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- Karinas Mini Me’s klären auf: Was ist Skin Picking?
Dermatillomanie einfach erklärt – Ursachen, Gefühle und Wege aus dem Kreislauf „Finger weg. Keine Selbstverletzung auf der Yogamatte“, höre ich die leise, aber bestimmte Stimme in meinem Kopf sagen. Mist. In genau diesem Moment spüre ich sie auch schon. Meine Finger an meinem Kopf. Wie sie sich langsam durch die Haare graben und diese eine Stelle suchen, die ich so gut kenne. Shit, denke ich. Ich wollte es schon wieder tun. Ich nehme die Finger vom Kopf und merke, wie sich dieses alte, bekannte und so ungeliebte Schuldgefühl langsam ausbreitet. Warum wollte ich es schon wieder machen? Dieses blöde Skin Picking! 🤍 Liebevolle Triggerwarnung – Hinweis für sensible Seelen: In diesem Artikel geht es um das Thema Skin Picking, also das wiederholte Bearbeiten der eigenen Haut. Ich beschreibe keine drastischen Szenen. Dennoch kann das Thema für manche Menschen emotional berühren. Wenn du merkst, dass es dich gerade überfordert, lies in deinem Tempo oder komm später wieder darauf zurück. Du darfst gut auf dich achten. Was ist Skin Picking? Fachbegriff: Dermatillomanie oder Excoriation Disorder Definition: Wiederholtes, zwanghaftes Bearbeiten der eigenen Haut Auslöser: Häufig Stress, innere Anspannung, Perfektionismus, emotionale Belastung Was hilft: Bewusstwerden, Trigger erkennen, alternative Strategien, therapeutische Unterstützung Heilungschancen: Gut behandelbar mit Verhaltenstherapie und begleitenden Maßnahmen Inhaltsverzeichnis Was ist Skin Picking? Skin Picking ist mehr als nur Pickel ausdrücken Wie äußert sich Skin Picking? Mögliche Ursachen Was kann ich tun? Heilungschancen Fazit Was ist Skin Picking? Skin Picking, fachlich Dermatillomanie genannt, bezeichnet das wiederholte und schwer kontrollierbare Kratzen, Drücken, Zupfen oder Aufkratzen der eigenen Haut. Seit dem DSM 5 wird die sogenannte Excoriation Disorder als eigenständige psychische Störung im Bereich der Zwangsspektrum-Störungen geführt. Auch in der ICD 11 wird sie unter den körperbezogenen repetitiven Verhaltensstörungen eingeordnet. In der ICD 10** fand man sie noch unter Impulskontrollstörungen. Studien gehen davon aus, dass etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, da viele Betroffene aus Scham keine Hilfe suchen. (Quelle: American Psychiatric Association DSM 5 sowie WHO ICD 11.) Skin Picking ist mehr als nur Pickel ausdrücken Ich habe den Begriff tatsächlich erst in meinen Dreißigern entdeckt, und zwar auf Facebook. Es war ein Aufruf zu einer Studie für Menschen, die zwanghaft ihre Haut bearbeiten. "Was? Es gibt ein Wort dafür? Und schlimmer noch: Es ist eine psychische Störung?" Ich war entsetzt. Ich habe schon immer gekratzt. Ich glaube als Kind wollte ich die "perfekte Haut" und hab angefangen zu kratzen, damit sich die Oberfläche wieder schön glatt anfühlt (es ging nie um die Optik, aber um das Gefühl einer markellosen Fläche). Mein Opa, damals Polizist, sagte halb im Spaß, halb im Ernst, ich würde später einmal anhand meiner Narben identifiziert werden können. Und in meinem Ausweis würden alle Narben einzeln aufgelistet sein. Ein schrecklicher Gedanke, der mich leider nicht davon abhielt. Auch in meiner Zeit als Costumista (ich arbeitete für eine italienische Firma in der Kostümabteilung), mit leider viel zu kurzen Hosen als Arbeitskleidung, kratzte ich Mückenstiche auf. Die dunklen Narben auf gebräunter Haut fielen auf. Es war mir unangenehm, als mein Chef mich darauf ansprach. Also "verlagerte" ich meine wunden Stellen. An den Kopf. Unter Kleidung. Dorthin, wo es niemand sah. Erst während meiner Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung im Bereich Psychotherapie verstand ich, was da eigentlich passierte. Definition. Ursachen. Therapieansätze. Und vor allem: Ich bin nicht allein. Wie äußert sich Skin Picking? Skin Picking bedeutet nicht nur, gelegentlich einen Pickel auszudrücken. Es geht um Kontrollverlust. Um ein inneres Ziehen. Um den Druck, es JETZT tun zu müssen. Betroffene bearbeiten häufig Gesicht, Kopfhaut, Lippen, Schultern, Rücken oder kauen und Zupfen an ihren Finger. Manchmal stundenlang. Oft unbewusst. Beim Lesen, beim Fernsehen, beim Nachdenken. Typisch ist eine Gefühlskette: innere Anspannung, Stress, Wut, Traurigkeit oder sogar Langeweile steigender Drang kurzfristige Erleichterung beim Kratzen danach Schuld, Scham oder Ekel Hinzu kommen körperliche Folgen wie Entzündungen, Narben, offene Wunden. Und die ständige Angst, dass jemand es bemerkt. Viele beginnen, Situationen zu vermeiden. Freibad. Friseur. Dates. Für mich waren Friseurbesuche lange verbunden mit dem Gedanken: Hoffentlich ist die Haut bis dahin verheilt. Mögliche Ursachen Skin Picking ist multifaktoriell. Es gibt nicht DIE EINE Ursache. Häufig spielen eine Rolle: Stress und Überforderung Perfektionismus emotionale Regulationsschwierigkeiten Angststörungen oder depressive Episoden traumatische Erfahrungen Neurowissenschaftlich wird diskutiert, dass das Verhalten kurzfristig das Belohnungssystem aktiviert. Die Erleichterung wirkt wie eine kleine Entlastungsschleife im Gehirn. Das verstärkt das Verhalten langfristig. (Quelle unter anderem: Grant et al., 2012, Journal of Clinical Psychiatry.) Was kann ich tun? Der erste Schritt ist Bewusstwerden. Viele kratzen, so wie ich, ganz automatisch und das ist auch das Schwierige daran. Deshalb hilft es, das Verhalten zu beobachten. Tagebuch führen Tracke für ein paar Wochen: Wie fühle ich mich vorher? Wie oft passiert es`? In welchen Situationen? Wie stark sind die Verletzungen? Wie geht es mir danach? Allein dieses Beobachten kann schon Veränderung anstoßen. Trigger erkennen und reduzieren Stress ist bei mir ein riesiger Auslöser. Wie an diesem Morgen auf der Yogamatte. Die To do Liste sitzt mir im Nacken. Meine Regel Nummer eins: Keine Selbstverletzung auf der Yogamatte. Das bedeutet für mich nicht nur, keine Position zu erzwingen. Sondern auch nicht zu kratzen. Hände beschäftigen Solange meine Hände etwas tun, können sie nicht kratzen. Ich setze mich an den Tisch und zeichne meine Mini Me’s. Sie halten mich nicht nur vom Bearbeiten meiner Haut ab, sie bringen mich vor allem zur Ruhe und schalten meinen Kopf aus. Andere hilfreiche Strategien können sein: Mir hilft es, Öl auf die entsprechenden Stellen zu tupfen. Ich nehme gern Öle, die zusätzlich pflegend und entzündungshemmend wirken. Sobald das Öl aufgetragen ist, berühre ich die Stelle nicht mehr, weil meine Finger unbewusst nach Unebenheiten suchen. Öl an den Fingerkuppen mag ich nämlich gar nicht. Außerdem möchte ich mir Fingerkappen kaufen, damit ich mich an diesen Stellen nicht weiter verletzen kann. Weitere Möglichkeiten sind: Pflaster auf gefährdete Stellen regelmäßige Hautpflege, um Unebenheiten zu reduzieren Fidget Tools oder Stressbälle Atemübungen kognitive Verhaltenstherapie Die Verhaltenstherapie gilt aktuell als wirksamster Ansatz. Besonders Habit Reversal Training, eine Gewohnheitsumkehrtherapie, wird häufig eingesetzt. Heilungschancen Skin Picking ist behandelbar. Mit therapeutischer Begleitung, Geduld und einem liebevollen Blick auf sich selbst sind deutliche Verbesserungen möglich. Für mich gehören Rückfälle dazu. Aber ich habe gelernt, sie nicht als Versagen zu sehen, sondern als Teil meines Prozesses. Was mir besonders wichtig ist: Wenn du leidest, such dir Unterstützung. Sprich mit deinem Arzt oder Therapeuten. Suche Austausch in Selbsthilfegruppen oder Foren. Ich weiß, wie viel Scham da mitschwingt. Und, du bist nicht allein. Fazit Ich habe für mich erkannt: Ich kratze vor allem bei Stress. Geht's mir gut und bin ich entspannt, kratze ich nicht und meiner Haut geht's auch gut. Und ich habe gelernt, mir selbst früher zuzuhören. Meine Mini Me’s sind für mich mehr als Zeichnungen. Sie sind kleine Botschafterinnen. Sie klären auf. Sie nehmen Scham den Raum. Sie erinnern mich daran, dass Selbstfürsorge manchmal damit beginnt, die eigenen Hände sanft zurückzunehmen. Vielleicht ist dieser Artikel ein erster kleiner Schritt für dich. Oder für jemanden, den du kennst. Alles Liebe – Karina 🤍 Dein erstes Mini-Me: Das kostenlose Starter-Kit Zeichne dich. Fühl dich. Versteh dich. Mit Anleitung, Materialliste, 25 Zeichenimpulsen für dein kreatives Tagebuch. Kein Talent nötig, nur du, ein Stift und ein bisschen Mut.
- Mein „12 von 12“ am 12. Februar 2026
Heute ist der 12. Februar 2026. Und wenn du schon länger hier mitliest, weißt du: neuer Monat, neues Kännchen! Am 12. jedes Monats zeige ich dir in 12 Bildern kleine Ausschnitte aus meinem Tag. Der Name „Kännchen“ kommt übrigens von Caro vom Blog Draußen nur Kännchen , die diese schöne Bloggertradition weiterführt. Viele Blogger*innen machen mit, und es ist jedes Mal super schön zu sehen, wie unterschiedlich so ein Tag aussehen kann. Und da ich am Wochenende arbeite und kreative Workshops gebe, fühlt sich der Donnerstag für mich ein bisschen wie ein kleiner Samstag an. Wenn du wissen möchtest, wie ich ihn verbracht habe, dann mach es dir gemütlich, scroll dich durch und hab viel Freude beim Stöbern. Der kaputte Bildschirm meines Laptops hält mich nicht davon ab, jeden Morgen meine liebsten Yogaeinheiten von Mady Morrison zu praktizieren. Also ging es auch an diesem Morgen direkt vom Schlafzimmer auf die Yogamatte. Ich liebe ihre Einheiten und bin so dankbar für ihr Tun und die vielen wundervollen Videos, die sie kostenlos zur Verfügung stellt und die mir vor Jahren sogar eine Rückenoperation erspart haben. Von Herzen danke, liebe Mady. Ölziehen, Zungeschaben und Zähneputzen sind am Morgen nicht verhandelbar und zählen wie die Yogaeinheit mit Mady, neben dem Schreiben meiner Morgenseiten zu meiner geliebten Morgenroutine. Die „Picks“-Matte liegt für heute Abend schon im Bett bereit. Im Moment hilft sie mir wunderbar beim Einschlafen. Wenn ich mich vor dem Zubettgehen darauflege, fahre ich so richtig runter und komme zur Ruhe. Zum Schlafen selbst nehme ich sie natürlich wieder aus dem Bett. Hello again, liebste Droge! Schon der zweite Kaffee diese Woche, aber immerhin nicht mehr täglich und nicht mehr in Litern. Kleine Schritte zählen schließlich auch. Für mich ist Kaffee kein Getränk. Er ist ein schönes warmes Gefühl, eine gemütliche Pause mitten im Tag, manchmal auch eine ziemlich fiese Form von Prokrastination. Eine kleine Belohnung nach getaner Arbeit. Oder eben davor. Heute ist er ganz klar meine Motivation, endlich die Wohnung zu putzen. Wir bekommen Besuch und jedes Mal davor schreit mein innerer Monk: So kannst du doch niemanden empfangen. Beweg deinen Hintern und tu etwas. Okay, ich gebe zu, ich habe mich schon sehr gebessert. Aber im Bad noch schnell über die Armaturen wischen, das steht auf jeden Fall an. Kennste? 😉 Nicht, dass das Frau Nelly auch nur annähernd auffallen würde. Hach, endlich wieder einen Bully auf dem Schoß und der kleinen Maus den Rücken kraulen. Frau Nelly gehört übrigens meiner Freundin Alex. Wir haben uns im Kindergarten kennengelernt und kennen uns daher schon einige Jahre. Heute haben Alex, Louisa (ihre Tochter) und die kleine Knutschkugel zusammen mit uns gefrühstückt. Lou, Frau Nelly, Alex, ich und Freitag der Dackel, ein ehemaliges Requisitenstück aus meiner Kreuzfahrtschiffs-Theater-Backstagezeit. Nach seiner Theaterkarriere bewachte Freitag unser buntes Büro in Hamburg, bevor er schließlich bei mir einzog. Seinen Namen trägt er übrigens, weil gefühlt jeder Freitage liebt. Ich habe den dreien noch voller Stolz mein neues Atelier gezeigt, in dem dieses Jahr viele schöne kreative Kurse stattfinden werden. Wieder zu Hause hieß es für mich, in meiner Mittagspause noch schnell ein Bild für die neue Instagram Artcollab Challenge zu zeichnen. Und da ich eine echte Deadline Surferin bin, muss das Bild heute natürlich noch raus. Fertig! Hättest du das Thema "Maskenball" erkannt? Am Nachmittag gibt es heiße Schokolade für meinen Partner und mich. Ich trinke meine ungesüßt und mit Wasser angerührt, für ihn darf sie süß und schön cremig sein. Nach der Stärkung geht es für mich an den Rechner und ich gebe Feedback für die The Content Society von Judith Peters. Dabei lerne ich selbst jedes Mal unglaublich viel, nicht nur übers Schreiben im Allgemeinen, sondern auch für meine eigenen Artikel. Mit meinem Betthupferl-Vitamindrink vorm Schlafengehen verabschiede ich mich von dir. Vielen Dank fürs Gucken und bis zum nächsten "12 von 12". Alle Liebe – deine Karina 🤍 Illustrationen und Fotos: Karina Röpcke
- Mein Monatsrückblick Januar 2026: Zurück zum MoRüBli
Ein ganzes Jahr ohne Monatsrückblick. Irgendwie habe ich meinen MoRüBli vermisst. Und genau deshalb ist er jetzt wieder da. Ich möchte ihn dieses Jahr wieder schreiben, weil ich dich dadurch ein kleines Stück mit in mein Leben nehmen kann. In meine kreative Welt. In meinen Alltag. In die Momente, die leicht sind und in die, die holpern. Denn ja, auch ich struggle. Auch ich stecke fest. Auch ich habe kreative Blockaden und Phasen, in denen nichts fließt. Nach einem Jahr Pause sage ich also: Willkommen zurück. Willkommen zu meinem ersten MoRüBli nach einem Jahr. Und willkommen zu meinem Januar 2026. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: Ein Jahr Monatsrückblick-Pause Mord am Tisch und Lügen auf Anweisung Speedreading, morphisches Feld lesen und wilde Farben Was im Januar 2026 sonst noch los war Entstandene Kunst im Januar 2026 Was ich im Januar 2026 gebloggt habe Ausblick auf den Februar 2026 Ein Jahr Monatsrückblick-Pause Ein ganzes Jahr habe ich keinen MorüBli geschrieben, wie der Monatsrückblick in der Content Society von Judith Peters liebevoll genannt wird. Immer wieder habe ich daran gedacht, hatte Lust darauf. Jeden Monat tauchte er als unverbindliche Blogempfehlung bei Judith auf und trotzdem habe ich diese Pause gebraucht. Ich mag es eigentlich sehr, über meinen Monat zu schreiben. Aber mein eigener PerFUCKtionismus hat mich letztlich blo(g)kiert. Ich wollte gutes Storytelling üben, die schönsten Fotos mit dir teilen und den Rückblick als leichten, angenehmen Lesestoff gestalten. Doch das viele Bilder raussuchen, sie für die Webseite verkleinern (ich brauche eeeeewig dafür) und alles stimmig und vorallem SCHÖN machen hat unglaublich viel Zeit gefressen. Zu viel Zeit, damit es sich für mich gut angefühlt hat. Ab jetzt soll es anders werden. Maximal ein Tag, vielleicht sogar nur ein paar Stunden fürs Tippen, weniger Bilder, dafür mehr gezeichnet. Ich nehme dich mit in meine kreative, bunte, wilde, manchmal auch emotionale Welt, öffne mich und meine Psyche in Form meiner kleinen Mini-Me's als Zeichnungen und hoffe, du magst das. 2026: KW 1 2026: KW2 2026: KW3 2026: KW4 Mein letzter MoRüBli war von Januar 2025. Mord am Tisch und Lügen auf Anweisung „Was machen wir?“, fragte meine Freundin Jacqueline. "Hmm … auf jeden Fall Raclette." Ich bin kein großer Fan von riesigen Silvesterpartys. Aber wenn meine Freunde einladen, bin ich dabei. Also haben wir Silvester, wie schon die beiden Jahre zuvor, im Haus meiner Freundin gefeiert. Mit ihrer Familie, einem weiteren Pärchen und meinen beiden Lieblingskatern Till und Uno. Wer mich kennt, weiß: Spieleabende sind nicht so mein Ding. Oder anders gesagt: Wenn man mich fragt, habe ich meist keine Lust. Aber sobald wir anfangen, bin ich voll dabei. „Was haltet ihr von Mord am Tisch ?“, fragte Jacqueline. Eine Art Krimidinner für zu Hause. Okay, dachte ich, probieren wir’s. Meine Freundin bestellte das Spiel, verschickte die Rollen und so begrüßten wir uns am Silvesterabend chic und geschniegelt, denn die passende Verkleidung ist ausdrücklich erwünscht. Das Spiel war witzig, spannend und kurzweilig. Es wurde verdächtigt, beschuldigt und wild spekuliert. Und was denkst du, wer der Mörder war? Ich natürlich. Keine einfache Rolle, denn ich war die einzige Person, die lügen durfte und auch das liegt mir nicht besonderst. Komplett überführt wurde ich allerdings nicht, also kann ich nicht so schlecht gewesen sein. In diesem Sinne: Prosit und Happy New Year. 🥂 Speedreading, morphisches Feld lesen und wilde Farben Am 3. Januar gab es eine Veranstaltung, in der es um eine morphische Feldlesung ging. Eine Art Neujahres-Speedreading. Jede Person, die wollte, konnte daran teilnehmen. Ich mag das Studio sehr, da ich dort regelmäßig an Aufstellungsarbeiten teilnehme. Eine morphische Feldlesung war Neuland für mich. Wir wurden ganz herzlich begrüßt. Es gab eine wundervolle Meditation zum Erden und Ankommen, das morphische Feld wurde erklärt und jede Person konnte für etwa fünf Minuten die eine Frage stellen, die sie in 2026 tragen wollte. Das konnten Fragen sein wie: Was ist der nächste Schritt? Was brauche ich, damit es mir besser geht? Bis hin zur großen Frage nach der eigenen Berufung. Da ich mir ein Atelier mit der Absicht genommen hatte, Keramikmalkurse zu geben, dies aber aufgrund der bereits drei existierenden Öfen in meinem Künstlerhaus aktuell nicht möglich ist, suchte ich nach anderen Angeboten. Meine Frage lautete daher: Mein Jahresmotto ist „Meine Kreativität heilt mich selbst und andere“ . Was soll ich in meinem Atelier als Erstes anbieten? „Wilde Farben“ war die erste Antwort. Wilde Farben. In meinem Atelier ist alles sehr natürlich gestaltet. Holzfußboden, großer brauner Holztisch, eine passende Holzbank, weiße Wände und viele Grünpflanzen. An wilde Farben hatte ich überhaupt nicht gedacht. „Vertraue dem Prozess“ , hieß es weiter. Ich muss sagen, das arbeitet seitdem sehr in mir. Bereits im letzten Jahr habe ich mir grelle Acrylfarben gekauft. Zartes Rosa, leuchtendes Pink bis hin zu knalligem Neon. In den Wochen davor habe ich mich auch immer häufiger dabei ertappt, wie ich Künstler beobachtet habe, die auf riesigen Leinwänden mit verdünnten Acrylfarben arbeiteten. Mit einer Langsamkeit und Liebe, dass in mir alles ruft: Das will ich auch. Aber nicht nur im Atelier. Auch bei der Auswahl meiner Kleidung oder beim Zusammenstellen von Materialien, Möbeln und Deko merke ich, wie sehr es mich nach Farbe ruft. Ob das am Frühling liegt oder doch an dem Reading Anfang Januar. Ich glaube, genau dieses Wilde, das Unvorhersehbare, das Abschiednehmen vom Perfektionismus, ist etwas, das mich selbst heilt. Und wer weiß, was daraus 2026 für meine Kursteilnehmer*innen und mich noch alles entstehen wird. Was im Januar 2026 sonst noch los war Erstmal war nicht viel los, denn ich wurde krank. In den letzten Jahren habe ich mir in meiner Selbstständigkeit kaum Zeit genommen, um mich wirklich bei Erkältungen auszukurieren. Dieses Mal war es anders. Durch meinen Teilzeitjob im Café trage ich Verantwortung für unsere Gäste. Also ging es zum Arzt und ich habe mir einen Krankenschein geholt. Verrückt eigentlich, aber genau dadurch habe ich mir zum ersten Mal seit Jahren echte Bettruhe erlaubt. Okay … ein bisschen wurde dann doch gearbeitet, denn die Blogger*innen der Content Society warten schließlich auf ihr Feedback zu ihren Blogartikeln :-) Ich bin wieder fit und auf dem Weg zu einem tollen Treffen für ein wundervolles neues Projekt. Noch schnell ein Foto vom eingefrorenen Karl-Heine-Kanal geschossen. Diese Winterromantik liebe ich einfach :-) Was für eine schöne Location, das Kaiserbad in Leipzig. Noch sind keine weiteren Gäste da und ich bereite mich in Ruhe auf die zweite Projektbesprechung vor. Zurück im Café. Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich diesen Spruch lese. Treffen in Weida: Viele Jahre hatten wir uns nicht gesehen, meine alte Gang und ich. Nach dem Kaffeetrinken ging es für einen Spaziergang vorbei an der Osterburg, dieser alten Fabrik, zurück zu unserem Freund Rasmus. Ich habe ein Faible für alte Gebäude und ganz besonders für Schriftzüge. Deshalb musste ich die „Konsumgüter“ unbedingt auch bildlich festhalten. Erkennst du meine Liebe zur Romantisierung von Fotos? Die Osterburg ist eingehüllt in diese wundervolle Sonnenuntergangsstimmung. Zurück bei Rasmus gab es beim Geschichtenerzählen aus alten, verrückten Zeiten Raclette und Schrottwichteln. Zum Glück habe ich nicht die beiden riesigen Biergläser gezogen, sondern ein niedlich kleines Porzellan-Pillendöschen. Sehen wir nicht entzückend zusammen aus? Den SchneeBär hab ich zusammen mit Dani bei einem Spaziergang im Leipziger Volkspark (Küchenholz) entdeckt. Ein Projekt, das mich fast zwei Monate beschäftigt hat: die Lampe in meinem Atelier. Durch eine alte Gasleitung, die fast zehn Zentimeter aus der Decke hängt, hatte ich lange keine passende Baldachinlösung, also nichts, was die unschönen Kabel hätte verstecken können. Meine Ideen reichten von einem alten Joghurtbecher über eine Spezialanfertigung aus dem 3D-Drucker bis hin zu einem dicken Rohr aus dem Baumarkt. Bis mir irgendwann die Pflanzenabteilung einfiel. Am Ende wurde es ein Blumentopf, in den wir ein Loch für das Kabel gebohrt haben. Und somit kehrte endlich Licht im Atelier ein. Entstandene Kunst im Januar 2026 Es sind wieder einige Artcollab -Bilder entstanden. Und es gab sogar eine BIG Artcollab. Im letzten Jahr war ein Fuchs das Referenzbild, in diesem Jahr ein Haus. Und weil ich Menschen so gerne zeichne, durften sie auf meinem Bild natürlich nicht fehlen. Die erste Artcollab 2026 mit dem Thema "Erwachen". Thema: kalte Jahreszeit Mit ihr habe ich mich am schwersten getan. Das ist meine moderne Interpretation von Jeanne d’Arc (Johanna von Orléans), einer französischen Widerstandskämpferin aus dem 15. Jahrhundert. Thema: Stripes or squares Thema: Referenzbild (Ich mag mein Bild nicht wirklich und hab es in der Nacht vor Abgabe nur halbherzig gezeichnet. Es ist einmal im "Dunkeln" und einmal bei Tageslicht fotografiert.) Wenn ich ehrlich bin, bevorzuge ich die offenen Artcollab-Themen und nicht die vorgegeben Referenzbilder. Und da ist meine Version vom Häuschen ... natürlich mit Menschen :-) Insgesamt zeichneten über 250 Künstler:innen dieses Haus in ihrem ganz persönlichen Stil. Unter dem Hashtag #bigartcollabfamily2026 findest du auf Instagram ihre Bilder. Und nochmal der Fuchs aus der BIG Artcollab aus dem Jahr 2025. Was ich im Januar 2026 gebloggt habe Comics für die Seele – warum Zeichnen mich heilt Mein Motto für 2026: Meine Kreativität heilt mich selbst und andere Mein Jahresrückblick 2025: Schonungslos. Gezeichnet. Neu sortiert. Ausblick auf den Februar 2026 Meine Feelgood Bucket-List für den Februar 2026. Endlich wieder Keramik bemalen. Ich habe mir Keramik für zu Hause bestellt und werde sie gemeinsam mit meinen Mädels, meinen ehemaligen Kolleginnen aus dem Lieblingsstudio, in meinem Atelier kreativ verzieren. Wir haben dort lange zusammen gearbeitet und ich freue mich so sehr darauf, mit ihnen gemeinsam kreativ Zeit zuverbringen. Hach war das schön! Und an das Keramikbemalen kann ich direkt mein Häckchen setzen 🤎 Wir feiern Geburtstag. Mein Partner wird … (ich bin mir nicht sicher, ob ich die Zahl hier verraten darf :-) ). Wusstest du, dass der 20.02.2026 energetisch ein großartiges Datum ist? Genau deshalb wird dieser Tag etwas ganz Besonderes. Ich verbringe ihn mit meiner Freundin Susi aus Dresden und ihrer Freundin Elisabeth. Wir trinken herzöffnenden Kakao, legen Karten, tauschen uns über die wundervolle Welt der Spiritualität aus, spinnen neue Ideen und genießen einfach unser Frausein und unsere Verbundenheit. Ich werde zwei kreative Workshops leiten und freue mich riesig darauf. Für einen davon werde ich mich erneut meiner Autofahrangst stellen . Drück mir die Daumen. Im Februar werden viiiiele Blogartikel entstehen. Judith Peters ruft zur alljährlichen Blogdekade auf. Das heißt: zehn Artikel in zehn Tagen. Eine richtig gute Übung für mich, meinem PerFUCKtionismus liebevoll, aber bestimmt in den Hintern zu treten. Ob ich wirklich zehn Artikel schaffe? Ich glaube eher nicht. Aber ich gebe auf jeden Fall mein Bestes. Und meine Bingokarte , ein Trend, der gerade auf Instagram unterwegs ist, wird endlich fertig. Wenn ich etwas mache, dann richtig. Und so hat die Fertigstellung ein kleines bisschen länger gedauert. Illustrationen und Fotos: Karina Röpcke
- Kreative Bingokarten zum Jahresbeginn: spielerisch ins neue Jahr starten
Der Jahresanfang fühlt sich für mich oft nach Neustart an. Ein neuer Kalender, leere Seiten und ganz ganz ganz viele Ideen. Gleichzeitig steigt spürbar der Druck. In meinem Kopf tauchen all die lieben guten Vorsätze auf, die diesmal wirklich etwas verändern sollen. Eine kreative Bingokarte zum Jahresbeginn setzt genau hier an. Sie ist spielerisch, schenkt mir dieses leise, vorfreudige, warme Gefühl und kommt ganz ohne erhobenen Zeigefinger aus. Und weil ich meine Mini-Me’s unfassbar gern in kleine Kästchen platziere, habe ich es ausprobiert. Ich habe meine eigene Bingokarte gezeichnet und sie mit all den beruflichen und privaten Momenten gefüllt, die ich in diesem Jahr erleben möchte. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über kreative Bingokarten wissen musst. Du bekommst eine kleine Anleitung, lernst, worin sie sich vom Visionboard unterscheiden, wie du sie für dich nutzen kannst und welchen Einfluss sie auf deine mentale Gesundheit haben. Viel Freude beim Lesen und Ausprobieren! Kreative Bingokarte auf einen Blick Zweck: Motivation, Struktur und vor allem Freude Inhalt: Aufgaben, Wünsche, Beobachtungen Einsatz: Schule, Arbeit, Familie, Social Media Gestaltung: von handgezeichnet bis digital Wirkung: fördert Fokus und Reflexion Zeitraum: mehrere Monate oder ein ganzes Jahr Inhaltsverzeichnis Was ist eine kreative Bingokarte? Jahresbingo zum Jahresbeginn: bewusst planen, aber ganz ohne Druck Beispiele für kreative Bingokarten zum Jahresbeginn Anleitung: Kreative Bingokarte zum Jahresbeginn erstellen Warum kreative Bingokarten so beliebt sind Warum sind Bingokarten beliebt? Jahresbingo & mentale Gesundheit Visionboard oder Jahres-Bingokarte – wo liegt der Unterschied? Kreative Bingokarten auf Instagram & Social Media Q&A: Häufige Fragen Fazit Was ist eine kreative Bingokarte? Ich scrolle durch Instagram und plötzlich taucht sie wieder auf. Eine Bingokarte mit niedlich gezeichneten Figuren und kleinen Beschreibungen wie „alte Freunde treffen“, „Neues lernen“ oder „Wellness gönnen“. Genau hier beginnt das kreative Bingo. Aber was steckt eigentlich dahinter? Die kreative Bingokarte ist eine Abwandlung des klassischen Bingospiels. Statt Zahlen findest du Begriffe, kleine Szenen, Aufgaben oder Beobachtungen in den einzelnen Feldern. Alles darf, nichts muss. Wie der Name schon sagt, steht die Kreativität im Mittelpunkt, sowohl in der Gestaltung als auch bei der Wahl der Materialien. Ich liebe es, meine Mini-Me’s mit Finelinern und Markern in kleine Kästchen zu zeichnen, sie etwas putzig darzustellen darzustellen und mir selbst Momente festzuhalten, die ich im Laufe des Jahres erleben möchte. Besonders motivierend und darauf freue ich mich ehrlicherweise am meisten, ist für mich das Abhaken, sobald etwas davon Wirklichkeit geworden ist. Für mich hat eine kreative Bingokarte nichts mit Leistung oder dem Erreichen von Zielen zu tun. Es geht nicht darum, alles zu schaffen. Es geht darum, meine geliebten Häkchen zu setzen und wahrzunehmen, wie viele schöne Dinge tatsächlich passieren. Um Spaß, Leichtigkeit und die Lust am Machen. Jahresbingo zum Jahresbeginn: bewusst planen, aber ganz ohne Druck Ich fand die Idee schön, mein Bingo direkt zu Beginn des neuen Jahres zu zeichnen und damit bewusste Momente festzuhalten, die sich über das Jahr verteilen. In vielerlei Hinsicht überschneidet sich ein Jahresbingo mit klassischen To-want-Listen. Gerade bei beruflichen Projekten enthält es aber genau die Vorhaben, auf die ich mich wirklich freue und die sich richtig anfühlen. Gezeichnet oder künstlerisch gestaltet haben diese Vorhaben für mich eine andere Bedeutung als eine rein schriftliche Liste, etwa meine quartalsweisen To-want-Listen. Durch das Visuelle bleiben sie präsenter. Ich schaue mein Jahresbingo super gerne an, hänge es sichtbar in meinem Atelier auf, verbinde Gefühle damit und erinnere mich daran, warum mir diese Dinge wichtig sind. So richtet sich mein Fokus ganz automatisch auf meine Herzensprojekte. Nicht auf alles, was theoretisch möglich wäre, sondern auf das, was mein Jahr versüßen und bereichern darf. Gerade zum Jahresbeginn passt dieses Format für mich besonders gut. Wenn scheinbar alles möglich ist, kann genau das schnell überfordern. So viele Ideen, so viele Erwartungen, so viele Vorsätze. Eine kreative Bingokarte nimmt dieser Weite etwas von ihrem Druck. Sie teilt das große Ganze in überschaubare Felder und ersetzt starre Ziele durch neugierige Fragen. Was möchte ich erleben? Was darf leicht sein? Aus diesem Grund findest du in meinem Jahresbingo nicht nur kreative und berufliche Projekte, sondern ganz bewusst auch Raum für Selbstliebe. Dinge, die mir guttun. Massagen, die Wärme in der Sauna, Yoga so oft es sich stimmig anfühlt. Nicht als Pflicht, sondern als Einladung, gut mit mir umzugehen. Auch beruflich habe ich mir andere Fragen gestellt als sonst. Keine klassischen Leistungsziele, sondern grundsätzliche Gedanken. Wie kann ich meine Talente nutzen? Was braucht die Welt von mir? Fragen, die sich an meinem Ikigai orientieren und mir helfen, meine Arbeit sinnhaft auszurichten. Für mich ist das Jahresbingo deshalb vor allem eines. Eine schöne Einladung, mein Jahr bewusst zu erleben. Nicht perfekt, nicht vollständig durchgeplant, sondern aufmerksam. Feld für Feld. Beispiele für kreative Bingokarten zum Jahresbeginn Ideen für Themen: Achtsamkeits-Bingo Jahreszeiten-Bingo Kreativ-Bingo Gesundheits-Bingo (ganz ohne Druck) Familien-Bingo Berufliches Jahresbingo Typische Felder einer kreativen Bingokarte sind zum Beispiel: „Einen neuen Ort entdecken“ „Etwas zum ersten Mal tun“ „Einen Tag ganz ohne Termine“ „Ein Projekt abschließen, das lange liegen blieb“ "Eine Wohlfühlmassage gönnen" "Digitales Zeichnen lernen" Anleitung: Kreative Bingokarte zum Jahresbeginn erstellen Schritt für Schritt: Zeitraum festlegen (z. B. ein ganzes Jahr von Januar bis Dezember) Ein zentrales Thema wählen (Alltag, Achtsamkeit, Kreativität oder so wie meins: beruflich und privat) 9, 16 oder 25 Felder definieren (ich habe es an die Seite meines visuellen Tagebuchs angepasst) Felder klar und realistisch formulieren Gestaltung auswählen (Papier, Canva, Notizbuch, Visuelles Tagebuch) Die Umsetzung meiner Jahresbingokarte Aktuell halte ich alles, was mich bewegt, in meinem visuellen Tagebuch fest. Genau deshalb war es für mich der perfekte Ort, um dort auch meine Jahresbingokarte entstehen zu lassen. Zu Beginn zeichnete ich mit Bleistift und Lineal die Felder vor. Danach widmete ich mich den privaten Bingofeldern. Die einzelnen Themen notierte ich ebenfalls zunächst mit Bleistift und skizzierte meine Mini-Me’s passend dazu. Anschließend erweckte ich sie mit schwarzem Fineliner und Markern zum Leben. Wenn ich etwas genauer festhalten wollte, ergänzte ich eine kurze Beschreibung. Sobald ein Feld fertig war, setzte ich mit dem passenden Marker einen kleinen Rahmen darum. Die Felder entstanden dabei nicht der Reihe nach. Stattdessen entschied ich nach Gefühl und achtete darauf, dass ähnliche Themen, wie zum Beispiel Saunabesuch und Massage, nicht direkt nebeneinanderlagen. Das ist allerdings mein ganz persönlicher Monk. So füllte sich Feld für Feld. Zuerst die privaten, danach die beruflichen Vorhaben. Tipp: Ein Feld ließ ich ganz bewusst frei. Nicht alles muss geplant sein. Manche Dinge dürfen sich im Laufe des Jahres einfach zeigen. Und was mir besonders am Herzen liegt: KEIN PerFUCKtionismus! Es geht nicht um perfekte Proportionen, den goldenen Schnitt beim Zeichnen oder eine tadellos dargestellte Perspektive. Es geht um die Freude beim Kreieren :-) Oben links siehst du einen Ausschnitt aus meiner privaten/ persönlichen Bingokarte und unten rechts sind drei Felder meiner beruflichen Pläne, sowie ein "freies" Feld für Unvorhersehbares. Warum kreative Bingokarten so beliebt sind Als ich kreative Bingokarten auf Instagram entdeckt habe, war ich sofort verliebt. Diese vielen kleinen Zeichnungen, fast wie Mini-Comics und dann auch noch so zuckersüß. Sie sind leicht, verspielt und gleichzeitig sehr aussagekräftig. Ich habe mich für zwei Karten entschieden, eine private und eine berufliche. Wobei sich das bei mir sowieso kaum trennen lässt. Die Zeichnungen sind intuitiv verständlich, bringen mich selbst zum Schmunzeln und oft auch die Menschen, die sie ansehen. Schon beim Überlegen, was ich in diesem Jahr alles Schönes erleben möchte, stellt sich ein warmes, schönes Gefühl ein. In meinem Artikel Comics für die Seele habe ich darüber geschrieben, dass Zeichnen helfen kann, auch schwierige oder schwer greifbare Themen sichtbar zu machen. Genau das passiert für mich auch mit der Bingokarte. Neben leichten, kreativen Momenten finden dort auch größere Themen Platz. Mein Sternenmama-Projekt, Herzensideen, Wünsche für meine Selbstfürsorge und kleine Wellness-Vorhaben. Alles darf nebeneinander existieren, ohne bewertet zu werden. Warum sind Bingokarten beliebt? Sie sind leicht verständlich Sie bringen Humor in ernste oder monotone Situationen Sie fördern Aufmerksamkeit und Achtsamkeit Sie verbinden Menschen („Ah, das hatte ich auch!", "Das möchte ich auch machen.“) Jahresbingo & mentale Gesundheit Hier wird es besonders spannend. Denn wie du beim Lesen vielleicht schon gemerkt hast, wirkt sich allein das Gestalten meines Jahresbingos positiv auf meine mentale Gesundheit aus. Ich sage nicht, dass es ein Wundermittel ist. Aber es unterstützt mich im Alltag und erinnert mich sanft daran, an meinen Projekten dranzubleiben und meine Selbstfürsorge ernst zu nehmen. Motivation Kleine, erreichbare Felder senken die innere Hürde, anzufangen. Statt dem großen Gedanken „Ich müsste mal mein Leben sortieren“ finde ich in meinem Bingo zum Beispiel eine Zeichnung, die mich daran erinnert, die Yogamatte auszurollen und mir bewusst Zeit für Entspannung zu nehmen. Vorfreude Ich liebe es zu zeichnen und mit meinen Händen etwas Kreatives zu erschaffen. Zeichnen beruhigt mich. Ich ziehe Linie für Linie mit dem Fineliner, wähle meine Marker nach meinen Lieblingsfarben aus und fülle Fläche für Fläche. Jedes Detail genieße ich. Beim Kreieren entsteht gleichzeitig Ruhe und positive Erwartung. Mein Gehirn liebt das. Schon die Planung zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Abhaken & Erfolgserleben Jedes abgehakte Feld feiere ich. Es ist ein sichtbarer Erfolg. Dopamin wird ausgeschüttet und das Gefühl, etwas erreicht zu haben, stellt sich ein. Nicht die großen Schritte zählen, sondern die kleinen Etappen unterwegs. Selbstwirksamkeit Ich sehe schwarz auf weiß, oder genauer gesagt bunt auf Papier, was ich geschafft habe. Gerade in Phasen, in denen sich alles zäh anfühlt, ist das ein echter Motivationsbooster. Wichtig dabei ist, dass das Jahresbingo realistisch bleibt. Kein Selbstoptimierungs-Marathon, wie es meine Freundin Vivi so schön nennt. Aus diesem Grund empfehle ich auch, ein, zwei oder mehrere Felder bewusst leer zu lassen. Für Unerwartetes. Für Dinge, die sich erst im Laufe des Jahres zeigen. Visionboard oder Jahres-Bingokarte – wo liegt der Unterschied? Gerade zum Jahresbeginn tauchen sie oft gemeinsam auf: Visionboards und Jahres-Bingokarten. Ich liebe beide. Beide beschäftigen sich mit dem kommenden Jahr, beide versprechen Orientierung und Motivation. Und trotzdem fühlen sie sich im Alltag ganz unterschiedlich an. Ein Visionboard richtet den Blick nach vorne. Es sammelt Wünsche, Stimmungen und Lebensbereiche, oft in Form von Bildern oder einzelnen Worten. Es geht weniger darum, wie etwas erreicht wird, sondern darum, wohin man möchte. Ein Visionboard hängt an der Wand, liegt im Hintergrund und wirkt im Unterbewusstsein. Es inspiriert, ohne etwas einzufordern. Die Jahres-Bingokarte dagegen bleibt nah am täglichen Leben. Sie begleitet durch das Jahr und macht Entwicklung sichtbar. Jedes Feld steht für eine konkrete Erfahrung, eine Handlung oder einen Moment, der tatsächlich eintreten kann. Statt Zukunftsbildern geht es um kleine Schritte, die abgehakt werden dürfen. Kurz gesagt: Das Visionboard gibt die Richtung vor. Die Jahres-Bingokarte zeigt den Weg. Mental wirken sie ebenfalls unterschiedlich. Während ein Visionboard vor allem Vorfreude und Orientierung schafft, stärkt die Jahres-Bingokarte das Gefühl von Selbstwirksamkeit. Sie macht sichtbar, dass etwas passiert ist. Dass das Jahr nicht einfach vorbeizieht, sondern gestaltet wird – Feld für Feld. Ich kombiniere beides. Mein gezeichnetes Visionboard beantwortet die Frage „Was wünsche ich mir?“ und meine Jahres-Bingokarte ergänzt „Wie fühlt sich mein Alltag auf dem Weg dorthin an?“ Visionboard vs. Jahres-Bingokarte Visionboard Fokus: Wünsche & Zukunftsbilder Form: Bilder, Symbole, Schlagworte Wirkung: Inspiration, Orientierung Nutzung: meist passiv, im Hintergrund Veränderung: bleibt oft das ganze Jahr gleich Jahres-Bingokarte Fokus: Erlebnisse & konkrete Schritte Form: klare Felder mit Aufgaben oder Momenten Wirkung: Motivation, Selbstwirksamkeit Nutzung: aktiv, über Monate hinweg Veränderung: wächst und füllt sich im Laufe des Jahres Kreative Bingokarten auf Instagram & Social Media Und weil ich die kreative Bingokarten zuerst auf Instagram entdeckt habe, hier noch einige Gedanken dazu: Sie funktionieren dort besonders gut, weil sie: leicht teilbar sind inspirieren und zum Mitmachen einladen ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen Hashtag-Ideen: Mir ist bewusst, dass Hashtags heute nicht mehr die Bedeutung haben wie noch vor ein paar Jahren. Trotzdem möchte ich dir einige davon vorstellen, falls du deine Bingokarte auf Instagram teilen möchtest: #jahresbingo #kreativebingokarte #neuesjahrneustart #achtsamkeit2026 #mitmachaktion #alltagsfreude #mentalgesund Q&A: Häufige Fragen Wie viele Felder sollte eine Bingokarte haben? Neun oder sechzehn Felder sind für ein Jahr gut überschaubar. Am Ende kannst du die Anzahl aber ganz nach dem wählen, was du geplant hast und was sich für dich stimmig anfühlt. Muss man alle Felder schaffen? Nein, natürlich nicht. Die Bingokarte ist ein Begleiter, kein Maßstab. Sie soll dich motivieren und nicht unter Druck setzen. Ist eine kreative Bingokarte besser als gute Vorsätze? Ich persönlich mag keine guten Vorsätze. Sie sind oft genauso schnell wieder verschwunden, wie sie entstanden sind. Eine kreative Bingokarte ist flexibler und weniger druckvoll. Durch das bewusste Gestalten und Nachdenken bleibt sie außerdem viel präsenter und nachhaltiger im Kopf. Was ist, wenn ich mein Jahresbingo „nicht gut genug“ finde? Dann ist es genau richtig. Eine kreative Bingokarte muss nicht perfekt sein. Sie lebt davon, persönlich zu sein, nicht davon, schön oder vollständig zu wirken. Was mache ich, wenn sich meine Wünsche im Laufe des Jahres ändern? Dann darf sich auch dein Bingo verändern. Felder können angepasst, übermalt oder einfach leer gelassen werden. Dein Jahr entwickelt sich und dein Jahresbingo darf das genauso tun. Fazit Mir hat es richtig viel Freude bereitet, meine Bingokarte zu zeichnen. Für mich ist sie kein Plan, der mich antreibt, sondern ein schöner Begleiter durch das Jahr. Am Jahresende werde ich mit einem Lächeln an all die bezaubernden Momente, Projekte und Erlebnisse zurückdenken, die Wirklichkeit geworden sind. Und genau das macht sie zu einem erstaunlich guten Start ins neue Jahr. Und bevor ich sie gleich auf Instagram teile, möchte ich dich fragen: Was würdest du in deiner Bingokarte festhalten und worauf freust du dich in diesem Jahr? Alle Liebe – Karina 🤍 Aus meinem visuellen Tagebuch: Eine weitere Möglichkeit, um Wohlfühl-Pläne zu schmieden, ist eine gezeichnete Monats-Bucket-Liste. Illustrationen: Karina Röpcke
- Ich wirke, also bin ich - Kreativität im Business
Herzlich willkommen zu meinem eigenen Artikel meiner Blogparade „Ich wirke, also bin ich – Kreativität im Business“! Ich freue mich riesig, dass du hier bist und dich für mein Lieblingsthema, die Kreativität, interessierst. Kreativität und Business scheinen auf den ersten Blick vielleicht nicht viel miteinander zu tun zu haben. Doch wie Steve Jobs einst sagte: „Creativity is just connecting things.“ Genau das ist es, was erfolgreiche Unternehmen und Unternehmer ausmacht – die Fähigkeit, scheinbar Unzusammenhängendes zu verknüpfen und daraus etwas Neues, Einzigartiges zu schaffen. Steve Jobs selbst ist ein Paradebeispiel dafür. Seine visionären Produkte und bahnbrechenden Präsentationen sind ein Beweis dafür, wie Kreativität nicht nur Innovationen hervorbringt, sondern auch eine starke emotionale Verbindung zu den Kunden schafft. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie essenziell Kreativität im Business ist, und wie sie nicht nur meine beruflichen, sondern auch meine persönlichen Projekte beeinflusst und bereichert. Von meiner Arbeit als Coachin, der Liebe zur Kunst, meinem Nebenjob im Keramikmal-Studio und meiner Tätigkeit als Bloggerin – Kreativität ist der Motor, der all meine Aktivitäten antreibt. Viel Freude beim Lesen! Was dich in diesem Blogartikel erwartet: Steve zeigt, wie's geht: "Kreativität im Business" Bedeutung von Kreativität im Business-Kontext Warum dieses Thema für mich persönlich wichtig ist 1. Was bedeutet Kreativität im Business für mich? 2. Methoden und Techniken, mit denen ich kreativ bin und bleibe Morgenseiten schreiben Brainstorming Brainwriting oder auch Bloggewitter Mindmapping Loslassen 3. Die Rolle der Kreativität in meiner Arbeit als Ayurveda-Coachin und zukünftig auch als Heilpraktikerin für Psychotherapie Psychotherapie und Kreativität Techniken, die sich wunderbar als Schreibtherapie anbieten Ayurveda und Kreativität 4. Fazit Steve zeigt, wie's geht: "Kreativität im Business" "Creativity is just connecting things. When you ask creative people how they did something, they feel a little guilty because they didn’t really do it, they just saw something. It seemed obvious to them after a while. That’s because they were able to connect experiences they’ve had and synthesize new things." – Steve Jobs Kennst du Steve Jobs? Er ist für mich ein Meister. Ich meine hiermit nicht seine unterkühlten und arroganten Charaktereigenschaften, sondern seine innovativen Produkte. Er zählt zu den besten Rednern der Wirtschaftswelt. Seine Präsentationen sowie die legendäre Stanford-Eröffnungsrede "Finde, was du liebst" aus dem Jahre 2005 zeigen, wie kreatives Storytelling funktioniert und überzeugt. Steve Jobs war ein Visionär voller Kreativität und ich muss gestehen, ich liebe fast alle seine Produkte (inklusive der Verpackungen). Kreativität ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs in jedem Business. Ob es darum geht, innovative Lösungen zu finden, einzigartige Produkte zu entwickeln (am Beispiel von Jobs: ein PC, der für alle Menschen leicht und intuitiv zu bedienen ist, oder die transportable Playliste in Form des ersten iPod) oder neue Wege der Kundenansprache, wie die an der Stanford-Universität zu entdecken – kreative Ansätze sind unerlässlich, um sich in der heutigen, schnelllebigen Geschäftswelt zu behaupten. Bedeutung von Kreativität im Business-Kontext Im Business-Kontext bedeutet Kreativität weit mehr als nur künstlerische Fähigkeiten wie Malen, Schreiben, Tanzen oder Basteln. Es geht darum, Probleme auf unkonventionelle Weise zu lösen, Chancen zu erkennen und zu nutzen sowie Neues zu schaffen und zu verbessern. Kreativität ist der Motor, der Innovation antreibt und Unternehmen hilft, sich von der Konkurrenz abzuheben. Warum dieses Thema für mich persönlich wichtig ist Für mich ist Kreativität die Grundlage meiner Arbeit. Das war sie schon immer. Nach dem Modedesign-Studium als Schnittdirektrice, Jahre später als Designerin mit eigenem Modelabel, sowie als Costume- & Make-Up-Supervisorin Backstage auf einem Kreuzfahrtschiff. Heute arbeite ich kreativ im Coaching mit meinen Klienten, in meinem geliebten Nebenjob als Kreativberaterin in einem Keramikmal-Studio, sobald ich Content für Social Media erstelle, beim Bloggen und Zeichnen. In meiner täglichen Praxis verbinde ich Psychologie, Ayurveda und die moderne Spiritualität mit meiner Kunst. Diese besondere Kombination ermöglicht mir, Menschen auf vielfältige und einfallsreiche Weise zu unterstützen und ihnen zu helfen. Für mich ist Kreativität im Business nicht nur eine berufliche, sondern vor allem auch eine persönliche Herzensangelegenheit. 1. Was bedeutet Kreativität im Business für mich? Kreativität bedeutet für mich vieles. Es ist Ideensuche, Lösungsfindung, Zeichnen, achtsam sein und Ausschau nach kreativen Formen halten. Ich liebe es, mit "offenen" Augen und neugierigem Blick Schaufenster abzuscannen, Licht-Schatten-Formen an Wänden und auf Gehwegen zu entdecken, ästhetisches, minimalistisches und praktisches Design zu bestaunen, einen liebevoll-geformten Kakaobecher in der Hand zu halten, in Pinterest zu stöbern, neue Zeichen-Inspirationen zu sammeln oder eine neue Schreibtechnik für meine Blogartikel auszuprobieren. Wie beeinflusst meine künstlerische Tätigkeit mein Business? Als Künstlerin nutze ich meine kreative Energie nicht nur, um kleine Kunstwerke (ich zeichne meine Fineliner-Porträts am liebsten auf 15x15 cm Papier) zu schaffen, sondern auch, um neue Ideen und frische Ansätze in meine beruflichen Projekte einzubringen. Im Berufsleben manifestiert sich die Kreativität ... in meinem neuen 1:1 Angebot für kreative Herzen: KREIEREN STATT REAGIEREN: Die Kunst, das Leben leicht zu machen. in meinen Blogartikeln. Du findest Kreativität in der Art, wie ich Texte schreibe (Storytelling), in meinen Zeichnungen, die ich als Titelbild nutze oder um Geschriebenes bildlich darzustellen, beim Fotografieren meiner "12von12"-Bilder usw. Kunst ist ein großartiges Mittel, um Emotionen auszudrücken und zu kommunizieren. beim Gestalten der Coaching-Unterlagen mit dem Online-Design-Tool Canva. beim Vorbereiten und Organisieren einer Kakao- oder Teezeremonie. beim Kreieren meiner Markenidentität - durch mein Design und die Zeichnungen kann ich ein unverwechselbares und, ich hoffe, es ist mir gelungen, ein authentisches Markenimage zu schaffen, das meine Persönlichkeit und meine Werte widerspiegelt. beim Designen meiner eigenen Webseite, meines Logos ("heART" welches die beiden Wörter "heart und art" beinhaltet), schönen Flyern, informativen Workbooks und wertvollen Angeboten. Ich besitze ein recht gutes visuelles Gespür und ein feines Auge für Details. Diese Eigenschaften fließen direkt in mein Business ein und zieht auch Kunden an, die meine Vision und Ästhetik teilen. beim lösungsorientierten Coaching und der Arbeit mit meinen Klienten und Klientinnen - durch meine künstlerische Tätigkeit habe ich gelernt, außerhalb der "normalen" Grenzen zu denken und kreative Ansätze zur Problemlösung zu entwickeln. im Keramikmal-Studio, sobald ich Kunden und Kundinnen berate, ihr Lieblingsmotiv umzusetzen. ... und in so vielem mehr. Mein Logo und die Idee dahinter: Ich vertraue auf mein Herz (heart), denn es weiß, was wahr ist und es weiß, was für mich bestimmt ist. Genau wie dein Herz es für dich weiß. Dieses Herz öffnet sich beim Coachen, in meinen Beratungen und in Gesprächen mit Menschen, die mir viel bedeuten. Und ich verbinde es mit meiner Kunst (art) und mit meiner Kreativität, weil alles schon immer in mir vorhanden war. Umgesetzt wurde das Logo von der lieben Dani "danibydsgn". Was ich besonders daran mag: die Bögen erinnern mich zusätzlich an Meereswellen und die Zeit als ehemalige Seefahrerin. Ich möchte dich an einer Geschichte teilhaben lassen, denn als ich 2020 überlegte, mich selbstständig zu machen, war für mich klar, ich muss sichtbar werden, um Klienten zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung, wie. In meiner ersten Selbstständigkeit vor ca. 15 Jahren als Modedesignerin gab es in meiner Welt noch kein Instagram. Die damaligen Kunden und Kundinnen erhielt ich über Mund-zu-Mund-Propaganda. Meine Kollektionen waren verteilt in kleinen Boutiquen auf Kommissionsbasis und ich verkaufte auf DaWanda (einer Online-Plattform, die ähnlich der von Etsy ist), meine selbstgefertigten Produkte. Mit dem Coaching war es anders. Es gab keine Plattform für mich, bis auf Instagram. Ich durchstöberte die Accounts meiner Coaching-Kollegen und stellte fest, dass sie sich doch ziemlich ähnlich waren. Die gleichen Grafiken, nur andere Farben. Für mich stand fest, ich wollte es anders. Also begann ich zu zeichnen, etwas, was ich seit Jahren vernachlässigt hatte. Seitdem sind meine Bilder ein wichtiger Bestandteil meiner Beiträge. Und nicht nur das, auch habe ich wundervolle Zeichen-Auftragsarbeiten erhalten. Mein Business-Instagram Feed mit meinen Zeichnungen. Eine Zeichnung, die für meine Ayurveda-Kollegin Lydia entstand. Sie ist eine tolle Ayurveda-Köchin und teilt ihre leckeren Rezepte bei Instagram unter dem Namen "ayur_hungry". 2. Methoden und Techniken, mit denen ich kreativ bin und bleibe "Aber du bist ja kreativ, ich nicht." Ein Satz, den ich öfter höre. Wir alle sind kreativ, vorausgestzt, wir stehen unserer eigenen Kreativität nicht im Weg. Der größte Gegner ist die Alltagsroutine und die Ausrede, keine Zeit zu haben. Eine befreundete Ayurveda-Kollegin meinte einmal in einem anderen Zusammenhang zu mir: "Mach's einfach!" Und genau das zählt auch für die eigene Kreativität. Sie ist kein Sesselsport! Und klar hilft es mir ab und zu während des Zeichnens schöne Musik zu hören, aber ich muss mir die Zeit und den Raum nehmen und in die Umsetzung kommen, damit etwas geschieht. Ich muss aktiv werden, meine Vorstellungskraft nutzen, etwas kreieren, wieder verwerfen, um es anschließend neu zu probieren. Und dann ist es vollkommen egal, ob ich zeichne, meiner Intuition folge, Tagebuch schreibe, Rollenspiele inszeniere, meine vier Wände dekoriere oder achtsam und mit allen Sinnen eine Tasse Tee genieße. Im Folgenden möchte ich dir Techniken vorstellen, die ich sehr gerne nutze. Morgenseiten schreiben Bei mir ist "etwas Neues" hinzugekommen. Seit genau 45 Tagen schreibe ich jeden Morgen, kurz nach dem Aufstehen, meine Morgenseiten. Ich setze mich an den Schreibtisch und schreibe los. Die einzige Vorgabe, es müssen mindestens drei Seiten sein. Im Gegensatz zu meinen Blogartikeln schreibe ich sie mit der Hand. Am Ende der 3 Seiten notiere ich zusätzlich drei positive Glaubenssätze, die ich aktuell bearbeite, 5x hintereinander. An manchen Tagen dauern diese Seiten gefühlt ewig, an anderen wiederum sprudeln die Gedanken regelrecht aus mir heraus. Julia Camerons Buch "Der Weg des Künstlers - Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität"** inspirierte mich zu den Morgenseiten. Das Buch stand schon lange auf meiner Bücherliste und erst jetzt, habe ich die Zeit gefunden, es zu lesen und die Aufgaben darin umzusetzen. Am Ende der drei Seiten und meinen positiv-formulierten Glaubenssätzen füge ich jeden Abend eine kleine Zeichnung hinzu, die dokumentiert, was ich am jeweiligen Tag erlebt habe. Brainstorming In Zusammenarbeit mit mehreren Menschen liebe ich Brainstorming. Zum Beispiel bei der Keramik-Gestaltung: Wenn unsere Kunden und Kundinnen eine Idee mitbringen, sammeln wir Kreativberaterinnen gemeinsam mit ihnen mögliche Herangehensweisen. Die für gut-befundene Technik wird umgesetzt. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Einfach loslegen und die Kreativität fließen lassen. Brainwriting oder auch Bloggewitter Ähnlich dem Brainstorming werden beim Brainwriting Ideen gesammelt und notiert. Im Anschluss erfolgt der Austausch mit den Teilnehmern, z. B. bei einem gemeinsamen Workshop. In der "TheContenSociety"-Gruppe, in der ich mich mit vielen MitbloggerInnen austausche, nutzen wir besonders gerne während einer Blogdekade (10 Blogartikel in 10 Tagen) das Ideengewitter. Hierfür treffen wir uns (diejenigen, die eine Idee möchten) 10 Tage hintereinander jeweils um 8 Uhr in der Früh und erklären kurz, welche Informationen oder Ideen wir von den anderen MitbloggerInnen haben möchten. Haben wir Gedanken zum entsprechenden Thema, wird im Zoom-Chat in die Tasten getippt. Auf "LOS" drücken wir alle gleichzeitig auf "senden" und die Ideen prasseln wie ein Gewitter in den Chat. Ein herrliches Gefühl, Inspirations-Explosion pur! Mindmapping In Vorbereitung auf meine Überprüfung beim Gesundheitsamt für den "Heilpraktiker für Psychotherapie" kam ich mit Auswendiglernen nicht weit. Es waren einfach zu viele Krankheitsbilder, Symptome, Therapieverfahren, Gesetze, usw., die in meinem Kopf bleiben mussten. Was mir half, war das Zeichnen von Mindmaps. Ich nutzte unterschiedliche Farben, zeichnete Strichmännchen und kleine Icons, die es mir einfach machten, das Gelernte auch im Gedächtnis zu verankern. Auch für meine Coachees, die ich auf die mündliche Überprüfung in Sachsen vorbereite, gibt es einige Mindmaps als Vorlagen von mir. Loslassen Kreativität ist nicht planbar. Die besten Ideen kommen mir auf dem Fahrrad, unter der Dusche, beim Joggen oder beim Spazierengehen. Wenn ich eine Idee habe oder kreativ sein möchte, mache ich mir einige Notizen und lass sie erstmal auf mich wirken. Irgendwann, kurz vor dem Einschlafen oder eben unter der Dusche, ploppen sie auf und sind bereit, angeschaut und umgesetzt zu werden. 3. Die Rolle der Kreativität in meiner Arbeit als Ayurveda-Coachin und zukünftig auch als Heilpraktikerin für Psychotherapie Psychotherapie und Kreativität Kreativität eröffnet neue Wege in meiner Arbeit mit Klienten und bietet ebenso einen geschützten Raum, indem Wachstum stattfinden kann. Seit Januar 2024 besitze ich die Heilerlaubnis, die es mir ermöglicht, auch therapeutisch zu arbeiten. Ich werde zukünftig in meiner Praxis Psychotherapie mit verschiedenen kreativen Techniken kombinieren, um den individuellen Bedürfnissen meiner Klienten gerecht zu werden. Ich liebe die Kreativität, denn sie ist ein mächtiges Werkzeug, das es ermöglicht, weit über die Sprache hinauszugehen und tiefere Ebenen des Bewusstseins zu erreichen. Durch den Einsatz von Kunst, Musik und Schreiben können Klienten oft auf eine Weise kommunizieren und reflektieren, die mit Worten allein nicht möglich wäre. Besonders die Kunsttherapie hat es mir als Therapiemethode angetan. Hierfür werden meine Klienten ermutigt, ihre Gefühle und Gedanken durch Zeichnungen oder Malerei auszudrücken, um neue Perspektiven zu ermöglichen. Auch die Schreibtherapie, das Schreiben von Tagebüchern, Gedichten oder Geschichten bietet sich wunderbar an, um Unbewusstes an die Oberfläche zu bringen, um das eigene Gedanken-Chaos zu sortieren, zu reflektieren und um Klarheit zu gewinnen. Durch Eigenerfahrung, dem Ausprobieren allerhand verschiedener Techniken weiß ich kreatives Schreiben selbst sehr zu schätzen. Techniken, die sich wunderbar als Schreibtherapie anbieten: Tagebuch schreiben das Beantworten der Wunderfrage meditatives Schreiben im Hier und Jetzt ABC-Listen, zu einem bestimmten Thema, die zum freien Denken anregen autobiografisches Schreiben dem Vervollständigen von Satzanfängen, um zu bestimmten Erkenntnissen zu gelangen beobachtendes Schreiben Schreiben eines Dankbarkeitstagebuchs oder die genannten Morgenseiten (Freewriting) Meine ABC-Liste zum Thema Selbstliebe und Selbstfürsorge. Neben der Kunst- und Schreibtherapie unterstützen Meditations- und Achtsamkeitsübungen mich und meine Klienten im Hier und Jetzt zu sein und dadurch Ruhe zu finden. Kennst du die Rosinenübung? In diesem Artikel findest du die Anleitung dazu. Auch das bedeutet Kreativität für mich. Ich schule sehr gerne die Achtsamkeit meiner Klienten, damit sie im Alltag Ruhe finden. Ayurveda und Kreativität Ayurveda, die traditionelle indische Heilkunst, spielt ebenso eine bedeutende Rolle in kreativen Prozessen. Die Grundprinzipien des Ayurveda helfen nicht nur, Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen, sondern fördern auch die kreative Energie und Schaffenskraft. Ayurveda und Kreativität - Wie passt das zusammen? Ayurveda betrachtet den Menschen ganzheitlich und zielt darauf ab, das natürliche Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele zu bewahren. Dieses Gleichgewicht ist wichtig für die Kreativität, da es Klarheit, Fokus und innere Ruhe fördert. Durch ayurvedische Praktiken kann ich Stress abbauen, geistige und körperliche Energie steigern und meine kreative Inspiration nähren. Beispiele, wie Ayurveda-Prinzipien mich und meine Kreativität unterstützen Im Coaching kombiniere ich Ayurveda mit kreativen Ansätzen, um durch Balance und gezielte Techniken wie Meditation, Atemübungen, Ernährung nach Doshas, der Anwendung ätherischer Öle, Kräuter und Tees, sowie Selbstmassage die Kreativität sowohl für mich als auch meine Klienten zu fördern. Meine Tagesroutine (Dinacharya) Sie hilft mir dabei, den Tag bewusst und fokussiert zu beginnen. Das Einhalten von regelmäßigen Schlaf- und Essenszeiten schafft Stabilität und Klarheit im Kopf, was wiederum die Kreativität fördert. Wie du bereits weißt, beginne ich meinen Tag mit Yoga und meinen Morgenseiten. Und wenn es die Zeit erlaubt, wird meditiert. Meditation und Atemübungen (Pranayama) Durch meine liebe Kollegin Karin Meinzer konnte ich wundervolle natürliche Atemübungen kennenlernen, die sich meinen Bewegungen anpassen. Denn wie sagt sie so schön: "Atem ist Bewegung". Ich versuche sie sooft wie möglich, in meinen Alltag zu integrieren. Regelmäßige Meditationspraxis, ich mag z.B. die Gehmeditation und Atemübungen lassen mich ruhig werden und öffnen den Raum für kreative Gedanken und Ideen. Ernährung nach Doshas Die richtige Ernährung spielt eine Schlüsselrolle im Ayurveda. Je nach persönlicher Konstitution (Dosha) empfehle ich bestimmte Nahrungsmittel. Hauptsache frisch, ist mein oberstes Prinzip. Denn nur frische und nährstoffreiche LEBENsmittel schenken mir die optimale Energie. Für mein kreatives Arbeiten bevorzuge ich leichte, energiereiche Mahlzeiten, die je nach regionalem und saisonalem Angebot, mein Vata-Dosha ausbalancieren. Selbstmassage (Abhyanga): Abhyanga, die ayurvedische Selbstmassage mit warmem Öl, hilft, Stress abzubauen und das Nervensystem zu beruhigen. Diese Praxis fördert die Entspannung und schafft eine wohltuende Verbindung zwischen Körper und Geist, was wiederum die Kreativität steigert. Eine regelmäßige Selbstmassage hilft mir, meine kreative Energie zu revitalisieren und innere Balance zu finden. Durch die Integration von Ayurveda in meinen Alltag kann ich nicht nur meine Gesundheit und mein Wohlbefinden fördern, sondern auch meine kreative Schaffenskraft intensivieren. Ayurveda bietet wertvolle Werkzeuge, um Balance zu finden und den kreativen Fluss zu unterstützen, sodass ich meine künstlerischen und beruflichen Ziele inspiriert verfolgen kann. 4. Fazit Kreativität im Business ist für mich mehr als künstlerische Fähigkeit. Es bringt mir Klarheit, lässt mich von meinen Kollegen und Kolleginnen unterscheiden, hilft mir bei der Ideenfindung, bei der Problemlösung, lässt mich neugierig bleiben, wieder Kind sein und hilft, meine Gedanken und Gefühle zu sortieren. Ob als Coachin, Künstlerin, Ayurveda-Expertin, Bloggerin und Kreativberaterin - kreative Ansätze bereichern mein Leben und mein Business. Sie sind tief in meinem Arbeitsalltag verwurzelt. Ich danke dir, wenn du bis hierhin gelesen hast und hoffe, du konntest wertvolle Einblicke und Inspirationen für dein eigenes Business mitnehmen. Hast du Lust bekommen einen eigenen Artikel zum Thema "Kreativität im Business" zu schreiben, dann lade ich dich herzlich ein, an meiner Blogparade teilzunehmen. Oder hinterlasse gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken und Ideen. Welche Methoden und Techniken nutzt du, um kreativ zu bleiben? Alles Liebe - Karina 🤍 *Illustrationen: Karina Röpcke/ Illustration Titelblatt: Foto-Inspiration: Dennis Gall **unbezahlte Werbung
- 9 Gründe, warum ich Kreativität liebe
„Schönes“ kreieren, wollte ich schon immer. Zumindest so lange ich denken kann. Als Kind der DDR wurde mir schon sehr zeitig klar, was es bedeutete kreativ zu sein ... denn wie es so hieß "es gab ja nichts". Um aufzufallen, wurde gestaltet, gebastelt, außergewöhnliche Kleidung genäht, gestrickt usw. Für mich bedeutet Kreativität, nicht nur Kunst. Für mich ist sie DIE Ressource, um mit den täglichen kleinen und großen Herausforderungen des Lebens umzugehen. Also los geht's, hier kommen meine 9 Gründe, warum ich Kreativität beruflich und privat liebe: Was bedeutet für mich Kreativität? "Being creative is not a hobby, it’s a way of life." Ich beginne damit, was sie nicht ist. Kreativität bedeutet für mich nicht nur Designen. Sie ist auch kein Können, kein Talent. Um kreativ zu sein, benötigst du weder eine künstlerische Ausbildung, noch musst du ein Genie sein. Kreativität bedeutet für mich Lösungsfindung , Ideensuche , Inspiration , Flexibilität , Individualität , Grenzen überwinden und die Schönheit in der Kunst und den Menschen zu sehen. Sie ist in allen Lebensbereichen vorhanden und ist eine meiner wertvollsten Fähigkeiten. Als Kinder ließen wir uns von unserer Fantasie leiten. Wir erfanden Geschichten, bauten Höhlen und Kunstwerke. Wir konnten uns stundenlang mit Dingen beschäftigen und waren im Flow. Mit zunehmendem Alter vergessen viele Menschen, dass sie kreativ sind und packen die Kreativität in die Kunstschublade. Für mich gehört sie da tatsächlich mit rein. Schließlich liebe ich das Zeichnen. Mit meinen Illustrationen möchte ich Menschen erreichen und Emotionen wecken. Jedoch ist Kreativität nicht nur Kunst, sondern auch Gärtnern, an Projekten "basteln", Schreiben, die Erstellung von leckeren Rezepten, die Wahl des Outfits und vieles mehr. 1. Kreativität hält mich flexibel Kunst auf Knopfdruck funktioniert für mich nicht. Kreativität hingegen ja. Bereits in meinem Entertainment-Job musste ich blitzschnell eine Lösung finden, wenn z.B. die Jackennaht beim Warm-up, kurz vor dem Auftritt der Tänzer platzte. Da hieß es für mich als Dresserin (Ankleiderin) nur noch reagieren, und zwar ganz schnell. Für die Kunst gibt es nichts Schlimmeres als starre Vorgaben. Egal ob beim Schreiben dieses Blogartikels oder beim Zeichnen, ich brauche Raum für meine Ideen. Und ich darf ihn mir auch einräumen und schon bin ich bei Punkt 2: 2. Kreativität bedeutet für mich Routine und benötigt etwas Fleiß Fast jeden Freitag-Abend sitze ich über meinem Zeichenblock und zeichne. Die Ideen dafür entstehen oft im Laufe der Woche. Für mich ist dieses heART-"Date" mit mir und der Kunst ein fester Bestandteil meiner Woche. Ich würde tatsächlich meinen, diese Zeit erdet mich. Ähnlich ist es beim Bloggen. Jeden Montag steht ein fester Termin in meinem Kalender. Würde dies nicht sein, wäre bis heute kein einziger Blogartikel entstanden. Das Thema steht und der Inhalt darf wachsen. Wichtig jedoch: ich muss anfangen und dranbleiben. 3. Kreativität lässt mich neugierig bleiben Kreativität ist super individuell . Letztes Wochenende beim Ayurveda-Festival gab es einen „Silent Community Painting - Workshop“ . Ziel dieses Workshops war es, gemeinsam in Stille (ohne zu sprechen) zu kreieren und sich von der Musik inspirieren zu lassen. Die Wahl der Werkzeuge war freigestellt. Manche wählten Pinsel, andere nahmen die Hände. Als ich das Thema auf dem Programm entdecke, dachte ich sofort JA, da bin ich dabei! Was mich davon abhielt … in der Gemeinschaft zu kreieren. Ich liebe Malen und Zeichnen. Im Moment arbeite ich jedoch am liebsten alleine. Meine Zeichnungen sind größtenteils sehr genau und weniger bunt. Im Nachhinein ärgere ich mich etwas, dass ich diese Chance nicht ergriffen habe. Aber eins ist klar, bei der nächsten sich bietenden Möglichkeit bin ich dabei, um die Kunst mit allen Sinnen zu erleben. Manchmal braucht es eben Zeit, um sich mit einem Gedanken oder einer Idee anzufreunden. YIN.YANG.YEAH Ausprobieren, kreativ und im Flow-sein hieß es beim Silent Community Painting Workshop von Nicole und Carola auf dem Ayurveda Festival in Bad König 4. Kreativität steht jedem Menschen jederzeit zur Verfügung Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch kreativ ist . Bereits als Kind wurden Höhlen und Kunstwerke gebaut. Unsere Vorfahren mussten kreativ sein, um zu überleben. Meinen Coachees und mir hilft sie bei der Suche nach Antworten. Und genau da spielt sie eine wichtige Rolle im Veränderungsprozess: die Vision im Blick, aus alten Mustern aussteigen, der gemeinsamen Erarbeitung kreativer Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten zur Bewältigung der Alltagsthemen. Neue Ideen werden ausprobiert, eventuell wieder verworfen. Dafür benötigt es Vertrauen, Offenheit, Neugier, Mut und das bewusste Hineinfühlen in den Prozess. 5. Kreativität ist ansteckend, motivierend und verbindet Im Ayurveda sind besonders die Vata-Typen kreativ und einfallsreich. Jeder kennt im Freundeskreis DIE eine Person mit den immer verrückten Einfällen. Und genau diese Person macht die Erlebnisse auch so einmalig. Zuerst hat keiner Lust und am Ende freuen sich alle :-) 6. Kreativität bringt mich meinen Zielen näher Das Dranbleiben ist entscheidend. Mich immer wieder fragen, warum tue ich das, was ich tue? Wie oft erwische ich mich beim Prokrastinieren vor einem neuen Blogartikel. Die leere Seite möchte gefüllt werden. Was mir hilft? Zeitfenster einplanen - für die Routine, aber auch für das Schreiben am Stück. In der "Content Society" von Judith Peters gibt es sogenannte Co-Blogging-Termine und ich liebe sie. Sie dauern 3-4 Stunden, sind online und wer möchte, nimmt daran teil. In dieser Zeit schaffe ich es, besonders konzentriert zu bloggen und bin dankbar für diese motivierende Möglichkeit des Zusammenarbeitens. 7. Kreativität ist für mich ein Ausdruck, meine Innenwelt nach Außen zu bringen "Making art helps you discover more of who you are." Kunst und Kreativität machen mich frei. Wenn ich zeichne, bin ich im Flow. Ich vergesse alles um mich herum. Mein privater Instagram-Account heißt nicht zufällig karinas_pinselyoga . Viele Jahre habe ich nicht gezeichnet. Warum? Kann ich gar nicht mehr wirklich sagen. Wieder damit begonnen, hab ich im November 2022, als ich meinen Instagram-Account startete. Ich wollte nicht die gleichen Canva-Vorlagen, den gleichen Feed, wie meine Kolleginnen und Kollegen. Für mich sind die Zeichnungen eine Möglichkeit, mich abzuheben. 8. Kreativität lässt mich sichtbar werden Ich habe viel Zeit aufgewendet, um passende Referenzbilder für Zitate, Texte oder allgemein, für meinen Content zu finden. Bis zu dem Tag als ich eine kleine Fernbedienung geschenkt bekommen habe. Meine beste Freundin Biene (eine tolle Fotografin), schenkte mir zu Weihnachten ein Ringlicht für mein Online-Coaching. Die Fernbedienung gab es dazu. Auf der Suche nach einem Stativ inkl. Fernbedienung fiel sie mir wieder ein und was soll ich sagen, jaaa, sie funktioniert. Seitdem brauche ich niemanden zu nerven oder stundenlang im Internet suchen, um das passende Motiv zu finden. Ich schieße einfach ein Foto von mir und schon hab ich die perfekte Vorlage. Was mir das ermöglicht? Ich traue mich noch nicht wirklich vor die Kamera, aber mithilfe meiner Zeichnungen, mit mir als Motiv, bin ich es indirekt doch :-) 9. Kreativität macht Menschen glücklich Wenn Dinge so funktioniert haben, wie ich sie mir vorgestellt habe, oder es hat sich etwas noch besseres ergeben, dann macht es mich glücklich. Genauso ist es mit meiner Kunst. Es erfüllt mich, wenn sich Menschen über meine Zeichnungen freuen, wenn ich sie inspirieren konnte oder zum Nachdenken angeregt habe. Auch kleine, kreative Freundlichkeiten (sogenannte: Random Acts of Kindness) können unglaublich viel bewirken. Das kann ein Post-it mit einer aufmunternden Nachricht am PC der Lieblingskollegin sein, eine personalisierte Zeichnung, ein einfaches Kompliment für eine fremde Person oder eine personalisierte Affirmationskarte. Für mich bedeutet es eine kleine Geste, für mein Gegenüber eine große Freude ... Diese Illustration entstand für Tessa. Sie hielt einen wundervollen Vortrag beim Ayurveda Festival mit dem Titel: "Surfe deine Stress-Energie Dank Ayurveda". Wie ich meine Kreativität lebe: Zettel und Stift sind immer mit dabei: sobald mich etwas inspiriert oder ich etwas sehe, lese oder höre, mache ich mir Notizen zeichnen, skizzieren, schreiben nicht dem ersten Gedanken folgen Kreativität mit Spiritualität verbinden mit Brainstorming starten und alles notieren, was kommt (egal wie unsinnig es sich im ersten Moment anfühlt) mich mit inspirierenden Menschen austauschen ins Tun kommen: eine Kreativ-Routine etablieren und loslegen Kreativität darf leicht sein: nichts erzwingen und bewusst Kreativ-Pausen einlegen, meistens kommen da die besten Ideen "Do it anyway!": Raus aus den alten (Denk-) Mustern und Neues ausprobieren: Funktioniert etwas, verbessere ich es. Klappt es nicht, lasse ich es. Perfektionismus ablegen (das ist meine persönlich größte Herausforderung :-) ) In diesem Sinne ... BE CREATIVE! Illustrationen: Karina Röpcke
- Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025
Ich liebe den Herbst. Es ist die Zeit des Reflektierens, der Rückschau. Was bleibt? Was möchte zu Ende gebracht werden? Und was darf losgelassen werden? Die Tage werden dunkler und ich möchte es mir gemütlich machen, schön machen. In meinem Zuhause, in meinem neuen Atelier, in meinem Inneren. Es fühlt sich an wie ein Neubeginn, mitten im Jahr. Das vierte Quartal ist für mich wie ein weißes Blatt Papier: leer, offen und voller Möglichkeiten. Und weil ich Listen liebe, freue ich mich jedes Mal wie eine Schneekönigin, wenn es wieder Zeit für meine To-Want-Liste * ist. Viermal im Jahr erscheint sie – mein kleiner Wegweiser, der mir zeigt, was mich wirklich antreibt und bewegt. Bevor ich eine neue schreibe, genieße ich es, die kleinen Häkchen zu setzen: zu sehen, welche Erlebnisse dieses Vierteljahr gefüllt haben, was ich erreicht habe und was ich einfach streichen darf, weil es keine Priorität hatte oder mir schlicht nicht (mehr) entspricht. Also hier ist sie: meine neue To-Want-Liste. Und vielleicht inspiriert sie dich ja, auch deine eigenen Wünsche und Ziele aufzuschreiben – nicht als To-Do, sondern als To-Want. Meine To-Want-Liste im Überblick: Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 4. Quartal 2025 Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 4. Quartal 2025 Was ich mit meiner Kunst und Kreativität bis zum Jahresende 2025 erreichen möchte Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 4. Quartal 2025 Mein Wohn-Projekt für das 4. Quartal 2025 Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 4. Quartal 2025 Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 4. Quartal 2025 freue Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 4. Quartal 2025 Ziel 1 - sportlich: Ich laufe bis zum 31.12.2025 meinen 2. Halbmarathon. – Leider hab ich es durch meine Entzündung im Fuß nicht geschafft, zu trainieren. Ziel 2 - persönlich: Ich arbeite in meinem eigenen Atelier (whoopwhoop ... ich freue mich mega!). – Okeee ... ich habe "an" meinem Atelier gearbeitet und es renoviert. Darin gearbeitet wird ab JETZT. Ziel 3 - kreativ: ✔ Es erscheint mein 2. digitaler, kreativer Merry heART-mas -Adventskalender. – Yeah ... ich hab wieder so tolles Feedback bekommen und mich riesig darüber gefreut. Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 4. Quartal 2025 Ich nehme mir in den nächsten acht Wochen Zeit, um meiner Webseite ein komplettes Make-over zu verpassen (Startseite, Über mich - Seite, Blog, Shop, Galerie). Dafür habe ich mir Unterstützung von Judith Peters geholt und werde an ihrem Kurs „Double your Blog“ teilnehmen. – Meine Zahlen haben sich durch den Kurs mehr als verdoppelt, obwohl ich nur 3 von 6 Wochen dabei war. Aktuell wiederhole ich den Kurs und überarbeite meine Seite. Du kannst bis zum Jahresende 2025 meine Kunst im Shop kaufen. Ich möchte meine Newsletter-Liste auf 500 Personen erweitern. Wenn du auf die Liste möchtest, hier entlang ! – Leider noch nicht erreicht, aber ich bleibe dran. Was ich mit meiner Kunst und Kreativität bis zum Jahresende 2025 erreichen möchte ✔ Für die 2. Ausgabe des Magazins von Sandra Hoppenz entsteht eine digitale Illustration zum Thema Ernährung und Gesundheit, die du auch in meinem Shop finden wirst. – Die Ernährungs-Zeichnung ist entstanden und wird in der 3. Ausgabe zu sehen sein. Dafür wurde das Thema "Kreativität - Talent - Berufung" vorgezogen. ✔ Eine neue Comic-Auftragsarbeit wird entstehen. – Und ein neuer Auftrag steht schon in den Startlöchern. Ich bin jedes Mal so dankbar für das Vertrauen, welches mir die Firma entgegen bringt. ✔ Ich vermisse es so sehr und möchte wieder Keramik bemalen. Die Tasse ist in einem Hamburger Keramikmal-Studio zum 30. Geburtstag meiner Freundin Nathalie entstanden 🤍 ✔ Ich werde mindestens einen Zeichen-Workshop anbieten. Ich habe noch so viele Domestika** -Kurse, die darauf warten, dass ich sie beende ... im Winter ist die perfekte Jahreszeit dafür. ✔ Ich veröffentliche 12 Artcollab -Bilder, die zusammen mit anderen Künstler*innen der Artcollabfamily entstehen werden. Artcollab-Oktober: Themen -Portrait mit Pilzen, Art Nouveau, Trbal Portrait und ein Referenzbild passend zum Herbst Artcollab-November: Themen - Portrait mit Mütze/ Hut, Pop Art, Tears und wieder ein Referenzbild Artcollab-Dezember: Themen - Portrait passend zur Weihnachtsstimmung, Christmas Cheer, Jugendstil, ein Referenzbild und alte Werke neu interpretiert. Bei mir ist es die "sporty" Mona Lisa geworden :-) 13. ✔ ATC-Artcollab, die Dritte: Es entstehen 10 Sammel "ATC"-Karten zum Tausch. Dieses Mal sind es meine Mini-Me's in der Weihnachts-Winter-Edition geworden :-) Ich hole 4 fehlenden Bilder nach, die ich mir für die Keramikmalstudio-Challenge vorgenommen habe, zu zeichnen. Mein " 12 von 12 " im Oktober, November und Dezember werden veröffentlicht und ich dokumentiere meinen Tag jeweils am 12. des Monats mit 12 Bildern. ✔ Es gibt wieder einen digitalen Adventskalender. Wenn du möchtest, melde dich jetzt schon an. Du möchtest auch kreativ sein, weißt aber nicht wie und wo du anfangen sollst , dann ist vielleicht meine 1:1 Begleitung "Kreieren statt reagieren" genau das Richtige für dich. Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 4. Quartal 2025 Ich werde mir eine Ayurveda-Herbstkur gönnen. Ich werde mindestens 4x in die Sauna gehen. Mein Wohn-Projekt für das 4. Quartal 2025 Endlos-Story: Ich lasse alle drei Punkte so lange auf der Liste, bis ich einen Haken setzen kann: Mein Schlafzimmer wartet auf seine Renovierung. Ich entsorge alle Unterlagen aus meiner ersten Selbständigkeit und schaffe Platz für kreative Projekte. – Leider noch nicht alle, aber schon einige Ordner sind weg. Ebenso werde ich einige Bücher verkaufen, die ich sowieso nie lesen werde. Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 4. Quartal 2025 ✔ Ich möchte auch in diesem Jahr mindestens drei kleine Weihnachtsmärkte in Leipzig besuchen. – Weihnachtsmarkt am Kreuz, Weihnachtsmarkt am Felsenkeller, Herr Kauzig Wintermarkt, Advent in den Höfen von Kleinzschocher ... und drei weitere W-Märkte in anderen Städten. – Hamburg, München Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 4. Quartal 2025 freue ✔ Es gibt wieder ein "Weihnachts-Come-Togheter" mit meiner Freundin Nathalie im Dezember. Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2024 Das 12-Wochen-Jahr: Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2024 Meine "To-Want-Liste": Was ich bis zum 31.12.2023 erleben und schaffen möchte 27 Dinge, die ich im Sommer 2023 erleben möchte Hast du berufliche, persönliche, gesundheitliche, kreative oder sogar mutige Ziele bis zum Jahresende 2025? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Alles Liebe und eine wundervolle Zeit - deine Karina 🤍 *Nach dem Prinzip aus „Das 12-Wochen-Jahr“ formuliere ich meine Ziele als To-Want-Liste. Ich möchte mich nicht durch Pflichten antreiben lassen, sondern durch das, was mich wirklich begeistert – meine Kunst, meine Kreativität und das stetige Wachsen auf meinem Weg als kreative Allrounderin. **Domestika ist eine Online-Plattform und Community mit vielen Kursen zum Thema Design und Kreativität. 📷 Katrin Bieneck
- Wenn Gedanken Bilder werden: 33 Ideen für dein visuelles Tagebuch
Oh, wie ich sie liebe – meine kleinen „Mini-Me's“. Besonders, wenn ich nervös bin, die Äffchen in meinem Kopf ein neues Musikstück einstudieren, Gedanken Karussell fahren und meine Gefühle Purzelbäume schlagen, dann will ich nur eins: meine Ruhe. Und dann ... genau dann ... greife ich zum Stift. Denn Zeichnen hilft mir, die Welt leiser zu drehen und alles um mich herum, zu vergessen. Wenn ich meine Mini-Mes (das bin ich als kleine Figur mit meinem Markenzeichen, dem Dutt und der weißen Haarsträhne) zeichne, sortiere ich Gedanken, verarbeite Erlebtes, meinen Tag und mache sichtbar, was mich im Inneren berührt. Für diesen kurzen Moment des Zeichnens, des Kreierens, bin ich ganz bei mir. Und falls du jetzt denkst: "Oh ja, das möchte ich auch!", dann ist ein visuelles Tagebuch vielleicht genau das Richtige für dich. Ich habe für dich 33 kreative Journaling-Ideen gesammelt, die dir helfen, zur Ruhe zu kommen (und ja, das wünsche ich dir von ganzem Herzen), dich selbst zu verstehen und einfach mit Farben und Stift dein Leben ein Stück schöner und bunter zu machen. Also: Mach’s dir gemütlich, schnapp sie dir, die Stifte, Marker oder Aquarellfarben und lass uns loslegen. Enjoy the process! Inhaltsübersicht I. Selbstreflexion & Emotionen verstehen und zeichnen II. Achtsamkeit & mentale Ruhe III. Kreativer Ausdruck & Inspiration IV. Motivation & Zukunftsvision I. Selbstreflexion & Emotionen verstehen und zeichnen Zeichne deinen aktuellen Gemütszustand als Wetterkarte Gestalte eine Seite „Dinge, die mir heute gutgetan haben“ Erstelle eine „Mind Map deiner Gedanken“ Verwandle negative Gedanken in abstrakte Formen Zeichne deine kleine Oase der Ruhe Male eine Seite nur mit Gefühlen Zeichne deine Gedankenblase Dein „inneres Ich“ als Figur Visualisiere deine Energie des Tages Wie voll ist dein Akku? Zeichne es :-) II. Achtsamkeit & mentale Ruhe Zeichne deine Atmung Male Geräusche um dich herum Gestalte eine Seite „Heute bin ich hier“ Zeichne eine Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe Gestalte ein „Mood Mandala“ Male dein Lieblingswort Zeichne, was dich heute zum Lächeln gebracht hat Male dein aktuelles „Gedankenwetter“ Gestalte eine Seite nur mit Mustern Nicht im Tagebuch, aber auf Untersetzern: Einige meiner Zentangle®-Muster-Experimente. III. Kreativer Ausdruck & Inspiration Erfinde ein Fantasie-Tier, das deine Kreativität symbolisiert Gestalte eine Farbpalette deines Tages Zeichne mit geschlossenen Augen Verwende Collage-Elemente Erstelle eine Seite mit „Dingen, die ich schön finde“ Male dein Lieblingslied Zeichne mit der „anderen“ Hand Male ein visuelles Zitat Trau dich, spielerisch zu zeichnen, dein Tagebuch ist dein Safe Space. IV. Motivation & Zukunftsvision Gestalte dein „Zukunfts-Ich“ Male dein persönliches Kraftsymbol Gestalte eine Seite „Dafür bin ich dankbar“ Zeichne eine Collage deiner Jahresziele Male deinen Weg der Veränderung Gestalte dein Monatsmotto als Kunstwerk Visualisiere deine Träume Kleiner Tipp: Die letzten Punkte passen wunderbar zu Neuanfängen. Ich liebe es z. B. im Januar meine Vision fürs Jahr zu zeichnen oder mich vom Mondrhythmus leiten zu lassen – beim Neumond zu spüren, was sich im kommenden Monat entwickeln darf, und das dann auch künstlerisch festzuhalten. Meine Jahresvision 2025: Zeichnen, schöne Gespräche mit inspirierenden Menschen und ein eigenes Atelier. Es hat sich alles erfüllt ... ob es am Festhalten im Tagebuch lag ... ? Es ist dein visuelles Tagebuch und es ist viel mehr als ein Skizzenbuch. Und wenn du mich fragst, es ist ein Spiegel deiner Seele. Jede Linie erzählt, wie du fühlst, denkst und wächst. Der 12. Mai 2025 in Hamburg: Auch mein "12 von 12" wird visuell festgehalten. Und jetzt du! Starte heute mit der Idee, die dich am meisten anspricht. Und wenn du noch mehr möchtest, klick auf das folgende Bild ⬇️ und trag dich gerne in meinen Newsletter ein. Alles Liebe - Karina 🤍 Illustrationen: Karina Röpcke
- Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2025
Die erste Hälfte von 2025 ist schon rum – verrückt, oder? Zeit also, einmal durchzuatmen, kurz zurückzublicken und dann mit frischem Blick nach vorn zu schauen. Ich liebe dieses kleine Ritual: alle paar Monate innehalten und mich fragen, was ich in der nächsten Zeit eigentlich wirklich will. Meine To-Want-Liste für das dritte Quartal ist wieder inspiriert vom Buch Das 12-Wochen-Jahr *. Statt in klassischen Jahreszielen zu denken, plane ich lieber in kleineren, überschaubaren Etappen. Drei Monate, das fühlt sich greifbar an. Und motivierender als ein diffuses „irgendwann dieses Jahr“. Also los geht’s – hier kommen meine To-Wants für den Sommer bis Herbst 2025! Meine To-Want-Liste im Überblick: Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 3. Quartal 2025 Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 3. Quartal 2025 Meine kreativen Ziele und Wünsche für das 3. Quartal 2025 Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 3. Quartal 2025 Mein Wohn-Projekt für das 3. Quartal 2025 Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 3. Quartal 2025 Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 3. Quartal 2025 freue Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine 3 wichtigsten To-Wants für das 3. Quartal 2025 Ziel 1 - sportlich: Ich möchte mindestens 3x pro Woche Yoga praktizieren. – Das hat fünf Wochen super geklappt und dann leider nicht mehr. Ziel 2 - kreativ: ✔ Ich werde drei neue kreative Techniken ausprobieren. – Acrylmalerei, Siebdruck, Aquarell-Blumenkränze Ziel 3 - persönlich: ✔ Da gibt’s diesen Wunsch, mich mal wieder ein bisschen zu strecken – raus aus der Komfortzone, rein ins Ungewisse. Ich will mich in diesem Quartal mindestens dreimal bewusst in Situationen bringen, die mich Überwindung kosten. Etwas tun, das ein bisschen Mut braucht, das Herz kurz höher schlagen lässt – und bei dem ich hinterher sagen kann: „Okay, das war jetzt vielleicht nicht bequem, aber es war gut.“ (meine Ideen: den Wasserskilift am Kulkwitzer See ausprobieren/ mit der Doppelseilrutsche im Harz über den Stausee fliegen/ ...) – Ich bin alleine ins Sommerkino gegangen, hatte bei einem Seespaziergang eine kurze Shorts an und (darauf bin ich besonders stolz) ich habe mich meiner Angst gestellt und bin Auto gefahren. Meine beruflichen Ziele und Wünsche für das 3. Quartal 2025 5 Expertenartikel zum Thema Zeichnen-lernen entstehen auf meinem Blog. – Es sind zwei geworden: Zentangle® , Was ist eine Artcollab? ✔ Ich gebe mindestens 5 kreative Workshops. ✔ Ich kreiere für das Magazin von Sandra Hoppenz meine künstlerische Version zum Thema Selbstbestimmung. ✔ Ich beginnen einen neuen Nebenjob. Ich gönne meiner Webseite ein neues Make-over. Ich werde meine Zeichnungen als Produkte anbieten. Ich möchte meine Newsletter-Liste auf 500 Personen erweitern. Wenn du auf die Liste möchtest, hier entlang ! ✔ Ich habe Lust, meine Bilder auszustellen und suche dafür eine passende Veranstaltung und Location. – Yeah ... ich habe seit September ein eigenes Atelier in einem Künstlerhaus und Ausstellungen werden dort stattfinden. ✔ Ich werde 3 neue Projekte mit großartigen Unternehmen starten. Meine kreativen Ziele und Wünsche für das 3. Quartal 2025 Ich werde den gebuchten Procreate-Kurs auf Domestika** beenden. ✔ Auch in diesem Quartal werde ich an jedem 13. des Monats ein Bild posten, welches ich für die Instagram @Artcollabfamily zeichnen werde. Mittlerweile bin ich in vier festen Gruppen, d. heißt jeden Monat entstehen 4 Bilder jeweils in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*Innen. ✔ Ich möchte mit Acrylfarbe arbeiten und werde mindestens 3 Farbexperimente machen. Ich hole 4 fehlenden Bilder nach, die ich mir für die Keramikmalstudio-Challenge vorgenommen habe, zu zeichnen. Mein "12 von 12" im Juli ✔ , August, September werden veröffentlicht und ich dokumentiere meinen Tag jeweils am 12. des Monats mit 12 Bildern. Du möchtest auch kreativ sein, weißt aber nicht wie und wo du anfangen sollst , dann ist vielleicht meine 1:1 Begleitung "Kreieren statt reagieren" genau das Richtige für dich. Meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele für das 3. Quartal 2025 Leipzig hat diese wundervolle Seenlandschaft, von der ich bisher viel zu wenig gesehen habe. Dieses Quartal möchte ich das ändern – und mindestens vier verschiedene Seen erkunden. Rafting im Kanupark Markkleeberg steht schon lange auf dem Plan und ich hoffe, dass meine Freunde und ich es dieses Jahr schaffen werden. Ich hab richtig Lust, mal wieder bei einem offiziellen Stadtlauf mitzumachen – mit allem Drum und Dran: Anmeldung, Vorfreude, ein bisschen Aufregung und dieser besondere Moment, wenn man gemeinsam mit anderen über die Ziellinie läuft. Dieses Quartal wird’s soweit sein. Ich melde mich an. Und ich laufe ihn auch. Punkt :-) Mein Wohn-Projekt für das 3. Quartal 2025 Endlos-Story: Ich lasse diesen Punkt so lange auf der Liste, bis ich einen Haken setzen kann: Das Kinderzimmer wartet immer noch auf seine Renovierung. Ich entsorge alle Unterlagen aus meiner ersten Selbständigkeit und schaffe Platz für kreative Projekte. Ebenso werde ich einige Bücher verkaufen, die ich sowieso nie lesen werde. Meine Reiseabenteuer und Streifzüge für das 3. Quartal 2025 ✔ Ich gehe mit meiner Freundin Susann im August erneut pilgern. Dieses Mal starten wir ab Weimar ... immer schön der Jakobsmuschel hinterher. Meine persönlichen To-Wants und schöne Dinge, auf die ich mich im 3. Quartal 2025 freue ✔ Im Juli bin ich zwei Wochen im „Katzenmodus“ – ich hüte das Haus und meine beiden Lieblingskater Till und Uno. Für mich bedeutet das: viel Ruhe, viel Me-Time und ganz bewusst Energie auftanken. Kein Trubel, keine Termine – nur schnurrende Gesellschaft, leckeren Kaffee auf der Terrasse und ein bisschen "Pinselyoga" (zeichnen). ✔ Noah hat im August Schulanfang und ich werde mit Kinderschminken kleine Herzen höher schlagen lassen. ✔ Ich freue mich auf einige freie Tage mit meinem Partner und unserem Wohnwagen. Hier kannst du meine "alten" To -Wants finden Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2025 Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2024 Das 12-Wochen-Jahr: Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2024 Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2024 Meine "To-Want-Liste": Was ich bis zum 31.12.2023 erleben und schaffen möchte 27 Dinge, die ich im Sommer 2023 erleben möchte Hast du berufliche, persönliche, gesundheitliche, kreative oder sogar mutige Ziele für das 3. Quartal 2025? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Alles Liebe und einen wundervollen Sommer - deine Karina 🤍 *unbezahlte Werbung **Domestika ist eine Online-Plattform und Community mit vielen Kursen zum Thema Design und Kreativität. 📷 Katrin Bieneck
- Mein „12 von 12“ am 12. August 2025
Heute ist der 12. August 2025. Und wenn du schon länger hier mitliest, weißt du: neuer Monat, neues Kännchen! Am 12. jedes Monats zeige ich dir in 12 Bildern kleine Ausschnitte aus meinem Tag. Der Name „Kännchen“ kommt übrigens von Caro vom Blog Draußen nur Kännchen , die diese schöne Bloggertradition weiterführt. Viele Blogger*innen machen mit, und es ist jedes Mal total spannend zu sehen, wie unterschiedlich so ein Tag aussehen kann. Heute stand bei mir alles im Zeichen der Kreativität. Also mach es dir gemütlich, scroll dich durch und viel Freude beim Stöbern! Ohne Kaffee startet aktuell bei mir kein Tag. Ich koche ihn im Topf. Wasser, gemahlener Kaffee, eine Prise Meersalz, ein verschlafener Blick und ganz viel Liebe. Falls du dich fragst, warum ich ihn nicht in der (oder heißt es mit der?) Maschine koche? Ich hab das irgendwann von meinem Freund übernommen und für gut befunden. Licht- und Schattenliebe. Heute steht 15 Minuten "Yoga Energizer" auf Mady Morrisons und meinem Plan. Noch etwas, was ich liebe … diese Seife habe ich auf Madeira auf einem kleinen Wochenmarkt entdeckt – eine meiner letzten Dienstreisen auf See. Lange lag sie nur im Regal und wartete darauf, endlich benutzt zu werden. Im letzten Monat bekam ich Besuch und somit die perfekte Gelegenheit, das schöne Stück zum Einsatz kommen zu lassen. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich sie sehe und erst recht, wenn ich sie auch anwende. Fotoauswahl: Schön komisch guggen kann ich ... Ich brauchte ganz schnell und dringend ein kreatives Foto von mir. Zum Glück ist meine beste Freundin Fotografin und war gerade in der Stadt. Sie hat es mal wieder geschafft, aus den ungünstigsten Bedingungen, das Beste herauszuholen. Danke Biene* für deine Spontanität, dein Talent und einfach nur für dein Sein. Love you🤍 Und noch ein witziges Foto mit etwas entspannterem Blick. Heute muss es schnell gehen. Keine Lust aufs Kochen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Licht - und Schatten liebe?! Das ist auch mein Themenvorschlag für die neue Instagram-Artcollabfamily gewesen. Dafür, dass ich meine Bilder fast immer auf den letzten Drücker einreiche (Abgabetermin hierfür ist der 16. August), bin ich doch recht zeitig dran. Was eine Artcollab ist, darüber habe ich einen Artikel geschrieben. Klick gerne aufs Bild und du kommst zum Beitrag. Weiter geht es mit der Kunst. Hier entstehen einige Acrylbilder für ein tolles neues Projekt. Kurze Pause und ein Treffen mit meiner Mom im Café "Alfred & Wir". Für mich gibt es die Hauslimo, farblich passend zu meinem Rock. Wie schön sind denn bitte die Hausfassaden in Leipzig?! Nach dem zweitägigen Siebdruck-Workshop im Leipziger Makerspace mussten meine Bilder noch trocknen. Heute konnte ich sie abholen und ich bin super-happy mit den Ergebnissen. Ich verabschiede mich wie an jedem 12. des Monats mit meinem aktuellen Artcollab-Bild. Diesmal das Thema Zirkus. Vielen Dank fürs Guggen und bis zum nächsten "12 von 12". Alles Liebe - deine Karina 🤍 Illustrationen: Karina Röpcke *Biene heißt Katrin Bieneck und ihren Instagram-Account findest du hier (unbezahlte Werbung, dafür von Herzen)
- Die Rosinenübung - Eine Anleitung zur Achtsamkeit
"Achtsamkeit ist in aller Munde." Und das nehmen wir heute wortwörtlich. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie du mit einer einzigen Rosine deine Achtsamkeit schulen kannst. Viel Freude beim Ausprobieren! Inhaltsverzeichnis: Was ist Achtsamkeit? Rosinenübung: Anleitung 1. Nimm dir Zeit 2. Berühren 3. Anschauen 4. Riechen 5. Hören 6. Hineinbeißen 7. Schmecken 8. Schlucken 9. Spüren 10. Dankbarkeit Schlusswort Was ist Achtsamkeit? Achtsamkeit, auch als "Mindfulness" bekannt, ist ein mentaler Zustand, der dich unterstützen kann, körperlichen und seelischen Stress zu vermindern. Die Rosinenübung wurde nicht von mir erfunden. Sie ist eine Achtsamkeitsübung, welche oft in der MBSR Anwendung findet. MBSR ist die Abkürzung für "Mindfulness-Based Stress Reduction" (was übersetzt so viel bedeutet wie "Stressreduktion durch Achtsamkeit"), welche von Dr. Jon Kabat-Zinn in den 70ern entwickelt wurde. Wahrnehmen-Beschreiben-Teilnehmen* Durch Achtsamkeit bist du im Hier und Jetzt. Du schulst deine Wahrnehmung (Was denkst du? Was siehst du? Was riechst du? Was schmeckst du? ... alles, was wir in der Rosinenübung trainieren). Beim Beschreiben findest du Worte, indem du deine Gedanken, Gefühle und Emotionen benennst. Teilnehmen bedeutet zu praktizieren, indem du deine Aufmerksamkeit auf Tätigkeiten lenkst und sie mit allen Sinnen erlebst. Diese Übung kannst du jederzeit in deinen Alltag einbauen. Und wie bei jeder Achtsamkeitsübung gilt auch hier: Du kannst nichts falsch machen! Rosinenübung: Anleitung Dauer: 10 bis 15 Minuten Zutaten: ein paar Rosinen und einen ungestörten Ort Falls du keine Rosinen magst, kannst du auch gerne andere Trockenfrüchte nehmen. 1. Nimm dir Zeit Plane dir 10 bis 15 Minuten für dieses Genusserlebnis ein. Die Zeit fürs Essen kommt in unserem hektischen Alltag viel zu kurz. Hier "noch schnell was essen", da ein belegtes Brötchen "fix" vom Bäcker besorgen und im Auto auf dem Weg in die Firma verdrücken. Nimm dir ganz bewusst die Zeit für diese Achtsamkeitsübung und sorge für einen ruhigen Ort ohne Ablenkung (Musik oder TV). 2. Berühren Leg dir eine Rosine (gerne auch die mit Schokolade) oder eine Trockenfrucht in deine Hand. Wie viel wiegt sie? Wie fühlt sich die Oberfläche an? Wenn du sie zwischen Daumen und Zeigefinger nimmst und leicht zusammendrückst, geht das einfach? Ist sie trocken oder klebt sie an deinen Fingerkuppen? 3. Anschauen Was siehst du? Wie schaut sie aus? Kannst du etwas an der Oberfläche entdecken? Entdeckst du Rillen, ist sie gleichmäßig rund oder etwas unförmig? Falls du die Schokorosine gewählt hast, glänzt die Schokolade? Ist sie hellbraun oder dunkelbraun? Verändert sie ihre Farbe, wenn du sie ins Licht hältst? 4. Riechen Führe die Rosine langsam zu deiner Nase. Wie riecht sie? Hat sie überhaupt einen Duft? Kannst du ein Aroma wahrnehmen? Ist sie süßlich oder riecht sie "chemisch"? Intensiviert sich ihr Geruch, wenn du die Augen schließt? Wie reagierst du, wenn du sie riechst? Rümpfst du die Nase oder lächelst du? Füllst du dich albern, wenn du diese Übung machst? 5. Hören Bevor du die getrocknete Weintraube kostest, führe sie zu deinem Ohr. Auch wenn das vielleicht seltsam klingt, kannst du etwas hören? Vielleicht, wenn du sie leicht zusammenrückst? 6. Hineinbeißen Führe die Rosine zu deinen Lippen. Wie fühl es sich an, wenn du sie berührst? Ist es ähnlich wie mit den Fingern? Ist es möglich ein Stück abzubeißen oder nimmst du sie ganz in den Mund? Wie liegt sie auf der Zunge? Hast du das Bedürfnis, sie direkt hinunterzuschlucken? Bildet sich Speichel im Mund? Zermahle sie mit deinen Zähnen. Wie ist die Konsistenz der kleinen Frucht? Eher weich oder hart? Falls du die Schokorosine gewählt hast, schmilzt die Schokolade? 7. Schmecken Wie schmeckt sie? Fruchtig, süß oder säuerlich? Kannst du ein bestimmtes Aroma feststellen? Verändert sich der Geschmack im Mund? Wie lange dauert es, bis du sie hinunterschlucken möchtest? 8. Schlucken Kannst du fühlen, wie der Speisebrei langsam den Rachen hinunterrutscht? Wie ist der Geschmack, der im Mund verbleibt? 9. Spüren Wie war diese Erfahrung für dich? War der Geschmack anders, als du ihn gewohnt bist? Möchtest du die Übung wiederholen oder nervt dich die Langsamkeit? Wo waren deine Gedanken während der Übung? 10. Dankbarkeit Bevor du die Übung beendest, möchte ich dir noch einen zusätzlichen Gedanken ans Herz legen. Wie wäre es, wenn du Dankbarkeit vor oder nach jeder Mahlzeit einfließen lässt? Dankbarkeit lässt dich im Moment ankommen und du wirst dich spürbar zufrieden fühlen. Also: Wem kannst du im Fall unserer Rosine dankbar sein? Der Natur, den Weinanbauern, den Erntehelfern, der Verkäuferin, deinem Partner, der die Rosinen eingekauft hat? Schlusswort Durch das Üben bringst du Ruhe in dein Leben. Du beobachtest deine Emotionen und Gefühle, bleibst neugierig und lernst, dich zu fokussieren. Mit der Zeit wirst du durch das Verweilen im gegenwärtigen Moment feststellen, dass du weniger urteilst und bewertest. Möchtest du mehr über "Mindfulness" lesen oder weitere Übungen ausprobieren? In diesem Artikel erfährst du 6 Gründe, warum ich Achtsamkeitsübungen empfehle. Bleib achtsam! Deine Karina *Quelle: Martin Bohus/ Martina Wolf-Arehult: Interaktives Skillstraining für Borderline-Patienten: Das Therapeutenmanual, 2. Auflage, Schattauer Verlag 2009, 2013 Illustration: Karina Röpcke
- Selbstbestimmung: Was bedeutet sie für mich als kreative Allrounderin?
Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Was soll ich denn dazu schreiben? Das waren meine Gedanken, als Sandra Hoppenz zu ihrer Blogparade mit dem Thema „Was bedeutet für mich Selbstbestimmung?“ aufrief. Und so ignorierte ich die Frage und widmete mich anderen Artikeln. Doch irgendwie lies sie mich nicht mehr los. Ich ging mit ihr spazieren, stellte sie Freunden und Kolleginnen und mir ... immer und immer wieder. Beim Schreiben sortierten sich meine Gedanken. Was bedeutet Selbstbestimmung eigentlich für mich – als kreative Allrounderin, als Frau, als Mensch, der oft gegen das laute Außen ansteuern muss, um bei sich selbst zu bleiben? Und hier ist er, mein Artikel. Nicht pünktlich im Zeitrahmen der Blogparade, aber er ist geschrieben. Und falls du auch kreativ arbeitest, dich selbstständig machst oder mit inneren Antreibern und Zweifeln kämpfst, findest du hier vielleicht den einen oder anderen Impuls. Viel Freude beim Lesen! Inhaltsverzeichnis Was bedeutet Selbstbestimmung? Was bedeutet Selbstbestimmung für mich als kreative Allrounderin? Was bedeutet Selbstbestimmung für mich nicht? Wie selbstbestimmt lebe ich? Wann habe ich zuletzt gespürt: Jetzt bin ich ganz bei mir, das ist mein Weg? Was braucht es, um Entscheidungen zu treffen, die wirklich aus mir selbst herauskommen? Was hat mich unterstützt, mehr ich selbst zu sein? Was hält mich manchmal noch zurück? Ist es egoistisch, selbstbestimmt leben zu wollen? Ist ein selbstbestimmtes Leben überhaupt möglich? Meine Buchtipps aus dem Bereich Psychologie & Persönlichkeitsentwicklung Fazit Was bedeutet Selbstbestimmung? Selbstbestimmung ... ein großes Wort. Es fühlt sich mächtig an, aber auch irgendwie einschüchternd. So ein Wort, das man erstmal ein bisschen drehen und wenden will, bevor man es sich ganz in den Mund legt. Bevor ich diesen Artikel begonnen habe, habe ich einige meiner Freundinnen und Kollegen gefragt: "Was bedeutet es für dich, selbstbestimmt zu leben?" Folgendes kam dabei heraus: Selbstbestimmung bedeutet, wie ein Kind zu sein. Es zieht an, was es möchte – nicht um zu rebellieren, nicht um zu gefallen, sondern einfach, weil es sich selbst gefällt. Grenzen setzen – fast immer gennant. NEIN sagen, STOPP sagen, sich abgrenzen. Eigene Bedürfnisse spüren und ausdrücken. Sich selbst ernst nehmen. Für manche war Selbstbestimmung auch ein innerer Kompass, eine Art der Orientierung. Sobald ich weiß, wohin ich möchte, kann ich Entscheidungen treffen, die in diese Richtung führen. Was bedeutet Selbstbestimmung für mich als kreative Allrounderin? Mein erster Gedanke war: FREIHEIT. Und zwar nicht nur im großen, politischen Sinne. Sondern diese kleine, tägliche Freiheit: Die Freiheit, nur Aufträge anzunehmen, die ich mag. Die Freiheit, mir die Wohnung so einzurichten, wie ich es möchte. Die Freiheit, das anzuziehen, was mir gefällt. Die Freiheit, meine Haare grau sein zu lassen, obwohl andere meinen: "Grau macht alt." Tatsächlich habe ich überhaupt nicht an das Wort selbst gedacht. Aber ja, das Wort sagt es schon: Ich bestimme selbst. Was bedeutet Selbstbestimmung für mich nicht? Als ich Sandras Fragen zur Blogparade gelesen habe, fiel mir sofort einer meiner meistgelesenen Artikel ein: „Der große Unterschied zwischen Selbstliebe und Narzissmus“. Vielleicht, weil es auch bei der Selbstbestimmung so leicht ist, sie mit Egoismus zu verwechseln. Oft ist es viel einfacher zu sagen, was Selbstbestimmung nicht ist. Wenn ich für mich entscheide, heißt das nicht, dass ich über Grenzen gehe – weder meine noch die anderer. Es bedeutet nicht, egoistisch oder rücksichtslos zu sein. Es bedeutet nicht, sich immer durchzusetzen oder keine Kompromisse mehr einzugehen. Und es bedeutet ganz sicher nicht, dass ich „bestimme“, wie andere zu leben haben. Es geht mir auch nicht darum, lauter zu sein als andere. Für mich bedeutet Selbstbestimmung eher das Gegenteil: echt zu sein. In Verbindung mit mir selbst. Klar in dem, was ich brauche. Freundlich in dem, was ich mitteile. Und offen dafür, dass andere ihren Weg genauso gehen – nur eben anders. Wie selbstbestimmt lebe ich? Ich habe mich vor drei Jahren für die Selbstständigkeit entschieden. Nicht, weil es der einfachere Weg war, ganz im Gegenteil. Sondern weil ich mir eine 40-Stunden-Woche im Büro einfach nicht mehr vorstellen konnte. Ich wähle Aufträge, auf die ich Lust habe. Ich liebe Haustiere, streichle aktuell aber die meiner Freund*innen. Ich arbeite mit meinem Laptop manchmal auf dem Campingplatz oder besuche unter der Woche Freundinnen. Und an anderen Tagen fluche ich über abgesagte Aufträge oder mache mir ernsthafte Gedanken und Geldsorgen. Gerade dieses Jahr merke ich, wie sehr Menschen ihr Geld festhalten. Kreativität scheint plötzlich ein Luxus zu sein. Kolleginnen berichten, dass ihre Kurse kaum noch gebucht werden. Liegt es an der Inflation, am Krieg, an der Dauerkrise? Und doch: Ich liebe die Selbstständigkeit. Ich darf Workshops geben, kreative Prozesse begleiten, mit 47 beim Teambuilding-Event wieder Kind sein. Und das genieße ich sehr. Wann habe ich zuletzt gespürt: Jetzt bin ich ganz bei mir, das ist mein Weg? Eigentlich jeden Morgen. Gerade hüte ich das Haus einer Freundin, inklusive zweier Felltiger. Ich schreibe meine Morgenseiten, male abends auf meinem kleinen quadratischen Zeichenblock und verliere mich in Linien. Viele meiner Zeichnungen landen in der artcollabfamily – meiner Instagram-Kunstgemeinschaft. Letzten Monat habe ich zum ersten Mal einen großen Zeichenauftrag erhalten. Ein Comic. Ich durfte zeichnen und wurde dafür bezahlt. Das war so ein Moment. So ein: "JA, das bin ich. Und ja, das darf Geld bringen." Natürlich schleicht sich auch da der Gedanke ein: Was, wenn ich auf Knopfdruck kreativ sein muss? Aber solange ich mir meine Aufträge aussuchen kann … Was braucht es, um Entscheidungen zu treffen, die wirklich aus mir selbst herauskommen? Ich muss wissen, was ich will. Meine Werte kennen. Meine Bedürfnisse ernst nehmen. Ich habe gelernt, dass es manchmal ein bisschen dauert, bis eine Entscheidung reift. Aber wenn ich sie einmal getroffen habe, stehe ich dazu. Mit allem, was dazugehört. Was hat mich unterstützt, mehr ich selbst zu sein? Definitiv meine Mom. Sie ist mein Vorbild. Eine Frau, die ihr Leben immer selbst in die Hand genommen hat. Und ja, ich habe eine Coaching-Ausbildung gemacht, sowie den Heilpraktiker für Psychotherapie – da lernt man einige Tools kennen: das Lebensrad, die Lebenslinie, Wertearbeit, „Inneres Team“ nach Schulz von Thun, das eigene Ikigai entdecken, Dosha-Typen aus dem Ayurveda. Alles spannend. Was mir aber wirklich geholfen hat: meine eigene Verhaltenstherapie. Es gab eine Zeit, in der ich nicht mehr die Starke war, die alles allein hinbekommt. Und ehrlich gesagt – ich musste das auch gar nicht mehr sein. Ich habe mich geöffnet. Habe mich jemandem anvertraut, der ganz neutral war, aber die richtigen Fragen stellte. Diese leisen, lebensverändernden Fragen, die einen nicht belehren, sondern begleiten. Ich bin so dankbar für diese Erfahrung. Und ich kann es nicht oft genug sagen: Jeder Mensch sollte einen Gesprächsbuddy haben. Jemanden, der zuhört, ohne zu bewerten. Der mitfragt, statt zu urteilen. Dieses Stigma rund um das Thema Psyche – das darf endlich verblassen. Wirklich. Es gehört in die Vergangenheit. Heute ist es vor allem das Zeichnen meiner Mini-Mes, das mir hilft. Mein visuelles Tagebuch. Wenn ich innerlich sortieren muss, greife ich zu Stift und Papier. Ich zeichne, ich schreibe, ich male. Vielleicht kennst du das auch: Wenn das, was vorher nur ein wirres Gefühl war, plötzlich eine Form bekommt. Eine Farbe. Einen kleinen Ausdruck von „So geht’s mir gerade.“ Und das reicht manchmal schon, um wieder einen Schritt weitergehen zu können. In meiner Arbeit als Kreativberaterin und in meinen Workshops erlebe ich immer wieder, wie befreiend kreativer Ausdruck sein kann. Wie Menschen aufblühen, wenn sie sich erlauben, einfach drauflos zu malen – ohne Bewertung, ohne Erwartung. Das ist für mich ein gelebter Ausdruck von Selbstbestimmung. Ich erinnere mich an eine Teilnehmerin, die sagte: „Ich wusste gar nicht, dass ich das kann – aus dem Kopf zeichnen.“ Und genau da liegt für mich der Zauber. Kreativität zeigt uns: Du kannst. Punkt. Was hält mich manchmal noch zurück? Alte Glaubenssätze. Geldangst. Zweifel. Der innere Kritiker, der flüstert: "Was, wenn das alles nicht reicht?" Aber ich stelle mich diesen Stimmen. Nicht immer mit einem großen "Tschakka!", manchmal einfach nur mit einem kleinen "Ich hör dich. Aber ich geh trotzdem weiter." Erst diese Woche habe ich mir eine Angstliste erstellt und Punkt für Punkt widme ich mich jeder einzelnen. Ist es egoistisch, selbstbestimmt leben zu wollen? Nein. Wie Audre Lorde es sagt: "Selbstfürsorge ist kein Egoismus. Es ist ein Akt der Selbstachtung." Ein selbstbestimmtes Leben heißt nicht: Ich zuerst. Sondern: Ich auch. Ist ein selbstbestimmtes Leben überhaupt möglich? Nicht immer zu 100 %. Aber in vielen kleinen Momenten. In der Art, wie ich meinen Kaffee trinke. In der Entscheidung, wem ich meine Energie schenke. In einem klaren Nein. In einem leisen Ja zu mir selbst. Und manchmal, wenn ich zeichne, da vergesse ich, dass es die Welt da draußen überhaupt gibt. Dann bin ich ganz bei mir. Selbstbestimmt. Verbunden. Lebendig. Meine Buchtipps* aus dem Bereich Psychologie & Persönlichkeitsentwicklung 1. „Der Weg des Künstlers" – Julia Cameron Ein Buch, das ich immer wieder empfehle, ist „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron. Es ist mehr als ein Kreativ-Ratgeber, es ist ein 12-Wochen-Programm, das dich zurück zu deiner inneren Stimme führt. Es geht nicht nur ums Kreativsein, sondern vor allem darum, dich selbst ernst zu nehmen. Dir zu erlauben, Räume zu schaffen, in denen nichts „geleistet“ werden muss. Kein Perfektionismus, keine Deadline, einfach nur du und deine Gedanken. (Kleiner Funfact am Rande: Ich habe für das 12-Wochen-Programm tatsächlich 12 Monate gebraucht. Aber es war der Beginn meiner Morgenseiten und das ist bis heute eine der wertvollsten Routinen in meinem Leben.) 1. „Das Kind in dir muss Heimat finden“ – Stefanie Stahl Ein echter Klassiker, wenn du dich für die innere Kind-Arbeit interessierst. In dem Buch geht es darum, wie alte Prägungen dein Verhalten beeinflussen und wie du wieder „bei dir“ ankommen kannst. Für Mini-Me-Fans wie mich ist es super anschlussfähig und kann gut als Grundlage für die kreative Selbstreflexion dienen ... und wenn es nur um das visuelle Festhalten eines Wochenendes ist. 2. „Du musst nicht von allen gemocht werden“ – Ichiro Kishimi & Fumitake Koga Wer mich kennt, weiß, wie gerne ich „Synchronisation!“ rufe. Dieses kleine Wort ist für mich zu einer Art innerem Mantra geworden. Eine Erinnerung daran, dass etwas plötzlich zusammenpasst. Sich verbindet. Oder einfach klick macht. Das Hörbuch „Du musst nicht von allen gemocht werden“ wartete schon lange in meiner digitalen Schublade. Immer wieder habe ich es angehört, dann pausiert, dann wieder hervorgeholt. Und gestern, beim Spaziergang, war es plötzlich wieder da. Ich hatte so oft den Impuls, laut „Synchronisation!“ zu rufen. Ich hörte das Kapitel „Was wahre Freiheit ist“. Und es war, als würde es direkt in mein Inneres sprechen. Dieses Buch ist ein philosophisch-psychologischer Dialog, inspiriert von Alfred Adler. Es geht darum, wie sehr wir Menschen uns nach Anerkennung richten – nach dem, was andere von uns denken, erwarten, fordern. Und wie Selbstbestimmung entstehen kann, wenn wir diese Abhängigkeit loslassen. Also wenn du oft das Gefühl hast, dich zu sehr nach außen zu orientieren, ist dieses Buch eine zarte, aber kraftvolle Einladung, wieder mehr bei dir selbst anzukommen. Wunderschön geschrieben – klar, dialogisch, tiefgründig und gleichzeitig sehr zugänglich. 3. „Finde dein Warum“ – Simon Sinek Ich habe mir das Buch gekauft, als ich mich selbständig gemacht habe. Es ist zwar sehr auf Business und Führung ausgerichtet, aber das Grundprinzip ist universell: Wenn du weißt, warum du etwas tust, kannst du mit Klarheit und Selbstbestimmung handeln :-) Und wenn du möchtest, kannst du dein persönliches „Warum“ auch kreativ z.B. als Collage in Form eines Visionboards oder als Mindmap umsetzen. 4. „Presence: Bringing Your Boldest Self to Your Biggest Challenges“ – Amy Cuddy Das Buch ist eine Mischung aus Psychologie, Embodiment und Mut. Amy Cuddy zeigt, wie sehr die Körperhaltung und die mentale Einstellung zusammenhängen und das du dir mehr zutraust, wenn du innerlich präsent bist. In meinen Zeichen-Kursen und Workshops lasse ich die Teilnehmer*innen am Beginn der Session auch mental "ankommen", indem sie tief- ein und ausatmen. 5. „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ – Eckhart Tolle Zwar ist das Buch spiritueller und manchmal etwas abstrakt, aber zauch hier findest du die die Botschaft: Wenn du ganz im Moment bist, wirst du unabhängig von äußeren Erwartungen. Für mich war es nicht einfach zu lesen. Ich musste die Seiten erneut lesen und Pausen machen. Daher ist es eher für ruhige Phasen als Inspirationsquelle vor dem Zeichnen oder Journaling geeignet. 6. Die Biografie „Becoming“ von Michelle Obama Ich hab das Hörbuch von Michelle "verschlungen", so inspirierend war es. Das Buch ist ihre Lebensgeschichte über Identität, Mut und das Suchen und Finden der eigenen Stimme. 7. „Big Magic“ – Elizabeth Gilbert „Ideen sind lebendige, eigenständige Dinge. Sie suchen sich Menschen, die bereit sind, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Wenn du eine Idee nicht annimmst – aus Angst, aus Zweifel oder weil der Moment gerade nicht passt – dann zieht sie weiter. Und sucht sich jemanden, der bereit ist, sie umzusetzen.“ – Elizabeth Gilbert, Big Magic Ich liebe diesen Gedanken aus Big Magic. Dass Ideen eine Art Eigenleben haben. Dass sie uns finden, nicht zufällig, sondern weil wir gerade bereit sind. Und wenn wir zögern, zu lange abwägen oder den Mut nicht aufbringen? Dann ziehen sie weiter. Ganz still. Und klopfen woanders an. Vielleicht ist genau das auch eine Form von Selbstbestimmung: Den Mut haben, Ja zu sagen, wenn etwas bei uns anklopft. Auch wenn wir noch nicht wissen, wohin es führt. Es ist ein wildes Buch über Kreativität, Angst und das Vertrauen in die eigene Intuition. „Kreativität ganz ohne Druck“: Ich mag es sehr. 8. „Wild“ – Cheryl Strayed Wie gehe ich meinen Weg, Schritt für Schritt? Der Weg zu sich selbst – über 1.700 km Wanderung. Ich selbst liebe das Pilgern. Das Buch ist super für Menschen, die ihren Weg gerade suchen oder am liebsten in Bildern denken. Fazit: Selbstbestimmung ist für mich kein Ziel, das ich erreiche und dann abhaken kann. Es ist ein Zustand in Bewegung. Selbstbestimmung ist meine Haltung. Ich habe gelernt: Es geht nicht darum, immer sicher, laut oder fest überzeugt zu sein. Sondern darum, zu spüren, was mein nächster kleiner Schritt ist und den dann auch zu gehen. Auch wenn’s wackelt. Auch wenn ich zögere. Auch wenn’s sich nicht immer leicht anfühlt. Meine Kunst, mein Schreiben, meine Mini-Mes – all das sind Werkzeuge, mit denen ich mich selbst wiederfinde, wenn ich mich im Lärm der Welt verliere. Und genau das möchte ich weitergeben – in meinen Workshops, in meinen Beratungen, in meinen Illustrationen. Dass es erlaubt ist, bei sich selbst anzukommen. Und dass ein selbstbestimmtes Leben nicht perfekt sein muss. Sondern echt. Alles Liebe - Deine Karina 🤍 Spontanes Fotoshooting mitten am Tag: auch das bedeutet für mich selbstbestimmt und frei zu leben. Du möchtest weitere Buchtipps, dann lies hier: Diese 3 Bücher haben mein Leben auf den Kopf gestellt *alle Buchempfehlungen: unbezahlte Werbung 📷 Katrin Bieneck











