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- Mein Monatsrückblick Mai 2024
Willkommen zu meinem Monatsrückblick Mai 2024! Ein herrlicher Monat, ganz nach meinem Geschmack! Es war ein Monat voller Abenteuer, kreativer Auszeiten und spannender Begegnungen. Von Pilgerwanderungen mit Herausforderungen, über die Wiederbelebung alter Zeichnungen, bis hin zu einem unvergesslichen Abend bei der Buchlesung mit Michael Nast. In diesem Monatsrückblick teile ich meine Erlebnisse, Erkenntnisse und Neuigkeiten mit dir. Lass dich inspirieren und begleite mich auf meiner Reise durch den Wonnemonat Mai! Viel Freude beim Lesen! Was dich in diesem Blogartikel erwartet: Was habe ich mir für Mai 2024 vorgenommen und wie ist es gelaufen? Pilgern: Hunde, Kartoffeln und fiese Füße Kreativzeit - Alte Zeichnungen neu belebt Mein neues Angebot Was im Mai 2024 sonst noch los war Weil da irgendetwas fehlt - Buchlesung mit Michael Nast Was ich im Mai 2024 gebloggt habe Ausblick auf den Juni 2024 Was habe ich mir für Mai 2024 vorgenommen und wie ist es gelaufen? ✔ Ich gehe pilgern. Himmelfahrt geht’s wieder los. Mit guter Laune, hoffentlich leichtem Gepäck und meiner Freundin Susi starte ich dieses Mal ab Naumburg (dort, wo wir das letzte Mal unsere Strecke beendet haben) Richtung Thüringen. - Weiter unten erfährst du, was ich erlebt habe :-) ✔ Ich werde kreativ sein und mindestens fünf meiner gefühlt 100 angefangenen Bilder zu Ende zeichnen. - OK, ich habe nur drei Zeichnungen beendet, aber es sind viele neue dazugekommen. ✔ Nachdem du dich offiziell zu meinem Newsletter anmelden kannst, wird mein neues Freebie entstehen. - Es sind sogar zwei geworden. ✔ Zudem erhält meine Angebotsseite endlich das versprochene Make-over. - Ich habe es geschafft und bin richtig happy über das Ergebnis. Und nicht nur meine Angebotsseite hat sich verändert, auch mein Blog ist jetzt schön aufgeräumt und nach Kategorien sortiert. Und los gehts, hier kommt mein Wonnemonat Mai :-) Pilgern: Hunde, Kartoffeln und fiese Füße Am 09. Mai 2024, zum "Herrentag" oder eigentlich an Christi Himmelfahrt , hieß es für meine Freundin Susi und mich wieder: "Wanderschuhe an und Rucksack auf!", denn unsere Pilgerstrecke auf dem Jakobsweg der Via Regia ging in die 3. Runde. Dieses Mal ab Naumburg, dort, wo sie im letzten Jahr im November endete. Tag 1: 22 Kilometer Naumburg - Roßbach - Göttersitz - Fränkenau - Punschrau - Spielberg - Zäckwar - Benndorf - Lissdorf - Eckartsberga Der RB, kurz nach 8 Uhr, war bereits herrlich gefüllt, mit Männern, die sich auf ihren Ehrentag freuten. Sie waren auch der Grund, weshalb wir die "ruhige" Strecke über Roßbach und durch das Naturschutzgebiet "Göttersitz" oberhalb der Saale wählten. Mit viel Gepäck (leider viel zu viel) und bei herrlichem Sonnenschein folgten wir der gelben Muschel 22 Kilometer bis nach Eckartsberga . Der erste Tag war lang. Noch immer den Alltagsstress im Nacken brauchten wir eine ganze Weile, um anzukommen - auf dem Weg, bei uns, an unserer ersten Herberge. Nach einem Plausch mit der Pfarrerin, einem entspannten Abendessen unter freiem Himmel und einer kurzen Stretch-Einheit schliefen wir müde und erschöpft auf unseren Matratzen ein. Die erste Pause haben wir uns nach dem anstrengenden Anstieg auf der Königsstraße wirklich verdient. Wir haben uns gestärkt, ordentlich geschüttelt, gedehnt und eine ganze Menge Fotos gemacht. "9. Fahrräder können Sie auch in der Scheune abstellen, Hunde am besten auch." ... Oje ... Über diesen Text hab ich ordentlich gelacht, als ich ihn entdeckte. Jedoch liebe ich Hunde und musste direkt an meine Großeltern denken. Das Plätzchen IN ihrem Haus (und nicht in der Scheune) auf ihrem Bauernhof musste ich vor vielen Jahren für meine Hündin erkämpfen. Das kleine Monster ist bereit für den zweiten Tag. Tag 2: 25,59 Kilometer Eckartsberga - Mallendorf - Seena - Thüsdorf - Rudersdorf - Oberreissen - Nermsdorf - Buttelstedt - Schwerstedt - Stedten 25 Kilometer ... das war lang! Unser erster Weg führte uns zum nahegelegenen Supermarkt, denn wie mehrfach betont wurde, war dies die letzte Einkaufsmöglichkeit für die kommenden Tage. Puh, keine gute Nachricht, wenn der Rucksack sowieso schon schwer war. Gerade als wir loslaufen wollten, das Essen verstaut, die Rucksäcke auf den Hüften, hörten wir jemanden rufen. "Seid ihr Pilger? Oh, wie schön, ihr pilgert!" Wir drehten uns um und eine Dame lief quer über den Parkplatz direkt auf uns zu. Sie berichtetet, dass sie selbst viele Male den Jakobsweg gelaufen war. Aktuell besuche sie mit ihrer Tochter und Enkelin ihre Studienfreundin in Eckartsberga. Mit viel Freude erinnerte sich Regina daran, was sie empfand, als sie die Herberge in "Steeeeeeedten" das erste Mal betrat. "Sie ist wirklich etwas Besonderes", meinte sie und ihre Augen leuchteten, denn auch wir werden die nächste Nacht dort verbringen. Ich liebe diese Begegnungen auf unseren Reisen. Mit unseren Rucksäcken erinnerten wir sie an ihre Pilgerzeit. Wir verabschiedeten uns mit einer herzlichen Umarmung und vielen lieben Wünschen und machten uns auf den Weg. Der Tag war sehr anstrengend, physisch und psychisch. Nicht nur, dass wir kurz vor unserem Ziel, nach mittlerweile über 20 Kilometern einen Supermarkt entdeckten (doof, denn wir hatten bereits für die nächsten Tage alle Lebensmittel eingekauft und jedes Gramm zählte ;-) ), auch mentale Themen, kamen an die Oberfläche. Wir hatten uns verirrt und durchquerten ein großes Feld. Durstig und erschöpft erklärte mir Susi die Felder. Ich gebe zu, ich als Großstadtpflanze habe überhaupt keinen Schimmer von Landwirtschaft. Susi erklärte: hier ist dieses, dort ist jenes gepflanzt usw. Ich fragte: "Und hier sind die Kartoffeln?" Sie begann zu lachen. Sie sagte etwas, woran ich mich nicht erinnerte. Ich antworte schnippig und da war er, mein alter Bekannter, der lange Zeit nicht sichtbar war. Dieses kleine, aber sehr schmerzhafte Minderwertigkeitsgefühl kroch in mir hoch. Susi merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Es war nicht ihr Fehler, es war mein Glaubenssatz ("Ich bin dumm."), den sie durch ihr Lachen an die Oberfläche lockte. Wir stellten unsere Rucksäcke ab, packten unser Essen aus, weinten zusammen und sprachen über das Geschehene. Auch wenn ich glaube, schon sehr viel an mir gearbeitet zu haben, gibt uns das Leben regelmäßig die Chance, noch einmal ganz genau hinzuschauen. Als wir gegen 19:30 Uhr völlig erschöpft und mit schmerzenden Füßen die Dorfkirche in Stedten am Ettersberg erreichten, tauchte das Abendrot die Landschaft in ein warmes, rot-goldenes Licht. Die Luft war kühl und beruhigend. Und tatsächlich, das hatten wir nicht erwartet. Die kleine Kirche ist ein Schmuckstück. Herberge ist gar keine angemessene Bezeichnung für sie, denn sie ist mit so viel Liebe eingerichtet. Sie ist sauber und der Kühlschrank bis zum Rand gefüllt. Sogar Nutella stand für uns bereit. Auch wenn wir in dieser Nacht die in vielen Gebieten Deutschlands gesichteten Polarlichter verpassten, hatten wir einen schönen Abend, gekrönt mit einem königlichen Abendessen und wohltuenden Fußbad. Tag 3: Stedten - Weimar Wir entschieden, unsere Tour zu verkürzen. Weitere 22 Kilometer bis Erfurt hätten unsere geschundenen Füße nicht geschafft und so standen wir am 3. Tag um 8:25 Uhr wartend an der Bushaltestelle. Hmmm ... der Bus kam nicht. Zurück zur Unterkunft, erstmal frühstücken, um auf den nächsten Bus um kurz nach 10 zu warten. Auch er kam nicht und so blieb uns nichts anderes üblich, als jemanden aus dem Ort um Hilfe zu bitten. Eine Frau, die wir beim Rasenmähen unterbrachen, bot uns sofort ihre Hilfe an und fuhr uns mit dem Auto zum Bahnhof ins 11 Kilometer entfernte Weimar. Wir erfuhren in den 15 Minuten der Autofahrt etwas über ihren Beruf, ihr historisches Haus, welches sie in Eigenarbeit renoviert, die leider sehr hohe AFD-Wahlbereitschaft der Menschen in dieser Region (die vielen Werbeplakate sind uns die Tage besonders aufgefallen) und die nahegelegene Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald. Wenn ich an die zweieinhalb Pilgertage denke, ist da eine gewisse Schwere. Aber ich fühle auch eine große Dankbarkeit für das, was ich erleben durfte. Für die vielen lächelnden und hilfsbereiten Menschen, die uns begegneten, für die Landschaften und ihre Bewohner (ich habe einen wunderschönen Fuchs und zum ersten Mal einen riesigen Strauss gesehen), für die freie Zeit, die mir meine Selbstständigkeit erlaubt und die vielen Gespräche mit meiner Freundin Susi. Im Herbst ist unsere vierte Tour geplant und wir haben entschieden: 25 Kilometer am Tag sind eindeutig zu viel. Unser Ziel: Wir wandern ganz entspannt und hoffentlich mit wenig Gepäck von Weimar über Erfurt weiter nach Gotha in Richtung Eisenach. Kreativzeit - Alte Zeichnungen neu belebt Viele Künstler kennen es. Wir haben eine Idee, beginnen euphorisch mit der Umsetzung und dann ... Jahre, Monate ... lang nichts. Ich zeichne des Zeichnens wegen. Weil es mich beruhigt. Weil ich anhand einer Zeichnung Gefühle ausdrücke und weil ich das Geräusch der Fineliner-Mine liebe, wenn sie über das Papier streicht. Und ich zeichne, um meine Blogartikel aufzuhübschen und damit mein Instagram-Account sich optisch von anderen unterscheidet. Im Monat Mai habe ich mir eine kreative Auszeit oder besser: kreative Abendzeit genommen und drei meiner alten Zeichnungen** vollendet. Es sind aber auch neue hinzugekommen. Für Künstler mit Zeichenblockaden hat sich Laura Klinke , eine Künstlerin, die ich sehr schätze, etwas einfallen lassen. Wer Ideen braucht, kommentiert mit: "Was soll ich zeichnen?". Andere Künstler wiederum schauen sich auf dem entsprechenden Account um und schreiben ihre Vorschläge. Zwei davon habe ich bisher umgesetzt: "Einen Hund mit Partyhütchen, weil Tiere das Leben zu einem Fest machen" und "Eine Maus unterm Mond 🌙". Für mich war es ein Experiment und eine Gelegenheit, wieder mit Farbe zu arbeiten. Und zu guter Letzt, sind auch neue Zeichnungen entstanden, die du sehr wahrscheinlich bald in meinen zukünftigen Artikeln findest: Falls du dich wunderst, dass mein Gesicht sooft auf den Bildern erscheint: Ich muss auf Urheberrechte und bei Porträts natürlich auch auf das Persönlichkeitsrecht achten, daher zeichne ich mich, dann ist es einfacher :-) Mein neues Angebot Ich habe schon einige Angebote erstellt, aber keines habe ich so sehr gefühlt wie dieses. Ich habe die wundervolle Chance bekommen, zusammen mit Conny und Sandor von OverTheMaze (ja, auch Coaches brauchen Coaches und diese beiden kann ich aus vollstem Herzen empfehlen*) ein neues Angebot zu entwickeln. Und das war auch höchste Zeit. Ich hatte mein Hauptangebot 2022, nach dem Abschluss der Ayurveda-Ausbildung, erstellt. Die Schiffssprache, noch ganz präsent, lautete der Titel: Vom blinden Passagier zum Kapitän deines Lebens: (D)eine Reise zu dir selbst. Seitdem ist viel passiert. Ich habe die Heilerlaubnis erhalten, ich habe nach vielen Jahren das Zeichnen wieder angefangen und wenn ich nicht gerade blogge oder mit meinen Klientinnen arbeite, unterstütze ich als Kreativberaterin in einem Keramikmalstudio Malbegeisterte bei der Umsetzung ihrer Ideen. Heute freue ich mich umso mehr, all mein Wissen und meine Erfahrungen in meinem neuen Angebot zu vereinen. Worum geht's? Als Modedesignerin mit einem kleinen Label oder als jahrelange Angestellte in der Kostümabteilung in der Entertainmentbranche kenne ich das kreative Leben. Ich habe sie selbst erlebt, die vielen Nachtstunden, das Gefühl auf Knopfdruck innovativ sein zu müssen, die Sorgen und Nöte als Soloselbstständige. Ebenso kenne ich die vielen Gedanken meiner DarstellerInnen über ihre Außenwirkung und den Druck, funktionieren zu müssen. Wir Kreativen brauchen unsere mentale und körperliche Gesundheit, damit unser Traumberuf nicht zum Albtraum wird. Damit die Leidenschaft und das Herzblut bleiben, damit der Alltag uns nicht überrollt und damit wir bestenfalls als Kreative von unserer Arbeit leben können. Genau aus diesem Grund ist mein Angebot entstanden. Ich möchte Menschen aus kreativen Berufen unterstützen, ihren Alltag sinnvoll zu gestalten. Ich möchte sie inspirieren. Bist du neugierig geworden? Dann schau mal, hier ist mein neues Angebot "Kreieren statt reagieren: Die Kunst, das Leben leicht zu machen." Meine 1:1 Begleitung für kreative Herzen. Was im Mai 2024 sonst noch los war Weil da irgendetwas fehlt - Buchlesung mit Michael Nast "Wenn man das Leben wie eine To-do-Liste behandelt, läuft man Gefahr, ein gefülltes für ein erfülltes Leben zu halten." -Michael Nast (Bestseller-Autor, Podcaster, Kolumnist) Früher waren es Konzerte, heute sind es Psychologie-Veranstaltungen, die mein Leben bereichern und schöner machen. Und so war es wieder so weit: am Mittwoch, dem 15. Mai 2024, besuchte ich mit meiner Freundin die Lesung des Schriftstellers Michael Nast . Ich muss zugeben, ich war sehr überrascht, als er bei der Vorstellung erzählte, er wäre Autor von mittlerweile 7! Büchern. Sein bekanntestes Werk, welches sogar 2021 als Kinofilm erschien, ist der SPIEGEL-Bestseller "Generation Beziehungsunfähig*". Ich jedoch kenne ihn als "C... C... C... Content Creator". Eine Bezeichnung, die ihm nicht leicht über die Lippen geht, wie er selbst erzählt. In seinen kurzen Videos gibt er sich sehr seriös, weise, fast schon therapeutisch. Er trägt ein schwarzes T-Shirt, schaut ernst, äußert kritische Denkmuster unserer modernen Lebensgewohnheiten und bewegt mit seinen Worten Millionen von Menschen in den sozialen Medien. Ich war voller Neugier und freute mich sehr auf den Abend. Kurz nach 19 Uhr waren wir vor Ort. Die Lesung fand im Felsenkeller Leipzig statt. Im eindrucksvollen Ballsaal angekommen, entdeckten wir eine kleine Warteschlange. Michael stand, gekleidet in seinem schwarzen T-Shirt, hinter einem Stehtisch und signierte sein neustes Werk "Weil da irgendetwas fehlt*". Er lächelte in Handykameras, ließ sich mit den Gästen fotografieren, scherzte und signierte seine Bücher. Der Berliner war, wie ich fand, sehr sympathisch und überhaupt nicht ernst wie in seinen Videos . Zu meiner Begeisterung gab es einen kleinen Stand, an dem ich mir eines seiner neusten Exemplare kaufte. So erhielt auch ich eine persönliche Buchsignatur und ein Foto gemeinsam mit ihm und meiner lieben Freundin Jacqueline. :-) Die Lesung war toll! Er las alte, lustige, aber auch gesellschaftskritische Texte. Bevor das Event zu Ende war, präsentierte er das letzte Kapitel seines aktuellen Buches "Die Bedeutung des Abschiednehmens". Mit diesem Text, gab er uns einen wertvollen Gedanken mit auf den Heimweg: Was, wenn wir das, was wir gerade machen, zum letzten Mal machen? Ein Gedanke, der mich nicht losließ. Warum sollen wir Begegnungen als "letztes" Treffen ansehen? Ich verstehe die Bedeutung, aber warum nicht so, als wäre es das erste Mal? Beim letzten Treffen schwingt für mich persönlich eine leichte Melancholie mit, beim ersten Mal, Freude und Neugier, wie an diesem Abend. 15.05.2024 im Felsenkeller in Leipzig: Ein schöner Mädelsabend, ein witziges Foto und ein sehr sympathischer Autor. Ein Foto vom Kronleuchter in Leipzig ... einfach, weil er schön ist. Eskalation im Künstlerbedarf Boesner: Es sollten nur 2 schwarze Fineliner werden und mit 90 Euro weniger im Portmonee verließ ich den Großhandel. Hier bleiben wirklich keine Wünsche offen. :-) Entdeckt in der Leipziger Baumwollspinnerei. Am 25. Mai besuchte ich meine Hamburger Perle und einige meiner nordischen Freunde. Fast eineinhalb Jahre sind vergangen, seitdem ich in meine Heimatstadt Leipzig gezogen bin. Und trotzdem fühle ich mich "hier oben" immer noch zu Hause. Endlich vereint 🤍 "Blicke weit - atme tief: Atmen mit allen Sinnen": Ende Mai durfte ich zusammen mit Karin und vier weiteren Frauen einen wundervollen Abend verbringen. Wir haben zusammen geatmet, gekocht, gegessen und sogar getanzt. Dieser herrliche Rosenstrauch in ihrem Garten verzauberte meine Sinne mit seinem betörenden Duft und den leuchtenden Farben. Was ich im Mai 2024 gebloggt habe 60+ gute Gründe, warum deine mentale Gesundheit wichtig ist 28 Glaubenssätze über das Leben, die dich blockieren Mein 12. Mai 2024 Mein Monatsrückblick April 2024 Ausblick auf den Juni 2024 Auszeit mit dem Camper - Wir fahren für ein paar Tage ins Grüne. Ich freue mich riesig darauf. André Rieu - Konzertbesuch mit meinen Mädels. Ich werde meinen Geburtstag ganz gemütlich im Keramikstudio feiern und zum Leidwesen meines Partners ein neues Lieblingsstück für zu Hause kreieren 🎨. Das war er, mein Mai 2024. Dieser Monat hatte es in sich! Ich danke dir, dass du dir die Zeit zum Lesen genommen hast 🤍. Hinterlasse mir gerne deine Gedanken in den Kommentaren. Auf einen wunderbaren Juni ! Alles Liebe - deine Karina *unbezahlte Werbung Illustrationen: Karina Röpcke **📷 Inspiration: Selbstportrait Karina Röpcke (links), Model: liebeskind_bu / Fotograf: monsieurfux (mitte), Dennis Gall (rechts)
- Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2024
Hallo Juli 2024. Ein halbes Jahr ist schon vergangen und es ist wieder Zeit, neue Pläne zu schmieden. Seit mir das Buch "Das 12-Wochen-Jahr: Wie Sie in 12 Wochen mehr schaffen als andere in 12 Monaten*", empfohlen wurde, plane ich anders. Ich teile mein Jahr in 12 Wochen-Abschnitte und bleibe auch wirklich dran. OK, die vorgenommenen Joggingeinheiten hab ich nicht geschafft, aber ich konnte viele Haken an andere schöne Aktivitäten und vorgenommene Ziele setzen. Was du in diesem Artikel lesen kannst: Was ist das 12-Wochen-Jahr? Meine bisherigen Erfahrungen mit dem 12 Wochen-Jahr Was ich neu probieren möchte Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2024 Was ist das 12-Wochen-Jahr? "Nichts ist motivierender als eine Deadline."** "Das 12-Wochen-Jahr" von Brian P. Moran und Michael Lennington ist ein effektives Konzept, welches traditionelle Jahresziele durch 12-wöchige Zeiträume ersetzt. Die beiden Autoren versichern, dass das Arbeiten in kürzeren Zeitrahmen zu größerer Dringlichkeit und Fokus führt, was die Produktivität erheblich steigert. Durch die Umsetzung von intensiver Planung, wöchentlicher Überprüfung und konsequenter Ausführung kannst du deine Ziele schneller und effektiver erreichen . Das Buch beinhaltet zudem zahlreiche Tipps und praktische Tools zur Zielsetzung, um deine Fortschritte zu verfolgen und wie du mit Herausforderungen umgehen und sie überwinden kannst. Das Ergebnis: Du lernst, wie du in 12 Wochen mehr erreichen kannst als die meisten in einem ganzen Jahr. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem 12 Wochen-Jahr "Es ist nicht wichtig, was Sie wissen, noch, wen Sie kennen; letztendlich zählt nur, was Sie umsetzen."** Genau vor einem Jahr, im Sommer 2023 habe ich mit meiner "To-Want-Liste" ( 27 Dinge, die ich im Sommer 2023 erleben möchte ) begonnen. Es folgten im Herbst 2023 die zweite ( Was ich bis zum 31.12.2023 erleben und schaffen möchte ) , Anfang 2024 die dritte ( Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2024 ) und am 8. April 2024 die vierte To-Want-Liste (für das 2. Quartal 2024) . Beim letzten Mal reduzierte ich die Punkte auf meiner Liste. Ich konnte 9 von 16 Ziele erreichen. Zudem haben ältere Listen weitere Häkchen erhalten. Ich mag das 12-Wochen-Konzept sehr. Durch meine vielen Ausbildungen in den letzten Jahren häufte ich unglaublich viel Wissen an. Hier eine Ausbildung, da eine Fortbildung und noch eine Mastermind-Gruppe. Aber was bringt all das Sammeln von Ideen, wenn sie nicht realisiert werden? Seit ich mich mit dem Inhalt des Buches beschäftigt habe, arbeite ich konsequent an den Business-Dingen. Ich setze meine Pläne und Projekte in die Tat um. Und genau dieses "zu-Ende-Bringen", die Ideen, die realisiert werden, belohnt im Business auch der Markt. Michael Nast, ein erfolgreicher Autor, schrieb in seinem neusten Buch***: "Wenn man das Leben wie eine To-do-Liste behandelt, läuft man Gefahr, ein gefülltes für ein erfülltes Leben zu halten." Besonders mit dem Gedanken im Hinterkopf fülle ich auch heute meine Liste mit Erlebnissen, die mir Freude machen (neben den Business-Plänen). Ich fordere mich selbst zu kleinen Challenges heraus und halte mir Zeit für Unvorhersehbares frei. Was ich neu probieren möchte Bisher hab ich "nur" die Liste geschrieben. Sie war abgeheftet in meinem Ordner mit all meinen Blogartikel-Ideen. Jedes Mal, wenn ein Ziel erreicht war, holte ich den Ordner aus dem Schrank, strich den erfüllten Punkt, las mir die restlichen Ziele durch und erreichte somit eins nach dem anderen. In diesem Quartal werde ich die Liste sichtbar an meinem Kühlschrank aufhängen. Und jeden Tag wird sie mich wie mein Vision-Board an meine Ziele erinnern. Zusätzlich möchte ich, wie im Buch beschrieben, besonders für meine Business-Pläne die Arbeitsprozesse regelmäßig kontrollieren. Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2024 Aber jetzt ... hier kommt sie, meine To-Want-Liste für das Quartal 3/2024, mit einem persönlichem , einem gesundheitlich-sportlichem und einem Business-Hauptziel und vielen kleinen Zielen hinterher: Business: In wundervoller Zusammenarbeit mit Conny und Sandor von OverTheMaze entstand ein großartiges 1:1 Angebot mit dem Titel " Kreieren statt reagieren " welches ich mit viel Liebe in die Welt tragen möchte. Dafür werde ich auf meinem Business-Instagram-Account ordentlich und regelmäßig Werbung machen. - Insta und ich sind leider nicht die besten Freunde. ✔ Persönlich: Ich lese das Buch "Der Weg des Künstlers - Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität*" zu Ende und erledige die empfohlenen Aufgaben. Aktuell bin ich in der 3. Woche und ich finde es absolut bereichernd. Gesundheitlich/ Sportlich: Again … neues Quartal, neuer Versuch - mindestens 2x wöchentlich möchte ich mich in meine Turnschuhe schwingen und eine Runde laufen. Weitere Dinge, die ich gerne erleben, erreichen oder sehen möchte: ✔ Ich möchte mindestens 5x pro Woche meine 3 Morgenseiten schreiben. Einmal pro Woche werde ich mir eine Aktivität aussuchen, um meine Kreativität zu fördern. Der Künstlertreff mit mir selbst ist ein kreatives MUSS für die kommenden 12 Wochen. Ich werde zusammen mit der lieben Sandra von choomie_art jeden Monat eine Persönlichkeit (Sänger, Schauspieler, Superheld, Designer, Künstler, …) illustrieren und sie auf meinem Kunst-Instagram-Account präsentieren. Im Juli war Frida Kahlo schon an der Reihe. ✔ Seit Juli bin ich mit weiteren KünstlerInnen in der artcollabfamily einer Portrait-Zeichen-Gruppe. Auch dafür wird jeden Monat eine Zeichnung entstehen, die jeweils am 11. des Monats veröffentlicht wird. - Juli ✔, August ✔, September ✔ Ich werde jede Woche mindestens einen Blogartikel veröffentlichen. ✔ Auch mein "12 von12" wird am 12. Juli , dem 12. August und dem 12. September erscheinen. Weil es im letzten Sommer so gut geklappt hat, werde ich auch dieses Jahr in mindestens 3 Seen in Leipzig baden gehen. - 1. Cospudener See (Cossi) ✔ 2. Kulkwitzer See (Kulki) ✔ ✔ Ich werde mit meinem Partner, dem Dicken (so nenne ich unseren VW Bulli) und dem Wohnwagen in den Urlaub fahren. Dieses Jahr wollen wir mal länger als nur 1 Woche in der Natur sein. - Wir waren in der Nähe von Amsterdam. ✔ Ich fahre mit meiner Freundin Babsi nach Venedig. Sie hat mich und ihre Freundinnen eingeladen, ihren Geburtstag italienisch zu zelebrieren. Ich freue mich unfassbar auf die gemeinsamen Tage in Bella Italia. Mein Prüfungsvorbereitungsangebot für die mündliche Heilpraktiker-Erlaubnis in Sachsen wird überarbeitet, damit es im Oktober für die Prüflinge wieder startklar ist. Ich möchte im Herbst eine Ayurveda-Detox-Kur anbieten, für die ich die Unterlagen fertigstellen werde. Ich habe Network-Marketing für mich entdeckt und freue mich auf 5 neue Partner und mindestens 10 neue Kunden. ✔ Ich möchte meine Zeichnungen zukünftig auch als personalisierte Affirmationskarten anbieten. Also falls du eine möchtest, melde dich sehr gerne :-) Challenge Babe! Ich möchte mich auch im 3. Quartal 2024 monatlich herausfordern und werde jeden Monat mindestens einmal aus meiner Komfortzone treten. Ich freue mich auf 5 Festival-Tage im August. Xperience-Festival ich komme! - Leider hat es krankheitsbedingt dieses Jahr nicht geklappt und ich musste die Karte abgeben. Aber im nächsten Jahr! ✔ Till & Uno, meine beiden Lieblingskatzen dürfen sich auf 2 Wochen mit mir freuen, denn ich ziehe wieder ein, in das (Wohlfühl-)Zuhause ihrer Besitzer. Vielleicht kann ich dich durch meinen Artikel inspirieren. Was sind deine großen und kleinen, beruflichen, persönlichen und gesundheitlichen Ziele für das neue Quartal? Alles Liebe - deine Karina 🤍 * unbezahlte Werbung ** Zitate aus dem Buch "Das 12 Wochen Jahr" *** Buch von Michael Nast: Weil da irgendetwas fehlt (unbezahlte Werbung) 📷 Grit Siwonia
- Meine Methode, um Stress abzubauen - Das Schreiben meiner Morgenseiten
Ich bin ich nervös. Mein ganzer Körper ist angespannt. Gerade jetzt steht eine wichtige klinische Untersuchung meiner Mutter an und ich versuche mich abzulenken. Ich scrolle durch die lange Liste von Judith Peters Blogparade. "Achtsam entspannt; das ist meine Methode, Stress abzubauen". Mein Auge bleibt am Aufruf von Birgit Buchmayer hängen. Genau das möchte ich gerade erreichen. Es gibt für mich viele Möglichkeiten der Entspannung. Das abendliche Zeichnen, das Praktizieren von Yin-Yoga, der Sparziergang durchs Viertel, eine Runde im Wald Joggen, die geliebt Badewanne oder das Schreiben meiner Morgenseiten. Aber fange ich von vorne an. Inhaltsverzeichnis Wann bin ich gestresst? Wie spüre ich Stress? Wie komme ich aus dem Stress wieder heraus? Meine Methode - Das Schreiben meiner Morgenseiten Fazit Wann bin ich gestresst? Seit ich selbständig bin, versuche ich persönlichen Stress zu minimieren. Ich plane meine Termine mit ausreichend Zeitpuffern, versuche regelmäßige Pausen zu machen, koche mein Essen vor und habe meine täglichen Routinen. Gestresst bin ich oft durch äußere Umstände. Die Bahn kommt zu spät oder fällt aus, ein Meeting dauert länger als geplant, ein Auftraggeber ist nervös und überträgt es auf das ganze Team, es ist zu warm zum Einschlafen und mir fällt es schwer morgens aufzustehen. Also alles äußere Umstände, die ich nicht oder schwer beeinflussen kann. Ich kenne aber auch meinen ganz persönlichen Stress. Einen sehr unangenehmen. Die innere Unruhe. Das starke Gefühl direkt nach dem Aufstehen. Es ist, als ob ich getrieben werde. Lange Zeit hat es mich morgens schon nervös gemacht, wodurch ich mein Frühstück vernachlässigte, meine Morgenroutine usw. Oder eben jetzt, wenn ich auf eine wichtige Nachricht warte. Wie spüre ich Stress? Aktuell ist der Stress sehr präsent. Ich fühle ihn körperlich, bin nervös und friere. Mein Magen fühlt sich flau an und die Beine wippen. Meine Hände wandern oft in mein Gesicht. Und ich ertappe mich, wie ich zeitweise tief ein- und ausatme. Meine Gedanken schweifen immer wieder ab. Es fällt mir nicht einfach, meinen Text zu schreiben. Wie komme ich aus dem Stress wieder heraus? Ich schreibe. Ich sitze hier und schreibe diese Zeilen. Früher dachte ich, ich kann nicht schreiben, doch rückblickend tat ich dies schon mein ganzes Leben. Ich war diejenige, die gefühlt jedes Wort notierte, welches die Lehrer und später meine Dozenten von sich gaben. 2018 hatte ich eine persönliche Krise. In der Zeit fing ich an, regelmäßig mein Dankbarkeitstagebuch auszufüllen. Ich beantwortete zusätzlich seitenweise Reflexionsfragen. Seit eineinhalb Jahren schreibe ich Blogartikel und zu meinen Zeichnungen die passende Zitate. Bei jedem virtuellen Call liegt ein Notizblock neben mir. Das kleine Heft ist mein täglicher Begleiter, um Notizen und Erkenntnisse aus Gesprächen festzuhalten. Und heute, genau vor 56 Tagen, schrieb ich die ersten Zeilen meiner Morgenseiten. Meine Methode - Das Schreiben meiner Morgenseiten Ich kenne es als Tagebuch-schreiben. Ehrlicherweise fand ich das immer doof. Als Kind habe ich ein Tagebuch geschenkt bekommen. Das Cover war niedlich, irgendetwas mit Blumen und ganz wichtig, es war rosa. Es hing ein kleines silbernes Schloss mit dazugehörigem Schlüssel dran. Ich kann mich erinnern, dass ich es nie zu Ende geschrieben habe. Ich schrieb ein paar Zeilen, verlor die Lust daran und als ich es später wiederfand, das gleiche Spiel. Jetzt ist es anders. Durch das Buch "Der Weg des Künstlers"* von Julia Cameron bleibe ich wirklich dran. Jeden Morgen, aktuell nach meinem Zoom-Call um 5 Uhr und meiner aktivierenden Sporteinheit, setze ich mich an meinen Schreibtisch, zünde eine kleine Kerze an, öffne mein mittlerweile 2. "Journal" und beginne mit dem Schreiben meiner drei Morgenseiten. "Mir fällt nichts ein", dachte ich anfänglich. Dazu gibt es konkrete Anleitungen: Schreib das gleiche Wort, bis die drei Seiten voll sind. Hmmm … dachte ich. Ich hab bemerkt, dass mich das Schreiben beruhigt. Meine Gedanken sortieren sich. An manchen Tagen schreibe ich die Erlebnisse vom Tag zuvor, notiere ich meine To-do-Liste für den aktuellen Tag, ergänze das Geschriebene jeden Tag mit einer Zeichnung und halte drei Affirmationen fest, die mich durch den Tag begleiten werden. "Was ist sonst so los in meinem Kopf?" ist eine Frage, die nach ca. einer Woche das erste Mal aufs Blatt gelang. Ich entwirrte das Gedanken-Chaos auf dem Papier. Einige Wochen später wurde mir bewusst, dass ich hauptsächlich kognitiv arbeitete, wie im Leben. Die eigenen Gefühle sind eher nebensächlich. Und plötzlich wurde mir bewusst, was, wenn ich nicht nur nach meinem Kopf frage, sondern auch nach meinen Gefühlen? Also landet neben der Frage nach dem Kopf auch die Frage "Wie geht es mir, was fühle ich heute, wo in meinem Körper spüre ich meine Emotionen?" in meinem Tagebuch. Ich hätte nie gedacht, dass mir das Gedanken-Notieren so guttun wird. Das Gefühl des "Getrieben-seins" am Morgen ist seitdem verschwunden. Ich reflektiere, achte auf meine Gedanken, auf meine Gefühle und durch die Zeichnungen noch viel mehr auf kleine Details, die typisch für den jeweiligen Tag waren. Ich versuche durch das Schreiben all meine Sinne einfließen zu lassen. Was habe ich gesehen, was werde ich sehen (die Augen)? Was habe ich gehört, welche Antworten werde ich erfahren (die Ohren)? Gab es einen Geruch, der mir aufgefallen ist (die Nase)? Was habe ich gefühlt auf meiner Haut (Tasten)? Gab es etwas, was mir besonders gut geschmeckt hat (der Geschmack)? Um meine drei Seiten voll zu bekommen, versuche ich nichts auszulassen. Ich schreibe Wörter aus, streiche nichts durch. Das geschriebene Wort ist nicht einfach durch einen Klick wieder entfernbar. Ich achte auf klitzekleine Dinge, die mir auffallen und vermerke sie. Während des Schreibens bin ich da. Irgendwie hab ich etwas gegen das "im Hier und Jetzt SEIN", aber genau das bin ich, währenddessen ich schreibe. Fazit Ich blicke zur Uhr. Wie die Zeit vergangen ist?! Zusammengefasst, ist das Schreiben meiner drei Morgenseiten, für mich aktuell DIE Methode, um Stress abzubauen. Es ist ein beruhigendes tägliches Ritual, eine willkommene Morgenroutine , die mir Ruhe, Klarheit und ein Gefühl der Kontrolle über meinen Tag gibt. Von Herzen Danke Birgit, für den Aufruf der Blogparade und dir fürs Lesen! Bis ganz bald, Karina *unbezahlte Werbung
- Mein 12. August 2024
12. August 2024. Es ist Sommer, es ist heiß, es ist "12von12". Falls du es nicht kennst, ich nehme dich heute am 12. in zwölf Bildern mit durch meinen Tag. Es ist eine alte Blogger-Tradition und die liebe Caro von " Draußen nur Kännchen " lädt jeden Monat dazu ein. Ich mag dieses Format sehr, denn mein suchendes Foto-Auge ist am 12. des Monats besonders achtsam und wachsam :-) . Los geht's, hier sind meine 12 Bilder vom 12. August 2024.
- Mein 12. Juni 2024
Willkommen zu meinem "12 von 12"! Heute nehme ich dich mit auf eine Reise durch meinen Tag, festgehalten in 12 Bildern. Der 12. Tag des Monats ist für mich immer etwas Besonderes, da ich die Gelegenheit habe, die kleinen und großen Momente meines Alltags mit dir zu teilen. Begleite mich durch meine Erlebnisse – vom ersten Kaffee bis hin zu den letzten ruhigen Momenten des Abends. Lass uns gemeinsam die Schönheit im Alltäglichen entdecken und die Geschichten hinter den Bildern erleben. Viel Spaß beim Anschauen und Mitreisen! - Deine Karina *Die liebe Caroline von Draußen nur Kännchen ruft jeden Monat, und zwar genau am 12., zum gemeinsamen Fotoprojekt auf und hunderte BloggerInnen folgen. Möchtest du die Bilder von den Anderen sehen? Hüpf gern rüber auf ihre Seite.
- Happy Birthday: 2 Jahre Selbstständigkeit und mein größtes Learning
Heute, genau vor 2 Jahren, am 20.07.2022 habe ich gegründet. Zur Feier des Tages gibt es ein Glas Sekt und ein paar Gedanken. Hier ist mein größtes Learning aus den letzten beiden Jahren: Alles braucht seine Zeit. Kein Leben ist so toll, wie es online aussieht. Klienten und Kunden kommen am Anfang nicht von alleine. Nimm den Druck raus. Ein finanzielles Polster beruhigt. Sichtbarkeit ist das A&O. Meine Selbstständigkeit bringt mir meine liebgewonnene Freiheit. Das meiste Geld in der Coaching-Bubble erhalten diejenigen, die die Ausbildungen verkaufen. Ich bestimme, wann und wo ich arbeite und gestalte mein Business, wie es zu meinem Leben passt. Bleib deinen Werten treu und sei ehrlich. Du kannst deine Angebote jederzeit verändern. Nimm nur Aufträge/ Jobs an, die du auch wirklich magst. Ein Leben im "9 to 5"-Angestelltenverhältnis ist für mich aktuell nicht denkbar. Ich liebe das Arbeiten mit Menschen (besonders offline). Ich bin dankbar für meinen Partner, meine Familie und meine Freunde, die mich jederzeit unterstützen und an mich geglaubt haben. Nichts muss perfekt sein. Ich gestalte meinen Arbeitsalltag. Arbeite ich am Wochenende und feiertags, ist das in Ordnung. Hab ich Montag dafür frei, ist es genauso schön. Ich muss nichts erreichen, um wertvoll zu sein. Heb dir die Buchhaltung niemals bis zum letzten Tag auf. Setze nicht alles auf eine Karte (der geliebte Nebenjob bringt Energie und zusätzliches Geld). Im Online-Business sind wöchentliche Co-Working-Treffen immer wieder inspirierend. Vergiss das Spazierengehen nicht und löse dich ab und zu von deinem Schreibtisch. Wenn ich mich gesund ernähren möchte, muss ich vorkochen. ChatGPT ist ein tolles Tool, trotzdem: Bleib "Anders" und einzigARTig". Schaffe deinem Gegenüber Raum. Achtsames Zuhören ist oft wichtiger als eine Therapiemethode oder ein Coaching-Tool. Die eigene Webseite selbst zu erstellen, erfüllt mich mit Stolz. Und das Schöne daran, ich bin unabhängig und kann sie jederzeit ohne zusätzliche Kosten und Unterstützung verändern. Der Mutmuskel wird auch im Business ordentlich trainiert. Social Media macht nicht immer Spaß. Ein aufgeräumter Schreibtisch beruhigt meinen Geist. Frag nach Hilfe, wenn du sie benötigst. Ein Spaziergang oder eine kurze Atemübung vor einem wichtigen Meeting beruhigen. Ich freue mich über jede klitzekleine positive Veränderung mit meinen Klienten. Ein eigenes Logo ist am Anfang nicht nötig. Nicht jeder Klient/ jede Klientin passt zu mir und ich darf auch ablehnen. Eine Preiserhöhung ist OK, wenn ich mich damit wohlfühle. Vergleiche bringen nichts. Inspirationen hingegen sehr. Durch die Selbstständigkeit kam die Kunst in mein Leben zurück. Alleine dafür haben sich die letzten beiden Jahre gelohnt. Egal, ob auf meiner Webseite, in einem Workshop, Instagram oder als personalisierte Affirmationskarte, meine Kunst und Kreativität sind immer "im Einsatz". Lerne jeden Tag etwas Neues. Eine Steuerberaterin, die dich versteht und sich mit deinem Business auskennt, ist Gold wert. Unterschiedliche Projekte sorgen für Abwechslung in meiner Selbstständigkeit. Trink genug Wasser und achte auf deine mentale und körperliche Gesundheit. Die Verantwortung, ob mein Business läuft, trage ich. Das eigene WARUM ist der Motor in Zeiten, in denen ich zweifle. Durch das Bloggen sortieren sich meine Gedanken und ich werde sichtbar. Lebe vor, was du deinen Klienten empfiehlst. Ich fühle Dankbarkeit für jede geschriebene Rechnung, aber auch für jede, die ich begleiche (schließlich habe ich eine Dienstleistung oder ein Produkt erhalten). Feiere jeden kleinen Erfolg, jedes noch so kleine berufliche Ziel. Wenn du das Gefühl hast, du vermisst die Festanstellung, dann bewirb dich. Mir hat ein Vorstellungsgespräch in meiner alten Branche sehr schnell gezeigt, dass ich genau diese Art von Job nicht mehr möchte. Wenn die Freude schwindet, ändere etwas. Ich könnte noch viele weitere Punkte nennen. Der Wichtigste: Tu, was du liebst! Meine Selbstständigkeit erfüllt mich. Ich arbeite mit tollen Menschen, lerne täglich, bin kreativ und helfe in welcher Form auch immer. In diesem Sinne: Auf ein weiteres wundervolles Business-Jahr 🤍!
- 5 Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du mein Coaching-Angebot "Kreieren statt reagieren" buchst
Du kennst das Designer- und Künstlerleben und bist hier, weil du müde und ausgepowert bist. Weil du Angst hast, dass dir deine kreativen Ideen ausgehen. Vielleicht, weil du dich nach einer Veränderung sehnst. Oder du fühlst dich im Hamsterrad des Alltags gefangen und wünschst dir eine neue Perspektive. Bevor du dich entscheidest, mein Coaching-Angebot „Kreieren statt reagieren“ zu buchen, lade ich dich ein, dir diese fünf Fragen zu stellen. Sie werden dir helfen, Klarheit darüber zu gewinnen, was du wirklich brauchst und wie meine 1:1 Begleitung dich unterstützen kann. Die 5 Fragen, die dich in diesem Artikel erwarten: 1. Bin ich bereit, mutige Entscheidungen zu treffen und zu mir selbst zu stehen? 2. Möchte ich ein erfülltes Leben nach meinen eigenen Regeln führen? 3. Bin ich bereit, mich wieder mit meiner Kreativität zu verbinden? 4. Will ich endlich wissen, was ich wirklich will? 5. Bin ich bereit, selbstbewusst und selbstbestimmt zu leben? 1. Bin ich bereit, mutige Entscheidungen zu treffen und zu mir selbst zu stehen? Wir Menschen möchten unser Leben verändern. Unser Leben, unseren Partner, unsere Kinder, unser Zuhause, einfach alle. Aber uns wollen wir nicht ändern. Nicht unsere Art, nicht unsere Handlungen, nicht unsere Gedanken, nicht wie wir reagieren, nicht uns selbst. Doch das ist tatsächlich das Einzige, was in unserer Hand liegt und was wir als Erstes ändern können. Möchtest du Veränderung, dann beginne mit dir. Frage dich, ob du bereit bist, aus alten Mustern auszubrechen und neue Wege zu gehen. Bist du bereit, dich selbst an erste Stelle zu setzen, mutige Entscheidungen zu treffen und für deine Träume einzustehen? 2. Möchte ich ein erfülltes Leben nach meinen eigenen Regeln führen? Ich liebe das Zitat von Michael Nast und werde nicht müde, es zu teilen: "Wenn man das Leben wie eine To-do-Liste behandelt, läuft man Gefahr, ein gefülltes für ein erfülltes Leben zu halten." Ein erfülltes Leben bedeutet, deinen eigenen Weg zu gehen und deine eigenen Regeln zu bestimmen. Es ist nicht das Einfamilienhaus, der Zweitwagen, der Luxusurlaub, das maximale Vergnügen, welches ein gutes und erfülltes Leben ausmacht. Es ist das erleichterte Gefühl nach der Präsentation eines langen Projekts, in das deine ganze Energie und Leidenschaft geflossen ist. Es ist der Kaffeeduft, der dir beim Spaziergang in die Nase weht, die kleinen magischen Momente, wenn sich Licht und Schatten in deinem Wohnzimmer treffen oder wenn du nach einem schmerzhaften Verlust endlich wieder Hoffnung spürst. Es geht darum, wie du aus Fehlern lernst, wie du Krisen meisterst und wie du das Leben neugierig wie aus Kinderaugen betrachtest. Überlege, ob du bereit bist, das Leben zu gestalten, das du dir wünschst. Daher die zweite Frage, die du dir stellen kannst: Bist du bereit, alte Erwartungen loszulassen und ein Leben zu führen, das wirklich zu dir passt? 3. Bin ich bereit, mich wieder mit meiner Kreativität zu verbinden? Kreativität ist nicht nur Kunst, es ist eine Ausdrucksform Inneres nach Außen zu bringen. Fühlst du dich wohl, erscheint sie fast automatisch in Form eines selbstgeschriebenen Songs, eines mit Acrylfarbe gestalteten Bildes, in Form eines Gedichts. Es ist das Gefühl, im Flow zu sein. Der schöpferische Prozess im Hier und Jetzt fühlt sich leicht an und der Stress des Alltags verringert sich beim Tun. Oft geht die Kreativität durch Zeitdruck, das "Liefern-müssen" oder bestimmte Zielvorgaben verloren. Ist Kreativität ein wichtiger Teil von dir, der zu kurz gekommen ist, dann frage dich, ob du bereit bist, deine kreative Seite wiederzuentdecken und ihr Raum zu geben. Bist du bereit, etwas Abstand von deinen Aufgaben und Problemen zu nehmen und dir dafür täglich Zeit im Terminplan zu schaffen, um deine kreative Energie zu stärken? 4. Will ich endlich wissen, was ich wirklich will? Es ist vielleicht unmöglich zu wissen, was du in 5 oder in 10 Jahren machst. Doch Klarheit über deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu gewinnen, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstbewusstsein. Wir werden zusammen deine Werte entdecken, mit deren Hilfe du bewusste Entscheidungen triffst. Wir werden uns deine Glaubenssätze anschauen. Wir werden dein Warum definieren, was dich in Krisenzeiten motivieren wird. Und mithilfe des wundervollen japanischen Konzepts, des IKIGAI (heißt übersetzt: Das, wofür es sich zu leben lohnt.), werden wir die Frage nach deinem Lebenssinn entschlüsseln. Diese und weitere "Werkzeuge" werden dich, deine Vision und deine Kreativität unterstützen. Also frage dich, ob du bereit bist, dich auf deine persönliche Reise zu begeben. Bist du bereit, herauszufinden, was du wirklich willst und dies auch zu verfolgen? 5. Bin ich bereit, selbstbewusst und selbstbestimmt zu leben? "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." Theodor W. Adorno Für viele Menschen fühlt sich ein Leben falsch an, weil sie einer Tätigkeit nachgehen, die sie nicht mögen. Sie vielleicht sogar als sinnlos erleben. Wenn zudem die "Work-Life-Balance" nicht stimmt, wird es frustrierend. Wenn du mich fragst, gibt es kein erfülltes Leben, wenn die Arbeit ausgeschlossen wird. Daher werden wir uns neben deinem Privatleben auch deine Arbeitswelt anschauen. Wir werden typische Stressoren in deinem Job identifizieren und nach Lösungen suchen, damit du langfristig wieder Spaß und Erfüllung bei deiner kreativen Arbeit findest. Überlege, ob du bereit bist, Verantwortung für dein eigenes Glück zu übernehmen. Bist du bereit, an dir zu arbeiten, deine eigene Stärke zu erkennen, Chancen zu ergreifen und ein Leben zu führen, das wirklich dir gehört? Wenn du diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantwortest, dann bist du bereit für eine Veränderung. Mein Angebot „Kreieren statt reagieren: Die Kunst, das Leben leicht zu machen“ unterstützt dich dabei, mutige Entscheidungen zu treffen, deine Kreativität wiederzuentdecken und ein erfülltes Leben nach deinen eigenen Regeln zu führen. Ich freue mich darauf, dich auf dieser Reise zu begleiten. Alles Liebe, Karina 🤍 Illustrationen: Karina Röpcke
- Mein 12. Juli 2024
Neuer Monat, neues Kännchen! Hier sind sie, die 12 Bilder vom 12. Juli, die meinen Tag dokumentieren. Viel Freude beim Stöbern! *Die liebe Caroline von Draußen nur Kännchen ruft jeden Monat, und zwar genau am 12., zum gemeinsamen Fotoprojekt "12 von 12" auf und hunderte BloggerInnen folgen. Möchtest du die Bilder von den Anderen sehen? Hüpf gern rüber auf ihre Seite. **unbezahlte Werbung
- 27 Dinge, die ich im Sommer 2023 erleben möchte
Auch wenn sich der Sommer in Leipzig gerade nicht nach Sommer anfühlt, endet er astronomisch erst am 22. September. Mir stehen also noch fast zwei ganze Monate bevor! Und damit er nicht einfach so an mir vorbeirauscht, gibt es für diesen Sommer eine Bucket List, mit vielen kleinen "To-Want's", die ich hoffentlich regelmäßig abhaken werde. Los geht's! ✔ Das ist mein erster Sommer in Leipzig, seitdem ich von Hamburg zurückgezogen bin. Leipzig hat eine wunderschöne Seenlandschaft und ich möchte unbedingt in mindestens 3 Seen baden gehen. ✔ Ich werde vor den Toren Hamburgs im Sachsenwald im Kletterpark mit meiner MMC-Gang klettern. ✔ Vom 1. bis zum 10. August findet in der "The Content Society" die Blogdekade statt. Das bedeutet, in 10 Tagen werden 10 Artikel geschrieben. Ich möchte mindestens 6 Artikel in dieser Zeit verfassen. ✔ Mein Partner und ich lieben Sushi und veganes Sushi selber machen steht schon lange auf unserer Liste. In den nächsten 8 Wochen möchte ich es unbedingt ausprobieren. ✔ "Kreativ. Die Kunst zu sein" ein Buch geschrieben von Rick Rubin wartet auf meinem Nachtisch, um von mir gelesen zu werden. Ich möchte endlich wieder laufen und nehme mir daher mindestens einmal in diesem Sommer die 10 Kilometer vor. Ein Stapel Stoffe darf den Besitzer wechseln und ich werde sie bei Ebay verkaufen. ✔ Gizmo, meine Lieblings-Bulldogge aus Hamburg, wird in Leipzig zwei Wochen Urlaub machen 🤍. ✔ Tani von roo:ts lädt nach München ein und ich werde sie endlich persönlich kennenlernen. Im Winter 2022 absolvierte ich eine 12 Wochen-Fortbildung bei ihr. Ich möchte jede Woche einen Blogartikel veröffentlichen. ✔ Endlich Urlaub ... zwar erst ab dem 23. September, aber für mich zählt er noch zum Sommer. Mit dem Camper geht's an die Ostsee zu meiner lieben Freundin Marie und ihrer bezaubernden und wilden Strandräuber-Spelunke. ✔ Ich möchte mit der dicken Berta (meinem Fahrrad) und meinem Partner einen Tagesausflug erleben. Einmal wieder richtig tanzen und das optimal am Strand. Mal schauen, ob ich das dieses Jahr hinbekomme. ✔ Ich möchte ein neues Freebie erstellen. ✔ Und damit du keine Infos von mir verpasst, steht das Erstellen eines Newsletters an. ✔ Natürlich wird mein "12 von 12" am 12. August und am 12. September erscheinen. ✔ Meine Angebotsseite bekommt ein neues Make-Over. Seit dem Ayurveda Festival im Juni bin ich auf den Geschmack gekommen und möchte unbedingt noch einmal zum Mantren-Singen gehen. ✔ Wir bekommen Besuch aus Hamburg und ich möchte ihnen mein wunderschönes und kunterbuntes "Hypezig" zeigen. Ich finde, den Spitznamen hat Leipzig wirklich verdient. ✔ Ich möchte mit dem Fahrrad meine Pilgerstrecke nach Kleinliebenau ab-radeln und die nicht gefundene Muschel entdecken (wir hatten ein paar Startschwierigkeiten am Anfang der Strecke) :-) Bloggen im Café, das werde ich unbedingt ausprobieren. ✔ Es wird eine systemische Aufstellung im Prana-Leipzig stattfinden und ich werde als Stellvertreterin dabei sein. Ich möchte einen Film im Sommerkino in der Feinkost anschauen. Endlich auf einem Streetmarkt etwas naschen. Es ist wieder Zeit für eine Kanu-Tour auf dem Karl-Heine-Kanal. Ich liebe den Blick vom Wasser auf meine Stadt. Über einen Flohmarkt schlendern: Ich möchte den Agra-Flohmarkt besuchen. Der Flohmarkt findet fast immer am letzten Wochenende des Monats statt und ich mag ihn einfach so sehr. ✔ Und zu guter Letzt möchte ich auf der Karl-Heine-Straße einen Kaffee trinken.
- Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2024
Mein sowohl schönstes als auch größtes Ziel habe ich mir bereits am 17.01.2024 erfüllt: Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie. Gestern kam die offizielle Urkunde per Einschreiben ins Haus geflattert und ich bin unfassbar stolz auf mich. Und da 2024 so fantastisch begonnen hat, möchte ich die Energie nutzen, um neue Pläne zu schmieden. Im Buch "Das 12-Wochen-Jahr: Wie Sie in 12 Wochen mehr schaffen als andere in 12 Monaten*", wird empfohlen, sich das Jahr neu zu definieren. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung verspricht Klarheit und Fokus und viel wichtiger: die Erreichung der gewünschten Ziele. Bereits durch meine Sommer-Bucketliste Anfang August und die Fortführung dieser durch meine To-Want-Liste vom 24. Oktober 2023, konnte ich messbare Ergebnisse feststellen. Durch mein Commitment, das Aufschreiben und Veröffentlichen, nehme ich es deutlich ernster, meine Pläne auch umzusetzen. Also hier kommt sie, meine To-Want-Liste für das Quartal 1/2024. Ich werde ein weiteres Therapieverfahren erlernen. ✔ Vom 11. bis 20. Februar wird die Blog-Dekade der TCS stattfinden und ich werde mindestens 6 Artikel verfassen. Ich möchte eine Handy-freie Abendroutine etablieren. ✔ Ich werde mich in Leipzig mit HeilpraktikerInnen und Coaches austauschen. ✔ Ich werde die Augen offen halten, für einen Raum, in dem ich zukünftig als Kreative und Therapeutin arbeiten werde (aktuell biete ich meine Angebote ausschließlich Online an - das soll sich demnächst ändern). Mein Visionboard darf neu erstellt werden, da sich so gut wie alle Dinge darauf erfüllt haben. ✔ Ich möchte das Buch von Dr. Leon Windscheid "Besser Fühlen*" zu Ende lesen. Halbmarathon der Zweite: Ich werde ein weiteres Mal 21 Kilometer laufen, damit ich vielleicht zum Ende des Jahres die 42 Kilometer schaffe. Ich werde jede Woche mindestens einen Blogartikel veröffentlichen. ✔ Zusammen mit meiner Freundin und Wegbegleiterin Susan werde ich eine weitere Teilstrecke der Via Regia (Ökumenischer Pilgerweg) laufen. - Der Termin steht und im Mai wird wieder gepilgert :-) ✔ Im ersten Quartal möchte ich ein neues Buch beginnen zu lesen, welches ich mir zur bestandenen Überprüfung geschenkt habe. Es heißt "101 Essays, die dein Leben verändern werden*" von Brianna Wiest. Das Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich habe es in der kleinen Buchhandlung im Bahnhof Dresden Neustadt entdeckt, als ich auf dem Rückweg von Löbau nach Leipzig auf den Anschlusszug wartete. ✔ Mir haben viele Hörbücher, Podcast, YouTube-Videos und diverse Filme geholfen, psychische Störungsbilder zu verstehen. Ich werde in diesem Quartal einen Artikel schreiben, der diese Filmtipps enthält. ✔ Unsere Küche wird ausgemistet und ich werde alle Aufbewahrungsgläser einheitlich beschriften. ✔ Ich möchte ein Logo für meine Firma kreieren. Ich möchte kreativ sein und mindestens eine neue Zeichentechnik ausprobieren. ✔ Am 14.02.2024 werden wir unsere Weihnachtsfeier vom Keramikstudio nachholen. Diesmal dürfen wir selbst kreativ sein und Keramik bemalen. Was es wird, ob Tasse, Becher oder Vase ... ich weiß es noch nicht :-) (✔) Challenge Babe! Ich möchte mich auch 2024 monatlich herausfordern und werde mindestens drei "ersten Male" haben, bei denen ich aus meiner Komfortzone heraustreten darf. - 1. Eiskammer ✔, 2. 30-Tage-Challenge: Was habe ich heute Gutes für jemanden/ mich getan?✔, 3. ? ✔ Ich freue mich auf weiteres Trommel-Event. ✔ Ich werde nach Hamburg fahren und meine MMC-Gang treffen. ✔ Ich habe mir fest vorgenommen, mindestens viermal wöchentlich Yoga zu praktizieren, da ich merke, wie gut mir die morgendlichen Einheiten tun. ✔ Ich werde meinem Lernbuddy ganz sehr fest die Daumen drücken, wenn sie in Löbau überprüft wird, damit auch sie die Heilerlaubnis auf dem Gebiet der Psychotherapie erhält. - Sie hat es geschafft 🤍 Durch die intensive Lernphase hat mein Schlaf enorm gelitten und ich möchte wieder ohne Psychologie-Podcasts und Hörbücher und vor allem ohne Handy am Ohr einschlafen. Konkret: Das Schlafzimmer wird zur Handy-freien Zone ernannt und ich darf mir einen Wecker organisieren. Ich zeichne mindestens 3 neue Bilder in diesem Quartal. Mein Jahresrückblick 2023 ist "liegengeblieben" und ich werde ihn schnellstmöglich nachholen ... ... sowie die Monatsrückblicke für die fehlenden Monate. ✔ Und selbstverständlich dürfen meine "12 von 12", das heißt die 12 Bilder am 12. Februar und 12. März nicht fehlen. Hast du Pläne oder Ziele, die du im ersten Quartal 2024 erleben, erreichen oder umsetzen möchtest? *unbezahlte Werbung 📷 Grit Siwonia
- Das 12-Wochen-Jahr: Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2024
Ich liebe Listen! Ich schreibe viele Listen und sie sind überall in meinem Zuhause verteilt. Sie entfachen in mir Vorfreude und das gute und warme Gefühl von "Ich schaffe das!". Diese Liste mag ich ganz besonders, denn sie ist öffentlich. Und schon die kleine Tatsache, dass jeder sie sehen kann, committet mich ein bisschen mehr, die Ziele zu erreichen bzw. die schönen Momente auch genussvoll zu erleben. Und welcher Tag eignet sich nicht besser als heute für die Planung neuer Ziele? Heute ist der 08. April 2024: Neumond, Supermond und die totale Sonnenfinsternis im Zeichen Widder. Was das bedeutet? Dieser Neumond markiert einen kraftvollen Neubeginn und wir bekommen energetischen Rückenwind auf allen Ebenen. Was dich in dem Artikel erwartet: Was ist ein 12-Wochen-Jahr? Wie funktioniert das 12-Wochen-Jahr? Wie ich es umsetze Meine bisherigen Erfahrungen mit dem 12 Wochen-Jahr Was hat nicht gut funktioniert? Was hat gut funktioniert? Was ich verändern werde Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2024 Was ist ein 12-Wochen-Jahr? In seinem Buch "Das 12-Wochen-Jahr: Wie Sie in 12 Wochen mehr schaffen als andere in 12 Monaten*", empfiehlt der Autor Brian P. Moran, das Jahr neu zu definieren. Durch konsequente Planung und Umsetzung verspricht er Klarheit und Fokus. Wie funktioniert das 12-Wochen-Jahr? Das Jahr wird in 12 Wochen geteilt und du bekommst vier "kleine" Jahre. Durch die Verkürzung des Jahres, erhöht sich die Dringlichkeit, festgelegte Ziele in kurzer Zeit (eben in den 12 Wochen) zu erreichen. Das bedeutet: Du schaffst mehr als in einem Jahr. Wie ich es umsetze: Meine Liste ist eine Mischung aus beruflichen, sportlichen und persönlichen Zielen. Ich wähle maximal 3 Hauptziele (auch hier: ein berufliches, ein persönliches und ein sportliches Ziel). Die drei werden priorisiert und umgesetzt. Ich notiere messbare Ziele (NICHT: Ich möchte mich gesünder ernähren. Besser: Ich ernähre mich an 3 Tagen pro Woche rein pflanzlich.) Ich mixe und notiere schöne Erlebnisse, die ich mir wünsche und To-Dos, vor denen ich mich schon lange erfolgreich gedrückt habe. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem 12 Wochen-Jahr Im Sommer 2023 erschien meine erste "To-Want-Liste" (27 Dinge, die ich im Sommer 2023 erleben möchte), im Herbst 2023 die zweite (Was ich bis zum 31.12.2023 erleben und schaffen möchte), Anfang 2024 die dritte (Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2024) und heute die 4. Bei der ersten Liste war ich hoch motiviert und notierte optimistisch fast 30 Ziele. Es war unmöglich alles zu schaffen, aber dennoch, jedes noch so kleine Ziel wurde mit einem Haken belohnt und ließ mein Herz vor Freude hüpfen. Was hat nicht gut funktioniert? Es waren zu viele Punkte, die ich schaffen wollte. Ich hatte zu große Projekte/ Ziele in zu kurzer Zeit. Was hat gut funktioniert? Ich bleibe dran - die Liste hängt sichtbar an meinem Kühlschrank und ich werde täglich an sie erinnert. Es werden weiterhin Punkte von vorherigen Listen erfolgreich abgehakt. Durch die Liste behalte ich meine großen Ziele (was möchte ich in einem Jahr, in 5 Jahren, in 10 Jahren erleben) im Auge. Was ich verändern werde Ich notiere weniger Punkte und beschreibe sie genau. Ich mache mir zu den drei Hauptpunkten einen internen Plan. Ich kalkuliere Zeit für das Ungeplante :-) Mein bisheriges Learning: Weniger ist mehr! Ich plane mir mehr FREI-Zeit. Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2024 Aber jetzt ... hier kommt sie, meine To-Want-Liste für das Quartal 2/2024: Meine drei Hauptziele, die ich unbedingt erreichen möchte: ✔ Mein Angebot verändert sich - ich definiere meine Zielgruppe neu und erarbeite ein aktuelles Angebot Ich möchte eine Handy-freie Abendroutine etablieren. - Ein Punkt, den ich im letzten Quartal leider nicht geschafft habe, umzusetzen, ihn aber für sehr wichtig halte. Ich möchte 2x wöchentlich Joggen, um mich auf meinen zweiten Halbmarathon vorzubereiten. Meine weiteren Ziele und Punkte, die ich aus vorherigen Listen übernommen habe: ✔ Ich werde weiterhin die Augen offen halten, für einen Raum, in dem ich zukünftig als Kreative, Coachin und Therapeutin arbeiten werde (aktuell biete ich meine Angebote ausschließlich Online an - das soll sich demnächst ändern). Mein Visionboard darf neu erstellt werden, da sich so gut wie alle Dinge darauf erfüllt haben. Ich werde jede Woche mindestens einen Blogartikel veröffentlichen. ✔ Im Mai 2024 wird eine weitere Teilstrecke der Via Regia (Ökumenischer Pilgerweg) gepilgert. Diesmal starten wir ab Naumburg. ✔ Ich möchte mindestens eine neue Zeichentechnik ausprobieren. Challenge Babe! Ich möchte mich auch 2024 monatlich herausfordern und werde jeden Monat mindestens einmal aus meiner Komfortzone treten. Ich werde mindestens viermal wöchentlich Yoga praktizieren. Ich möchte eine handy-freie Zone im Schlafzimmer haben. ✔ Ich zeichne mindestens 3 neue Bilder in diesem Quartal. Die Punkte kommen neu hinzu: ✔ Ein Wochenende voller Inspiration: Ich fahre nach Stuttgart zum TCS-Treffen und werde mich mit wunderbaren Menschen austauschen. ✔ Ich veröffentliche meine "12 von 12"-Blogartikel, das heißt es entstehen 12 Bilder am 12. April, am 12. Mai und am 12. Juni. ✔ Ich möchte mich mindestens einmal im Monat neu inspirieren lassen, eine Veranstaltung (Vernissage, Vorträge, Workshops) besuchen und kreative Menschen kennenlernen. ✔ Ich feiere meinen Geburtstag ganz entspannt und schenke mir einen besonderen Tag mit meinen Liebsten in meinem Lieblings-Keramikmal-Studio im Lieblingswerk Leipzig (… so viel Liebe … ich lieb's 😁) Vielleicht konnte ich dich durch den Artikel inspirieren, dein Jahr neu zu denken und die Kraft des heutigen Neumondes für dich zu nutzen. Alles Liebe - deine Karina 🤍 *unbezahlte Werbung 📷 Grit Siwonia
- Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur zeichnenden Ayurveda-Expertin
Willkommen zu meiner Reise durch die Stationen meines Lebens! Von einem frechen Mädchen hin zur Ayurveda-Coachin – ich lade dich ein, meine Geschichte zu entdecken. Erlebe mit mir die prägenden Momente meines Lebens, von der Kindheit in der DDR bis hin zur Selbstständigkeit in der Ayurveda-Welt. Tauche ein in die Erinnerungen, Herausforderungen und Erfolge, die mich zu der Frau gemacht haben, die ich heute bin. Mach es dir mit einer Tasse Tee gemütlich (es wird lang)! Viel Freude beim Lesen! Inhaltsverzeichnis: Kindergarten Meine Schulzeit in der DDR und die Nachmittage im Zeichenzirkel 1989: Die Wende und alles war anders 1998: Wer Modedesignerin werden will, muss einen Knopf annähen können! 2001-2004: Der Traum vom Modedesignstudium wird wahr und die Suche nach der Traumfigur beginnt Einige Jahre später ... 2012-2019: Endlich angekommen? Dezember 2017 und der beste Tipp, den ich je erhalten habe Aber jetzt: Wie ich zum Ayurveda kam ... März 2020, die Pandemie und ich September 2019 und die Ausbildung zum Ayurveda Lifestyle Coach Heute - Ich bin Online-Unternehmerin mit einem Ayurveda-Business Schlusswort Kindergarten Als ich im Sommer 1978 das Licht der Welt erblickte, ahnte noch keiner, dass ich Interesse an einer indischen Heilkunst haben werde. Wie auch: Zu dem Zeitpunkt war an Fernreisen nicht mal zu denken. Mitten in der DDR, genauer gesagt, im wunderschönen Leipzig, bin ich als Einzelkind geboren. Meine Kindheit war geprägt von langen Tagen in der Kita. Meine viel beschäftigte und alleinerziehende Mutter verdiente unseren Lebensunterhalt als Physiotherapeuten in der Uniklinik. Ich, die bereits mit 6 Monaten in eine Ganztages-Kindergrippe kam, hatte schon sehr früh einen starken Willen und machte es meiner Mutter und den Erzieherinnen nicht einfach. „Immer willst du Bestimmerin sein …“, ist ein Satz, an den ich mich noch heute erinnere. Ihn vernahm ich, nachdem ich einem Jungen meines Alters erklärt hatte, welche Rolle er beim Spielen einzunehmen hat. Meine Schulzeit in der DDR und die Nachmittage im Zeichenzirkel Meine Kindheit war schön und die Schulzeit war in Ordnung – weder schlecht noch außergewöhnlich. Was mir jedoch richtig gefallen hat, waren die Nachmittage im Zeichenzirkel. Ich hatte Freude daran, die unterschiedlichen Techniken kennenzulernen. Aquarelle, Holzdruck, Öl- und Acrylmalerei, mit Kohle zeichnen, das Bearbeiten und Schnitzen von Linoleum, … alles war dabei. Die Frage: "Was möchtest du einmal werden?", beantworte ich schon früh und selbstbewusst mit: "Ich werde Modedesignerin … oder doch lieber Friseurin?" ... egal, Hauptsache ich bin kreativ! 1989: Die Wende und alles war anders Wow, plötzlich stand die Welt Kopf … für mich jedenfalls. Alles war neu. Die Menschen um mich herum waren auf einmal anders. Die Stimmung war geladen ... wie Elektrizität … voller Spannung, Vorfreude, Neugierde. Mit unserem Trabi fuhren wir nach Bad Sachsa und erhielten 100 D-Mark Begrüßungsgeld. Ich bekam meinen Anteil und kaufte mir meine erste Barbie und einen pastellfarbenen Regenschirm. Glücks beseelt, mit der Puppe in der Hand und dem Schirm auf dem Schoß ging es zurück nach Leipzig. 1998: Wer Modedesignerin werden will, muss einen Knopf annähen können! "Eine fachspezifische Berufsausbildung oder Praktika sind erwünscht." So oder so ähnlich war der Wortlaut für die Voraussetzung zum Studium. Mit den Worten meiner Mutter: "Wer Modedesignerin werden will, muss einen Knopf annähen können!". Meine Lehrzeit als Damenschneiderin war anspruchsvoll, und der Spruch „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ traf es genau. Meine perfektionistische Schneidermeisterin vermittelte ihr umfassendes Wissen mit großer Strenge, und wir Lehrlinge überstanden die Zeit nur durch unseren starken Zusammenhalt. Das Wertvollste aus dieser Zeit ist bis heute geblieben: Ich lernte meine beste Freundin Biene kennen. 2001-2004: Der Traum vom Modedesignstudium wird wahr und die Suche nach der Traumfigur beginnt Nach der Schneiderlehre endlich der Traum vom Studium: Mit der Präsentation einer ziemlich erfolgversprechenden Mappe mit meinen Arbeitsproben (ein großer Dank geht an die Volkshochschule in Leipzig, bei der ich den Mappen-Vorbereitungskurs absolvierte) und dem Bestehen des 3-tägigen Eignungstests hielt ich das Ticket fürs Traumstudium endlich in meinen Händen. Schneeberg wurde für vier Jahre meine Heimat, die Räumlichkeiten der Westsächsische Hochschule Zwickau, mein neues Wohnzimmer und meine Kommilitonen, meine Familie. Dieses Studium war gekennzeichnet von langen Nächten, wenig Schlaf, Rückenschmerzen, Mitternachtssnacks und dem Wunsch nach Konfektionsgröße 36 (size-zero). Ich mochte die Zeit, trotz dunkler Augenringe, die wir auch ohne Partys erhielten. Einige Jahre später ... Mit dem Diplom in der Tasche arbeitete ich knapp drei Jahre für einen italienischen Arbeitgeber im Theater. Anfang 30 wollte ich endlich sesshaft werden und zog zu meinem damaligen Partner nach Dresden. Dort gründete ich ein eigenes Modelabel, bis ich nach weiteren drei Jahren feststellte, dass der Wunsch nach finanzieller Sicherheit doch größer war, als ich es mir eingestehen wollte. Zudem wurde mein Reisefieber wieder stärker. Ich gab ihm nach und landete schließlich 2012 für den Zeitraum von acht Monaten auf einem Kreuzfahrtschiff. Als Hair- und Make-up-Supervisor war ich für ein Ensemble von bis zu 12 Personen verantwortlich und kümmerte mich um deren optisches Aussehen auf der Bühne. Ein absoluter Traumjob! Nach dem Aufstehen trainierte ich im Fitness-Studio, welches sich nur ein paar Decks höher befand. Tagsüber, wenn es die Zeit zuließ, konnte ich Land und Leute besichtigen und ab Nachmittag betreute ich die Darsteller für die Shows. Die Rückenschmerzen hatten mich seit der Selbständigkeit fest im Griff und das sanfte Ruckeln der Motorenbewegungen an Bord machten es nicht besser. Aber mittlerweile gab es zumindest eine Diagnose: Wirbelgleiten 5. LWS. 2012-2019: Endlich angekommen? Ich hatte das große Glück, dass meine Firma Mitarbeiter an Land suchte. Also packte ich all meinen Kram und zog zum elften Mal in meinem Leben um. Diesmal ging es in die wunderschöne Hansestadt Hamburg. Als Supervisor Costume Operations (Wer sucht sich eigentlich immer diese Bezeichnungen aus?) versorgte ich die Schiffe mit neuen Kostümen, unterstützte die Dresser (Ankleider), stattete das Show-Ensemble mit Kostümen aus und hatte die schönsten Dienstreisen überhaupt. Die Firma und das Schiff brachten mich nach Miami, Australien, Island und an weitere wunderbare Orte. Meine Rückenschmerzen wurden durch den Büroalltag, das schwere Kisten-schleppen (gefüllt mit Kostümen, Perücken und Accessoires für die Schiffe) und das viele am Schreibtisch-Sitzen unerträglich. Dezember 2017 und der beste Tipp, den ich je erhalten habe Mady Morrison und Laura Malina Seiler kamen in mein Leben: nach einer mittelschweren privaten Krise (es hatten sich viele unbearbeitete Themen angesammelt), rappelte ich mich mithilfe meines Therapeuten und Laura wieder auf. Seit längerem hörte ich fast täglich ihren Podcast „Happy Holy & Confident“. Ich verschlang ihr Buch und durch die Rise up and Shine Uni 2018 wurde ich das erste Mal bewusst mit Spiritualität konfrontiert. Ich lernte meditieren, visualisieren und es war der Start eines … hmmm, vielleicht anderen und bewussteren Lebens. Gleichzeitig war ich immer noch auf der Suche, um die Schmerzen in meinem unteren Rücken loszuwerden. Mittlerweile strahlten sie bis in die Ferse. "Sport oder Versteifen ...", sagte der Spezialist. "Oder probieren sie es mal mit Yoga!" meinte er noch. Hmmm, mit Yoga hatte ich mich noch nie beschäftigt. Ich machte immer viel Sport. Im Studium rannte ich nachts um die Neubaublöcke, um meinen Kopf freizubekommen und als Kind trainierte ich Fechten. Aber Yoga?! Das war der hilfreichste Tipp im Nachhinein, den ich je erhalten hatte. Aber jetzt: Wie ich zum Ayurveda kam ... Auf meiner letzten Dienstreise, falls ich das so nennen darf, … wir lagen mit dem Schiff in Hamburg Altona, die letzten Gäste verließen gerade das Schiff. Keiner konnte ahnen, dass es die letzte Fahrt für dieses Jahr überhaupt war. Ich genoss diese Dienstreise: Das komplette Schiff war für die Crew. Wir probten ganz normal, als würde die Reise in zwei Wochen weitergehen. In der Mittagspause saß ich mit indischen Kollegen zusammen und wir unterhielten uns darüber, warum ich an Bord sei. Ich erzählte ihnen, wie sehr ich Yoga mittlerweile liebte. "Komm doch mal nach Sri Lanka, meinten sie. Dort gibt’s Yoga und Ayurveda.", was mir bestimmt gefallen würde. Über Ayurveda habe ich schon einiges gehört. Wahrscheinlich kompliziert, dachte ich … indische Speisen, Ölmassagen … das ganze Klischee. März 2020, die Pandemie und ich Zurück vom Schiff, die Reise ging von Hamburg Altona bis Hamburg Steinwerder, also einer Fahrtzeit von ganzen 30 min … waren wir bereits mitten im ersten Lockdown. Ich durfte von Zuhause arbeiten und ich merkte, wie gut mir meine tägliche Routine tat. Ich hatte plötzlich Zeit zum Kochen, praktizierte fast täglich Yoga und meinem Rücken ging es so gut wie schon lange nicht mehr. Im Nachhinein weiß ich, was Stress für Auswirkungen auf den Rücken haben kann. September 2019 und die Ausbildung zum Ayurveda Lifestyle Coach Wenn ich etwas mache, dann aber richtig! Mir genügte kein Wochenendkurs, um den Ayurveda kennenzulernen. Seit dem Abendessen an Bord schwirrte ER in meinem Kopf. Ich wollte alles über Ayurveda wissen. Die Wahl der für mich richtigen Ausbildung war nicht einfach und die Entscheidung fiel letztendlich auf Dr. Janna Scharfenberg. Der Unterschied zu anderen Anbietern: In ihrer Ausbildung wurde das traditionelle Wissen ins Moderne übertragen. Wir erhielten aktuelle Studien und Coachingmethoden für die Beratungspraxis. Ich hatte bereits durch meine erste Selbständigkeit gelernt, welche wichtige Rolle der Businesspart (Zielgruppendefinition, Money Mindset, Erstellen von Angeboten, ...) einnimmt. Die Kurzarbeit nutzte ich, um mich auf meine Selbständigkeit vorzubereiten … ich sagte es ja. Wenn, dann richtig. Nach Beendigung der Ayurveda-Ausbildung folgte eine Fortbildung bei Dr. Alina Hübecker, die Ausbildung zum zertifizierten Psychologischen Ayurveda-Berater bei der Rosenberg Akademie und die Vorbereitung zum Heilpraktiker für Psychotherapie bei der HPA. Nach 10-jähriger Arbeit in der Entertainmentbranche verabschiedete ich mich von meinem Arbeitgeber und war ready für den Neustart. Heute - Ich bin Online-Unternehmerin mit einem Ayurveda-Business Am 20.07.2022 mache ich mich selbständig. Allen Sprüchen entgegen ("Braucht man das denn wirklich? Noch ein Coach?!") folge ich meinem Herzen und verlasse erneut den sicheren Hafen. Meinem Rücken geht es hervorragend und meine Figur (nach jahrzehntelangem Bodyshaming) ist so wie sie sein soll. Ich habe Frieden mit ihr geschlossen und wie durch ein Wunder sind die Kilos von alleine gepurzelt. Erst annehmen, dann abnehmen, ist seither mein liebster Spruch in Bezug auf die Ernährung. Und mehr noch, ich liebe meine tägliche Morgenroutine und bin dankbar für die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben. Eine Antwort bleibt noch offen: Warum die „zeichnende“ Ayurveda-Expertin …, weil ich seit dem Studium nie wieder gezeichnet hatte und es erst durch die Selbständigkeit und die Plattform Instagram wieder für mich entdeckt habe. Ayurveda sei Dank! Schlusswort Wenn du bis hierhin gelesen hast ... von Herzen Danke! Mein Leben ist nicht linear verlaufen. Ich mag es aufregend. Es kostet mich viel Mut und Arbeit, aber es zahlt sich immer wieder aus. Ich genieße mein Leben im Moment so sehr. Meine Selbständigkeit, die vielen kleinen beruflichen Projekte, die Gespräche mit Menschen und das Vertrauen, welches sie mir entgegenbringen, wenn sie mir ihre Geschichten erzählen. Und genau das wünsche ich dir! Sei mutig, finde deinen Weg und genieße die Reise deines Lebens! Alle Liebe - Karina Ich möchte mich ganz lieb bei meiner Kollegin Susanne Patzt bedanken, denn sie hat mich zu diesem Artikel durch ihren Aufruf zur Blogparade mit der Frage "Wie ich zum Ayurveda kam?" inspiriert. Illustrationen: Karina Röpcke












