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- 100+ Dinge, die mich glücklich machen
Morgen feiere ich meinen 47. Geburtstag – und was soll ich sagen: Ja, ich bin glücklich. Ich bin angekommen (Wer hätte gedacht, dass ich das jemals schreiben würde ... vor allem nicht ich). Ich habe einen Partner, den ich liebe. Eine Mama, die gesund, bunt und mit voller Lebensfreude durchs Leben hüpft. Einen Körper, für den ich unendlich dankbar bin. Freundinnen, die für mich da sind, egal wann, egal wie. Und so viele weitere Herzensdinge, die ich sehe, wertschätze und ganz bestimmt nicht als selbstverständlich nehme. Um mir all diese kleinen und großen Schätze wieder bewusst zu machen, bin ich Mariannas Blogparaden-Aufruf gefolgt. Entstanden ist eine kleine Schatzkiste für die Seele. Hier sind meine 100+ Dinge, die mich glücklich machen. Viel Freude beim Lesen 🤍 Freunde mit einer Zeichnung/ handgeschriebenen Karte überraschen Warme Spätsommer-Sonnenstrahlen auf der Haut spüren Licht- und Schattenspiele beobachten, fotografieren, mit einem "ich lieb sie einfach" kommentieren Mit zerzaustem Dutt und zerknittertem Gesicht meine Morgenroutine zelebrieren (schreiben, zeichnen, und ab und zu auch Yoga praktizieren) Gutes minimalistisches Design (ich liebe einfach, wenn Ästhetik auf Funktionalität trifft) Leipziger Ampelmännchen (große Ostalgie-Liebe: als Kind der DDR lassen DDR-Produkte/ Erinnerungen mein Herz schneller hüpfen) Die Stille am Morgen Der Duft von frisch-gemahlenen Kaffeebohnen Russischer Zupfkuchen, besonders wenn er nach dem Rezept meiner Oma Magda gebacken wurde Meiner Freundin Claudia im "5 Uhr Club"-Zoom-Call ein verschlafenes "Guten Morgen" wünschen Wenn ich mir mein altes Vision-Board anschaue und feststelle, dass fast alles in Erfüllung gegangen ist Meine schwarze Leggings mit den Seitentaschen (Meine Freundin Biene hat sie für sich gekauft. Da sie ihr nicht passten, nahm ich sie. Eigentlich wollte und brauchte ich sie nicht und heute sind sie aus meiner Garderobe nicht mehr wegzudenken - ich habe 3 Stück davon) "La Dolce Vita" - Italien (Essen, Musik, Sprache, Mentalität, ...) Hoch konzentriert im Studio sitzen und Keramik mit meinen Lieblingsmotiven bemalen Mich mit meiner Blog-Buddyline Susanne über Ayurveda, Psychologie, die Blogosphäre und über fiese Glaubenssätze auszutauschen Menschen bei meinen Kreativ-Workshops, zum Strahlen zu bringen Mit geschlossenen Augen am Meer sitzen, den Wellen lauschen, den salzigen Duft einatmen, den warmen Sand unter den Füßen und den Wind in den Haaren spüren Das saubere Gefühl, wenn ich die Füße unter laufendes Wasser nach einem Strandbesuch halte - ich liebe Sandstrände, mag aber keine Sandfüße, sobald ich den Strand verlassen habe :-) Dem Regen zuhören, während ich in unserem Wohnwagen oder Zelt liege In Bücherläden in der "Eso-" und Psychologie-Abteilung stöbern Retro-Produkte machen mich glücklich (mein Smeg-Kühlschrank oder wenn ich eine Vespa oder einen Vitra-Stuhl sehe) Auf einem Schiff ganz hinten stehen und das Kielwasser fasziniert beobachten Das Geräusch, wenn beim Zeichnen der Stift übers Papier gleitet Mit meiner Freundin Jacqueline eine Runde um den „Kulki“ (Kulkwitzer See) laufen Rosafarbene Kirschblüten im Frühjahr bestaunen Eine Joggingrunde am Morgen mit meiner Freundin Nicole am Ohr laufen Ben & Jerry's, aber die ganzen 465ml vernaschen Kreative Onlinekurse von Domestika durcharbeiten Durch mein altes Viertel laufen und all die Kindheitserinnerungen hochkommen lassen Zu sehen, wie gut es meiner Mom geht Mit der dicken Berta (meinem Fahrrad) eine Runde drehen Ich bin dankbar und glücklich über meine Kreativität Die menschliche Psyche erkunden Unser Waschtisch, allgemein unsere Wohnung und wie wir sie uns gemütlich gemacht haben Ich liebe meine über 40 Zimmerpflanzen Meine Kontaktlinsen Mein Handy, das „Tor“ zur Außenwelt „Rhythmus“ in Bildern finden und sie fotografisch festhalten Mein "braun-weißer" Instafilter, der leider nicht mehr verfügbar ist (ich liebe alle Bilder zu "romantisieren") Mein Instagram-Kunst-Account ( @karinas_pinselyoga ) An Instagram-Artkollaborationen teilnehmen Bei meinem neusten Blog-Artikel den Veröffentlichen-Button drücken und das Gefühl danach genießen Einen Sitzplatz in einem vollen Zug ergattern Die aktuelle Banksy-Ausstellung besuchen (ich liebe seine Kunst und die Botschaften dahinter) Meine Heilsteine. Sie sind absolute Glücksbringer und überall mit dabei Komplimente machen, wenn ich sie wirklich fühle Jede Art von Challenges (30Tage Yoga mit Mady, Ausmist-Challenge, …) Den minimalistischen Lebensstil „Schnittchen“, die mir mein Partner zubereitet hat und die ich in den ersten Minuten einer langen Zugfahrt verputze Mit einem Podcast einzuschlafen Der Insta-Account von Tanita Schneider , Laura Klinke und Nerdiiin Kurz-geschnittene Fingernägel Schwarze Basic-Shirts und Longsleeves Meine langen Haare zu einem Dutt binden Magische Sonnenauf- und Untergänge beobachten Wenn ein Flugzeug abhebt - genau der Moment, wenn die Flugzeugnase sich nach oben hebt und die Räder sich von der Startbahn lösen Der Hashtag #lebenlieben Das Buch „Der Weg des Künstlers“ durcharbeiten Den Duft von Lindenblüten, wenn ich mit dem Fahrrad an ihnen vorbeiradle Weiß-rosafarbene Tulpen auf meinem Schreibtisch im Frühling Ich liebe Baumwollpflanzen. Die Farben, die Struktur, die Qualität … (wenn mein Business eine Pflanze wäre, wäre es definitiv eine Baumwollpflanze) Echte Freundlichkeit beim Einkaufen oder in einem Restaurant Meine Powerbank, denn ohne sie würde mein altes Handy innerhalb weniger Stunden ausgehen Nachts zu zeichnen Den Duft von frisch-gewaschener Bettwäsche Im Winter die Rauhnächte mit Räuchern, Kartenlegen und Reflektieren zu zelebrieren Am Morgen eine Tageskarte ziehen Große runde Steine unter meinem Fußgewölbe spüren Atze Schröder und Dr. Leon Windscheid in ihrem Podcast "Betreutes Fühlen" lauschen Uralte und riesige Bäume mit Ehrfurcht bewundern und berühren Mein Erlebtes und meine Gefühle in meinen „Mini-Me“-Zeichnungen verarbeiten Meine Lieblingsplaylist hören In ein warmes Butterbrot mit herrlicher Kruste beißen Die beige-pink-gestreifte Strickjacke, welche ich meiner Freundin Miriam abgekauft habe Das stolze und glückliche Gefühl nach einer anstrengenden und bestandenen Prüfung, wenn es wie erhofft oder noch viel besser gelaufen ist Mit geschlossenen Augen in der Dusche stehen und mit dem warmen Wasserstrahl direkt auf den Nase-Mund-Bereich zielen Nach einem schönen Urlaub wieder im eigenen Bett schlafen Der Duft von frisch-gebackenem Brot Mit dem Finger in der fast leeren Kuchenteigschüssel entlang streifen und die Reste vernaschen Meinen 20Jahre-alten weißen Mac öffnen und mich freuen, dass er immer noch meine italienische "bella musica" spielt Wenn die Steuererklärung abgeschickt wurde Am Lagerfeuer sitzen und ganz still und hypnotisiert in die Flammen schauen Meine lange weiße Haarsträhne bestaunen, für die ich mich viele Jahre geschämt habe Wenn ich nach der Straßenbahn renne und mir ein Fremder die Türen aufhält (ich weiß, es ist eine Straftat ... in dem Moment feiere ich meine "Mittäter" aber besonders :-) ) Das Haus und die beiden wunderschönen Katzen meiner Freunde hüten, während sie sich im Urlaub erholen Der Duft, wenn Regenwasser auf erhitzen Boden fällt Wenn ich einen Trabi durch Leipzig fahren sehe Wenn ich nach einem langen Tag ausgehungert nach Hause komme und mein Partner für uns gekocht hat Wenn meine Monstera ein neues Blatt bekommt Das ganze Jahr über den Duft von Räucherstäbchen einzuatmen Ein Plausch in meinem Lieblings-Kräuterladen, wenn ich mittwochs mein bestelltes Brot abhole (es gibt dort nicht nur Tees und Kräuter, sondern auch viele tolle regionale Produkte) Wenn ich ohne schlechtes Gewissen mit einem Kaffee in meinem selbstbemaltem Lieblingsbecher mit der Sonne im Gesicht eine Pause mache Wenn ich Mady Morrison nach der Yogaeinheit einen Luftkuss zuwerfe und ihr glücklich und erfüllt zuwinke Wenn ich einen (Doppel-) Regenbogen sehe Die Bauhaus-Typografie mit ihrem schönen, schnörkellosem und geometrisch-klarem Design Tierbabys lassen meine Augen leuchten und einen "ist das niiiiieeeedlich"-Seufzer ertönen Mein erstes Podcast-Interview und dann auch noch über mein Herzens-Thema, das Ikigai Der intensive Duft von Bärlauch beim Spaziergang durchs Leipziger Scheibenholz Ausschlafen an einem Sonntagmorgen und mich von den Sonnenstrahlen wecken lassen Wenn ich meine tägliche Tagebucheintragung mit "Guten Morgen, liebe Morgenseiten" beginne Mein neues iPad, dass ich mir seit Jahren gewünscht und diesen Monat endlich gekauft habe, um meine Zeichnungen ab jetzt auch digital zur Verfügung zu haben Diese Liste schreiben Das Foto, welches meine Freundin Biene von mir am "Cossi" (Cosbudener See) beim spontanen Fotoshooting geschossen hat Ich liebs! Und jetzt bist du dran: Vielleicht magst du dir selbst ein paar Minuten schenken und deine eigene kleine Schatzkiste füllen. Was macht dich glücklich? Welche kleinen oder großen Momente bringen dein Herz zum Lächeln? Schreib sie auf, für dich, für dein inneres Kind, für später. Vielleicht entdeckst du dabei Dinge wieder, die längst da sind. Und wenn du magst, teile gern in den Kommentaren, welche Punkte du aus meiner Liste kennst oder was auf deiner ganz eigenen Glücksliste auf keinen Fall fehlen darf. Ich freu mich, von dir zu lesen! Alles Liebe - Deine Karina🤍 📷 Katrin Bieneck
- Mit mir arbeiten: Diese Möglichkeiten hast du in 2025
Weißt du, ich werde oft gefragt: „Was machst du eigentlich beruflich?“ Und jedes Mal zucke ich kurz mit den Schultern, weil – na ja – es ist nicht nur eine Sache. Ich bin Karina, kreative Allrounderin, ehemalige Seefahrerin, Coach mit Herz, Designliebhaberin, Ayurveda-Fan und manchmal auch einfach nur zeichnend am Wohnzimmertisch mit einem großen Becher Kakao. 2025 darf für mich bunt, achtsam und ein bisschen wild sein ... genauso, wie ich es mag. Und falls du gerade spürst, dass du Lust hast, kreativ zu leben, bei dir anzukommen oder neue Wege zu gehen: Ich begleite dich gern dabei. Mit Workshops, Impulsen, ganzheitlicher Gesundheitsbegleitung und immer mit dem Blick aufs Wesentliche. Hier zeige ich dir, wie du im Jahr 2025 mit mir arbeiten kannst. Vielleicht ist ja genau das Richtige für dich dabei. 1. Online-Workshops: Kreativität trifft Selbstfürsorge 2. Kreativ-Workshops in Leipzig (live & mit Kakao) 3. Testbasierte Ernährung & Gesundheitsbegleitung 4. Illustrationen & individuelle Zeichnungen 5. Mein Blog – Gedanken, Geschichten & kreative Einblicke 6. Mein Newsletter – kleine Impulse für zwischendurch 7. Mein Shop (coming soon) 1. Online-Workshops: Kreativität trifft Selbstfürsorge In meinen Online-Workshops gibt’s eine Mischung aus Wissen, Reflexion und kleinen kreativen Übungen. Ganz entspannt von zu Hause aus, in deinem Tempo und ohne Leistungsdruck. Ob Zeichnen, Ikigai oder Ayurveda und mentale Gesundheit, du bekommst Inspiration für deinen Alltag, lernst mehr über dich und findest neue Kraftquellen. Für alle, die Lust auf Verbindung, Achtsamkeit und kreative Entdeckungen haben. 2. Kreativ-Workshops in Leipzig (live & mit Kakao) Komm, wie du bist und zeichne dich frei. In kleiner Runde treffen wir uns im gemütlichen Café "Alfred & Wir" in Leipzig und lassen die Stifte tanzen: visuelle Tagebuchseiten, Mini-Kunstwerke auf Bierdeckeln, Sketchnotes oder einfach, was gerade entstehen will. Du brauchst keine Vorkenntnisse. Nur Lust aufs Machen und ein bisschen Neugier. Die Termine bekommst du über meinen Newsletter, direkt im Café "Alfred & Wir" oder auf der Webseite. 3. Testbasierte Ernährung & Gesundheitsbegleitung Ich weiß: Wenn der Körper nicht im Gleichgewicht ist, wird’s auch im Kopf schwierig. Deshalb biete ich dir über Zinzino einen einfachen Bluttest an, der deinen Omega-6:3-Spiegel und weitere Werte sichtbar macht. Und dann schauen wir gemeinsam, wie du deinen Körper unterstützen kannst, ganz ohne Hokuspokus, dafür mit echten Werten und klaren Empfehlungen. Für alle, die sich wieder wohl im eigenen Körper fühlen wollen. 4. Illustrationen & individuelle Zeichnungen Du suchst ein ganz besonderes Geschenk oder ein liebevolles Andenken für dich selbst? Ich fertige auf Wunsch individuelle Illustrationen an: für Freunde, Familie oder für Herzensprojekte. Schreib mir einfach, wenn du eine Idee hast – wir schauen gemeinsam, wie sie entstehen kann. Hier findest du meine E-Mail-Adresse: https://www.karinaroepcke.de/kontakt Du hast Lust auf eine Zeichnung von mir oder eine personalisierte Affirmationskarte? Dann melde dich gern. 5. Mein Blog – Gedanken, Geschichten & kreative Einblicke Auf meinem Blog dreht sich alles um Kreativität, Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, um ein bisschen Ayurveda und um mein Herzensthema, das Ikigai. Das Schreiben hilft mir, meine Gedanken zu sortieren, Klarheit zu gewinnen und auch, um ein Stück meines Lebens mit dir zu teilen. In Formaten wie meinen Monatsrückblicken oder „12 von 12“ nehme ich dich mit hinter die Kulissen: ehrlich, persönlich, manchmal tief, manchmal leicht. Ich teile meine Haltung, Erfahrungen und Erkenntnisse, immer mit dem Wunsch, dich zu inspirieren, zu ermutigen oder einfach ein bisschen Farbe in deinen Alltag zu bringen. Gleichzeitig ist der Blog auch mein kreatives Spielzimmer: Ich liebe es, dort meine Fotoexperimente umzusetzen, Storytelling zu üben und meine Kunst – oft mit einer riesigen Portion Liebe zum Detail – zu zeigen. Wenn du neugierig bist: Hier geht’s zu meinem Blog 6. Mein Newsletter – kleine Impulse für zwischendurch Unregelmäßig, aber immer mit Liebe. Mein Newsletter bringt dir kleine kreative Ideen, Termin-Updates und Denkanstöße direkt ins Postfach. Ganz ohne Spam. Dafür mit Mehrwert. Hier kannst du meinen Newsletter abonnieren: https://www.karinaroepcke.de/newsletter-signup 7. Mein Shop (coming soon) Bald gibt’s meine Kunst auch zum Anfassen: Postkarten, Prints, Journals und kleine Geschenkideen mit meinen handgezeichneten Motiven. Alles entsteht mit viel Liebe zum Detail und dem Wunsch, ein bisschen Farbe und Freude in deinen Alltag zu bringen. Start geplant für Ende 2025. Wenn du Lust bekommen hast, mit mir zu arbeiten oder einfach mal reinzuschnuppern: Ich freu mich riesig, von dir zu hören. Vielleicht treffen wir uns ja schon bald, mit einem Stift in der Hand oder einem Kakao im Becher. Alles Liebe - Deine Karina 🤍
- Was mein inneres Kind unbedingt noch tun möchte
„Immer willst du die Bestimmerin sein.“ Ein Satz, der sich tief in meinem Kopf verankert hat. Ich war vielleicht fünf, als mein Spielgefährte mir diesen Satz ziemlich direkt an den Kopf knallte. Und ja, bestimmen konnte ich. Genau wie laut sein. Und wild. Und völlig ungebremst. Heute? Von dieser wilden Karina ist manchmal nicht allzu viel übrig. Die "Gesellschaft" hat geformt und geschliffen. Ich bin oft zu angepasst, zu vorsichtig, zu … ich weiß es nicht. Nur: Die unbändige Version von mir, die gibt’s noch. Und sie meldet sich. Denn genau darum geht’s in meiner Blogparade: Um das, was mein inneres Kind unbedingt noch tun möchte. Ein Maßband für den Rest des Lebens Es gibt dieses kleine Coaching-Tool, das mich ziemlich wachgerüttelt hat: Nimm ein Maßband. Vielleicht eines aus Papier. Kennst du die von Ikea, die früher überall zusammen mit den kleinen Bleistiften in jedem Gang hingen? Genau, das meine ich. Mach an der Stelle einen Schnitt, wie alt du bist. Bei mir ist die Zahl 46. Schneid es einfach ab. Dann überleg: Wie alt werden Menschen eigentlich? 78? Jünger? Älter? Chatgpt meint: In Deutschland liegt die durchschnittliche Lebenserwartung* aktuell bei etwa: Frauen: ca. 83 Jahre und Männer: ca. 78 Jahre. Ich nehme die 83 und schneide das Maßband dort nochmal ab. Der Rest vom Maßband sind 37. Das bedeutet, es bleiben statistisch gesehen noch 37 weitere Jahre Lebenserwartung übrig. Das sind natürlich nur Durchschnittswerte, kein festgeschriebener Plan. Aber sie sind eine ungefähre Orientierung, wie viel Zeit ich (rein rechnerisch) noch vor mir habe. Und ehrlich gesagt: Das ist keine kleine Restzeit, das ist ziemlich viel. Das ist fast ein zweites Leben. Und ich frage mich: Was will ich mit diesem zweiten Leben machen? Mitten im Leben Ich möchte dich einladen, diesen Gedanken mitzugehen: Wir sind nicht „in der Mitte des Lebens“. Wir sind mitten im Leben. Und genau jetzt ist die Zeit, tief verborgene Wünsche wieder auszugraben. Kreativ zu sein. Zu spielen. Zu leben. Also los geht’s: Hier kommt mein eigener Beitrag zur Blogparade: Was mein inneres Kind unbedingt noch tun möchte. Inhaltsverzeichnis: Was bedeutet das „innere Kind“ für mich? Was mich oft davon abhält und wie ich damit umgehe Kreativität als Spielplatz fürs innere Kind Und heute? Zum Schluss – oder besser: ein Anfang? Was bedeutet das „innere Kind“ für mich? In meiner Bubble kennt es irgendwie jede*r, das innere Kind. Spätestens seit Stefanie Stahls** Bestseller ist der Begriff in aller Munde. Sie beschreibt das innere Kind als den Teil in uns, der unsere frühen Erfahrungen, Bedürfnisse und Verletzungen speichert. Der emotional reagiert, bevor der Verstand überhaupt eine Chance hat. Es ist der Teil, der Nähe sucht, sich gesehen fühlen will und gleichzeitig pure Lebensfreude, Kreativität und Vertrauen in sich trägt. In der Psychologie ist es genau das: frühkindlichen Prägungen. Die ganz zarten, oft unbewussten Anteile, die bis heute unser Denken, Fühlen und Handeln lenken. Für mich persönlich ist mein inneres Kind: Die kleine Karina mit wildem Kopf und großem Herzen. Die, die fühlt, bevor sie denkt. Die, die neugierig in neue Projekte springt, obwohl da schon wieder ein Papierstapel wartet. Die, die das Zepter in die Hand nimmt und die Spielregeln bestimmt (nicht aus Trotz, sondern aus purer Begeisterung am Leben.) Gerade in dem Moment als das Foto entstanden ist, öffnet sich der Saugknopf des kleinen grünen DDR-Plastik-Sprungfroschs auf meinem Kopf und fliegt samt Metallfeder in die Höhe. Was für ein Blick von mir :-) Was mein inneres Kind heute unbedingt noch tun möchte Neulich hab ich meine Mutter gefragt: „Was ist für dich das größte Glück?“ Ihre Antwort hat mich total berührt: „Lebendigkeit.“ Eine meiner Instagram-Storys diese Woche: Eine Zeichnung von großartigen Frauen, die mein Leben prägen. Freundinnen, Kolleginnen – und mittendrin meine Mom. Sie ist für mich das beste Beispiel für ein gelebtes inneres Kind. Laut. Bunt. Unangepasst. Manchmal zu viel, aber immer ganz sie selbst. Und genau das will auch ein Teil in mir. Nur nicht immer trau’ ich mich. Aber wenn ich weiß, dass da noch 37 Jahre Leben vor mir liegen … Dann will ich mehr: mehr Schreiben, ohne an Bewertungen zu denken mehr Zeichnen, auch wenn es „nur“ mein hundertstes Skizzenbuch füllt mehr Workshops geben, in denen andere wieder Lust aufs Kreieren bekommen und mehr Lebensfreude, einfach weil ich’s kann. Und weißt du … manchmal, wenn es ganz still wird in mir, stelle ich mir diese eine Frage: Was will ich eigentlich wirklich – also so richtig? Und dann wird da etwas laut. Nicht schreien, eher so ein Drängen. Ein warmer, beharrlicher Gedanke: „Erschaffe dir dein eigenes Spielzimmer.“ Einen Ort nicht nur für mich. Zum Ausprobieren. Zum Lautsein, Leisewerden, Loslassen. Ein Platz, an dem Kreativität auf echte Verbindung trifft. Denn so sehr ich das Online-Arbeiten liebe, es fehlt was. Dieses Kribbeln im Raum, wenn Menschen zusammenkommen. Wenn gelacht, gezeichnet, ausprobiert wird. Wenn plötzlich jemand über sich hinauswächst und strahlt, weil er oder sie etwas Neues gewagt hat. Ich sehe es ganz deutlich vor mir, mein eigenes lichtdurchflutetes Atelier mit den riesigen offenen Fenstern, cremeweißen-leicht-transparenten, bodenlang-wehenden Vorhängen. Der Fußboden, ein wunderschönes, zeitloses, frisch-abgeschliffenes und neu poliertes Fischgrätparkett verleiht diesem Raum so viel Charme und Wärme. Ich sehe meine geliebten Licht- und Schattenspiele an den weißen Wänden tanzen. Auf dem wunderschönen riesigen braunen Holztisch steht mein selbstbemalter Lieblingsbecher mit einem Hauch von Zimt und Vanille duftendem Kaffee. Dieser Raum, mit so viel Weite, Licht und Wärme fühlt sich wie Heimat an. Oh ja, genau das wünsche ich mir. Einen Ort zum Auftanken, eine "Spielwiese" zum Verbinden, Kreieren, zum Lebenlieben. Genau dahin möchte ich gehen. Was mich oft davon abhält und wie ich damit umgehe "Ich kümmere mich um die Quantität, das Universum um die Qualität." Ich sag’s dir, mein zweiter Vorname ist Perfektionismus. Ich kritzel, verwerfe, zweifle, vergleiche. So viele Zeichnungen hab ich in die digitale Schublade gelegt. So viele Texte schlummern als Entwurf in meinem Blog. Zu persönlich, zu unklar, zu egal. Oder das Beitragsbild fehlt. Oder andere schreiben bestimmt viel klüger. Diese Gedanken sind laut. Aber ich übe, ihnen nicht mehr zuzuhören. Ich drücke trotzdem auf „Veröffentlichen“. Zeige meine Zeichnung, auch wenn der Feed nicht „ästhetisch“ aussieht. Ich habe gelernt, mein inneres Kind will nicht perfekt sein. Es will spielen. Ausprobieren. Scheitern dürfen. Ich bin mir sicher, genau da beginnt Mut. Nicht, weil ich keine Angst mehr habe. Sondern, weil ich trotzdem losgehe. Einfach machen. Immer wieder. Mit zitternden Knien und klopfendem Herz. Aber machen. Kreativität als Spielplatz fürs innere Kind Kreativität ist für mich der sicherste Ort der Welt. Da darf ich sein, wie ich bin. Ohne Filter. Ohne Checkliste. Sie ist mein Rückzugsort und mein Sprungbrett. Sie ist ein Ort, an dem ich mich immer wieder finde und gleichzeitig neu erfinde. Im Zeichnen, im Schreiben, im freien Denken passiert so viel mehr als nur „Gestaltung“. Es wird verarbeitet. Geheilt. Gestaunt. Ich glaube fest daran: Kreativität ist kein Hobby. Sie ist ein Weg zu mir selbst. Und heute? Neben mir dampft mein Kakao. Der 15x15 cm Zeichenblock liegt schon bereit, die bunten Stifte in Lauerstellung. Sobald ich hier auf "Veröffentlichen" drücke, geht’s los. Dann wird gemalt. Ja, ich gebe zu, dass könnte ich den ganzen Tag machen. Kakao trinken und zeichnen. Kleine Mini-Me’s, Figuren aus meinem Alltag. Durch sie komme ich mir näher. Dem Kind in mir. Dem echten Ich. Es geht nicht darum, wie sie aussehen. Sondern darum, wie sie sich anfühlen. Diese kleinen Wesen erinnern mich daran, wer ich bin. Und was alles noch möglich ist. Zum Schluss – oder besser: ein Anfang? Ich glaube, mein inneres Kind hat heute das letzte Wort. Und es sagt: „Mehr davon.“ Mehr Mut. Mehr Spiel. Mehr echter Ausdruck. Schnapp dir dein Atelier, feier die nächsten 37... 60?! Jahre und nimm den Raum für alles, was in dir steckt, auch wenn es nicht jedem gefällt. Und wenn DU bis hierhin gelesen hast – von Herzen: Danke. Vielleicht hat sich in dir beim Lesen ja auch was geregt. Ein leiser Impuls, eine alte Erinnerung, ein Wunsch, der sich plötzlich bemerkbar macht. Wenn du Lust hast, dann mach gern mit bei meiner Blogparade„Was mein inneres Kind (heute) unbedingt noch tun möchte“. Ob ein Gedanke, ein Text, ein Bild, ein Lied, ganz egal. Teile das, was für dich gerade stimmig ist. Denn ich bin mir sicher: Dein inneres Kind hat was zu sagen. Und ich bin so gespannt, was es ist. Alles Liebe - Deine Karina 🤍 *Diese Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt (Destatis, Stand 2023) und basieren auf aktuellen Sterbetafeln. ** Stefanie Stahl ist Psychologin und Autorin. Ihr Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ zählt zu den bekanntesten Werken zum Thema inneres Kind im deutschsprachigen Raum. Illustrationen: Karina Röpcke
- Aufruf zur Blogparade: Was mein inneres Kind (heute) unbedingt noch tun möchte …
Eine Einladung zum Erinnern, Träumen & Losgehen Weißt du noch, wovon du als Kind geträumt hast? Vielleicht war da ein Baumhaus, das nie gebaut wurde. Ein Funken Kreativität, der sich nie ganz entfalten durfte. Oder ein Wunsch, der sich leise in deinem Herzen versteckt hat. Diese Blogparade ist eine liebevolle Einladung, dich zu erinnern: Was möchte dein inneres Kind heute noch erleben, tun oder sagen? Was bringt dich zum Staunen, Spielen, Lachen? Und wie kannst du genau diesen Funken in deinen Alltag holen? In meinem eigenen Leben und Wirken – als Kreativberaterin, Coachin, Ayurveda-Fan und Künstlerin – erlebe ich täglich, wie heilsam es ist, sich mit diesem Teil in uns zu verbinden. Denn das innere Kind ist nicht naiv. Es ist weise. Es weiß, was uns guttut. Also: Lass uns gemeinsam lauschen – und schreiben. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: Was ist eine Blogparade? So nimmst du an dieser Blogparade teil Fragen an dein inneres Kind – zum Erinnern und Träumen Was ist eine Blogparade? Alle, die Lust und einen Blog haben, können zum Thema „Was mein inneres Kind (heute) unbedingt noch tun möchte …“ etwas bloggen. Du schreibst und veröffentlichst deinen Blogartikel auf deiner Website und verlinkst in deiner Einleitung diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest. Dein Beitrag kann persönlich, kreativ, poetisch, reflektierend oder listicle-artig sein. Erzähl deine Geschichte, teile eine Erinnerung, eine kreative Übung oder eine Inspiration, die dein inneres Kind aufblühen lässt. Das Ziel: Mach sichtbar, wie wichtig es ist, sich mit Leichtigkeit, Freude, Kreativität und Echtheit zu verbinden – gerade als Erwachsene. Das Ergebnis: Du schreibst einen tollen Artikel, den deine Zielgruppe gerne lesen wird. Neue Menschen klicken auf deinen Blog und erfahren etwas über dich und deine Angebote. Und: Du siehst, was andere dazu schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade sehen. Die Blogparade ist befristet: Du kannst bis zum Sonntag, 22. Juni 2025 mitmachen. So nimmst du an dieser Blogparade teil: Schreibe einen Beitrag über das Thema "Was mein inneres Kind (heute) unbedingt noch tun möchte ….". Wenn du noch keinen Blog hast, kannst du gerne hier unter diesem Blogartikel deinen Beitrag als Kommentar hinterlassen. Verlinke meine Blogparade "Was mein inneres Kind (heute) unbedingt noch tun möchte ..." in deiner Einleitung. Sobald du deinen Blogartikel veröffentlicht hast: Kommentiere hier unter dem Blogartikel mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem eigenen Blogartikel. Die Blogparade endet am Sonntag, 22.06.2025. Danach werde ich alle Artikel in einem schönen Abschlussbeitrag zusammentragen und verlinken. Fragen an dein inneres Kind – zum Erinnern und Träumen Kindheitserinnerungen & Sehnsüchte Was habe ich als Kind geliebt – stundenlang, ohne an morgen zu denken? Wovon konnte ich nicht genug bekommen? Wer oder was hat mich zum Lachen gebracht? Gab es verborgene Träume, die nie ausgesprochen wurden? Heute – in Kontakt kommen Wann meldet sich mein inneres Kind heute? Was lässt mein Herz hüpfen – auch wenn’s nur kurz ist? Welche Situationen bringen mich in diesen spielerischen, unbeschwerten Zustand? Gibt es Momente, in denen ich mich klein, verletzlich oder besonders lebendig fühle? Wünsche & Bedürfnisse Was würde mein inneres Kind heute gerne tun, wenn es niemanden beeindrucken oder überzeugen müsste? Welche Farbe, welches Spielzeug, welche Bewegung ruft gerade: „Ich will!“? Was braucht mein inneres Kind, um sich sicher und frei zu fühlen? Welche Träume von damals sind vielleicht gar nicht so weit weg? Versöhnung & Wachstum Gibt es Dinge, die ich meinem inneren Kind sagen oder geben möchte? Welche Unterstützung hätte ich mir damals gewünscht – und wie kann ich sie mir heute geben? Was möchte ich meinem inneren Kind heute erlauben? Kreative Impulse Wenn mein inneres Kind heute einen Tag ganz allein gestalten dürfte – wie sähe der aus? Welche Musik würde laufen, welches Essen gäbe es, was würde ich anziehen? Welches Bild, welche Geschichte oder welches Symbol steht für mein inneres Kind? Diese Fragen kannst du wie ein Gespräch oder Brief an dein inneres Kind nutzen. Und natürlich kannst du auch eigene stellen und beantworten! Ich freue mich riesig, wenn du dabei bist – mit einem Text, einem Bild, einer Erinnerung oder einem Herzenswunsch. Alles Liebe - Karina 🤍 Illustrationen: Karina Röpcke
- Zusammenfassung meiner Blogparade: Ich wirke, also bin ich - Kreativität im Business
In diesem Sommer durfte ich in meiner Blogparade Ich wirke, also bin ich inspirierende Beiträge zum Thema „Kreativität im Business“ sammeln, die nicht nur wertvolle Einblicke in die unterschiedlichsten kreativen Prozesse bieten, sondern auch aufzeigen, wie wir Kreativität bewusst in unseren Alltag integrieren können. Von der Magie von Deadlines, die als wahre Kreativitätsbooster wirken, bis hin zur Bedeutung schöpferischer Dialoge – die Vielfalt der Ansätze ist beeindruckend. In diesem Artikel möchte ich all die wunderbaren Beiträge zusammenfassen und mich bei allen Teilnehmerinnen bedanken, die ihre persönlichen Erfahrungen und wertvollen Tipps mit uns geteilt haben. Lass dich inspirieren und viel Freude beim Lesen! Diese tollen Beiträge sind während der Blogparade entstanden: Anne Nilges - Kreativität im Business und Alltag: Künstlerische Prozesse als Inspirationsquelle Ariane Grünler - Die Magie von Deadlines ... und wie Du sie als Kreativitätsbooster nutzen kannst Lea Finke - Der schöpferische Austausch: Kreativität im Dialog Elisabeth Lamboy - Ich wirke, also bin ich – Kreativität im Business Sylvia Tornau - Warum Kreativität im Coaching und in der Therapie entscheidend ist plus mein eigener Artikel: Karina Röpcke - Ich wirke, also bin ich - Kreativität im Business 1. Anne Nilges - Kreativität im Business und Alltag: Künstlerische Prozesse als Inspirationsquelle "Wenn wir Kreativität nicht als etwas Besonderes betrachten, sondern sie als fortlaufenden Prozess in unseren (Business-) Alltag integrieren, können wir neue Perspektiven einnehmen und innovative Lösungen finden." -Anne Nilges Anne ist Künstlerin, Kunstdozentin und Designerin. Sie betont, dass Kreativität nicht nur für Künstler von Bedeutung ist, sondern auch eine Schlüsselrolle dabei spielt, berufliche Herausforderungen auf innovative Weise zu meistern. Anne erklärt, dass kreative Prozesse – wie das Malen abstrakter Kunst – unseren Blickwinkel verändern können. Durch diese neuen Perspektiven lassen sich kreative Lösungen auch im Arbeitsalltag leichter finden. Ihr Motto: "Love the process – lass los und sei nicht nur am Ergebnis orientiert!" Indem wir prozessorientiert arbeiten, schaffen wir Raum für frische Ideen und fördern Flexibilität. Anne ermutigt dazu, Kreativität als festen Bestandteil des Alltags zu integrieren. So können wir nicht nur beruflich, sondern auch persönlich wachsen. Neugierig geworden? Dann schau dir unbedingt Annes ganzen Artikel an und erfahre, wie du Kreativität noch bewusster in deinen Alltag integrieren kannst! Hier geht's zu Annes Beitrag . 2. Ariane Grünler - Die Magie von Deadlines ... und wie Du sie als Kreativitätsbooster nutzen kannst „Die wahre Magie von Deadlines entsteht, wenn Du sie Dir selber setzt – und einhältst!“ -Ariane Grünler Ariane ist Webdesignerin, Bloggerin und Herausgeberin des [slow:biz] Magazins. Sie zeigt uns in ihrem Artikel, warum Deadlines nicht nur stressig sind, sondern sich als wahre Kreativitätsbooster entpuppen können. Sie erklärt, wie Zeitdruck uns hilft, fokussiert zu bleiben, effizienter zu arbeiten und Perfektionismus loszulassen. Deadlines verhindern, dass Projekte endlos vor sich hinlaufen, und fördern das Finden neuer, kreativer Lösungen. Mit inspirierenden Beispielen wie J.K. Rowling und nobelpreisgekrönten Forschern veranschaulicht sie, wie Deadlines Großes bewirken können. Warum du Deadlines setzen solltest? Ariane gibt in ihrem Beitrag vier überzeugende Gründe und teilt am Ende wertvolle Profi-Tipps für alle „Deadline-Neulinge“. Neugierig geworden? Lies den ganzen Beitrag von Ariane und erfahre, wie du Deadlines gezielt einsetzen kannst, um deine Kreativität auf das nächste Level zu bringen! Hier geht's zu Arianes Beitrag . 3. Lea Finke - Der schöpferische Austausch: Kreativität im Dialog „Kreativität entsteht selten isoliert. Es ist der Austausch mit anderen Menschen, der kreative Leistung erheblich steigern kann.“ -Lea Finke Lea ist leidenschaftliche Künstlerin. In ihrem Artikel beschreibt sie, wie essenziell sowohl die Einsamkeit als auch der Austausch mit anderen für den kreativen Prozess wichtig ist. Während die Zeit allein im Atelier ihr hilft, sich auf ihre inneren Gedanken zu konzentrieren und Ideen reifen zu lassen, ist der Dialog mit anderen oft der entscheidende Funke, der ihre Kreativität neu entfacht. Sie hebt hervor, dass Künstler oft als isolierte Einzelgänger gesehen werden, doch der Austausch – sei es durch Gespräche mit anderen Künstler oder durch kreative Kollaborationen – eine bedeutende Quelle der Inspiration darstellt. Wissenschaftliche Studien, wie eine von der Harvard Business Review, bestätigen, dass kreative Höchstleistungen oft in Gemeinschaft entstehen. Lea selbst erlebt dies in ihrer virtuellen Kreativ-Community, in der Feedback, Unterstützung und gegenseitiger Austausch ihr helfen, neue Ideen zu entwickeln und Risiken einzugehen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie Künstler und Kreative durch Dialog Großartiges schaffen und was du selbst daraus mitnehmen kannst, dann lies unbedingt in ihren Artikel "Der schöpferische Austausch: Kreativität im Dialog" . 4. Elisabeth Lamboy - Ich wirke, also bin ich – Kreativität im Business „Kreativität ist kein abstrakter Begriff, sondern eine lebendige Praxis, die meinen Arbeitsalltag bereichert.“ -Elisabeth Lamboy Elisabeth ist Mentorin und liebt es, Frauen in verantwortlichen Jobs zu unterstützen. In ihrem Artikel verdeutlicht sie, wie essenziell Kreativität im beruflichen Alltag sein kann. Sie beschreibt, wie Kreativität ihr hilft, Probleme zu lösen, flexible Strukturen zu entwickeln und Arbeitsprozesse individuell zu gestalten. Dabei geht es nicht um Kunst im klassischen Sinne, sondern um kreative Ansätze im Umgang mit täglichen Herausforderungen, Tools und Prozessen. Für sie bedeutet Struktur keineswegs den Ausschluss von Kreativität – im Gegenteil: Die Struktur gibt der Kreativität erst den Raum, sich voll zu entfalten. Wenn du tiefer in das Thema Kreativität im Business eintauchen und erfahren möchtest, wie Elisabeth Farben nutzt, um ihren Tag zu strukturieren, lies unbedingt ihren Artikel! Sie teilt wertvolle Einblicke in ihre Arbeitsweise und gibt Inspiration für alle, die Kreativität in ihrem beruflichen Leben stärker nutzen wollen. Hier geht's zu Elisabeths Beitrag . 5. Sylvia Tornau - Warum Kreativität im Coaching und in der Therapie entscheidend ist „Ein kreatives Leben ist ein achtsames, intensives und bereichertes Leben.“ -Sylvia Tornau Sylvia ist systemische Therapeutin, Trauma-Coach und Bloggerin. In ihrem Artikel „Warum Kreativität im Coaching und in der Therapie entscheidend ist“ beleuchtet sie, wie wichtig Kreativität in ihrer Arbeit als Trauma-Coach und Familientherapeutin ist. Sie betont, dass ohne Kreativität die persönliche Verbindung zu ihren Klienten fehlen und sie nur noch starr Methoden anwenden würde. Auch für sie bedeutet Kreativität nicht nur künstlerisches Schaffen. Für Sylvia ist es vielmehr die Fähigkeit, flexibel und individuell auf die Bedürfnisse der Menschen vor ihr einzugehen. Diese Flexibilität ermöglicht es, innovative Lösungen zu finden, die oft tiefere Einsichten und nachhaltige Veränderungen bewirken. Ihre Lebensreise zeigt, wie sie Kreativität von etwas Exklusivem zu einem alltäglichen Werkzeug in ihrer beruflichen Praxis gemacht hat – sei es durch den kreativen Einsatz von Techniken oder durch die Bereitschaft, alte Denkmuster zu hinterfragen. Wenn du erfahren möchtest, wie Kreativität die Welt des Coachings und der Therapie revolutionieren kann, lies unbedingt Sylvias vollständigen Artikel. Es lohnt sich! Hier geht's zu Sylvias Beitrag . 6. Karina Röpcke - Ich wirke, also bin ich - Kreativität im Business Das ist mein eigener Beitrag zu meiner Blogparade. „Kreativität ist der Motor, der all meine Aktivitäten antreibt.“ – Ich Mit diesen Worten lade ich dich in meinem Artikel „Ich wirke, also bin ich – Kreativität im Business“ ein, einen kleinen Einblick in meine eigene kreative Reise zu erhalten. Ich zeige dir, wie Kreativität nicht nur mein Business, sondern auch mein Leben prägt und bereichert. Von meiner Arbeit als Coachin, meiner Leidenschaft für Kunst und meinem Job im Keramikmal-Studio bis hin zu meinen Projekten als Bloggerin – ich teile, wie ich Kreativität in jedem Bereich meines beruflichen und persönlichen Lebens einsetze. In diesem Artikel erfährst du, welche Techniken ich nutze, um inspiriert und kreativ zu bleiben, wie etwa das Schreiben von Morgenseiten oder Mindmapping. Außerdem zeige ich dir, wie ich Ayurveda in meine kreative Praxis integriere, um Körper und Geist in Balance zu halten. Kreativität ist für mich nicht nur eine berufliche, sondern vor allem eine Herzensangelegenheit. Wenn du neugierig bist, wie du selbst kreativer werden und diese Fähigkeit in deinem Business nutzen kannst, dann lies weiter und lass dich inspirieren! Und hier ist er, mein eigener Beitrag zu dieser Blogparade. Ich hoffe, du hast aus den Beiträgen der Blogparade neue Impulse für deine eigene Kreativität mitgenommen. Hast du selbst spannende Gedanken oder Erfahrungen zum Thema Kreativität? Dann teile sie gerne in den Kommentaren! Und wenn du in Zukunft keinen meiner Blogartikel verpassen möchtest, abonniere meinen Newsletter und bleib immer auf dem Laufenden. Lass uns gemeinsam weiterhin kreative Ideen entwickeln und wachsen! Alles Liebe - deine Karina 🤍 Illustration: Karina Röpcke 📷 Inspiration: Serge Filimonov
- Aufruf zur Blogparade: Ich wirke, also bin ich - Kreativität im Business
Herzlich willkommen zu meiner allerersten Blogparade! 🎉 Kreativität – ein Wort, das für viele von uns eine besondere Bedeutung hat. Sie ist der Funke, der unsere Ideen entzündet, der Motor, der uns antreibt, und das Werkzeug, das uns hilft, unsere Träume und Visionen in die Realität umzusetzen. Kreativität ist nicht nur auf Künstler und Designer beschränkt; sie findet sich in jedem Aspekt unseres Lebens wieder – sei es beim Lösen von Problemen, beim Gestalten unseres Alltags oder beim Ausdrücken unserer tiefsten Gefühle. Doch warum ist Kreativität so wichtig? Sie fördert unser Wohlbefinden, stärkt unser Selbstbewusstsein und ermöglicht es uns, einzigartige Lösungen zu finden. Kreativität öffnet Türen zu neuen Perspektiven und inspiriert nicht nur uns selbst, sondern auch die Menschen um uns herum. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: Was ist eine Blogparade? So nimmst du an dieser Blogparade teil Fragen, die du dir stellen kannst Was ist eine Blogparade? Eine Blogparade ist eine wunderbare Gelegenheit für Blogger, sich zu einem gemeinsamen Thema auszutauschen und miteinander zu vernetzen. Dabei gibt es einen Gastgeber, in diesem Fall mich, der ein Thema vorgibt und andere Blogger dazu einlädt, Beiträge zu diesem Thema zu schreiben. Jeder Teilnehmer veröffentlicht seinen eigenen Artikel auf seinem Blog und verlinkt dabei auf den ursprünglichen Aufruf. Zum Abschluss der Blogparade sammle ich alle eingereichten Beiträge und stelle sie in einem abschließenden Beitrag zusammen, sodass eine vielseitige Sammlung an Ideen entsteht. So nimmst du an dieser Blogparade teil: Das Thema ist "Kreativität im Business": Wenn du Lust und einen Blog hast, kannst du zum Thema „ Ich wirke, also bin ich - Kreativität im Business “ etwas bloggen. Bitte verlinken: Du schreibst einen Blogartikel und veröffentlichst ihn auf deiner Webseite. Verlinke in deiner Einleitung diesen Artikel (den du gerade liest), damit deine Leser den Ursprung der Blogparade finden und eventuell auch teilnehmen können. Den Beitrag einreichen: Sobald du deinen Blogartikel veröffentlicht hast: Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem Artikel. Die Deadline: Du kannst bis zum 1. September 2024 mitmachen. Opt. Hashtag: Für die sozialen Netzwerke kannst du den Hashtag #KreativerFußabdruck2024 verwenden. Zusammenfassung: Nach Ablauf der Deadline werde ich eine Zusammenfassung aller eingereichten Beiträge veröffentlichen und auf deinen Blog verlinken. Das Ergebnis: Du schreibst einen tollen Blogartikel, den deine Zielgruppe gerne lesen wird. Mehr neue Menschen klicken auf deinen Blog und erfahren etwas über dich und deine Angebote. Und: Du siehst, was andere dazu schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade sehen. Fragen, die du dir stellen kannst: Hier findest du Fragen, die dir helfen, in das Thema einzutauchen. Du musst sie nicht alle beantworten. Sie dienen lediglich als Anregungen :-) Wie definierst du Kreativität im Kontext deines Business? Beschreibe uns, was Kreativität für dich bedeutet und wie sie sich in deiner täglichen Arbeit zeigt. Welche Rolle spielt Kreativität in deinem beruflichen Alltag? Lass uns an konkreten Beispielen teilhaben, wie du Kreativität in deinen Arbeitsprozessen einsetzt. Wie hat Kreativität deinen beruflichen Werdegang beeinflusst? Teile gerne deine persönliche Geschichte und wie kreative Ansätze deinen Karriereweg geprägt haben. Wolltest du vielleicht als Kind Maler oder Malerin werden und integrierst heute die Kunst in deine Arbeit? Welche kreativen Methoden und Techniken nutzt du, um Herausforderungen im Business zu meistern? Erkläre, welche Tools, Übungen oder Denkansätze dir helfen, kreative Lösungen zu finden. Wie integrierst du deine kreative Leidenschaft in dein Business? Beschreibe, wie du deine persönlichen kreativen Interessen in deine berufliche Tätigkeit einfließen lässt. Hast du vielleicht dein Logo selbst gestaltet? Was bedeutet es und welche Geschichte steckt dahinter? Über welche Themen schreibst du in deinem Blog? Welche Vorteile bringt dir Kreativität in deinem Business? Ist es zum Beispiel dein einzigartiges Branding, das dich authentisch sichtbar sein lässt? Oder ein bestimmtes Storytelling oder dein besonderer Schreibstil, der dir hilft, dich von der Konkurrenz abzuheben? Konntest du dadurch vielleicht auch deinen Erfolg steigern? Wie schaffst du Raum und Zeit für kreative Pausen in deinem Arbeitsalltag? Gibt es bestimmte Routinen oder Rituale? Teile deine Strategien, wie du bewusst kreative Auszeiten in deinen Alltag integrierst. Welche kreativen Projekte oder Ideen haben dir besonders viel Freude bereitet und warum? Bist du auf ein Projekt besonders stolz? Ist es eine Präsentation oder eine Blog-Challenge, die dich inspiriert und motiviert hat? Erzähle uns davon. Wie förderst du die Kreativität in deinem Team oder bei deinen Geschäftspartnern? Gib Einblicke, wie du ein kreatives Umfeld schaffst und andere dazu ermutigst, kreativ zu sein. Welche Tipps hast du für andere, um Kreativität im Business zu fördern und zu nutzen? Teile praktische Ratschläge und Erfahrungen, die anderen helfen können, ihre Kreativität im Berufsleben zu entfalten. Ich freue mich sehr auf deinen Artikel und bin gespannt, wie du das Thema Kreativität interpretiert und umsetzt. Lass uns gemeinsam eine kreative Delle ins Universum drücken und andere inspirieren! Alles Liebe - deine Karina 🤍 Illustration: Karina Röpcke 📷 Inspiration: Serge Filimonov
- Mein „12 von 12“ am 12. Mai 2025: Ein Montag, der mit Leichtigkeit beginnt – und mit einem Humpelfuß endet. Dazwischen: Kunst, Begegnung, Erkenntnis & ein bisschen Pech mit viel Herz.
12 von 12 – das bedeutet: 12 Bilder, die den 12. eines Monats dokumentieren. Ins Leben gerufen wurde das schöne Blogformat einst von Chad Darnell und wird heute liebevoll von Caro von "Draußen nur Kännchen" weitergeführt. Dort findest du auch viele weitere Einblicke in das Leben anderer Blogger*innen – mit ihren ganz eigenen 12 Momenten vom 12. Mai 2025. Ich liebe dieses Format. Es lädt dazu ein, den Blick zu schärfen, Alltagsschätze zu entdecken und das ganz Gewöhnliche wieder besonders werden zu lassen. Diesmal war es allerdings alles andere als gewöhnlich … Ein Lauf durch Hamburg, eine zufällige Begegnung, ein umgeknickter Fuß – und viele kleine, große Momente, die diesen Tag besonders gemacht haben. Was für ein 12. – voller Kontraste, Zwischenfälle und schöner Überraschungen. Also los geht’s – hier kommt mein ganz persönliches „12 von 12“ im Mai 2025. Schön, dass du da bist. Ich bin bereits am Sonntagabend nach Hamburg gereist – mein jährlicher Gesundheits-Check beim Hausarzt steht an. Da ich (Toi Toi Toi) so gut wie nie krank bin und mein Arzt wirklich ein Glücksfall ist – einer dieser raren Mediziner, die sich Zeit nehmen, genau hinhören und nicht sofort zur Chemiekeule greifen – nehme ich die Reise von Leipzig nach Hamburg gerne auf mich. Zumal ich den Termin gleich mit einem Besuch bei meiner lieben Freundin Nicole verbinden kann. Beim Öffnen meiner Augen erblicke ich dieses großartige Kunstwerk. Was sein muss, muss sein. Neben der Blutabnahme in der Praxis darf ich dieses Schätzchen noch füllen. Bevor es zum Arzt geht, schnüren wir erst mal die Laufschuhe. Nicole und ich waren viele Jahre Kolleginnen – und als während der Pandemie auch die Entertainmentbranche komplett zum Stillstand kam, begannen wir, uns zweimal die Woche um 7 Uhr morgens zum Laufen zu treffen. Keine Ausreden, bei Wind und Wetter. Die Alsterrunde wurde zu unserem festen Ritual – und die Gespräche fühlten sich oft an wie eine kleine Therapie. Herrlich! Den Körper bewegen, die frische Morgenluft atmen und der ehrliche Austausch: Balsam für die Seele. Heute wohne ich in Leipzig, aber unsere Laufrunden gibt es immer noch. Sie läuft in Hamburg, ich in Leipzig – und dank Kopfhörern im Ohr sind wir trotzdem verbunden. Umso schöner, dass wir heute endlich wieder Seite an Seite losjoggen können. Wir laufen durch Planten un Blomen , genießen das satte Grün, entdecken eine Entenfamilie mit ihren flauschigen Küken – und ich erzähle Nicole von meinem aktuellen Hörbuch. Das Hörbuch "Du musst nicht von allen gemocht werden - Vom Mut, sich nicht zu verbiegen"* lag schon ewig ungehört in meiner Bibliothek, doch in der letzten Woche wurde es mir gleich zweimal unabhängig voneinander empfohlen (danke, liebe Andrea und Su, für den liebevollen Schubs!). Und da ich sehr auf Synchronizitäten achte, war klar: Jetzt ist der richtige Moment, es endlich zu hören. Was soll ich sagen – das Buch ist wirklich gut. Ich wünschte, ich hätte es schon vor meiner Heilpraktiker-Überprüfung gehört. Aber hey, besser spät als nie! Wir unterbrechen unser Gespräch kurz für einen kleinen Fotostopp für den Hamburger Fernsehturm und dann geht’s weiter. Den Hintergrund liebe ich sehr – Nicoles Wände hat sie in liebevoller Handarbeit Linie für Linie selbst gestrichen. Für mich ist das pure Inspiration und der perfekte Spot für ein weiteres Foto. Frisch geduscht und noch nüchtern bin ich bereit für meinen Arztbesuch. Ach, Pauli – dafür mag ich dich wirklich sehr. Ein bisschen rau, ein bisschen wild, aber künstlerisch ganz weit vorn. Ich liebe die kleinen Kunstwerke an den Wänden, das Gesprayte, Geklebte und die Doppeldeutigkeit. Überall gibt es etwas zu entdecken. Dem ist nichts hinzuzufügen :-) Wartezimmerromantik: Da sitz ich nun, Montagmorgen um 8:30 Uhr, im erstaunlich leeren Wartezimmer. „Schon alle abgearbeitet“, meint die Dame am Empfang mit einem Lächeln. Ich genieße die Ruhe, atme kurz durch – und werde wenige Minuten später auch schon aufgerufen. Geschafft! Termin Nummer 1 ist abgehakt. Ich ziehe das noch warme Quark-Haferflocken-Brötchen aus meiner Tasche – frisch gebacken von Nicole heute Morgen. Ein kleines Frühstücks-Highlight, das genau im richtigen Moment kommt. Und natürlich: fix noch ein Foto für den Blog, bevor ich hineinbeiße. Zwischen diesen beiden Bildern ist so viel passiert. Das Brötchen ist verspeist, das Telefon noch in der Hand und der Blick in den Nachrichten, während ich den Weg von der Praxis zur Bushaltestelle Davidwache zurücklege. Der 112er führt mich zu meinem nächsten Ziel. Hier ist sie also, die Herbertstraße, denke ich, hebe kurz den Blick vom Telefon und dann passiert’s: Ein stechender Schmerz durchzieht meinen rechten Fuß. Gefühlt in Zeitlupe sehe ich, wie ich erst nach vorne und dann zur Seite knicke. Bordstein übersehen. Mist. Das tut weh. Ich stecke das Handy weg und humple langsam zur Haltestelle. Noch im Bus denke ich: "Was will mir das denn jetzt sagen...?" Soll ich langsamer machen? Ach, quatsch. Vielleicht eher: öfter mal das Handy weglegen und achtsamer durch meinen Alltag gehen. Heute früh hat doch alles so gut begonnen – der Lauf, das schnelle Drankommen beim Arzt … und jetzt? Der Bus steht im Stau. Seit fast zehn Minuten sehe ich meine Haltestelle schon vor mir. Dann öffnet der Fahrer netterweise die Tür vorzeitig – ich steige langsam aus, humpel Richtung U-Bahn, mit dem Blick auf den Boden. Doch plötzlich huscht etwas Bunt-Gestreiftes an meinem Augenwinkel vorbei. Ein flatternder Strickmantel. Diese Farben kenne ich doch?! Ich hebe den Blick. Die langen blonden Haare kenne ich auch!„Mel… Mel…!“ rufe ich der Frau hinterher – und tatsächlich: Es ist Melanie, meine Freundin! Wir lachen laut los. „Was machst du denn hier?!“ Was für ein schöner Zufall – oder besser: ein perfektes Timing. Wäre der Bus nicht im Stau gestanden, hätte uns der Fahrer nicht vorher rausgelassen, hätte ich nicht gerade in dem Moment hochgeschaut, wäre sie nicht eher als geplant zur Uni gefahren – wir hätten uns verpasst. So aber gab’s einen kleinen Freudenschrei, einen gemeinsamen Frühstückssaft und ein Foto für mein "12von12". Was für ein Tag! Neben dem umgeknickten Fuß und der unerwarteten Begegnung mit Mel, einem Termin in einer technischen Orthopädie und dem allerersten Live-Treffen mit meiner Partnerin Katharina (wir kennen uns seit rund drei Jahren online!) … hab ich auch noch meinen Zug um zwei Minuten verpasst – weil ich einfach nicht schnell genug humpeln konnte. So stand ich also mit schmerzender Pfote im chaotisch-vollen Hamburger Hauptbahnhof. Endlich im Zug sitzend, zückte ich mein Handy und googelte: „Fuß umgeknickt, Schmerzen, was tun?“ Und ja – ich hätte es wissen müssen: PECH. (P für Pause, E für Eis, C für Compression und H für Hochlagern – die PECH-Regel!) Ich schmunzle. Irgendwie passt das alles. Trotz Humpelfuß habe ich alle Anschlusszüge erwischt – ohne weitere Zwischenfälle. Und als ich dann abends am Leipziger Hauptbahnhof von meinem Partner abgeholt werde, ist da vor allem eins: Dankbarkeit. Was für ein Tag! Zwischen Schmerz und Freude, Chaos und Herzmomenten – so nah beieinander lag heute wirklich alles. Aber wirklich :-) Ich verabschiede mich von dir mit meinem neuesten Bild** für die Instagram-ArtCollabFamily zum Thema „Mutter“. Wenn du bis hierhin gelesen hast: Danke von Herzen für deine Zeit. Pass gut auf dich auf, leg das Handy auch mal beiseite und genieße das echte Leben. Alle Liebe – deine Karina 🤍 *unbezahlte Werbung **Danke liebe Corinna für das wundervolle Referenzbild von dir und deiner Kleinen 🤍
- Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2025
Neues Jahr - neues Quartal - neue "To-Want-Liste". Inspiriert vom Buch "Das 12-Wochen-Jahr* " strukturiere ich nicht nur mein Jahr, sondern auch mein erstes Quartal wieder ganz bewusst. Statt ewig lange To-Do-Listen, setze ich auf meine To-Want-Liste : klar, fokussiert und mit ganz viel Vorfreude auf die nächsten 12 Wochen. Los geht's! Hier findest du meine To-Wants im Überblick Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 1. Quartal 2025 Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 1. Quartal 2025 Meine kreativen Ziele und Wünsche für das 1. Quartal 2025 Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 1. Quartal 2025 Meine Wohn-Projekte für das 1. Quartal 2025 Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 1. Quartal 2025 Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 1. Quartal 2025 freue Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 1. Quartal 2025 Ziel 1 - sportlich: Ich möchte neben dem 30-minütigen Joggen am Montag-Morgen mindestens 1x pro Woche mit meinen Gewichten trainieren. - Mindestens 1x wöchentlich Joggen hat super geklappt, das mit den Gewichten nicht. Ziel 2 - kreativ: ✔ Ich möchte mich mindestens einmal pro Woche inspirieren lassen und mir Zeit für meine Kreativität nehmen, das bedeutet ich werde 1x wöchentlich einen Künstlertreff besuchen. Das kann der Besuch einer Vernissage, ein Buchladen, eines Malkurses sein. - Ich hab mindestens 3x dem Boesner einen Besuch abgestattet, hatte viele kreative Morgenstunden und Zeichenabende, Rundgang der HGB Leipzig 2025, ... Ziel 3 - persönlich: Das Handy bleibt nachts außerhalb des Schlafzimmers. Jede Nacht! - KW4 ✔ KW5 ✔ KW6 nur teilweise und dann ... war der Wurm drin :-( Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 1. Quartal 2025 Ich veröffentliche wöchentlich einen Blogartikel. ✔ Ich möchte neue Projekte starten und mich mit inspirierenden UnternehmerInnen austauschen. Ich werde meine Webseite überarbeiten. Meine Domain Authority** steigt auf 11 (aktuell ist sie bei 9). - Dafür hab ich mir leider viel zu wenig Zeit zum Bloggen genommen. Meine kreativen Ziele und Wünsche für das 1. Quartal 2025 Ich möchte die Siebdrucktechnik erlernen. - Das wird nachgeholt. ✔ Ich werde an meinem "365 Tage Kreativitäts-Buch" (ist nur der Arbeitstitel) weiter arbeiten. ✔ Jeden 13. des Monats werde ich ein Bild posten, welches ich für die Instagram @Artcollabfamily zeichne. - Januar ✔ Februar ✔ März ✔ Zusätzlich zu meiner eigenen Artcollabfamily-Gruppe durfte ich mehrfach als Gast einspringen und es sind weitere Zeichnungen entstanden. ✔ Ich möchte wieder mit Acrylfarbe arbeiten und werde mindestens 3 Farbexperimente machen. Ich hole endlich die fehlenden Bilder nach, die ich mir für die Keramikmalstudio-Challenge vorgenommen habe, zu zeichnen. An mindestens 3 Tagen pro Woche entsteht eine visuelle Tagebuch-Zeichnung. Diese wird direkt am Morgen in meiner "5UC"-Zeit entstehen oder am Abend vor dem Einschlafen als Tagesreflexion. - KW4 ✔ ✔ Ich schreibe mein "12 von 12" im Januar ✔ , Februar ✔ und März ✔ und dokumentiere meinen Tag jeweils am 12. des Monats mit 12 Bildern. ✔ Am 26.01.2025 werde ich töpfern. Mal schauen, ob und wie mir das gelingen wird. Ich möchte viel mehr fotografieren und neue Perspektiven ausprobieren. Dafür werde ich mir einen Kurs auf Domestika buchen. Ich möchte Videos zu meinen Bildern erstellen. Mindestens 5 Stück sollen es werden. ✔ Ich möchte mich wieder in meinem Lieblings-Keramikstudio einbuchen und zum Leidwesen meines Partners noch eine Keramik bemalen. Du möchtest auch kreativ sein, weißt aber nicht wie und wo du anfangen sollst , dann ist vielleicht meine 1:1 Begleitung "Kreieren statt reagieren" genau das Richtige für dich. Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 1. Quartal 2025 ✔ Sauna ... ich brauche Wärme und möchte mindestens 5x in diesem Quartal eine Therme/ Sauna besuchen. - Donnerstag-Nachmittag ist mein Saunatag Und ich möchte mir drei Massagen gönnen. - 1 von 3 ✔ ✔ Im März plane ich, meinem Körper, wie in den vergangenen Jahren, einen wohltuenden Frühjahrsputz zu gönnen und eine Kur zu machen. In Hamburg werde ich alle meine jährlichen Routine-Checks durchführen lassen. - Die Termine sind für Anfang April gebucht. Und ich brauche unbedingt neue Schuheinlagen, damit ich beim Joggen wieder federleicht über den Asphalt- und Waldboden schweben kann. - Auch das wird im April passieren. Meine Wohn-Projekte für das 1. Quartal 2025 Das Kinderzimmer wartet immer noch auf seine Renovierung. Da ich im letzten Quartal nicht einen einzigen Punkt meiner Wohn-Projekte abhaken konnte, werde ich mich besonders auf dieses Ziel fokussieren. Ein Erbstück, der alte Stuhl, erhält ein neues Gewand. Ich putze alle Fenster. Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 1. Quartal 2025 Ich fahre nach Hamburg und besuche meine Mädels und die MMC-Gang (Denise und Michael). ✔ Ostsee, ich komme! Mein Partner und ich fahren im März mit dem Bulli ins Camp Langholz und stimmen uns auf die neue Saison mit meiner Freundin Marie ein. Früher haben wir uns das Büro geteilt. Heute ist sie die beste, abenteuerlichste und großartigste Strandräuber-Spelunken-Besitzerin auf unserem Lieblingscampingplatz. ✔ Im Februar gehts mit den Mädels für ein paar Tage in die Berge. Wer mich kennt, weiß, dass ich jederzeit das Meer vorziehen würde. Daher bin ich sehr gespannt auf die große Herausforderung. Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 1. Quartal 2025 freue Ich möchte mindestens 3 Bücher aus Papier lesen, bestenfalls vorm Schlafengehen. - Eins hab ich geschafft. Ich bleibe dran. ✔ Ich lerne "Sushi" :-) Am 02.02.2025 löse ich meinen Geburtstagsgutschein ein und lerne gemeinsam mit meinem Partner und unseren Freunden alles über die japanische Kochkunst. Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2024 Das 12-Wochen-Jahr: Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2024 Meine "To-Want-Liste": Was ich bis zum 31.12.2023 erleben und schaffen möchte 27 Dinge, die ich im Sommer 2023 erleben möchte Ein neues Jahr, ein frischer Start - hast du große und kleine, berufliche, persönliche, gesundheitliche oder sogar kreative Ziele für das erste Quartal 2025? Alles Liebe und eine wundervolle Zeit - deine Karina 🤍 * unbezahlte Werbung ** Domain Authority ist ein Messwert, der Auskunft über das Ranking einer Webseite über die Suchergebnisse gibt. Der Wert ist von 1 bis 100 und je höher er ist, desto besser ist das Ranking der Webseite. 📷 Grit Siwonia
- Mein 12. September 2024 – Mein Tag im Zeichen des "5 Uhr Clubs"
Wenn der Wecker 4:45 Uhr morgens klingelt, entscheidet sich der Tag: Bleibe ich liegen und gönne mir noch ein paar Minuten Schlaf, oder stehe ich auf und erobere den Morgen? In den letzten eineinhalb Monaten habe ich mich für Letzteres entschieden – inspiriert von dem Hörbuch "Der 5 Uhr Club*" von Robin Sharma. Heute, am 12. des Monats, dokumentiere ich meinen neu strukturierten Tag, mit 12 Bildern und Momenten. Viel Freude beim Stöbern! "Gestalte deinen Morgen und in deinem Leben wird alles möglich." So der Plan. Mein Einstieg in den 5 Uhr Club lief anders. Marianna, eine Coaching-Kollegin, mit der ich regelmäßig blogge, rief während einer dieser Co-Blogging-Termine zur 30-Tage-Challenge auf. Da ich Challenges liebe, meldete ich mich freiwillig. Es dauerte ein wenig, bis ich begriff, dass der "5 Uhr Club" bedeutet, auch 5 Uhr aufzustehen. Oje, worauf hab ich mich da nur wieder eingelassen ... Nach über einem Monat kann ich stolz bestätigen … ich liebe das frühe Aufstehen. Und nicht nur das, noch während der Challenge kaufte ich mir das Hörbuch und sog den Inhalt regelrecht auf. Aber jetzt … wie setze ich die im Buch genannten Prinzipien um? Robin Sharma empfiehlt die "20-20-20"-Formel. 20 Minuten BEWEGEN und dabei schwitzen (Foto 1: das habe ich direkt als erstes getan). Im Anschluss 20 Minuten REFLEKTIEREN: Dafür schreibe ich in meine Gedanken und Pläne in mein schönes Notizbuch, welches schon Jahre auf seinen Einsatz wartete. Und die letzten 20 Minuten nutze ich, um zu WACHSEN. Ich hab endlich begonnen, meinen vor einem Jahr gekauften Sketchnoting-Kurs umzusetzen und lerne jeden Tag eine Lektion daraus. Von 8 bis 13 Uhr heißt es für mich "Weltklasse"-Arbeit. Da ich noch keinen geeigneten Timer habe, darf der Ofen-Wecker dafür herhalten :-) Für meine Produktivität stelle ich mir die Zeit auf 60 Minuten, anschließend 10 Minuten Pause und wieder 60 Minuten. Im Buch wird es als die 60/10-Methode bezeichnet. Super wichtig in der Zeit: Der Arbeitsplatz ist eine handyfreie Zone. Allgemein bleibt das Handy bis Mittag ausgeschaltet. Heute habe ich für die Fotos eine Ausnahme gemacht. 10-Minuten-Pause: Ich gönne mir die fruchtig-süße Melone. Bei den mittlerweile schon recht kühlen Temperaturen fühlt sie sich nach Sommer an. Für meine Artcollabfamily-Gruppe ist ein neues Bild entstanden, welches am 13. September auf Instagram veröffentlicht wird. Diesmal kam der Vorschlag ("Porträt und Kunst") sogar von mir. Da der Abgabetermin einen Tag früher erfolgen muss, also heute am 12., gab es in meiner nächsten 10-Minuten-Pause ein kleines "Bild"-Shooting. 13-17 Uhr: Nach dem Mittagessen und anschließendem Zoom-Call nutze ich die Zeit, um meinen heutigen Blogartikel anzulegen. Robin Sharma empfiehlt für den Nachmittag: Organisationstätigkeiten, Meetings, Administratives und weniger wichtige Arbeit. Nicht, dass hier ein falsches Bild entsteht, mein "12 von 12" ist mir schon sehr wichtig ;-) 17-18 Uhr: Auftanken. Für mich bedeutet es raus, an die frische Luft. Der Spaziergang wurde direkt genutzt, um fehlendes Spülmittel einzukaufen. Die farbenfrohe Kerze hat mich angelacht und wird mir meine nächsten Sporteinheiten bei Dunkelheit versüßen. Ebenso die neue Sorte meiner geliebten Guarana-Trinkschokolade, die es jetzt auch als Winter-Edition in Spekulatius-Geschmack gibt. Lecker ... ich freu’ drauf! 18-19:30 Uhr: Essen mit der Familie. Bevor gegessen wird, bereite ich das Pastagericht mit ordentlich viel Zwiebel und Knoblauch erstmal zu. Ab jetzt gilt die technikfreie Phase - keine digitalen Geräte. Heute jedoch die Ausnahme, damit ich die restlichen Fotos schießen kann. In der Zeit von 19:30 bis 21:30 Uhr bereite ich mich auf das Schlafengehen vor. Für mich gehört der Omega3-Öl-Shot zum Abendritual. Robin Sharma empfiehlt für die Abendzeit das Lesen, Tagebuch-Schreiben, eine Meditation oder alles, was das Nervensystem herunterfahren lässt. 21:30 Uhr: Jetzt aber schnell ins Bett, damit mein Gehirn, Körper und Geist regenerieren können. Schön, wenn du wieder bis hierhin gelesen hast. Ich wünsche dir süße Träume und vielleicht inspiriert dich der 5 Uhr Club ebenfalls, deinen Tag neu zu strukturieren. Alles Liebe - Karina 🤍 Anmerkung: Die liebe Caroline von Draußen nur Kännchen ruft jeden Monat, und zwar genau am 12., zum gemeinsamen Fotoprojekt "12 von 12" auf und hunderte BloggerInnen folgen. Möchtest du die Bilder von den Anderen sehen? Hüpf gern rüber auf ihre Seite. *Buchempfehlung: unbezahlte Werbung
- Mein 12. Oktober 2024 - Ein Tag in der Kur- und Weinstadt Bad Kösen
Selten fällt es mir so schwer, 12 Bilder für mein "12 von 12*" herauszusuchen, wie heute. Der 12. Oktober 2024 war ein ganz besonderer Tag – Ein Wiedersehen mit lieben Menschen, die ich im April 2023 auf der Raddampferfahrt von Hamburg nach Dresden kennengelernt habe. Über ein Jahr später haben wir uns nun in Bad Kösen wieder getroffen. Der Tag begann mit einer tollen Stadtführung, führte uns zu einer entspannten Bootsfahrt und endete auf der historischen Rudelsburg – bei einem großartigen Ritteressen, das uns alle in die Vergangenheit entführte. Ein Tag voller Lachen und Abenteuer! Und hier kommt sie, meine kleine Auswahl an Fotos vom 12. Oktober 2024. Viel Spaß beim Stöbern! Samstagsfrühstück auf dem Campingplatz an der Rudelsburg. Bereits am Freitag fuhren wir mit unserem T5, liebevoll "Der Dicke" genannt und gemütlichem Wohnwagen nach Naumburg (Saale) in Sachsen-Anhalt. Bad Kösen (OT von Naumburg) begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein und bestem Kaiserwetter, sodass mein Partner, meine Mom und ich uns gutgelaunt zum gemeinsamen Abendessen auf dem Weg machten. Am Wintergarten-Restaurant der Villa Ilske angekommen, gab es ein herzliches Hallo und großes Zusammentreffen mit alten und neuen Bekannten. "Was seid ihr denn für eine lustige Truppe?", fragte jemand vom Nachbartisch beim Essen. Nicht das einzige Mal, dass wir diese Frage am Wochenende hörten :-) Der Ausflug mit der "lustigen Truppe" wurde bereits im letzten Jahr geplant. Jürgen, der Hauptorganisator, hatte uns fleißig abstimmen lassen, sodass sich 27 Personen auf ein herrlich-fröhliches Wochenende freuten. Ich liebe das Leben in unserem Wohnwagen und auf Campingplätzen. Und so habe ich auch dieses Mal großartig, umgeben von prächtigen Weinbergen und beeindruckenden Burgen, geschlafen. Mit einem Croissant im Bauch, lecker-heißem "Kaffee-to-go" in der Hand und guter Laune spazierten Ines, Max, Birgit und mein Partner Rico Samstagfrüh zum ersten "Event". Was ist denn das? Ein bewegliches Straßenschild, die Loreleypromenade. Nach 1,9 Kilometer und ca. 30 Minuten Fußweg vom Campingplatz bis zum Treffpunkt am Kaffeehaus und Konditorei "Cafe Schoppe", musste ich mich natürlich ordentlich stärken und konnte es nicht unterlassen, mir die Wartezeit mit einem leckeren Eclair zu versüßen. Zu meinem Glück gab es das "gute" Eclair, das mit der "richtigen" Puddingfüllung! Eins für mich und eins für Rico :-) Die Stadtführung ist der erste Punkt auf der Tagesordnung. 10:30 Uhr begrüßt uns unser Stadtführer Dr. Matthias Ludwig, Mittelalter-Historiker und Leiter des Naumburger Domstiftsarchivs, auf der Bad Kösener Radinsel mit ruhiger Stimme. Wir erfahren Wissenswertes über den Kurort und die Geschichte von Bad Kösen, über die Salzgewinnung und die Fischerei. Das große Wasserrad zum Antrieb der Pumpen im oberen Solschacht von Johann Gottlieb Borlach fasziniert nicht nur uns Raddampfer-Begeisterten. Auf dem Weg Richtung Gradierwerk, entdeckte ich den wunderschönen Airstream, einen amerikanischen Wohnanhänger, und nutzte die polierte Aluminiumkarosserie direkt für mein Foto. Hinter dem glänzenden Anhänger befindet sich das beeindruckende Saale-Wehr. Selfie-Time Wir versammelten uns vor dem "Romanischen Haus", einem Museum, in dem sich eine Käthe-Kruse-Puppenausstellung befindet, beobachteten das Kunstgestänge (die Verbindung von Schacht und Gradierwerk), besichtigten den Borlachschacht (die Solequelle) und liefen weiter bis zum Gradierwerk. Wir beobachten das Herabtropfen der Sole und atmeten die salzige Luft tief ein. Auf mich wirkte das Heruntertröpfeln der Sole beruhigend. Und ich mochte die weiß-braune Färbung des Schwarzdornreisig. Wie wir erfuhren, muss dieser erneuert werden. Das 320 Meter lange Gradierwerk, ein beeindruckendes Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, diente einst der Salzgewinnung. Heute ist es ein beliebter Ort für Freiluftinhalationen und wird zu medizinischen Zwecken genutzt. Bevor unser Reiseführer sich verabschiedete, ermöglichte er uns noch einen tollen Moment, indem wir die 15-20 Meter auf das Bauwerk hinaufsteigen durften. Der Ausblick von oben – einfach unbezahlbar! Das Gradierwerk in Bad Kösen. Einmal tief einatmen bitte! Nach etwas Freizeit und einem weiteren Stück Kuchen, dem Philosophieren über die Bedeutung eines Denkmals im Kurpark neben der strahlend weißen Trinkhalle mit den beiden Solebrunnen ;-) traf sich unsere Gruppe am Anleger der MS Bad Kösen. Auf der 3,5 m langen Fahrt beobachteten wir einen Fuchs am Ufer. Wir konnten das Handwerk der Biber bestaunen und legten schließlich am Fuße der Rudelsburg an. Die "MS BAD KÖSEN" wartet nach unserer 30-minütigen Fahrt auf ihre neuen Gäste. Zu meiner großen Freude entdeckte ich ganz in der Nähe des Anlegers "Karinas Blockhütte", einen kleinen Imbiss am Fuße der Rudelsburg. Puh, das Abendessen musste sich erstmal verdient werden. Der Weg vom Boots-Anleger zur Burg war anstrengend. Ein Blick in die Höhe. Geschafft! Da ist sie, die Rudelsburg, gebaut auf ganz viel Muschelkalk. Wir haben unser Ziel erreicht. Eine festlich gedeckte Tafel, eine kernige und unterhaltsame Gastgeberin, sowie rustikale Speisen erwarteten uns in der Burg. Und bei der Turmbesichtigung gab es Weiteres zu entdecken: "Wäre Fantasie realistisch, wäre Realität fantastisch." Ich liebs! Am Fahnenmast entdeckt :-) Zurück in Leipzig fühle ich mich reich beschenkt. Ich habe die Möglichkeit zu reisen, darf historische Orte erkunden, neue Menschen kennenlernen und mein Leben ganz nach meinen Regeln leben. Und da ist sie wieder, die große Dankbarkeit! Danke für das super-schöne und lustige Wochenende! Ein dickes Dankeschön gehen an Silke und Jürgen für die großartige Organisation und Danke an dich, dass du bis hierhin gelesen hast! Und bevor ich mich nun ganz verabschiede ... ein Bild fehlt noch! Für meine Instagram-Portraitgruppe der Artcollabfamily durfte ich wieder ein Bild für den 13. zeichnen. Diesmal lautete das Thema "Herbst". In diesem Sinne: genieße ihn, bleib schön gesund und bis bald - deine Karina 🤍 "Biene und Frau Carmen im Herbst": Meine Illustration entstand für die monatliche Instagram-Zeichenschallenge. *Die liebe Caroline von Draußen nur Kännchen ruft jeden Monat, und zwar genau am 12., zum gemeinsamen Fotoprojekt "12 von 12" auf und hunderte BloggerInnen folgen. Möchtest du die Bilder von den Anderen sehen? Hüpf gern rüber auf ihre Seite.
- Mein 12. November 2024
Neuer Monat - neues "12 von 12*" 4:45 Uhr, der Wecker klingelt. Beim vergeblichen Versuch, ihn verstummen zu lassen, fällt der danebenstehende Diffuser samt Inhalt auf den Boden. Ich taste nach meiner Brille, schlürfe ins Wohnzimmer und versuche den Laptop anzuschalten. Er will nicht. Was solls, dann findet der morgendliche Zoom-Call mit den "5 Uhr Club"-Mädels eben am Handy statt. Nach einem kurzen Update mit meiner Freundin Nicole, entschließe ich für eine weitere Stunde zurück ins Bett zu kriechen, schließlich hatte ich höchstens 5 Stunden geschlafen. Ich knipste den Lichtschalter im Wohnzimmer aus, schlürfte zurück Richtung Schlafzimmer und PENG. Ich knalle mit dem Gesicht gegen die Wand. Autsch. Ab und zu bleibe ich mit einem Arm am Türrahmen hängen, aber mit dem ganzen Gesicht?! Zurück im Bett ... ich bin wach ... Zum Glück ist der Tag unfallfrei und unaufgeregt schön verlaufen. Ich entschied, um 5:35 Uhr erneut das Bett zu verlassen, nachdem ich nicht mehr schlafen konnte und erlebte einen rundum zauberhaften Dienstag. Und hier sind sie, meine 12 Fotos vom 12. November 2024. Viel Spaß beim Stöbern! Washi-Tape, Künstlertusche und ein neues Buch - meine gestrige Ausbeute beim Kunstbedarf-Händler meines Vertrauens wurde direkt in meinen Morgenseiten festgehalten. 9 Uhr: Der erste offizielle Termin am Morgen mit den beiden wundervollen "360° Business Developer" Conny & Sandor von OverTheMaze. Vor genau 6 Monaten entwarf ich gemeinsam mit ihnen mein Herzensangebot "Kreieren statt reagieren - Meine 1:1 Begleitung für kreative Menschen". Und weiter gehts, die Türchen meines digitalen Weihnachtskalenders wollen gefüllt werden. Falls du ihn auch haben möchtest, klick gerne auf das Bild und du kommst zur Anmeldung :-) "Wir bringen uns in Form, indem wir auswählen, was zu den Anforderungen des Tages passt, in welcher Kleidung - in welcher Rüstung - wir bestehen können." Ein Zitat aus meinem neuen Buch von Frank Berzbach.** Und da ist sie, meine heutige "Rüstung". Das gute Stück kaufte sich meine Freundin Nicola bei einem gemeinsamen Nachmittagsbummel in Lüneburg. Sie trägt ihn nicht mehr und jetzt gehört er mir :-) Ich mag ihn sehr! Heute steht ein besonderer Termin an. Ich treffe mich mit meinen Leipziger "The Content Society"-Girls. Das erste Mal, dass wir alle vier zusammen Zeit haben. Am 12. jeden Monats achte ich noch ein bisschen genauer auf schöne Details in meiner Umgebung. Der Stuck im Hausflur weckte heute meine Aufmerksamkeit und ist ein willkommenes Fotomotiv. Es scheint zumindest als wäre da draußen etwas Sonne :-) Mit der Straßenbahn fahre ich zu Eva. Noch schnell etwas zum Kaffee organisiert und einen Hauch von Ostalgie in der kleinen Bäckerei verspürt. Die kleine aber feine Auswahl in der Vitrine erinnerte mich sehr an die alten Zeiten und diese Schönen hier, an meine Perle, an Hamburg. Und da sind sie, starke Frauen und inspirierende Kolleginnen: Sylvia Tornau (2. von links: Systemische Therapeutin und Trauma-Coach), Karin Meinzer (Atemtherapeutin und psychotherapeutische Heilpraktikerin) und Eva Wippermann (Beziehungs- und Paarberaterin). Und als letztes Bild bekommst du wie an jedem 12. meine aktuelle Zeichnung für die Instagram-Portraitgruppe der Artcollabfamily. Dieses Mal mit dem Thema "Spiegelung". Ich verabschiede mich mit Caros* Worten: "Vielen Dank fürs Gucken" und bis ganz bald - deine Karina 🤍 *Die liebe Caro von Draußen nur Kännchen ruft jeden Monat, und zwar genau am 12., zum gemeinsamen Fotoprojekt "12 von 12" auf und hunderte BloggerInnen folgen. Möchtest du die Bilder von den Anderen sehen? Hüpf gern rüber auf ihre Seite. **unbezahlte Werbung
- Mein "12 von 12" am 12. März 2025
Hallo und herzlich willkommen zu meinem "12 von 12* im März 2025". Auch heute nehme ich dich mit 12 Bildern durch meinen Tag. Hab viel Spaß beim Stöbern! Good Morning! Zum Wach-werden wird eine Runde gelaufen. Vorbei am alten Plagwitzer Bahnhof ... ... durch die Spinnereistraße und wieder nach Hause. Dort angekommen, gönne ich mir vor dem Duschen eine Seidenhandschuhmassage. Mein Lymphsystem und der Stoffwechsel werden sanft angeregt und die peelende Wirkung ist ein schöner Nebeneffekt. Es ist der 10. Tag meiner Frühlingskur und ich koche eine riesige Portion Kitchari, ein Ayurvedisches Reisgericht zum Entlasten. Puh, heute ist wirklich der Wurm drin ... erst fällt die Lampe und dann die Glaskugel mir zum Opfer. Wäre schön, wenn sich die Blattläuse dank Neem-Dusche auch verkrümeln. Die Nieren stehen im Fokus meiner 2. Kurwoche. Ich trinke viel und achte auf allerlei andere Dinge. Und damit ich nichts vergesse, halte ich alles in meinem visuellen Tagebuch fest. Was für ein Wetter! Aber für einen Besuch in meiner Lieblingskräuterscheune laufe ich gerne durch den Regen. Das bestellte Brot wandert heute direkt in den Tiefkühlschrank, da ich noch eine ganze Weile auf Weizen verzichten werde. Ist grad viel los. Da hilft nur noch Weihrauch im Diffuser und das Ohr einer lieben Freundin. Zum Abschluss des Tages gibt's noch einen Shot gutes Omega 3-Öl für die Zellgesundheit. . Auch im März ist ein Bild für meine Artcollabfamily** entstanden. Dieses Mal zum Thema "Blumen". Am 13. wird es offiziell auf Instagram gepostet. Und damit verabschiede ich mich mit Caros* Worten: "Vielen Dank fürs Gucken". Alles Liebe - Karina 🤍 *Jeden 12. des Monats lädt die liebe Caro von Draußen nur Kännchen zum beliebten Fotoprojekt „12 von 12“ ein und unzählige BloggerInnen machen mit. Neugierig auf die Beiträge der anderen? Dann schau doch mal auf ihrer Seite vorbei! **Die "Artcollabfamily" auf Instagram ist eine kreative Community, in der KünstlerInnen gemeinsam an inspirierenden Kunstprojekten arbeiten, sich vernetzen und durch regelmäßige Kollaborationen gegenseitig inspirieren.












