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Mein 12. Oktober 2024 - Ein Tag in der Kur- und Weinstadt Bad Kösen


"12 von 12 - 12. Oktober 2024" als Schrift auf dem Titelblatt und 6 Fotos

Selten fällt es mir so schwer, 12 Bilder für mein "12 von 12*" herauszusuchen, wie heute.

Der 12. Oktober 2024 war ein ganz besonderer Tag – Ein Wiedersehen mit lieben Menschen, die ich im April 2023 auf der Raddampferfahrt von Hamburg nach Dresden kennengelernt habe. Über ein Jahr später haben wir uns nun in Bad Kösen wieder getroffen.

Der Tag begann mit einer tollen Stadtführung, führte uns zu einer entspannten Bootsfahrt und endete auf der historischen Rudelsburg – bei einem großartigen Ritteressen, das uns alle in die Vergangenheit entführte. Ein Tag voller Lachen und Abenteuer!


Und hier kommt sie, meine kleine Auswahl an Fotos vom 12. Oktober 2024.


Viel Spaß beim Stöbern!


zwei Finger halten ein Croissant, im Hintergrund ein weißer Teller und eine Laugenbrezel
Samstagsfrühstück auf dem Campingplatz an der Rudelsburg.

Bereits am Freitag fuhren wir mit unserem T5, liebevoll "Der Dicke" genannt und gemütlichem Wohnwagen nach Naumburg (Saale) in Sachsen-Anhalt. Bad Kösen (OT von Naumburg) begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein und bestem Kaiserwetter, sodass mein Partner, meine Mom und ich uns gutgelaunt zum gemeinsamen Abendessen auf dem Weg machten. Am Wintergarten-Restaurant der Villa Ilske angekommen, gab es ein herzliches Hallo und großes Zusammentreffen mit alten und neuen Bekannten. "Was seid ihr denn für eine lustige Truppe?", fragte jemand vom Nachbartisch beim Essen. Nicht das einzige Mal, dass wir diese Frage am Wochenende hörten :-)

Der Ausflug mit der "lustigen Truppe" wurde bereits im letzten Jahr geplant. Jürgen, der Hauptorganisator, hatte uns fleißig abstimmen lassen, sodass sich 27 Personen auf ein herrlich-fröhliches Wochenende freuten. Ich liebe das Leben in unserem Wohnwagen und auf Campingplätzen. Und so habe ich auch dieses Mal großartig, umgeben von prächtigen Weinbergen und beeindruckenden Burgen, geschlafen. Mit einem Croissant im Bauch, lecker-heißem "Kaffee-to-go" in der Hand und guter Laune spazierten Ines, Max, Birgit und mein Partner Rico Samstagfrüh zum ersten "Event".


Frau zeigt auf Schild mit der Aufschrift "Loreleypromenade" in Bad Kösen
Was ist denn das? Ein bewegliches Straßenschild, die Loreleypromenade.

Nach 1,9 Kilometer und ca. 30 Minuten Fußweg vom Campingplatz bis zum Treffpunkt am Kaffeehaus und Konditorei "Cafe Schoppe", musste ich mich natürlich ordentlich stärken und konnte es nicht unterlassen, mir die Wartezeit mit einem leckeren Eclair zu versüßen. Zu meinem Glück gab es das "gute" Eclair, das mit der "richtigen" Puddingfüllung!


zwei Eclairs liegen auf einem Pappteller
Eins für mich und eins für Rico :-)

Die Stadtführung ist der erste Punkt auf der Tagesordnung. 10:30 Uhr begrüßt uns unser Stadtführer Dr. Matthias Ludwig, Mittelalter-Historiker und Leiter des Naumburger Domstiftsarchivs, auf der Bad Kösener Radinsel mit ruhiger Stimme. Wir erfahren Wissenswertes über den Kurort und die Geschichte von Bad Kösen, über die Salzgewinnung und die Fischerei.


großes rotes Wasserrad auf der Radinsel in Bad Kösen
Das große Wasserrad zum Antrieb der Pumpen im oberen Solschacht von Johann Gottlieb Borlach fasziniert nicht nur uns Raddampfer-Begeisterten.

Auf dem Weg Richtung Gradierwerk, entdeckte ich den wunderschönen Airstream, einen amerikanischen Wohnanhänger, und nutzte die polierte Aluminiumkarosserie direkt für mein Foto. Hinter dem glänzenden Anhänger befindet sich das beeindruckende Saale-Wehr.


Spiegelung einer Frau in einem Airstream-Anhänger, die ein Selfie macht
Selfie-Time

Wir versammelten uns vor dem "Romanischen Haus", einem Museum, in dem sich eine Käthe-Kruse-Puppenausstellung befindet, beobachteten das Kunstgestänge (die Verbindung von Schacht und Gradierwerk), besichtigten den Borlachschacht (die Solequelle) und liefen weiter bis zum Gradierwerk. Wir beobachten das Herabtropfen der Sole und atmeten die salzige Luft tief ein. Auf mich wirkte das Heruntertröpfeln der Sole beruhigend. Und ich mochte die weiß-braune Färbung des Schwarzdornreisig. Wie wir erfuhren, muss dieser erneuert werden. Das 320 Meter lange Gradierwerk, ein beeindruckendes Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, diente einst der Salzgewinnung. Heute ist es ein beliebter Ort für Freiluftinhalationen und wird zu medizinischen Zwecken genutzt. Bevor unser Reiseführer sich verabschiedete, ermöglichte er uns noch einen tollen Moment, indem wir die 15-20 Meter auf das Bauwerk hinaufsteigen durften. Der Ausblick von oben – einfach unbezahlbar!


Gradierwerk Bad Kösen
Das Gradierwerk in Bad Kösen. Einmal tief einatmen bitte!

Nach etwas Freizeit und einem weiteren Stück Kuchen, dem Philosophieren über die Bedeutung eines Denkmals im Kurpark neben der strahlend weißen Trinkhalle mit den beiden Solebrunnen ;-) traf sich unsere Gruppe am Anleger der MS Bad Kösen. Auf der 3,5 m langen Fahrt beobachteten wir einen Fuchs am Ufer. Wir konnten das Handwerk der Biber bestaunen und legten schließlich am Fuße der Rudelsburg an.


MS Bad Kösen unter der Rudelsburg
Die "MS BAD KÖSEN" wartet nach unserer 30-minütigen Fahrt auf ihre neuen Gäste. Zu meiner großen Freude entdeckte ich ganz in der Nähe des Anlegers "Karinas Blockhütte", einen kleinen Imbiss am Fuße der Rudelsburg.

Puh, das Abendessen musste sich erstmal verdient werden. Der Weg vom Boots-Anleger zur Burg war anstrengend.


Rudelsburg Bad Kösen. Eine Frau steht unter der Brücke und schaut hinauf.
Ein Blick in die Höhe.

Geschafft! Da ist sie, die Rudelsburg, gebaut auf ganz viel Muschelkalk.


Rudelsburg Bad Kösen
Wir haben unser Ziel erreicht.

Eine festlich gedeckte Tafel, eine kernige und unterhaltsame Gastgeberin, sowie rustikale Speisen erwarteten uns in der Burg.


gedeckter Tisch auf der Rudelsburg in Bad Kösen

Und bei der Turmbesichtigung gab es Weiteres zu entdecken: "Wäre Fantasie realistisch, wäre Realität fantastisch." Ich liebs!


Am Fahnenmast auf der Rudelsburg steht dieses Zitat geschrieben: "Wäre Fantasie realistisch, wäre Realität fantastisch."
Am Fahnenmast entdeckt :-)

Zurück in Leipzig fühle ich mich reich beschenkt. Ich habe die Möglichkeit zu reisen, darf historische Orte erkunden, neue Menschen kennenlernen und mein Leben ganz nach meinen Regeln leben. Und da ist sie wieder, die große Dankbarkeit! Danke für das super-schöne und lustige Wochenende! Ein dickes Dankeschön gehen an Silke und Jürgen für die großartige Organisation und Danke an dich, dass du bis hierhin gelesen hast!


Und bevor ich mich nun ganz verabschiede ... ein Bild fehlt noch! Für meine Instagram-Portraitgruppe der Artcollabfamily durfte ich wieder ein Bild für den 13. zeichnen. Diesmal lautete das Thema "Herbst".


In diesem Sinne: genieße ihn, bleib schön gesund

und bis bald - deine Karina 🤍


Illustration von Karina Röpcke: Frau mit Kappe küsst Hund
"Biene und Frau Carmen im Herbst": Meine Illustration entstand für die monatliche Instagram-Zeichenschallenge.

*Die liebe Caroline von Draußen nur Kännchen ruft jeden Monat, und zwar genau am 12., zum gemeinsamen Fotoprojekt "12 von 12" auf und hunderte BloggerInnen folgen. Möchtest du die Bilder von den Anderen sehen? Hüpf gern rüber auf ihre Seite.

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