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- Was ist Selbstliebe?
"Noch ein Artikel über Selbstliebe", denkst du vielleicht. Genau, noch einer!* Selbstliebe: jede/ jeder kennt das Wort, fast alle nervt es. Und trotzdem, wir brauchen sie, die wichtigste Beziehung und Liebe zu uns selbst. Warum? Weil es unser gesamtes Leben beeinflusst. Hier soll es nicht um gesteigerte Eitelkeit gehen, sondern um eine ehrliche Antwort auf die Frage: Was bedeutet Selbstliebe? Inhaltsverzeichnis Was ist Selbstliebe? - Eine Frage, viele Antworten Die Antwort meiner Freunde und Familie Was ist Selbstliebe? - Die Antwort im Internet Was ist Selbstliebe? - Meine Antwort auf die Frage Was hilft, um in die Selbstliebe zu kommen? Fazit Was ist Selbstliebe? - Eine Frage, viele Antworten Die Antwort meiner Freunde und Familie Ich hab eine kleine Umfrage gestartet und hier kommen die häufigsten Antworten: Selbstliebe ist ... mich selbst nicht abzuwerten. mich so zu zeigen, wie ich bin. auf meine physische und psychische Gesundheit zu achten (gesunder Körper, gesunde Ernährung, viel Bewegung, gesunde Gedanken). mir Pausen zu nehmen, wenn ich sie brauche. Lebendigkeit. auf meine Energie achten. mich nicht mit anderen zu vergleichen. bedingungsloses Lieben. authentisch sein. zu hinterfragen: Ist das wahr? die Bereitschaft zur Veränderung. mich mit Menschen zu umgeben, die mir guttun und mich inspirieren. mich mit meinen Schwächen und Macken zu akzeptieren. gesunde Grenzen setzen (ein Nein ist ein Nein). mir Zeit für die Yoga- und Meditationspraxis zu nehmen. Gefühle zeigen. Was ist Selbstliebe? - Die Antwort im Internet Selbstliebe ist Eigenliebe**, die allumfassende Annahme seiner selbst, Selbstrespekt, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstfürsorge, Selbstreflexion, Selbstachtung, sich seiner Selbst bewusst sein, Selbstannahme, Selbstzuwendung, Selbstwert, uneingeschränkte Liebe zu sich selbst, ... Was ist Selbstliebe? - Meine Antwort auf die Frage Selbstliebe bedeutet Heilung auf allen Ebenen! Für mich ist Selbstliebe die Basis für alles. Sie ist ein positiver, liebevoller, herzlicher und respektvoller Umgang mit mir selbst, der auf Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und Selbstachtung basiert. Es ist die Art, wie ich mit mir spreche, welche Beziehungen ich eingehe, welche Jobs ich annehme, wie ich mich ernähre, mein Verhältnis zu Geld, einfach alles! Liebe und wertschätze ich mich, wähle ich gesunde Lebensmittel, um meinen Körper optimal zu versorgen. Ich äußere meine Bedürfnisse und setze Grenzen, um mich vor Menschen, die mir nicht guttun, zu schützen. Warum, weil ich es mir wert bin. Ich treffe bewusst Entscheidungen, behandle mich mit Freundlichkeit und Mitgefühl und verzeihe mir den ein oder anderen Fehler. Selbstakzeptanz: Ich nehme mich an, so wie ich bin, mit allen Stärken und Schwächen, Erfolgen und Misserfolgen. Selbstachtung: Hier kommen die Werte ins Spiel. Kennst du deinen Wert? Sie sind der innere Kompass, der dich unterstützt, bewusste Entscheidungen zu treffen. Ist dir zum Beispiel Ehrlichkeit sehr wichtig, wirst du alles dafür tun, dass unehrliche Menschen in deinem Leben nur einen geringen Stellenwert einnehmen. Somit schützt du deine Grenzen und deine Energie. Schließlich ist sie das wichtigste Gut in deinem Leben. Selbstfürsorge: Kümmere dich sorgfältig um deinen Körper, um deine Gefühle und um deinen Geist. Für mich beinhaltet die Wissenschaft des Lebens, der Ayurveda, all das: gesunde Ernährung, Schlaf, Bewegung, Entspannung und so viel mehr. Selbstmitgefühl: ... nicht zu verwechseln mit Selbstmitleid. Es ist die Fähigkeit, sich in schwierigen Momenten liebevoll und verständnisvoll zu begegnen, ähnlich wie man es einem guten Freund gegenüber tun würde. Selbstvergebung: Fehler passieren. Die eigenen Fehler, sich selbst zu verzeihen und aus ihnen zu lernen, ist ein großer Akt der Selbstliebe und ein Geschenk noch dazu: Du belastest dich nicht mit Schuldgefühlen. Was hilft, um in die Selbstliebe zu kommen? Es gibt viele Möglichkeiten. Für mich die Nummer 1: Ich nehme mir Zeit. Zeit, um achtsam zu sein. Zeit, um dankbar zu sein. Zeit, um kreativ zu sein. Zeit, zum Reflektieren. Ich schaue mir meine seelischen Wunden an und pflege sie. Was sind meine Gedanken, Gefühle und Emotionen? Woher kommen Perfektionismus, Selbsthass und negative Glaubenssätze? Was möchte mein innerer Kritiker mir sagen? Warum werde ich immer wieder in bestimmten Situationen getriggert? Warum fällt es mir so schwer, mich selbst zu akzeptieren? Ich höre auf, im Außen zu suchen und beginne endlich mit der inneren Arbeit. Fazit Fassen wir zusammen: Es geht, wie das Wort schon sagt, um die Liebe für uns selbst. In welcher Form auch immer. Ob es die Grenzen sind, die wir setzen, um uns vor Negativität zu schützen, das tägliche "Ich liebe mich" zu uns selbst sagen, die gesunde Nahrung, die den Körper mit wichtigen Vitaminen versorgt oder die Pause, die uns "auftanken" lässt. Alles, was wir mit Liebe für uns tun, hilft, ein positives Selbstbild zu entwickeln, damit wir uns wohlfühlen und bestmöglich, mit den Herausforderungen, die das Leben bringt, umgehen. Ein wichtiger Punkt, der noch nicht erwähnt wurde. Selbstliebe ist keine egoistische oder narzisstische Haltung (bei beiden fehlt sogar die Selbstliebe!), sondern vielmehr eine notwendige Grundlage für gesunde Beziehungen zu anderen Menschen, für persönliches Wachstum und innere Heilung. In diesem Sinne, Selflove Baby! - deine Karina *Wenn ich die Frage "Was ist Selbstliebe" in Google eingebe, zeigt es mir aktuell (Stand 16.02.2024) 5.680.000 Ergebnisse an. **die Antwort von Wikipedia Illustration: Karina Röpcke Modell: Nadine
- Filmtipps psychische Erkrankungen: Die ultimative Sammlung mit über 75 Filmen aus TV und Kino rund um die ICD10
Seit Januar 2024 darf ich mich "Heilpraktikerin beschränkt auf dem Gebiet der Psychotherapie" nennen. Um mich auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vorzubereiten, haben mir neben dem Unterricht, Filme, YouTube-Videos, Dokumentationen und Podcastfolgen geholfen, psychische Krankheiten zu erkennen und vor allem zu verstehen. Im folgenden Blogartikel findest du Filmtipps, Buch-, Hörbuch- und Podcastempfehlungen über psychische Erkrankungen, die ich den aktuellen ICD10-Kategorien zugeordnet habe. Anmerkung: Die Inhalte dieser Filme können verstörend sein. Achte bitte auf dich, falls du selbst Themen damit hast. Außerdem kann es vorkommen, dass sie nicht eindeutig der entsprechenden Kategorie zugeordnet werden konnten oder in mehreren Kategorien vorkommen. Inhaltsverzeichnis F0 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen F1 Psychische Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen F2 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen F3 Affektive Störungen F4 Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen F5 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren F6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen F7 Intelligenzminderung F8 Entwicklungsstörungen F9 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend Sonstige Suizidalität Buchtipps Hörbücher Serientipps Meine Podcastempfehlungen Filmtipps Psychologie F0 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen Demenz Honig im Kopf (2014: mit Dieter Hallervorden, Emma und Til Schweiger - Alzheimer Demenz) Mein Vater (2003: mit Götz George - Alzheimer Demenz) Iris (2001: mit Judi Dench, Jim Broadbent und Kate Winslet - Alzheimer Demenz) Still Alice - Mein Leben ohne Gestern (2014: mit Julianne Moore, Alec Baldwin und Kristen Stewart - Alzheimer Demenz) An ihrer Seite (2006: mit Gordon Pinsent und Julie Christie - Alzheimer Demenz) Small World (2010: mit Gérard Depardieu und Alexandra Maria Lara - Alzheimer Demenz/ nach einer Romanvorlage von Martin Suter, auch als Hörbuch verfügbar) Der Tag, der in der Handtasche verschwand - (Dokumentarfilm von 2000 - Alzheimer Demenz) Zwei Zucker (2014: mit Hannelore Droege und Wichart von Roell) Reise in die Dunkelheit (1997: mit Peter Simonischek und Tatjana Blacher - Alzheimer Demenz) Vergiss mein nicht! (2004: mit Jim Carrey und Kate Winslet) Wie ein einziger Tag (2004: mit Ryan Gosling und Rachel McAdams - Alzheimer Demenz) Eines Tages ... (2010: mit Horst Janson, Annekathrin Bürger - Demenz) Der Schrecken des Vergessens (1999: mit Mia Farrow und Martin Sheen - frühzeitige Alzheimer-Demenz) Vergiss Dein Ende (2011: mit Renate Krößner und Dieter Mann) Demenz verstehen - Filme zum Thema Demenz Morbus Parkinson Shakespeare für Anfänger (2016: mit Coco König und Brian Cox - Morbus Parkinson) Saiten des Lebens (2012: mit Christopher Walken - Morbus Parkinson) F1 Psychische Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen Alkohol A Star Is Born (2018: mit Bradley Cooper und Lady Gaga) Wer hat Angst vor Virginia Woolf (1966: mit Elizabeth Taylor und Richard Burton) Der Trinker (1995: mit Harald Juhnke) Mein Mann der Trinker (2008: mit Franziska Walser und Robert Atzorn) 28 Tage (2000: mit Sandra Bullock - Alkohol, Drogen, Medikamente - nach einer Romanvorlage von Martin Suter) Amy (2015: Dokumentarfilm mit Amy Winehouse) Another Year (2010: mit Jim Broadbent und Ruth Sheen) Wie ein Licht in der Nacht (2010: mit Christiane Hörbiger und Klaus J. Behrendt) Heute habe ich nicht getrunken (2009: mit Gilles Lellouche) Drogen Das weiße Rauschen (2001: mit Daniel Brühl - Halluzinogene/Pilze, auch paranoide Schizophrenie) Spun - Leben im Rausch (2002: mit Mickey Rourke) Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981: mit Natja Brunckhorst) Trainspotting - Neue Helden (1996: mit Ewan McGregor und Ewen Bremner) Berlin Calling (2008: mit Paul Kalkbrenner) Requiem for a dream (2000: mit Ellen Burstyn und Jennifer Connelly) Die dunkle Seite des Mondes (2015: mit Moritz Bleibtreu, Jürgen Prochnow und Nora von Waldstätten - Halluzinogene Pilze - auch als Buch und Hörbuch) F2 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen Schizophrenie Black Swan (2010: mit Natalie Portman, Vincent Cassel und Mila Kunis) Das weiße Rauschen (2001: mit Daniel Brühl - drogeninduzierte paranoide Schizophrenie, Halluzinogene/Pilze) A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (2001: mit Russell Crowe und Jennifer Connelly - paranoide Schizophrenie) Taxi Driver (1976: mit Robert De Niro und Jodie Foster - schizotype Störung) Fletcher's Visionen (1997: mit Julia Robert, Mel Gibson und Patrick Stewart) K-Pax - Alles ist möglich (2001: mit Kevin Spacey und Jeff Bridges - auch als Buch; deutscher Buchtitel: "Wie von einem fremden Stern" von Gene Brewer) Aus tiefster Seele (2006: mit Marcia Gay Harden) Ekel (1965: mit Catherine Deneuve) Betty Blue-37,2 Grad am Morgen (1986: mit Jean-Hugues Anglade und Béatrice Dalle, nach dem gleichnamigen Roman von Philippe Djian) F3 Affektive Störungen Depression, Manie, Bipolare affektive Störung Melancholia (2011: mit Kirsten Dunst und Kiefer Sutherland - Depression) Mr. Jones (1993: mit Richard Gere - Bipolare Störung) Die Kunst des negativen Denkens (2006: mit Fridtjov Såheim) Bipolar - Meine Mama ist anders (2005: mit Jesse Rinsma - Bipolare Störung) F4 Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen Ängste, Zwänge, Phobien, dissoziative Störungen, somatoforme Störungen Split (2016: mit James McAvoy, Anya Taylor-Joy - Dissoziative Identitätsstörung, früher bekannt als multiple Persönlichkeitsstörungen) Fight Club (1999: mit Edward Norton und Brad Pitt - Dissoziative Identitätsstörung) Mein Leben ohne mich (2003: mit Sarah Polley - Trauerbearbeitung, Anpassungsstörung) Aviator (2004: mit Leonardo DiCaprio und Cate Blanchett - Zwangsstörung) Besser geht's nicht (1997: mit Jack Nicholson - Zwangsstörung) Vincent will Meer (2010: mit Florian David Fitz, Karoline Herfurth - Zwangsstörung, Essstörung und Tourette-Syndrom) Shutter Island (2010: mit Leonardo DiCaprio - Dissoziative Identitätsstörung) F5 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren Essstörungen, nichtorganische Schlafstörungen, sexuelle Funktionsstörungen, psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett Essstörungen Hunger - Sehnsucht nach Liebe (1997: mit Catherine Flemming - Bulimia Nervosa) Meine Freundin Ana (2014: mit Laura Wiggins - Anorexia Nervosa) To The Bone (2017: mit Lily Collins und Keanu Reeves - Anorexia Nervosa) Todesdiät - Der Preis der Schönheit (1996: mit Katie Wright - Bulimia Nervosa und Anorexia Nervosa) Wochenbett-Depression Herbstkind (2012: mit Katharina Wackernagel - Postpartale-Depression) Das Fremde in mir (2008: mit Susanne Wolff und Johann von Bülow - Postpartale-Depression) F6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen Spezifische Persönlichkeitsstörungen (paranoide PS, schizoide PS, dissoziale PS, emotional instabile PS, histrionische PS, zwanghafte PS, ...) Borderline (2021: mit Anna Alfieri - Borderline Persönlichkeitsstörung) Das fehlende Grau (2014: mit Sina Ebell - Borderline PS) Allein (2004: mit Lavinia Wilson - Borderline PS) F7 Intelligenzminderung Simpel (2017: mit David Kross, Axel Stein und Annette Frier) Einer wie Bruno (2011: mit Christian Ulmen und Lola Dockhorn) Forrest Gump (1994: mit Tom Hanks) Ich bin Sam (2001: mit Sean Penn, Michelle Pfeiffer) F8 Entwicklungsstörungen Autismus-Spektrum-Störung Rain Man (1988: mit Dustin Hoffman, Tom Cruise - Autismus Spektrum-Störung) Cube (1997: mit Maurice Dean Wint) Der Geschmack von Schnee (2006: mit Alan Rickman und Sigourney Weaver) Mozart und der Wal (2005: mit Josh Hartnett und Radha Mitchell - Asperger-Autismus) F9 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom Keine Zeit für Träume (2014: mit Anneke Kim Sarnau und Harald Schrott) Tourette-Syndrom Vincent will Meer (2010: mit Florian David Fitz, Karoline Herfurth - Tourette-Syndrom) psychische Erkrankungen: sonstige Filmtipps Feuer im Kopf (2016: mit Chloe Grace Moretz und Thomas Mann - eine besondere Form der Gehirnentzündung) Zeit des Erwachens (1990: mit Robert De Niro und Robin Williams - Parkinson-ähnlich: Europäische Schlafkrankheit) Silver Linings - Wenn du mir, dann ich dir (2012: mit Bradley Cooper, Jennifer Lawrence und Robert De Niro - Bipolare affektive Störung, emotional instabile Persönlichkeitsstörung) Psycho (1960: mit Anthony Perkins - u.a. Voyeurismus) Das Experiment (2001: mit Moritz Bleibtreu) Durchgeknallt (1999: mit Angelina Jolie und Winona Ryder) Gegen die Wand (2004: mit Sibel Kekilli - Drogen, Suizidalität, Trauer) Vier Minuten (2006: mit Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung) Suizidalität Veronika beschließt zu sterben (2009: mit Sarah Michelle Gellar - Suizidalität) A Star Is Born (2018: mit Bradley Cooper und Lady Gaga - Suizidalität und Alkohol) The Virgine Suicides (1999: mit James Woods, Kathleen Turner und Kirsten Dunst) Buchtipps F1 Die dunkle Seite des Mondes (2001: von Martin Suter - auch als Hörbuch und Film - Drogen/ halluzinogene Pilze) F2 Morgen bin ich ein Löwe - Wie ich die Schizophrenie besiegte (2010: von Arnhild Lauveng) Auf der Spur des Morgensterns (2023: von Dorothea Buck) Die Bettelkönigin (2013: von Irene Stratenwerth und Thomas Bock) F4 Ich und die anderen (2017: von Matt Ruff - dissoziative Identitätsstörung/ multiple Persönlichkeitsstörung) F6 Und jeden Tag ein bisschen näher. Eine ungewöhnliche Geschichte (2015: von Irvin D. Yalom - Psychoanalyse-Therapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörung) Buchtipps Therapieverfahren Die rote Couch (2016: von Irvin D. Yalom - Psychoanalyse) Buchtipps allgemein Psychologie to go! Wie verrückt sind wir eigentlich? (2023: von Franca Cerutti) Der Panama-Hut oder Was einen guten Therapeuten ausmacht (2013: von Irvin D. Yalom) Hörbücher Therapien für die Seele: Die wichtigsten Methoden der Psychotherapie - verständlich dargestellt. (2008 Beltz) Serientipps This is Us - Das ist Leben (Essstörungen, Alkoholismus) Meine Podcastempfehlungen Jung und Freudlos - Der Podcast aus der Psychiatrie (mein absoluter Favorit) In extremen Köpfen - Der Podcast mit Dr. Leon Windscheid Rätsel des Unbewußten - Der Podcast zu Psychoanalyse und Psychotherapie mit Dr. Cécile Loetz & Dr. Jakob Müller Besser so - Leben nach der Entscheidung Betreutes Fühlen - Der Podcast mit Atze Schröder und Dr. Leon Windscheid Psychologie to go! - Der Podcast mit Dipl.-Psych. Franca Cerutti Stahl aber herzlich - Der Psychotherapie-Podcast mit Stefanie Stahl So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie - Podcast für alle "Normalgestörten" mit Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski Du kennst Filme, Serien, Bücher, Hörbücher oder Podcastfolgen über psychische Störungen, die nicht auf der Liste stehen? Schreib sie gerne in die Kommentare, damit ich die Liste erweitern kann. Bleib schön gesund - deine Karina Quellen: Moviepilot.de Netflix.de Bosch Susanne Juliana. Arbeitsheft Heilpraktikerprüfung Psychotherapie. 1. Aufl. Stuttgart: Karl F. Haug Verlag. 2014
- Was ist Selbstmitgefühl?
"Das wird schon wieder!" höre ich eine Stimme sagen. Für die meisten von uns ist es leicht, anderen Menschen in schwierigen Zeiten beizustehen und ihnen Mut zuzusprechen. Doch wenn wir selbst Fehler machen oder mit Herausforderungen konfrontiert sind, neigen wir dazu, uns mit Selbstkritik zu überhäufen. In solchen Momenten begegnen wir uns oft mit Selbstmitleid, einem gnadenlosen Richter über unser eigenes Versagen. Aber wie wäre es stattdessen mit etwas Verständnis und Herzenswärme für uns selbst? In diesem Blogartikel erfährst du, was Selbstmitgefühl für mich bedeutet. Ich teile meine Erkenntnisse und praktischen Schritte, wie ich es in den Alltag integriere. Lass uns gemeinsam erkunden, wie Selbstmitgefühl eine transformierende Kraft sein kann, die uns hilft, mit Einfühlungsvermögen und Freundlichkeit auf uns selbst zu reagieren. Inhaltsverzeichnis: Meine Erkenntnisse und was mir hilft, Selbstmitgefühl zu leben Wie gehe ich vor - Meine Schritt-für-Schritt-Anleitung Was mir geholfen hat, zu verstehen Fazit Für viele von uns ist es selbstverständlich, andere Menschen zu ermutigen oder ihnen Hilfe anzubieten, wenn sie mit sich und der Umwelt hadern. Wir betonen ihre Stärken, benennen das bereits Erreichte, trösten mit sanfter und wohlwollender Stimme, damit sie sich besser fühlen. Doch wehe, uns passiert ein Fehler, dann wird nicht mit Vorwürfen und Selbstkritik gespart. Durch das vermeintliche Missgeschick werden wir zum größten Versager. Wehe, wir werden schwach, wenn eigentlich eine Diät auf der Tagesordnung steht. Dann spricht die erbarmungslose Stimme unseres inneren Kritikers: "Du bist nicht nur unfähig, dich für die kurze Zeit beim Essen zusammenzureißen, sondern auch du bist auch noch fett und dämlich dazu." Sämtliche Erfolge sind in diesen Momenten nichtig und der Fokus liegt einzig und alleine auf unseren Schwächen. Nicht nur der Fehltritt, nein, unser gesamtes Menschsein wird infrage gestellt und mit erbarmungsloser Strenge und Herzlosigkeit auf uns selbst eingehämmert. Ich übertreibe und kann nicht leugnen, dass mir dieses Gefühl der absoluten Unfähigkeit nicht gewohnt vorkommt. Als ich vor einigen Jahren in einer mittelschweren Krise steckte, fragte mich ein Herr, ob ich den Unterschied zwischen Selbstmitleid und Selbstmitgefühl kenne. Zu dieser Zeit war mir Selbstmitleid gut bekannt. Das Wort "Selbstmitgefühl" war mir zwar geläufig, aber seine Bedeutung war mir noch nicht bewusst. Ich begann mich zum ersten Mal in meinem Leben, damit auseinanderzusetzen. Meine Erkenntnisse und was mir hilft, Selbstmitgefühl zu leben: Mitgefühl bedeutet für mich eine innere Haltung. Es ist mir ein Bedürfnis, mich in schwierigen und herausfordernden Situationen liebevoll und herzlich zu behandeln und mir selbst zu helfen, anstatt mich abzuwerten. Scheitern und Fehler machen gehört zum Leben dazu. Ich erkenne mein Leid an, suhle mich jedoch nicht darin (das ist der entscheidende Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl). Ein Punkt, der mir zu besagter Zeit besonders half: Ich bin "damit" nicht alleine. Auch andere machen Fehler oder ähnliche Erfahrungen. Ich übe mich in Achtsamkeit: Anstatt meine Inkompetenz "aufzublähen" und größer zu machen, als sie ist, wird mir bewusst, wann ich Selbstmitgefühl brauche. Wie gehe ich vor - Meine Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ich versuche mich zu beruhigen. Mir hilft tief ein- und auszuatmen und für einen kurzen Augenblick die Augen zu schließen. Ich nehme meine Gefühle und Emotionen wahr, dramatisiere sie jedoch nicht. Ich nehme mich in dem Moment so an, wie ich bin. → Ich verspreche dir, es wird mit jedem Mal einfacher. Ich höre mir innerlich zu und tröste mich. → Das ist die liebevolle innere Kritiker-Stimme. Ich stoppe aktiv negative Gedanken und entscheide mich, mir mit wohlwollender Freundlichkeit zu begegnen. Ich beginne mich selbst zu motivieren, so wie ich es bei meiner besten Freundin tun würde. → Es geht nicht um positive Selbstverdrängung, sondern um eine bewusste Entscheidung. Was mir geholfen hat, zu verstehen: Selbstmitleid ist ein Schutzmechanismus unseres Gehirns. Machen wir Fehler, müssen wir bestraft werden, um beim nächsten Mal leistungsstärker zu sein. Selbstkritik spornt uns dementsprechend zu noch besseren Leistungen an. Evolutionsbedingt konnten Fehler uns das Leben kosten. Ebenso bestand die Gefahr von der Gruppe ausgeschlossen zu werden, wenn wir nicht "gut genug" waren (was wiederum dafür spricht, dass wir mit unseren Mitmenschen empathisch umgehen, sobald ihnen ein Fehler unterläuft). Fazit: Dieser Artikel soll dich ermutigen, dich selbst mit Mitgefühl zu behandeln. Wenn du mehr über Selbstmitgefühl erfahren möchtest, empfehle ich dir die Literatur der Psychologin Dr. Kristin Neff. Sie ist Expertin für Persönlichkeitsentwicklung und hat sich intensiv mit dem Thema in ihren Büchern auseinandergesetzt. Und noch etwas ... Im Buddhismus gibt es ein schönes Wort: TSEWA, welches übersetzt Mitgefühl für andere und Selbstmitgefühl bedeutet. Ich finde, wir sollten viel mehr Tsewa auch bei uns praktizieren. Alles Liebe - deine Karina *unbezahlte Werbung
- Der große Unterschied zwischen Selbstliebe und Narzissmus
Obwohl Selbstliebe und Narzissmus auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, gibt es große Unterschiede zwischen beiden. Zur Definition der Selbstliebe habe ich einen eigenen Artikel geschrieben. Den findest du hier. Der Begriff Narzissmus wird oft leichtfertig verwendet. In diesem Artikel erhältst du u.a. Einblicke in die diagnostischen Kriterien und Merkmale der narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Inhaltsverzeichnis Was ist Narzissmus? Was sagt die ICD 10? Unterschiede Narzissmus und Selbstliebe Empathie Selbstwert Selbstwahrnehmung Beziehungen Therapie der narzisstischen Persönlichkeitsstörung Fazit Was ist Narzissmus? Anmerkung: Ich schreibe zur besseren Lesbarkeit in der männlichen Form. Der Name Narzissmus stammt aus der griechischen Mythologie, die besagt, dass ein schöner Jüngling, namens Narziss, so selbstverliebt und egoistisch war, dass er letztendlich an seiner unerwiderten Liebe starb. Laut ICD10* wird der (pathologische) Narzissmus im Bereich der Persönlichkeitsstörungen (PS) einkategorisiert, genauer: unter "sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen" (ICD10-Code: F60.8). Die Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch ein übermäßiges Bedürfnis nach Anerkennung und Bewunderung und tritt lediglich bei 0,5 bis ca. 2 % der Gesamtbevölkerung auf. Der Begriff wird heutzutage leider sehr schnell verwendet und viele Menschen in Schubladen gesteckt. Ist ein Mensch unsympathisch oder egoistisch, ist er Narzisst. Nicht selten bekommen Manager, die sogenannten Macher, diesen Stempel aufgedrückt. Wir alle tragen narzisstische Persönlichkeitsanteile in uns. Bei einem sind sie mehr, bei anderen weniger stark ausgeprägt. Schauen wir genauer hin! Was sagt die ICD 10? Wie bei allen Persönlichkeitsstörungen (PS) müssen die allgemeinen Kriterien erfüllt sein: Beginn in der Kindheit/ Jugend es ist fest im Charakter verankert Abweichungen von der Gesellschaft in Verhalten, Gedanken, Emotionen hohe Komorbidität mit anderen Erkrankungen (Depression, Süchte, ...) und es besteht ein starker Leidensdruck der Betroffenen oder des Umfelds. Die narzisstische PS braucht eine Diagnose, die nur ein Psychologe, Psychotherapeut oder Heilpraktiker für Psychotherapie stellen kann. Für die Diagnose werden mindestens 5 von 9 Merkmale benötigt. Ich bin grandios Die eigenen Leistungen, Fähigkeiten, Künste und Talente werden als etwas besonders Bedeutendes angesehen. In einem Interview erzählte ein Betroffener, dass er bereits im Studium und später durch seine Berufswahl das Gefühl hatte, er wäre anderen überlegen, er steche aus der "Masse" heraus und sei etwas Besonderes. Ich bin schön und erfolgreich Viele Themen handeln von Schönheit (Kleidung, Aussehen), Glanz, Erfolg, Macht und der perfekten Liebe. Diese Fantasien bestimmen einen Großteil des Lebens. Ich bin einmalig und etwas Besonderes Diese Einmaligkeit wird lediglich von Menschen verstanden, die ebenso "besonders" und "großartig" sind, wie der Betroffene selbst. Der hohe Status spielt dabei eine entscheidende Rolle. Schaut her und bewundert mich Es besteht ein Bedürfnis nach übermäßiger Bewunderung. Weil ich großartig bin, steht mir auch mehr zu Es wird die Extrabehandlung erwartet, nur auf Basis der eigenen Großartigkeit. Wünsche dürfen erfüllt werden und besser noch, sie stehen dem Menschen mit einer narzisstischen PS sogar zu ("Das wird mir doch niemand vorenthalten!"). Schön, dass du meinen Glanz verstärkst Zwischenmenschliche Beziehungen werden zum eigenen Vorteil ausgenutzt, um Ziele zu erreichen (wirtschaftliche, emotionale und physische "Ausbeute"). Gibt es Menschen, die die Macht verstärken können, z. Bsp. bewundernswerte Persönlichkeiten, bekommen sie die ganze Aufmerksamkeit. Der Narzisst identifiziert sich mit Menschen, die ihn "wichtiger" fühlen lassen ("Ich bin in bester Gesellschaft!"). Empathie, was ist das? Ein weiteres Merkmal bei Menschen mit einer narzisstischen PS ist der Mangel an Empathie. Durch die Selbstbezogenheit ist es schwer, Bedürfnisse und Gefühle anderer anzuerkennen. Bist du nicht auf meinem Level, bist du raus! Durch die eigene Großartigkeit gibt es viele Menschen, die neidisch sind. Es kann aber auch das Gegenteil sein, dass Personen, dem der Betroffene nicht "das Wasser reichen können", den Neid auf sich ziehen werden. Was willst du mir? Das 9. und letzte Merkmal beinhaltet das arrogante und hochmütige Verhalten des Betroffenen. Unterschiede Narzissmus und Selbstliebe Jetzt, da du die typischen Merkmale und Denkinhalte bei einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung kennst, wird es nicht schwerfallen, die Unterschiede zur Selbstliebe zu benennen. Empathie Selbstliebe: Durch Selbstmitgefühl und die Fähigkeit, sich liebe- und verständnisvoll selbst zu begegnen, können auch die Bedürfnisse und Gefühle anderer verstanden und darauf eingegangen werden. Narzissmus: Die PS ist gekennzeichnet durch einen Mangel an Empathie und das Fehlen am persönliche Interesse anderer Menschen. Selbstwert Selbstliebe: Menschen, die gut für sich sorgen, sich mit allen Stärken und Schwächen annehmen, brauchen keine Aufmerksam von Außen. Sie sind sich selbst genug und kennen ihren Wert. Narzissmus: Menschen mit einer stark ausgeprägten narzisstischen Persönlichkeitsakzentuierung oder einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung haben ein kleines Selbstbewusstsein und verstecken dieses hinter einem fetten Image. Ihnen fehlt die Selbstliebe. Selbstwahrnehmung Selbstliebe: Ein Mensch, der sich respektiert und selbst akzeptiert, ist nicht abhängig von der Meinung anderer. Er ist mit sich im Reinen und strahlt das auch aus. Seine Wahrnehmung ist realistisch. Narzissmus: Der Narzisst schätzt sich als den wichtigsten Menschen ein und überschätzt sich dabei. Er ist außergewöhnlich und erwartet die ihm zustehende Sonderbehandlung von seiner Umwelt. Anerkennung und Selbstaufwertung sind das A &O. Gelingt ihm dies nicht, fordert er sie gerne ein. Kritik wird kaum toleriert und bedeutet Angriff. Die Selbstwahrnehmung ist dementsprechend positiv, jedoch nicht real. Beziehungen Selbstliebe: Die Selbstliebe ist die Basis für gesunde Beziehungen für sich selbst und deren Mitmenschen. Die eigenen Bedürfnisse werden mitgeteilt und die der Mitmenschen auch respektiert. Narzissmus: Ein Mensch mit einer narzisstischen PS ist selbstverliebt. Probleme mit Kollegen und in Liebesbeziehungen sind durch den Mangel an Empathie vorprogrammiert. Die eigenen Bedürfnisse werden durch Ausnutzung und Manipulation und Abwertung anderer befriedigt. Wird sein Vertrauen missbraucht, bedeutet es das endgültige Aus. Ich möchte betonen, dass ich bei der Aufzählung der Unterschiede vom "Schlimmsten" ausgegangen bin. Jeder Mensch ist individuell. Es macht mich traurig zu lesen, wie viele Hass-Nachrichten es gegen Narzissten gibt. Denn wie du erfahren hast, steckt hinter dem scheinbar sehr großen Selbstbewusstsein, die Angst vor Ablehnung und ein schwaches Selbstwertgefühl. Die Genetik, häufige Traumatisierungen, Verletzungen oder Überbehütung in der Kindheit und tiefes Leid sind einige Ursachen der Erkrankung. Therapie der narzisstischen Persönlichkeitsstörung Menschen mit einer narzisstischen PS kommen selten in die Praxis. In den meisten Fällen erst, wenn sie sich in der sogenannten narzisstischen Krise befinden. Selbst für erfahrene Therapeuten ist es schwierig und oft frustrierend, mit ihnen zu arbeiten. Doch es ist unerlässlich, denn die größte Gefahr ist die narzisstische Kränkung. Wird er abgelehnt, erschüttert das sein Weltbild so sehr, dass er sich das Leben nehmen möchte. Das therapeutische Ziel ist die Verbesserung der Interaktionsfähigkeit mit den Mitmenschen, das Erlernen von Empathie und die Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls. Fazit Der Artikel verdeutlicht die Unterschiede zwischen Selbstliebe und Narzissmus. Während Selbstliebe eine gesunde Selbstachtung und Empathie beinhaltet, handelt es sich beim pathologischen Narzissmus um eine Persönlichkeitsstörung, die durch übermäßige Selbstbewunderung, Mangel an Empathie und unrealistische Selbstwahrnehmung gekennzeichnet ist. *ICD10: International Classification of Mental and Behavioural Disorder - Tenth Edition. Das bedeutet, es ist ein weltweit anerkanntes Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen. Krankheiten werden nach Gruppen sortiert und erhalten einen Code. Die Nummer 10 ist die noch gültige Ausgabe der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
- 31 Sätze und Fragen, die mein Leben verändert haben
Hinterlasse keine verbrannte Erde, man sieht sich immer zweimal. Zeit ist mein wichtigstes Gut. Will ich recht haben oder glücklich sein? Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Wer mich ärgert, bestimme immer noch ich. Wer bin ich, wenn niemand hinschaut? Was du über mich denkst, geht mich nichts an. Wie sehr es weh tut, bestimme ich. Nicht jeder muss mich mögen. (Ich kann der noch so süßeste Pfirsich sein, es gibt immer Menschen, die Pfirsiche nicht ausstehen können.) Wenn ich keine Entscheidung treffe, trifft sie jemand anderes für mich. Das Leben ist immer für mich. Ich achte auf meine Gedanken, denn sie können Wirklichkeit werden. Was würde ich meinem 18-jährigen Ich raten? Welchen Rat würde mir mein 90-jähriges Ich geben? Mein Körper ist mein wichtigstes Werkzeug. Ich achte gut auf ihn. Was würde die Liebe tun? Wenn mein Business eine Pflanze/ Farbe/ Melodie wäre, welche wäre es? Erkenne deine Macht. Was soll auf meinem Grabstein stehen? Was ist mein Geschenk für diese Welt? Halte die Dinge einfach. Das Problem ist nicht das Problem. Sorgen sind sinnlos. Sie sind wie Pflaster, die auf eine nicht vorhandene Wunde aufgeklebt werden. Love it, leave it or change it. Sammle Erinnerungen, keine Gegenstände. Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern mit dem Menschen, der du gestern warst. Was würde ich arbeiten, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Umgib dich mit Menschen, die dich inspirieren. Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, es sind die inneren Veränderungen, die sich im Außen zeigen. Ich mache das nicht gegen dich. Ich mache das für mich. Ein Erfolg ist ein Erfolg. Was sind Sätze und Fragen, die deinem Leben Tiefgang verleihen? Wenn du möchtest, druck dir gerne das PDF aus und ergänze die Liste. Alles Liebe - deine Karina Illustration: Karina Röpcke
- Die Wahrheit über Liebe und Beziehung
... oder 34 Gründe, warum du nicht die Liebe hast, die du dir wünschst Heute ist der 15. Februar 2024, der Tag nach Valentinstag. Ich finde, es ist ein guter Zeitpunkt, um über die Liebe nachzudenken. Die Suche nach Liebe ist ein universelles Streben, das oft von tief verwurzelten Überzeugungen und Denkmustern geprägt ist. Wahrscheinlich hast du bestimmte Vorstellungen darüber, wie die Liebe dein Leben verbessern wird und was sie für dich bedeutet. Doch was, wenn einige deiner Überzeugungen tatsächlich hinderlich sind und dir verwehren, eine erfüllte Beziehung zu führen? In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf einige verbreitete Denkfehler im Zusammenhang mit Liebe und Partnerschaft. Von der Vorstellung, dass die Liebe eine Vervollständigung unseres Selbst ist, bis hin zu der Annahme, dass nur die perfekte Liebe unser Leben verändern kann, beleuchten wir kritisch, wie diese Überzeugungen unser Denken beeinflussen können. Lass uns gemeinsam in die Tiefe gehen, hinterfragen und erkunden, wie wir einige dieser Denkmuster überwinden können, um eine gesündere Beziehung zu uns selbst und zu anderen aufzubauen. Los gehts, hier kommen 34 Gründe, warum du die Liebe, die du dir wünschst, noch nicht gefunden hast: Du denkst, dass sich mit der passenden Liebe dein Leben verändert. Du kannst nicht alleine sein. Du glaubst, wenn du die Liebe gefunden hast, wird es dir besser gehen. In deiner Vorstellung ist die Liebe etwas Schönes und Positives. Du gibst Menschen, die nicht deinem Schönheitsideal entsprechen, keine Chance. Für dich bedeutet die Liebe zu einer anderen Person eine Vervollständigung deines Selbst. Du liebst nur ihre/ seine Optik. Du bist nicht ehrlich in deiner Partnerschaft. Du möchtest, dass ihr jederzeit die gleichen Interessen habt. Du suchst die Liebe in einer anderen Person, weil du sie dir nicht selbst geben kannst. Du suchst nach den Fehlern des anderen, damit du dich besser fühlst. Du hast eine bestimmte Vorstellung, von der Liebe. So wird sie jedoch nie sein. Du bleibst unglücklich in einer Beziehung, weil es dir Sicherheit gibt und du Angst vor der Ungewissheit hast. Du hältst an einer erloschenen Liebe fest, weil du Angst hast, nie wieder jemanden zu finden, mit dem du vertraute Gefühle teilen kannst. Du nimmst dir nicht die Zeit, um herauszufinden, was du selber möchtest. Du möchtest, dass deine Partnerin/ dein Partner sich ändert, damit ihr eine harmonische Beziehung habt. Du hast in deiner Kindheit erfahren, dass deine Eltern dir keine Sicherheit geben konnten, die du gebraucht hättest. Du gibst deiner Partnerin/ deinem Partner die Schuld für das Missgelingen einer guten Beziehung, vergisst dabei jedoch, dass ihr beide euren Teil dazu beitragt. Du investierst keine Zeit, um dich mit deiner Kindheit/ Vergangenheit auseinanderzusetzen. Dein inneres Kind sehnt sich nach Liebe und Anerkennung. Du stellst die Beziehung ständig infrage. Du möchtest, dass jemand anderes dir Liebe gibt, die du dir selbst nicht geben kannst. Dir ist nicht bewusst, dass Liebe nur ein Verstärker ist. Du über-analysierst deine Partnerin/ deinen Partner. In deiner Welt muss die Liebe ein Leben lang halten. Du weißt nicht, was du willst und hoffst, dass es jemand anderes für dich übernimmt. Du hast negative Glaubenssätze über Männer/ Frauen. Du hast Angst, dass deine Biologische Uhr tickt Du hältst die erste Liebe für die echte Liebe und vergleichst alle Nachfolgenden. Du traust dich in deiner Beziehung nicht über deine Bedürfnisse zu sprechen. Du befürchtest verletzt zu werden und bringst dich dadurch nicht vollständig in die Beziehung ein. Du hast dir nicht die Zeit genommen, die letzte Trennung zu verarbeiten. Du bist in einer Beziehung, weil du es Leid bist, dein Single-Status (Single Shaming) zu rechtfertigen. Du hast Bindungsangst und kannst Nähe schwer zulassen. Resoniert der ein oder andere Grund mit dir oder kennst du weitere Punkte? Schreib sie gerne in die Kommentare, damit ich die Liste erweitern kann. In diesem Sinne, alles Liebe - deine Karina
- Was denken depressive Menschen?
Depression ist das Totenreich der Lebendigen" -S. Lutter (*1962), Lyriker und Musiker Die Depression ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung. Sie zeichnet sich aus durch einen Verlust von Interesse und Freude am täglichen Leben und ist ein Zustand mit starker Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, sozialem Rückzug, Schlafstörungen, Schuldgefühlen, Appetitverlust und Gefühlen der Wertlosigkeit. Circa jede vierte Frau und jeder achte Mann ist von dieser Krankheit weltweit betroffen. In meinem letzten Blogartikel "Was ist eine Depression?" konntest du schon einiges über das Krankheitsbild erfahren. In diesem Blogartikel möchte ich mich näher mit den Gedanken und Gefühlen befassen, die in den Köpfen von Menschen mit Depressionen vorherrschen. Mir ist wichtig zu erwähnen, dass die Erfahrungen der Betroffenen individuell unterschiedlich sein können, aber dennoch gibt es einige gemeinsame Denkmuster, die viele von ihnen teilen. Die Inhalte dieses Blogartikels: 1. Gefühl der Leere und Dunkelheit 2. Gefühl der Hoffnungslosigkeit 3. Gefühl der Schuld 4. Unfähigkeit, Hilfe zu suchen und das Gefühl der Scham 5. Gefühl der Angst 6. Gefühl der Wertlosigkeit 7. Grübeln 8. Interessenverlust 9. Entscheidungen treffen fällt schwer 10. körperliche Symptome 11. Selbstmordgedanken Schlussgedanken 1. Gefühl der Leere und Dunkelheit "Schwarz hat viele Abstufungen, bis es wirklich schwarz ist." Betroffene fühlen sich oft leer und innerlich abgestumpft. Von Außen wirken sie gefühlskalt und emotionslos. Ihnen fällt es schwer, auf Ereignisse oder Aktivitäten emotional zu reagieren, für die sie früher Freude empfunden haben. Auch das Interesse an nahestehenden Menschen ist durch die schwermütige, gedrückte und traurige Stimmung verloren gegangen. Um die Krankheit zu beschreiben, fallen oft Formulierungen wie: "mein schwarzes Loch" oder "meine dunklen Jahre". In seinem Buch "Wie ich meine Depression an die Leine legte", schildert der Autor Matthew Johnstone die Depression als einen "schwarzen Hund", der ihn viele Jahre begleitete. Die Dunkelheit beschreibt genau dieses Gefühl, von der sich Betroffene umhüllt und gefangen fühlen, aus der es kaum ein Entkommen gibt. 2. Gefühl der Hoffnungslosigkeit Der Blick in die Zukunft fällt schwer. Oft ist sie durch das tief verwurzelte Gefühl von Hoffnungslosigkeit geprägt. Betroffene haben Schwierigkeiten, positive Aspekte in ihrem Leben zu sehen. Falls etwas Positives geschieht, bekommt dies kaum Berücksichtigung. Das nächste negative Ereignis wird vorausgesagt. 3. Gefühl der Schuld Das Schuldgefühl ist eine starke Emotion, einer Pflicht nicht nachgekommen zu sein oder einen Fehler begangen zu haben. Menschen mit einer Depression sind extrem selbstkritisch. Alles wird auf sich bezogen. Die Schuld auf sich zu nehmen, dass es der Familie nicht gut geht, dass Partner und Kinder die eigene Arbeit übernehmen müssen, ist sehr selbstschädigend. Gedanken wie "ich bin böse" oder "ich bin selber schuld an meinen negativen Gedanken" zieht sie weiter nach unten. Besonders große Schuld verspüren Betroffene, dass sie geliebten Menschen "zur Last fallen". 4. Unfähigkeit, Hilfe zu suchen und das Gefühl der Scham "Wenn ich die Unterstützung andere Menschen brauche, ist das ein Zeichen von Schwäche." Eine der schädlichsten Auswirkungen der Depression ist, dass sie es den Betroffenen oft erschwert, Hilfe zu suchen. Depression kann Gefühle von Scham und Stigmatisierung hervorrufen, die dazu führen, dass sich Betroffene zurückziehen und ihre Emotionen verbergen. Sie haben möglicherweise das Gefühl, dass niemand sie wirklich verstehen kann oder dass es ihnen nicht erlaubt ist, sich schwach oder verletzlich zu zeigen. 5. Gefühl der Angst Besonders am Morgen direkt nach dem frühen Erwachen (meist zwei oder mehrere Stunden vor der gewohnten Zeit) werden sie von Sorgen und Ängsten geplagt. Die fehlende Zukunftsperspektive, sowie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sind typische Inhalte des Grübelns dieses "Morgentiefs". 6. Gefühl der Wertlosigkeit "Ich bin nichts. Ich kann nichts. Ich bin wert- und nutzlos." Das sind Sätze, die ich sehr oft von Menschen, die an einer depressiven Episode erkrankt sind, höre. Das eigene Selbstbild ist gestört und Erkrankte können selbst Lob und Bestätigung nicht annehmen. 7. Grübeln Depressive Menschen sind oft von einem ständigen Gedankenstrom geplagt. Sie grübeln über vergangene Ereignisse, machen sich Sorgen über die Zukunft und zweifeln an Entscheidungen. Dieses übermäßige Grübeln führt zu einer Spirale der Negativität und verstärkt die Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit. Neben dem Grübeln wird verallgemeinert → "Egal was ich mache, mein Leben ist einfach schlimm.", willkürlich geschlussfolgert → "Sie wollte sich 15 Uhr melden und tat es nicht. Sie will bestimmt nichts mehr mit mir zu tun haben.", Handlungen fehlinterpretiert → "Mein Freund will mich loswerden. Er glaubt, ich bin ein Versager." und katastrophisiert → "Ich bin zu spät gekommen, sie werden mich entlassen. Mein Leben ist ruiniert." 8. Interessenverlust Ein deutlicher Interessenverlust oder der Verlust der Freude an Tätigkeiten, die normalerweise als angenehm und/oder als schön empfunden worden ist, ist eines der drei Hauptsymptome einer depressiven Episode. Betroffene verlieren die Freude an ihren Hobbys, am ehemals geliebten Treffen mit den Freundinnen, an der Sportart, die ihnen zuvor so viel Energie gebracht hat. 9. Entscheidungen treffen fällt schwer Die Antriebsstörung ist ein weiteres Symptom der Depression. Neben der verminderten Mimik, Gestik, eines verlangsamten Gangbildes oder auch allgemein minimierter Bewegungen, kann eine reduzierte Entschluss- und Handlungsfähigkeit vorliegen. Oft müssen sich Betroffene mit viel Mühe und unter großen Kraftanstrengungen aufraffen, ihre alltägliche Arbeit zu verrichten. Die To Do-Liste wächst und der Berg an Arbeit scheint unüberwindbar. Nicht selten kommt es zum Stillstand der begonnenen Aktivität. Das Zweifeln an der eigenen Fähigkeit und die Befürchtungen negativer Konsequenzen durch das Treffen von falschen Entscheidungen erschwert den Alltag ebenfalls. 10. körperliche Symptome Neben den negativen Gedanken können Depressionen auch körperliche Symptome verursachen. Starke Müdigkeit, Libidoverlust, kaum oder fehlendes Hungergefühl (dadurch oft Gewichtsverlust), Verdauungsprobleme, Herzklopfen, Nervosität, sowie Schlafstörungen sind körperliche Symptome von Betroffenen. Zudem klagen sie über körperliche Missempfindungen, wie ein drückendes Gefühl auf der Brust oder im Kopf. Diese Symptome verstärken das Gefühl der Belastung und des Unwohlseins. 11. Selbstmordgedanken Das Gefährlich an der Krankheit sind die Todesgedanken, die bei schweren Depressionen auftreten können. Betroffene fühlen sich so verzweifelt und ausweglos, dass sie darüber nachdenken, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Für sie ist es ein befreiender Gedanke, das schwere Gefühl loszuwerden. Außerdem würden sie ihrer Familie nicht mehr zur Last fallen. Es ist mir sehr wichtig zu betonen, dass Suizidgedanken Alarmsignale sind, welche IMMER ernst genommen werden müssen. Wenn du oder jemand, den du kennst, solche Gedanken hat, ist es entscheidend, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Schlussgedanken Die Gedankenwelt eines depressiven Menschen ist von einer Vielzahl negativer Denkmuster geprägt. Die Betroffenen fühlen sich oft hoffnungslos, wertlos und überwältigt von einem ständigen Strom negativer Gedanken. Sie sollten sich unbedingt professionelle Hilfe suchen, um ihre psychische Gesundheit zu verbessern. Einfühlsame Unterstützung von Freunden und Familie kann ebenfalls einen positiven Einfluss haben. Indem du dich bewusst mit den Gedanken und Gefühlen depressiver Menschen auseinandersetzt, kannst du dazu beitragen, das Stigma um diese Erkrankung zu reduzieren, damit Betroffene einen Raum für Heilung finden. Illustration: Karina Röpcke
- Meine 7 Tipps für dein ayurvedisches Morgen-Ritual
Die Morgenroutine spielt eine wichtige Rolle im Ayurveda und geht weit über das übliche Duschen und Zähneputzen hinaus. Wie du deinen Tag startest, so verläuft auch dein Tag. Besonders die morgendlichen Stunden sind kraftvoll und wirken sich positiv auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden aus. Durch die Morgenroutine wird dein Körper aktiviert (durch z.B. sanftes Dehnen oder Yoga), du befreist dich von Ballast (Ama) und dein Verdauungsfeuer (Agni) wird angeregt. Im Folgenden möchte ich dir einige wirkungsvolle ayurvedische Reinigungs-Methoden und Morgenroutinen vorstellen: frühes Aufstehen Ölziehen Zunge reinigen kein Kaffee vor dem Frühstück Trinken von warmem Wasser Bewegung bewusste Atmung Tipp Nummer 1: frühes Aufstehen Empfohlen wird ein frühes Aufstehen vor Sonnenaufgang, um die positive Vata-Energie zu nutzen. Schläfst du länger, befindest du dich bereits in der Kapha-Zeit, was zu Trägheit führen kann. Tipp Nummer 2: Ölziehen Ölziehen ist eine ganz einfache Methode zur täglichen Entgiftung. Direkt morgens nach dem Aufwachen und auf nüchternen Magen ist die beste Zeit. Nimm 1 Teelöffel Sesam-, Kokos-, Oliven- oder Leinöl in den Mund und bewege es für 5-10 Minuten kräftig hin und her. Das hört sich erst einmal lang an. Diese Zeit kannst du schon einmal nutzen, um Wasser aufzukochen oder zu duschen. Spuck anschließend das Öl in ein Papiertuch und entsorge es im normalen Abfall (bitte nicht über die Toilette oder ins Waschbecken). So tust du auch der Umwelt etwas Gutes! Spüle deinen Mund mehrmals gründlich mit Wasser aus. Im Anschluss kannst du deine Zunge mit einem Zungenschaber reinigen und deine Zähne wie gewohnt putzen. Tipp Nummer 3: Zunge reinigen Die Zungenreinigung entfernt Beläge, die sich in der Nacht gesammelt haben und unterstützt somit deinen Körper bei der täglichen Entgiftung. Setze den Schaber (alternativ kannst du auch einen Teelöffel benutzen) hinten an der Zunge an und zieh ihn mehrmals sanft bis zur Zungenspitze. Zwischendurch kannst du den Schaber kurz unter laufendes Wasser halten, um ihn zu reinigen. Spüle anschließend deinen Mund mehrmals gründlich aus. Und das war es schon! Tipp Nummer 4: Trinke den Kaffee nicht vor dem Frühstück Das wird eventuell die schwierigste Umsetzung werden. Für mich war es die größte Veränderung, als ich aufhörte, mich bereits nach dem Aufstehen mit Kaffee zu "dopen". Ich erkläre es meinen Klientinnen und Klienten folgendermaßen: Nachts, wenn du schläfst, wird die Küche geputzt. Abfall (Schadstoffe) wird gesammelt und vor die Tür gestellt. Anschließend muss nur noch ordentlich durchgewischt werden. Wenn dies anstelle warmen Wassers mit Kaffee geschieht, kannst du dir sicherlich vorstellen, wie es bei dir aussieht. Daher mein Tipp: trinke den ersten Kaffee nach dem Frühstück. So bekommt dein Körper auch seine Bitterstoffe nach der Mahlzeit. Der Ayurveda hat per se nichts gegen eine Tasse Kaffee, jedoch zum richtigen Zeitpunkt (nach dem Frühstück, der Zeit am Morgen oder nach dem Mittagessen). Tipp Nummer 5: warmes Wasser Wie bereits bei Tipp 4 erwähnt: trinke am Morgen 1-2 Gläser warmes Wasser auf nüchternen Magen. Dein Flüssigkeitshaushalt wird aufgefüllt und gleichzeitig bringst du deinen Darm in Schwung. Fast jede Person, die sich mit Ayurveda beschäftigt, geht nicht ohne sie aus dem Haus … die Thermoskanne mit dem heißen Wasser. Aber warum eigentlich? Du bestehst zu ca. zwei Dritteln aus Wasser, daher ist es dein wichtigstes Lebensmittel. Es transportiert Nährstoffe zu den Zellen, entsorgt Abfallprodukte über die Nieren und unterstützt die Regelung unserer Körpertemperatur. Viele Probleme wie z.B. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Gereiztheit und Essgelüste können auf Wassermangel beruhen. Wasser nimmst du nicht nur durch das Trinken auf, sondern auch in Obst und Gemüse ist viel davon enthalten. Ich persönlich koche mein Wasser täglich auf, da ich dies irgendwann einmal gelernt habe. Noch vor der Mundhygiene stelle ich mein Wasser auf den Herd. Meiner Erkenntnis nach, werden durch intensives Erhitzen und sprudelndes Kochen, z.B. 10-20 min., die sehr stabilen Wasserstoffbrücken der Wassermoleküle aufgebrochen und das Wasser wird dadurch von den Zellen besser aufgenommen. Ich vermute, diese Empfehlung stammt aus der Zeit als es in Indien noch kein sauberes Wasser gab, daher: wenn du keine Zeit für langes Kochen hast, kann dir auch ein einfacher Wasserkocher dienen. Wenn du das warme Wasser (in der Thermoskanne aufbewahrt) über den Tag verteilt trinkst, ist dein Körper optimal versorgt. Extra-Tipp: Sollte dir pures Wasser nicht schmecken, probier doch Wasser mit einem Stück Zitrone, Ingwer oder Gurke. Wenn du möchtest, kannst du es mit Honig süßen, aber achte darauf, den Honig nicht in kochendes Wasser zu bringen. Tipp Nummer 6: Bewegung Egal ob ein "verschlafenes" Dehnen, Joggen oder ein Spaziergang am Morgen, dein Körper wird es dir danken. Durch die Bewegung werden Muskeln und Faszien gelockert und die Giftstoffe durch den Schweiß ausgeschieden. Ich persönlich mag am Morgen sehr gern dieses "Full Body Stretch"-Video von Mady Morrison. Es dauert nur 15 Minuten und ich fühle mich bereit für den Tag. Tipp Nummer 7: bewusste Atmung Die bewusste Atmung (Pranayama) ist ein wunderbares Werkzeug, deinen Körper schnell mit Energie (Prana) zu versorgen. Viele Menschen atmen im Alltag zu flach. Wird das Gehirn zu wenig mit Sauerstoff versorgt, fehlt diese Energie und wir fühlen uns müde. Durch Pranayama bist du in der Lage deinen Geist zu beruhigen oder ihn zu aktivieren. Besonders das lange Ausatmen beruhigt das Nervensystem. Du kannst deinen Atem beobachten, die Atemzüge zählen, ihn bewusst vertiefen oder ihn zusammen mit Meditations- und Entspannungstechniken praktizieren. Wie gestaltest du deine Morgenroutine am besten? Schau für dich, wie viel Zeit du am Morgen aufbringen kannst. Die Morgenroutine muss nicht lang sein. Sieh es wie eine neue Gewohnheit, die du einführen möchtest. Lass dir Zeit und habe Geduld. Falls es dir im Moment wirklich nicht möglich ist, aufgrund von kleinen Kindern, Schichtdienst oder anderen Umständen, lass dich nicht entmutigen. Bereits wenige Minuten am Tag reichen. Versuch es mit ein paar tiefen Atemzügen vor dem Essen oder das Trinken von warmen Wasser von unterwegs. Hör in dich hinein, was brauchst du? Ist es die Bewegung vor einem langen Office-"Schreibtisch"-Tag oder benötigst du Ruhe und Fokus vor dem wichtigen Meeting am Vormittag? Was wäre der erste Schritt, den du morgen Früh direkt umsetzen kannst? Um meinen Körper sanft zu entgiften, werde ich (warmes Wasser trinken, Ölziehen): ........................ Um meinen Körper zu aktivieren, werde ich (spazieren gehen, Yoga, kurzes Stretchen): ........................ U m meinen Körper und meinen Geist zu beruhigen, werde ich (die Wechselatmung praktizieren, spazieren gehen): ........................ Illustrationen: Karina Röpcke
- Was will ich als Frau, Coachin und Künstlerin bewirken?
Als die wundervolle Judith "Sympatexter" Peters unter dem Hashtag #BlogYourPurpose am Dienstag das Geheimnis lüftete und mir und 1000 weiteren Purpose-Bloggern das Thema eröffnete, hatte ich große Fragezeichen auf der Stirn. "Was willst du bewirken? Was willst du eines Tages hinterlassen? Was ist dein Vermächtnis?" ... So tiefe Fragen und ich muss zugeben, sie haben mich etwas überfordert, schließlich ging es auch um die Vergänglichkeit meines Lebens. Es ist an der Zeit, genau hinzuschauen - auf meine Vergangenheit, ins Hier und Jetzt und in meine Zukunft. Kleines Mädchen, großer Traum - War das etwa meine Bestimmung? Vor Kurzem fand ich beim Aussortieren meiner Bücher ein kleines Freundschaftsbuch, indem sich meine damaligen Klassenkameraden, verewigen durften. Auf den letzten beiden Seiten habe ich mich selber eingetragen. Eins war klar, ich werde Modedesignerin. Dieser Traum verankerte sich fest in meinem Kinderkopf und als ich mit 11 Jahren Dank der Wende meine erste Barbie in den Händen halten durfte, gab es keinen anderen Beruf, den ich lieber ausüben wollte. Wie sollte es auch anders kommen? Im Sommer 2001 (ich kann mich noch genau an den Tag erinnern) öffnete ich, mit zitternden Händen, den langersehnten Brief. Ich wurde tatsächlich angenommen. Heulend vor Freude stand ich auf unserer Gartenterrasse und konnte es nicht fassen. Die intensiven Tage der Eignungsprüfung, der Mappenvorbereitungskurs, die drei harten Jahre der Damenmaßschneider-Lehre, über 10 Jahre Zeichenzirkel und das feste Daumendrücken meiner Familie haben sich gelohnt. Mein langersehnter Modedesignerinnen-Mädchentraum sollte wahrhaftig in Erfüllung gehen. Rückblickend war ich nicht lange in dem Beruf tätig. Ich musste ernüchternd feststellen, dass diese Arbeit nicht so richtig viel mit meinem Kreativitätsverständnis gemeinsam hatte. Jedenfalls war das schonmal NICHT meine Bestimmung. Aber ich erfuhr dadurch zum ersten Mal: Ich kann alles erreichen, wenn ich fest daran glaube und die dafür notwendigen Schritte gehe. Meine Ressourcen sind die Geschichten meines Lebens Nach dem Studium folgte eine Zeit des Ausprobierens. Die Jahre im Ausland, die erste Selbständigkeit, der Theaterjob an Bord und an Land. Ich hatte das große Glück, eine Familie an meiner Seite zu haben, die mich jederzeit ermutigte, meinen beruflichen Träumen zu folgen. Sie schenkten mir ihr Vertrauen und damit sämtliche Freiheiten. Allerdings verlief mein Leben nicht immer rosig und es gab Geschichten, die es maßgeblich prägten: Angefangen vom Brand meiner ersten Wohnung aufgrund einer defekten Steckdose (ich war 17 und außer einer Rauchgasvergiftung ist mir zum Glück nichts weiter passiert), die schwere psychische Erkrankung meiner Mutter und ihre "Dunklen Jahre", mein unerfüllter Kinderwunsch. Ich hatte eine Arbeit mit vielen fantastischen Dienstreisen, aber es ging mir nicht gut. 2020: Die Pandemie ließ mich umdenken. Mein Job passte nicht mehr in mein Leben und ich fühlte mich rausgewachsen aus den Oberflächlichkeiten der Entertainment-Branche. Vielleicht lag es an meinem Alter, vielleicht an der besonderen Zeit. Ich stellte mir neue Fragen: Was möchte ich noch machen? Wie möchte ich mich fühlen? Und welcher Mensch möchte ich sein? Eins war sicher, in den aktuellen Job wollte ich nicht zurück. Die Kurzarbeit gab mir die Zeit und mein ehemaliger Arbeitgeber die finanziellen Mittel. Ich entschied mich für eine Ausbildung bei Dr. Janna Scharfenberg, denn Ayurveda interessierte mich bereits seit einiger Zeit. Nach dem Abschluss der Coaching-Ausbildung, folgte eine Jahresfortbildung bei Dr. Alina Hübecker, sowie die Ausbildung zur psychologischen Ayurveda-Beraterin an der Rosenberg-Akademie für Ayurveda, um mein Wissen zu vertiefen. Der Ayurveda hat mein Leben verändert. Er hat mir geholfen zu vertrauen, dass es die Ernährung und den passenden Lebensstil für mich gibt. Beim Lernen vergaß ich die Zeit. Ich wollte alles über die indische Heilkunst erfahren. Und noch während der Ausbildung kamen die ersten Klienten. Die Aha-Momente, die vielen positiven Veränderungen, das Strahlen meiner Coachees nach einer 1:1-Session ... genau das ist es, was ich möchte. Heute kann ich mein Wissen weitergeben und ich liebe mein Online-Business. Die Gewissheit "Ich kann helfen." ist mein stetiger Motor. Und was aus persönlichem Interesse entstand, entwickelt sich immer mehr zur Berufung. Meine Vision "In einer Welt, in der wir alles sein können: Wer wollen wir sein? Was wollen wir sein? Wie wollen wir sein? Was möchten wir mit der Welt teilen und welchen Unterschied möchten wir machen?" Ich denke Wünsche und Träume kommen nicht ohne Grund. Bei der Frage, was möchte ich hinterlassen, wurde ich mit meinem tiefsten Schmerz konfrontiert. Natürlich war mein erster Gedanke "Was kann ich der Welt hinterlassen als kinderlose Frau?" Aber hey, ich habe die Kunst und ich liebe gutes Design. Ich kann kreieren, gestalten, Neues entstehen lassen. Wenn schon kein eigenes Kind, warum nicht meinen Fußabdruck für andere hinterlassen? Was wäre nicht naheliegender als den Ayurveda mit der Kunst zu verbinden? Und da war sie, die Idee vom eigenen Kinderbuch. Ich möchte eine Message hinterlassen und den Ayurveda auf diesem Wege in die Welt tragen. Meine Mission oder: Ist das mein Dharma?! Durch meine Familiengeschichte und die eigenen Erfahrungen, wünsche ich mir, dass die Menschen aufhören, die Psyche als Tabuthema anzusehen. Gerade die letzten Jahre zeigen, wie wichtig es ist, sich um die persönliche Gesundheit zu kümmern. Mit Anfang 40 wählte ich einen Beruf, der mir sinnvoll erscheint und mich mit Freude erfüllt. Weil ich überzeugt bin, dass jeder Mensch durch Persönlichkeitsentwicklung dazu beiträgt, die Welt zu einem schöneren und gesünderen Ort zu machen, ist es mein großer Wunsch, meine Klienten und Klientinnen zu ermutigen, sich mit ihrer Einzigartigkeit auseinanderzusetzen. Mit meiner Arbeit verbinde ich die Bereiche Psychologie, Ayurveda und Kunst, um ein Bewusstsein zu schaffen, wie machtvoll jeder Einzelne ist. Jeder noch so kleine Traum darf umgesetzt werden und wir werden feststellen, wie es die Welt mit Liebe bereichern wird. Ich möchte Menschen mit meinem Sein tief berühren, zum Nachdenken anregen, ihren Mut unterstützen, um für sich loszugehen. Fazit Noch Anfang der Woche dachte ich: Was kann ich schon bewirken? Es sind nicht die großen Dinge, die mein Leben lebenswert machen, es ist die Liebe fürs Detail. Kreativität und Ästhetik ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Anfänglich im Zeichenzirkel, im Design-Studium, im Entertainment-Job und heute beim Coachen und dem Unterstützen beim Finden von Lösungen. Nach einem produktiven, erfüllenden Arbeitstag, gesunden Mahlzeiten, einem Spaziergang im nahegelegenen Park und schönen Gesprächen, nehme ich mir am Abend die Zeit für meine Kreativität. Ich nenne es liebevoll "Pinsel-Yoga", denn es ist ein bewusstes Abschalten und meine abendliche Meditation. Oft entstehen kleine Fineliner-Porträts für Freunde. Ich liebe ihre strahlenden Gesichter, wenn ich die Bilder überreiche. Mein Talent und das Vertrauen, dass alles, was ich tue, richtig ist, unterstützt mich auf meinem Seelenweg. Ich werde immer eine Schülerin sein und auch wenn ich noch nicht weiß, wie lange ich als Gesundheitsexpertin arbeiten werde, ob ich den Beruf als Heilpraktikerin für Psychotherapie jemals ausübe, welche Pläne das Leben mit mir vorhat, eins ist sicher, bis dahin möchte ich das Leben genießen. Ich bin glücklich und irgendwann wird es so weit sein und ich halte mein Kinderbuch in den Händen. Denn wie ich bereits als Teeny lernte: Alles ist möglich, wenn ich meine Vision im Blick behalte. Ja, ich kann auch jetzt schon viel bewirken!
- Warum es am Jahresanfang nicht ratsam ist, eine Diät zu machen ...
... und warum genau JETZT der richtige Zeitpunkt für eine Kur wäre. Ich freue mich sehr, dass du auf meine Seite gefunden hast. In diesem Blogartikel erfährst du, wann ich eine Kur empfehle und warum eigentlich? Wann ist ein guter Zeitpunkt und was sagt der Ayurveda dazu? Meine erste Diät hatte ich mit 13, es folgten Jahre, in denen ich meinen Körper quälte. Low Carb, High Protein, Punkte zählen, Extremsport ... ich probierte alles, um meinem Schönheitsideal zu entsprechen. Oft war der Jahreswechsel für mich der "perfekte" Zeitpunkt. Ich hatte weder langfristig mein Idealgewicht gehalten, noch war ich besonders glücklich. Im Gegenteil - Übergewicht, Hautprobleme, Verdauungsbeschwerden, Rückenschmerzen waren die Resultate. Erst durch die Ayurveda-Ausbildung verstand ich, dass eine Kur oder Diät nicht mit dem Jahresvorsatz im Januar starten sollte. Wenn wir uns in der Natur umschauen, ist die Winterzeit als Ruhezeit gedacht. Der Körper regeneriert und gerade im Winter, in der luftigen und kalten Vata-Zeit ist es wichtig, ihn mit nährenden Lebensmitteln zu versorgen. Schließlich möchten wir uns vor fiesen Vieren schützen. Wir wissen intuitiv, was uns guttut - eine heiße Schokolade, ein Besuch in der Therme, in die Kuscheldecke eingewickelt auf dem Sofa liegen. Ich empfehle daher eine Detox-Kur zum Wechsel der Jahreszeiten, z.B. von Sommer zu Herbst (Pitta zu Vata) im Oktober oder gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Vata-Elemente (Luft und Äther) abnehmen und das stabile Kapha-Dosha (bestehend aus den Elementen Erde und Wasser) beginnt zu dominieren. Dein Körper und Geist werden es dir in dieser besonders sensiblen Zeit danken. Warum ich überhaupt eine Kur empfehle Dein Körper ist ein Tempel und leistet erstaunliches, jeden einzelnen Tag. Faszinierende und unvorstellbare Prozesse laufen rund um die Uhr in ihm ab, um dich am Leben zu halten, und fast all das ohne direktes Zutun. Während er arbeitet, kannst du durchs Leben gehen, arbeiten, lachen, weinen, Abenteuer erleben, Essen genießen, Musik hören, kreativ sein, Sonnenstrahlen auf der Haut spüren und dich am Duft von deinen Lieblingsblumen erfreuen. All das verdanken wir unserem Körper, seinen Sinnen und Funktionen. Je gesünder er ist, desto leichter können wir unser Leben genießen. Unser Körper ist heutzutage vielen Belastungen ausgesetzt. Wir nehmen unnatürliches, meist zuckerhaltiges und stark verändertes Essen auf, trinken chemische Softdrinks und essen oft viel zu viel, meist mehr, als wir an Energie wieder verbrennen können. Wir bewegen uns zu wenig, verbringen die Zeit meistens sitzend, sind gestresst, führen schädliche Beziehungen, schlafen und entspannen zu wenig, hungern, sind unzufrieden und schwächen unser Immunsystem und damit unseren Tempel. Ich möchte dich einladen, deinem Tempel eine Grundsanierung zu gönnen. Du entrümpelst, räumst auf und wischst Staub. Du machst Platz für Neues, für das, was wirklich wichtig ist (so wie in deiner Wohnung). Ich möchte dich inspirieren, dich mit deiner Intuition und Kreativität zu verbinden, nimm dir Zeit und beginn dich mit deinen Lebensthemen zu befassen. Finde heraus, was dir guttut, was dir Energie schenkt und dich in deine Mitte bringt. ... und hör bitte auf, dich mit Diäten zu quälen. Alles Liebe Karina Und wenn du wissen möchtest, was es mit dem Ayurveda, Vata, Pitta und Kapha auf sich hat, lies gern hier weiter → Was ist Ayurveda?
- Liebesbrief an mein Ayurveda-Business
Mein liebes Ayurveda-Business, heute, pünktlich zum Valentinstag, ist es Zeit für ein paar offene Worte. Wir kennen uns jetzt schon fast 4 Jahre und was mit einer unverbindlichen Liaison begann, ist heute eine feste Partnerschaft, mit allen Höhen und Tiefen. Und wie passend, hat die liebe Steffi Fleischer zur Blogparade mit dem Thema "Liebesbrief an dein Business" aufgerufen. Also los geht's! Wie alles begann ... Ich kann mich nicht genau erinnern, an welchem Tag wir uns das erste Mal getroffen haben. Ich bin mir jedoch sicher, dass uns das Yoga miteinander bekannt gemacht hat. Ich saß in der Praxis meines Orthopäden und meine Rückenschmerzen waren zu dem Zeitpunkt kaum mehr auszuhalten. Stress im Büro, das Schleppen von schweren Kostümkisten, die vielen schönen, aber auch kräftezehrenden Dienstreisen und mangelnde körperliche Bewegung waren die Ursachen für mein Dilemma. So saß ich nun beim Arzt und lauschte seinen Worten, die da lauteten: "OP oder Yoga, sie können entscheiden." Ich entschied mich fürs Erste für Yoga, um meinen Gleitwirbel zu besänftigen. Wer sich mit Yoga beschäftigt, wird früher oder später am Ayurveda nicht vorbeikommen, denn die zwei Schwesternwissenschaften ergänzen sich wunderbar. Und so ging sie los, unsere "Businessliebe" ... vorerst ganz langsam. Ich googelte im Internet, erhoffte mir Informationen über dich zu erhaschen und versuchte mir deinen Namen zu merken (Ja, der Name Ayurveda kann ganz schnell mit einer Sukkulente namens "Aloe vera" verwechselt werden). Wir werden ein Paar! 2020 war es dann so weit. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und buchte die Ausbildung bei Dr. Janna Scharfenberg. Oh, ich war so verliebt und wollte alles über dich erfahren. Nur für mich! Das Jahr verging wie im Fluge. Trotz anfänglicher Verständigungsprobleme (du sprichst schließlich Sanskrit), wuchs meine Liebe zu dir. Du hast mein Leben verändert! Du hast mir geholfen, zu vertrauen, dass es die passende Ernährung und den entsprechenden Lebensstil für mich gibt. Du hast mir gezeigt, dass du so viel mehr als Doshas, Gewürze, "Wellness" und Lebensweisheiten bist. Und was soll ich sagen, Yoga und du, ihr habt mich von meinen Rückenschmerzen innerhalb kürzester Zeit weitestgehend befreit. Es war Zeit ... ich wollte dich der ganzen Welt zeigen. Endlich offiziell - Wir haben gegründet! Am 20.07.2022 war es dann so weit. Wir haben uns getraut! Es war nicht der einfachste Start und unsere junge Liebe wurde erstmals auf die Probe gestellt. ... weil ich dich liebe Mein Herzens-Business, ich habe mich für dich entschieden, weil ich mit deiner Unterstützung die Bereiche Kunst, Psychologie und Ayurveda verbinden kann ich Menschen inspirieren und ermutigen darf, sich mit ihrer Einzigartigkeit auseinanderzusetzen sich durch dich wertvolle und tiefe Freundschaften entwickelt haben ich wundervolle Klientinnen und Klienten auf ihrer Reise begleiten darf mir das Herz aufgeht, wenn sie wertvolle AHA-Erlebnisse haben du mir die Freiheit zu einem selbstbestimmten Leben bietest weil ich durch dich täglich wachsen kann ich als "Eule" ganz entspannt in den neuen Tag starten darf ich durch dich meine Werte beruflich und privat leben kann ich überzeugt bin, dass wir durch persönliche Weiterentwicklung dazu beitragen, die Welt zu einem schöneren und gesünderen Ort zu machen. Natürlich gibt es auch Tage, an denen die Welt nicht rosig für uns ist. Zum Beispiel, wenn meine Ängste versuchen, die Kontrolle zu übernehmen. Oder ich mir Gedanken über unsere Beziehung und unsere gemeinsamen Finanzen mache. Du weißt, ich liebe das Gefühl von Sicherheit und es ist nicht immer leicht, jederzeit ins Vertrauen zu gehen. Und wenn ich ehrlich bin, denke ich ab und zu darüber nach, meine Liebe mit dir zu teilen und einen Nebenjob anzunehmen, da ich merke, dass die Online-Tätigkeit auch ihre negativen Seiten hat. Was ich mit dir noch erleben möchte: Ich möchte mit dir neue Projekte kreieren, ein Ayurveda-Kinderbuch illustrieren, mit dir die Welt bereisen, Menschen mit unserer Arbeit berühren, ... Ich danke dir! Ach mein liebes Business, es war genau die richtige Zeit, mich für dich und den Ayurveda zu entscheiden und ich bin dankbar für jeden einzelnen Tag, den wir miteinander verbringen dürfen. In Liebe, deine Karina
- Mein Motto für 2023: Goodbye Perle, Hello Heimat und Welcome Sattva!
2023, ich freue mich sehr auf dich! Das Leben bedeutet Veränderung und das ohne Ausnahme. Ich verlasse Hamburg, ziehe zurück nach Leipzig, in meine Heimatstadt und ich bin neugierig und offen, für alles, was kommt. Ich freue mich auf Begegnungen mit neuen Menschen, neuen Klienten, alten Bekannten, auf die Nähe zu meiner Familie und auf das Wachstum meiner Selbständigkeit. Ich möchte Ruhe einladen und wie mein Motto verrät: SATTVA. Das Jahr 2022 war aufregend und anstrengend. Einige Routinen sind auf der Strecke geblieben und möchten wieder aktiviert werden. Was mir dabei hilft ... meine Ziele. Oh ja, es wird auf jeden Fall nicht langweilig werden :-) Goodbye Perle Ich werde dich vermissen, du stressige, du große, du schöne, du schmutzige, du weltoffene Hafenstadt Hamburg. Genau 10 Jahre durfte ich dich mein Zuhause nennen. Wenn wir in eine neue Stadt ziehen, wird oft die Frage gestellt: der Liebe oder des Jobs wegen? Bei mir war es der Job. Und was für einer! Die Zusage für diesen erhielt ich auf einem Kreuzfahrtschiff. Es war Mitte Dezember 2012 und bereits mein 8. Monat, den ich auf diesem Schiff arbeiten durfte. Ich saß in meiner 5 Quadratmeter-Crew-Kabine, als das Telefon klingelte. Ja, ich war aufgeregt, schließlich ging es um ein vielversprechendes Angebot. Boris, mein zukünftiger Chef erklärte mir alle Details und stellte mir am Ende die Frage: Ab wann kannst du anfangen? Mein Schiffsvertrag war auf den 24.12.2012 datiert und ich sollte in Bangkok absteigen. Ich freute mich so sehr auf die Auszeit, denn 8 Monate mit einer 7-Tage-Arbeitswoche durften erstmal „verdaut“ werden. Ich hatte meinen nächsten Schiffseinsatz schon sicher, daher war der Wunsch von Boris, direkt im Januar in der Hamburger Filiale zu beginnen, doch sehr überraschend für mich. Wir einigten uns schließlich auf den 21.01.2013 und ruckzuck war ich in Hamburg. Seitdem ist viel passiert. Ich hatte wundervolle Kollegen in meinem „Villa-Kunterbunt-Büro“, Dienstreisen, die mich zu den schönsten Orten der Welt führten, unzählige Laufrunden, die ich um die Hamburger Außenalster lief (inkl. einem Halbmarathon im Februar 2021, auf den ich sehr stolz bin), eine Business-Gründung, einen Umzug ins Nachbarhaus in eine größere Wohnung, die vielen Stunden, in denen ich meinen Lieblingshund betreuen durfte, aber auch nicht so schöne Momente, durch diese ich wachsen durfte. Hamburg, ich werde dich vermissen! Dich, Gizmo (meine Lieblings-Bulldogge) und die vielen wundervollen Menschen, die mich in dieser Zeit begleitet, unterstützt und mir die 10 Jahre unvergessliche gemacht haben. Hello Heimat - back to the roots Ich ziehe tatsächlich zurück! Leipzig, meine Heimatstadt, war mir lange zu klein und viel zu weit weg vom Meer. Was ich jedoch innerhalb der letzten Jahre gemerkt habe, sie beruhigt mich. Ja, ich bin weniger gestresst und ich kann viel besser abschalten. Ich genieße die vielen Parks und Seen (zum Glück, denn ohne Wasser geht es nicht) in meiner Nähe. Ich freue mich sehr, die Stadt neu zu entdecken. Ich freue mich auf das bewusste Leipzig, seine Kunst-Szene, die kleinen Cafés und seine Einwohner. Ach, das kann nur schön werden. Welcome Sattva! Seit meiner Ausbildung zum Ayurveda-Coach ist dieses Wort nicht mehr wegzudenken. Sattva bedeutet Harmonie, Reinheit, Zufriedenheit, Güte, Klarheit und beinhaltet noch so viel mehr. Für mich persönlich bedeutet es Lebensfreude und Ent-Wicklung. Ich möchte das Leben genießen, mit all meinen Sinnen. Ich möchte ICH sein. Um das zu erreichen, darf und werde ich immer wieder ganz genau hinschauen und Gewohnheiten verändern. Ich möchte mich im Loslassen üben und auf meine Energie achten, mir wieder Zeit zum Kochen und für meinen Körper nehmen. Warum mir das so wichtig ist? Weil ich es mir wert bin! Aber vor allem, möchte ich ein ehrlicher Coach sein, indem ich es vorlebe und nicht nur predige. Was wäre ich ohne meine Listen ... oder: Warum ich Ziele liebe? Ich liebe es mir Ziele zu setzen, beruflich und privat. Sei es in Form von To-Do- oder Feel-Good-Listen oder meinem Visionboard. Ziele lassen mich fokussieren und daran erinnern, die Perspektive zu wechseln. Den Kopf aus den Büchern zu nehmen und das große Ganze zu sehen. Ich bin ehrgeizig, liebe es Haken zu setzen, durchzustreichen, das Gefühl ein bestimmtes Projekt abzuschließen. Für 2023 hab ich große Ziele und ich weiß, das ein oder andere werde ich nicht erreichen, aber ich werde es versuchen und immer wieder die Einladung an mich selbst: Sattvaaaaaaa.... Meine Ziele für 2023 und was ich mir sonst noch vorgenommen habe In meinem Jahresrückblick 2022 wurden sie definiert: Ich werde sichtbar! Meine Webseite erstrahlt in einem neuen Design. Ich werde mindestens 5 Blogartikel schreiben. Ich werde die Überprüfung beim Gesundheitsamt zur Heilpraktikerin für Psychotherapie im Herbst bestehen. Ich folge meinem Herzen und meiner Intuition. Ich mache mehr von Dingen, die mich Mut kosten und werde jeden Monat mindestens einmal meine Komfortzone verlassen. Weniger TUN, mehr SEIN. Mein Business soll wachsen. Besonders die Überprüfung beim Gesundheitsamt wird aufregend werden. Aber ich bin optimistisch und vertraue meiner mentalen Stärke. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, heute wäre bereits der 31. Dezember 2023, blicke ich mit Freude auf ein glückliches, bewusstes und bestenfalls ausgeglichenes Jahr voller Wachstum und schöner Erfahrungen. Und darauf freue ich mich.












