungen
Es gibt dabei kein Richtig oder Falsch. Manche Erinnerungen sind groß und laut, andere wie eine sanfte Umarmung, ganz leise. Und oft sind es gerade die kleinen Momente, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Hier sind einige Fragen, die du in deinem Blogartikel gerne aufgreifen und beantworten kannst.
Was hast du als Kind regelmäßig getan und dann irgendwann einfach aufgehört?
Welches Kindheitserlebnis taucht in deinen Gedanken immer wieder auf?
Gibt es etwas, das du als Kind geliebt hast und wofür du dir heute keine Zeit mehr nimmst?
Welches Abenteuer, welches Spiel oder welcher Ort aus deiner Kindheit wartet darauf, wiederentdeckt zu werden?
Was würde dein Kind-Ich zu dir sagen, wenn es dich heute beobachtet?
Wann hast du zuletzt so gelacht, gespielt oder gestaunt wie als Kind?
Was war dein absolutes Lieblingsessen als Kind? Und dein Lieblingsgetränk? Hast du beides schon lange nicht mehr gehabt?
Welche kreative Technik hast du als Kind geliebt und nie wieder ausprobiert? Basteln, malen, Scherenschnitt, Linoldruck, Encaustic, Ton, Papier, Farbe, Stoff? Was hat deine Hände damals glücklich gemacht?
Gibt es ein Lied aus deiner Kindheit, das du einfach mal wieder laut singen möchtest? Oder eine Pfütze, in die du springen willst? Oder einen Moment echter, ungenierter Frecheit, auf den du lange verzichtet hast
Möchtest du mal wieder im Regen tanzen, Gänseblümchenketten flechten, Kirschkerne spucken, Höhlen (unter Tischen) bauen, mit Straßenkreide malen, auf Bäume klettern, nachts Glühwürmchen suchen
und Papierboote schwimmen lassen?

Falls dir nichts einfällt …
Welche Erinnerung bringt dich heute noch zum Lächeln?
Welche Kindheitsfreude möchtest du wiederbeleben?
Was durftest du als Kind stundenlang tun?
Welche Gerüche oder Lieder versetzen dich sofort zurück?
Diese Fragen sind Impulse und Einladungen, kein Pflichtprogramm. Du kannst sie beantworten, weiterentwickeln oder deinen ganz eigenen Zugang zum Thema finden.
So nimmst du an dieser Blogparade teil:
Schreibe einen Beitrag über Kindheitserinnerungen, die du dieses Jahr unbedingt wiederholen möchtest. Wenn du noch keinen Blog hast, kannst du gerne hier unter diesem Blogartikel deinen Beitrag als Kommentar hinterlassen.
Verlinke meine Blogparade (also genau diesen Artikel, den du gerade liest) in der Einleitung oder im Fazit deines Blogartikels.
Sobald du deinen Blogartikel veröffentlicht hast: Kommentiere hier unter meinem Artikel mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem eigenen Blogartikel. Denn nur so kann ich deinen Beitrag zu meiner Blogparade finden.
Die Blogparade endet am Sonntag, 2. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Beitrag hier im Kommentarbereich hinterlassen. Danach werde ich alle Artikel in einem schönen Abschlussbeitrag zusammentragen und verlinken.
Häufige Fragen zur Blogparade
Bis wann kann ich teilnehmen?
Die Blogparade läuft bis zum 02. August 2026. Danach veröffentliche ich eine Zusammenfassung aller Beiträge.
Wie lang sollte mein Beitrag sein?
So lang, wie es sich für dich richtig anfühlt. Ob wenige Absätze oder ein ausführlicher Artikel, beides ist willkommen.
Muss ich alle Fragen beantworten?
Nein. Such dir einfach die Fragen aus, die dich ansprechen. Vielleicht reicht sogar eine einzige Kindheitserinnerung, um einen wunderschönen Artikel entstehen zu lassen.
Kann ich auch teilnehmen, wenn ich noch keinen Blog habe?
Dann hinterlasse deine Erinnerung gerne als Kommentar unter diesem Artikel oder teile sie auf Social Media und verlinke mich.
Darf ich mehrere Erinnerungen aufschreiben?
Unbedingt. Es gibt keine Vorgaben. Erzähle genau die Geschichten, die erzählt werden möchten.
Vielleicht holst du dir mit deinem Artikel nicht nur eine Erinnerung zurück, sondern auch ein kleines Stück von der Leichtigkeit, die damals ganz selbstverständlich zu deinem Alltag gehörte. Ich freue mich riesig darauf, deine Geschichte zu lesen.
Alles Liebe - Karina 🤍
Illustrationen: Karina Röpcke







Und da ist er, mein eigener Artikel zu meiner Blogparade. Ich habe so lange gebraucht, ihn zu verfassen. Was als Idee begann, einen schönen Listicle zum Abhaken zu schreiben und meine niedlichen Mini-Mes dazu zu zeichnen, ging tiefer als erwartet. Ich kehrte in Gedanken zurück, und heute auch ganz konkret: in meine Grünau-Zeit und auf den Bauernhof meiner Großeltern. Es waren keine weiteren Kinderstreiche, die mir wieder einfielen, sondern ein Gefühl, das ich mir gerade in meinem vollen Alltag sehr wünsche.
Hier ist er: https://www.karinaroepcke.de/kindheitserinnerungen-freiheit
Viel Freude beim Lesen!
Karina 🤍
Wir sitzen in der Ludwigbuchhandlung am Bahnhof. Mit Cafe und Windbeutel. Wurzen fällt aus. Es gab eine andere Lösung und der Künstler darf wieder zur Kunst. Kindheitserinnerungen: Der Musiklehrer, ein älterer Herr, hieß Becker. Heute keine Bäckerei stand an seinen Raum. In der 5. Klasse, am Wochenende zum ersten mal allein mit den Zug nach Burgsdorf gefahren. Die Halle Hettstädter Bahn fuhr damals noch bis Hettstädt. Die Geschwister brachten mich zum Zug. Ich besuchte eine Schule für Sehgeschädigte in Halle. Jetzt, Berufsförderungswerk für Blinde. Freundschaft bedeutet für mich bedingungslose Liebe noch heute. Meine Schulfreundin Annedore kenne ich seit 1960. Wir sind als einzige, der Klasse zur Konfermantenstunde gegangen. Beim Stadtausgang hätte uns fast ein Motorradfahrer erwischt. Welch Glück wir Beide…
Liebe Karina,
deine Blogparade hat mich an einen Ort geführt, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Erst dachte ich, ich würde über eine Kindheitserinnerung schreiben. Am Ende habe ich gemerkt, dass mich etwas ganz anderes beschäftigt: Erinnerungen sind für mich keine Reise in die Vergangenheit, sondern Wegweiser für das Leben heute.
Danke für diese wunderbare Einladung. Ohne deine Frage wäre ich auf diesen Gedanken vermutlich gar nicht gekommen. Es hat großen Spaß gemacht, meinem eigenen roten Faden beim Entstehen zuzusehen.
Hier ist mein Beitrag: https://beziehungsweise.cologne/spielen-als-erwachsene/
Ich bin gespannt, welche Erinnerungen deine Blogparade bei den anderen noch ans Licht bringt.
Von Herzen
Pia
Hey, voll schön, dass du dieses Thema nimmst, und mir die Gelegenheit in dieses Thema einzutauchen. Ich versuche, diese kindliche Freude im Alltag immer wieder ran zu holen, vor allem, wenn ich merke, ich werde zu Rigide. Der Alltag strengt mich zu sehr an. Ganz regelmäßig gehe ich zum Beispiel auf Festivals und fühle mich dann nachts regelmäßig wie Alice im Wunderland. Ich bin dann Alice im Wunderland! Oder letztens war meiner 18-jährigen Tochter klar, auf dem Rückweg unserer Fahrradfahrt werden wir nass werden, denn es wird Gewittern. Und es wurde so extrem Nass, das wird durch 50 cm tiefe Pfützen gefahren sind. An einer Stelle hatten wir Sorge, dass ein Kleinwagen davon schwimmen würde. Aber wir haben gelacht und…
Guten Morgen Karina,
da gestern mein Halbjahrsgeburtstag war, kam Dein Newsletter gerade recht(zeitig) und ich habe meine Gedanken dazu aufgeschrieben. https://maschas-buch.blogspot.com/2026/06/bin-ich-ein-kind-geblieben.html
Ich sende liebe Grüsze mit einem kühlenden Wind
Mascha